Sonntag, 16. November 2025
Ich hab mich letztens in meiner Uni ein bisschen verlaufen. Ich bin in den Aufzug gestiegen und aus Versehen bis ganz nach unten gefahren. Da wollte ich gar nicht hin. Weil der Aufzug aus irgendeinem Grund von dort nicht hochfährt, musste ich aussteigen und zu Fuß gehen. Erstmal war ich echt genervt.
Aber dann bin ich auf dem Weg zurück an einem Raum vorbeigekommen, den ich noch nie gesehen hatte – obwohl ich schon seit ner Weile hier studiere. Es war eine richtig schöne kleine Bibliothek, mit mehreren Etagen und kleinen Treppchen, hohen Regalen und ganz vielen Büchern. Richtig Hogwarts-Vibes irgendwie.
Ich stand da drin und dachte mir: Krass, dass ich diesen Ort noch nie bemerkt habe. Irgendwie fand ich das total schön. Weil ich dachte, ich kenne meine Umgebung schon in- und auswendig, das gehört ja zu meinen Routinen, meinem Leben. Und dann taucht da plötzlich sowas Neues auf. Ich könnte mir vorstellen, da jetzt öfters hinzugehen.
Erst war ich genervt, weil ich da im staubigen Untergeschoss unterwegs war. Und dann aber hab ich ganz unerwartet einen neuen Ort gefunden – richtig erfrischend. Vielleicht sollte ich mich in Zukunft öfter mal verlaufen.
Aber dann bin ich auf dem Weg zurück an einem Raum vorbeigekommen, den ich noch nie gesehen hatte – obwohl ich schon seit ner Weile hier studiere. Es war eine richtig schöne kleine Bibliothek, mit mehreren Etagen und kleinen Treppchen, hohen Regalen und ganz vielen Büchern. Richtig Hogwarts-Vibes irgendwie.
Ich stand da drin und dachte mir: Krass, dass ich diesen Ort noch nie bemerkt habe. Irgendwie fand ich das total schön. Weil ich dachte, ich kenne meine Umgebung schon in- und auswendig, das gehört ja zu meinen Routinen, meinem Leben. Und dann taucht da plötzlich sowas Neues auf. Ich könnte mir vorstellen, da jetzt öfters hinzugehen.
Erst war ich genervt, weil ich da im staubigen Untergeschoss unterwegs war. Und dann aber hab ich ganz unerwartet einen neuen Ort gefunden – richtig erfrischend. Vielleicht sollte ich mich in Zukunft öfter mal verlaufen.
Samstag, 15. November 2025
Na, habt ihr Mariah Carey dieses Jahr schon „All I want for Christmas“ singen hören? Ich geb's zu, ich hab mir das Lied schon gegönnt. Und generell bin ich langsam dabei, in Weihnachtsstimmung zu kommen – und habe auch schon im ein oder anderen Fenster 'ne Lichterkette hängen sehen.
Zu früh? Früher fand ich das zumindest nervig, wenn schon Anfang November überall Weihnachtsdeko hing oder „Last Christmas“ im Radio lief. Ich dachte, das nimmt dem eigentlichen Weihnachten etwas die Magie, wenn man so früh anfängt.
Aber mittlerweile sehe ich das anders. Dieses ganze Drumherum – Plätzchen backen, Sterne aufhängen und in schiefen Tönen Weihnachtlieder singen – das macht einfach total viel Spaß. Es ist gemütlich, warm und ehrlich gesagt: genau das, was wir in der dunklen Jahreszeit und generell gerade gut gebrauchen können.
In ner Welt, die sich für mich aktuell oft unruhig und schwer anfühlt, sind diese kleinen Lichtmomente total schön. Und vielleicht geht es bei Weihnachten nicht nur um den Tag, sondern auch um diese ganzen Gefühle drumherum: Vorfreude, Geborgenheit und Hoffnung. Und davon kann man doch nie genug haben.
Zu früh? Früher fand ich das zumindest nervig, wenn schon Anfang November überall Weihnachtsdeko hing oder „Last Christmas“ im Radio lief. Ich dachte, das nimmt dem eigentlichen Weihnachten etwas die Magie, wenn man so früh anfängt.
Aber mittlerweile sehe ich das anders. Dieses ganze Drumherum – Plätzchen backen, Sterne aufhängen und in schiefen Tönen Weihnachtlieder singen – das macht einfach total viel Spaß. Es ist gemütlich, warm und ehrlich gesagt: genau das, was wir in der dunklen Jahreszeit und generell gerade gut gebrauchen können.
In ner Welt, die sich für mich aktuell oft unruhig und schwer anfühlt, sind diese kleinen Lichtmomente total schön. Und vielleicht geht es bei Weihnachten nicht nur um den Tag, sondern auch um diese ganzen Gefühle drumherum: Vorfreude, Geborgenheit und Hoffnung. Und davon kann man doch nie genug haben.
Freitag, 14. November 2025
Arbeiten, arbeiten, arbeiten – manchmal hab ich das Gefühl, das ist alles, worum sich das Leben dreht. In der Schule wird einem ja schon gesagt: „Such dir einen Job, der dich erfüllt!“ Klar, das klingt gut. Wenn ich schon so viel Zeit da verbringe, dann doch hoffentlich mit was, das Spaß macht.
Aber ehrlich? Das ist auch ein riesiger Druck. Eine Freundin von mir spürt den grad sehr doll. Sie hat verschiedene Sachen ausprobiert – und nie so richtig dieses Gefühl gehabt: Das ist mein absoluter Traumjob! Jetzt hat sie aber gemerkt: Das ist völlig okay.
Und was gesagt, was ich ziemlich weise fand: „Man findet nie etwas, das zu 100 Prozent perfekt ist.“ Das stimmt. Im Leben macht man doch immer irgendwo Abstriche – bei Beziehungen, bei Wohnungen, beim Essen. Warum sollte das bei der Arbeit anders sein?
Ich find, es ist total in Ordnung, einfach zu arbeiten, um leben zu können – und nicht, um sich über die Arbeit zu definieren. Es ist voll okay, zu sagen: Ich geh meinem Job nach, mach ihn gut, und freu mich dann aber auch auf mein Feierabendleben. Auf Freunde treffen, auf Kochen, auf Serienabende.
Denn am Ende des Tages ist Arbeit eben nur ein Teil vom Leben – und nicht das ganze Leben. Und das zu akzeptieren, das macht die Jobsuche sicherlich ein bisschen leichter.
Aber ehrlich? Das ist auch ein riesiger Druck. Eine Freundin von mir spürt den grad sehr doll. Sie hat verschiedene Sachen ausprobiert – und nie so richtig dieses Gefühl gehabt: Das ist mein absoluter Traumjob! Jetzt hat sie aber gemerkt: Das ist völlig okay.
Und was gesagt, was ich ziemlich weise fand: „Man findet nie etwas, das zu 100 Prozent perfekt ist.“ Das stimmt. Im Leben macht man doch immer irgendwo Abstriche – bei Beziehungen, bei Wohnungen, beim Essen. Warum sollte das bei der Arbeit anders sein?
Ich find, es ist total in Ordnung, einfach zu arbeiten, um leben zu können – und nicht, um sich über die Arbeit zu definieren. Es ist voll okay, zu sagen: Ich geh meinem Job nach, mach ihn gut, und freu mich dann aber auch auf mein Feierabendleben. Auf Freunde treffen, auf Kochen, auf Serienabende.
Denn am Ende des Tages ist Arbeit eben nur ein Teil vom Leben – und nicht das ganze Leben. Und das zu akzeptieren, das macht die Jobsuche sicherlich ein bisschen leichter.
Donnerstag, 13. November 2025
Pudding mit ner Gabel essen – um das zusammenzutun, haben sich in vielen größeren Städten junge Leute getroffen. Auf TikTok gab's dazu viele Posts, vielleicht habt ihr das ja auch gesehen und erinnert euch an eure erste Reaktion. Meine war jedenfalls: Das klingt super weird, was soll das?
Ich hab mich dann ein bisschen in das Rabbithole gegraben, und mir ist klar geworden: Dahinter steckt eigentlich ein toller Gedanke und eine Lösung für ein Problem, das ich und viele meiner Friends immer öfter haben.
Nämlich, dass es richtig schwierig ist, neue Menschen zu treffen. Und vor allem: Rauszukommen, in echt soziale Kontakte zu knüpfen. Ich bin einfach viel zuhause und dann eben vor allem auf Social Media unterwegs. Das sorgt dafür, dass ich mich ab und zu ein bisschen alleine und manchmal auch einsam fühle. Und dass es mit der Zeit schwieriger wird, meinen sozialen Kreis zu erweitern. Dafür muss ich halt auch Menschen treffen.
So ein weirdes Event, bei dem man einen Pudding umständlich mit einer Gabel und vielen Fremden zusammen genießt, schafft das: Die Leute wieder ein bisschen zurück in die Realität und zueinander zu bringen.
Ich hab mich dann ein bisschen in das Rabbithole gegraben, und mir ist klar geworden: Dahinter steckt eigentlich ein toller Gedanke und eine Lösung für ein Problem, das ich und viele meiner Friends immer öfter haben.
Nämlich, dass es richtig schwierig ist, neue Menschen zu treffen. Und vor allem: Rauszukommen, in echt soziale Kontakte zu knüpfen. Ich bin einfach viel zuhause und dann eben vor allem auf Social Media unterwegs. Das sorgt dafür, dass ich mich ab und zu ein bisschen alleine und manchmal auch einsam fühle. Und dass es mit der Zeit schwieriger wird, meinen sozialen Kreis zu erweitern. Dafür muss ich halt auch Menschen treffen.
So ein weirdes Event, bei dem man einen Pudding umständlich mit einer Gabel und vielen Fremden zusammen genießt, schafft das: Die Leute wieder ein bisschen zurück in die Realität und zueinander zu bringen.
Mittwoch, 12. November 2025
Ihr kennt das bestimmt: Nach ’nem schönen Abend bei ner Freundin müsst Ihr den Heimweg antreten – und es ist stockdunkel draußen. Das ist dann ein ganz schön unangenehmes Gefühl, da alleine durchzumüssen.
Ich denke mir dann oft: Ich kenne doch den Weg. Aber darum geht’s eigentlich nicht: Die Straßen sind leer, alles ganz ruhig, und wenn mich jetzt hier jemand überfällt, dann hört mich eh keiner.
Aber dann hab ich mich wieder erinnert, dass es doch das Heimwegtelefon gibt. Da kann man deutschlandweit zu bestimmten Zeiten anrufen, wenn man sich auf dem Nachhauseweg unsicher fühlt. Am anderen Ende sitzen ausgebildete Ehrenamtliche, die mit einem sprechen, bis man sicher zuhause angekommen ist. Die Nummer: 030 12074182.
Ich glaube, in so einer Situation beruhigt das total - zu wissen, dass da jemand ist, der regelmäßig fragt, wo ich bin. Der ganz konkret dafür ausgebildet ist. Und jemand, der sich für mich Zeit nimmt, auch wenn es schon spät ist und ohne, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, warum ich gerade Angst hab.
Bisher hab ich das Telefon noch nicht genutzt, die Nummer habe ich mir aber schonmal eingespeichert. Und ich möchte es bei meinem nächsten Heimweg durch die Nacht unbedingt mal ausprobieren – ich bin mir sicher: Es wird mir das mulmige Gefühl etwas nehmen.
Ich denke mir dann oft: Ich kenne doch den Weg. Aber darum geht’s eigentlich nicht: Die Straßen sind leer, alles ganz ruhig, und wenn mich jetzt hier jemand überfällt, dann hört mich eh keiner.
Aber dann hab ich mich wieder erinnert, dass es doch das Heimwegtelefon gibt. Da kann man deutschlandweit zu bestimmten Zeiten anrufen, wenn man sich auf dem Nachhauseweg unsicher fühlt. Am anderen Ende sitzen ausgebildete Ehrenamtliche, die mit einem sprechen, bis man sicher zuhause angekommen ist. Die Nummer: 030 12074182.
Ich glaube, in so einer Situation beruhigt das total - zu wissen, dass da jemand ist, der regelmäßig fragt, wo ich bin. Der ganz konkret dafür ausgebildet ist. Und jemand, der sich für mich Zeit nimmt, auch wenn es schon spät ist und ohne, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, warum ich gerade Angst hab.
Bisher hab ich das Telefon noch nicht genutzt, die Nummer habe ich mir aber schonmal eingespeichert. Und ich möchte es bei meinem nächsten Heimweg durch die Nacht unbedingt mal ausprobieren – ich bin mir sicher: Es wird mir das mulmige Gefühl etwas nehmen.
Dienstag, 11. November 2025
Heute ist der Tag des Heiligen Martin. Das ist die Geschichte mit dem römischen Soldaten Martin, der mit einem langen, roten Mantel auf seinem Pferd saß. Und der diesen Mantel dann mit seinem Schwert halbiert hat, um ihn mit einem frierenden Bettler zu teilen.
Ich frage mich, wann ich das letzte Mal etwas geteilt habe, ohne was zurückzuerwarten. So richtig bewusst schon lange nicht mehr. Obwohl, wenn ich darüber nachdenke, eigentlich doch relativ oft. In meinem Freundeskreis teilen wir das Streaming-Passwort, Pizza, wir teilen miteinander gute Musik oder auch Beiträge auf Instagram.
Denn vielleicht geht es beim Teilen gar nicht nur darum, etwas Materielles zu geben. Teilen beginnt oft schon dann, wenn ich merke: Jemand braucht etwas – ein offenes Ohr, fünf Minuten Zeit, ein ernstgemeintes „Wie geht’s dir?“ Dann teile ich gerne meine Zeit.
Alle diese Dinge machen mir viel mehr Spaß, wenn ich sie zusammen mit anderen Menschen tun kann. Gemeinsam zur Musik dancen, sich über Serien austauschen, zusammen essen, schöne und wichtige Gespräche führen. Dann merke ich immer: Ich bekomme doch irgendwie etwas zurück, wenn ich teile – nämlich Gemeinschaft. Und dieses Gefühl, verbunden zu sein, ist besonders schön daran.
Ich frage mich, wann ich das letzte Mal etwas geteilt habe, ohne was zurückzuerwarten. So richtig bewusst schon lange nicht mehr. Obwohl, wenn ich darüber nachdenke, eigentlich doch relativ oft. In meinem Freundeskreis teilen wir das Streaming-Passwort, Pizza, wir teilen miteinander gute Musik oder auch Beiträge auf Instagram.
Denn vielleicht geht es beim Teilen gar nicht nur darum, etwas Materielles zu geben. Teilen beginnt oft schon dann, wenn ich merke: Jemand braucht etwas – ein offenes Ohr, fünf Minuten Zeit, ein ernstgemeintes „Wie geht’s dir?“ Dann teile ich gerne meine Zeit.
Alle diese Dinge machen mir viel mehr Spaß, wenn ich sie zusammen mit anderen Menschen tun kann. Gemeinsam zur Musik dancen, sich über Serien austauschen, zusammen essen, schöne und wichtige Gespräche führen. Dann merke ich immer: Ich bekomme doch irgendwie etwas zurück, wenn ich teile – nämlich Gemeinschaft. Und dieses Gefühl, verbunden zu sein, ist besonders schön daran.
Montag, 10. November 2025
Mal wieder Kind sein, das wünsche ich mir manchmal echt. Warum? Naja, manchmal ist das Erwachsenenleben schon ein bisschen anstrengend: Papierkram regeln und den Haushalt schmeißen. Das wird immer mehr Verantwortung und hört auch erstmal nicht mehr auf.
Als Kind musste ich mir da keinen Kopf machen. Weil meine Eltern alles für mich geregelt haben. Das Einzige, was mir Sorgen gemacht hat: ob ich abends noch „H2O-Plötzlich Meerjungfrau“ gucken durfte. Diese Leichtigkeit fehlt mir heute manchmal.
Um das nicht ganz zu vergessen, nutze ich in meinem Alltag einige Dinge, die ich als Kind schon cool fand.
Zum Beispiel meinen Ordner, in dem alle nervigen Rechnungen drin sind, der hat pinke Einhörner auf dem Cover. Das macht mir einfach total Spaß. Wenn ich meine Papiere einordne und dabei erstmal ein buntes Pferd sehe, hab ich direkt gute Laune. Und in meiner Playlist sind Lieder aus Serien, die ich in meiner Kindheit geguckt habe. Die Anfangsmelodie von den „Wilden Hühnern“ zum Beispiel: Die ist und bleibt einfach ein Banger. Wenn ich die höre, erinnere ich mich an den Sommer, als ich den Film zum ersten Mal geguckt habe – und an das Gefühl, als Sprotte und Fred endlich zusammengekommen sind.
Wenn ich irgendwo was sehe, woran ich als Kind extrem viel Spaß hatte, nehm ich es mir mit. Das macht mir den Alltag einfach ein bisschen bunter – und erinnert mich dran, manchmal auch mal locker zu lassen.
Als Kind musste ich mir da keinen Kopf machen. Weil meine Eltern alles für mich geregelt haben. Das Einzige, was mir Sorgen gemacht hat: ob ich abends noch „H2O-Plötzlich Meerjungfrau“ gucken durfte. Diese Leichtigkeit fehlt mir heute manchmal.
Um das nicht ganz zu vergessen, nutze ich in meinem Alltag einige Dinge, die ich als Kind schon cool fand.
Zum Beispiel meinen Ordner, in dem alle nervigen Rechnungen drin sind, der hat pinke Einhörner auf dem Cover. Das macht mir einfach total Spaß. Wenn ich meine Papiere einordne und dabei erstmal ein buntes Pferd sehe, hab ich direkt gute Laune. Und in meiner Playlist sind Lieder aus Serien, die ich in meiner Kindheit geguckt habe. Die Anfangsmelodie von den „Wilden Hühnern“ zum Beispiel: Die ist und bleibt einfach ein Banger. Wenn ich die höre, erinnere ich mich an den Sommer, als ich den Film zum ersten Mal geguckt habe – und an das Gefühl, als Sprotte und Fred endlich zusammengekommen sind.
Wenn ich irgendwo was sehe, woran ich als Kind extrem viel Spaß hatte, nehm ich es mir mit. Das macht mir den Alltag einfach ein bisschen bunter – und erinnert mich dran, manchmal auch mal locker zu lassen.
Samstag, 23. August 2025
Eine Spritze zum Abnehmen? Die gibt’s seit Neuestem wirklich. Eigentlich geht’s dabei um ein Medikament für Menschen mit Diabetes. Aber es hat einen Nebeneffekt: Man verliert dadurch Gewicht. Und deshalb spritzen sich das jetzt auch Leute, die schlanker werden wollen – auch wenn sie die Krankheit nicht haben. Plötzlich erscheint es so einfach, abzunehmen. Ich hab das Gefühl, dadurch liegt sehr dünn sein wieder so richtig im Trend.
Dünne Körper sind ja schon lange das Schönheitsideal schlechthin. In den letzten Jahren gab's zwar auch endlich mehr Sichtbarkeit für dicke Körper. Mehr Menschen, die gesagt haben: „Ich fühl’ mich wohl, so wie ich bin.“
Aber jetzt? Viele von genau diesen Leuten nehmen mit der Spritze ab. Und Body Positivity scheint es viel weniger zu geben. Das finde ich sehr schade.
Ich finde nämlich, statt uns ein Medikament zu spritzen, sollten wir lieber lernen, uns selbst zu lieben, wie wir sind. Wie es in einem christlichen Grundsatz heißt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Da ist die Selbstliebe der Maßstab dafür, wie ich mich anderen Leuten umgehe. Und ich möchte doch gut zu denen sein. Mich selbst so richtig gern zu haben, das ist anstrengend und ein viel längerer Weg, als einfach die Spritze zu nutzen. Aber ich finde, davon hat man dann doch länger was. Weil so und nicht anders sind wir schön!
Dünne Körper sind ja schon lange das Schönheitsideal schlechthin. In den letzten Jahren gab's zwar auch endlich mehr Sichtbarkeit für dicke Körper. Mehr Menschen, die gesagt haben: „Ich fühl’ mich wohl, so wie ich bin.“
Aber jetzt? Viele von genau diesen Leuten nehmen mit der Spritze ab. Und Body Positivity scheint es viel weniger zu geben. Das finde ich sehr schade.
Ich finde nämlich, statt uns ein Medikament zu spritzen, sollten wir lieber lernen, uns selbst zu lieben, wie wir sind. Wie es in einem christlichen Grundsatz heißt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Da ist die Selbstliebe der Maßstab dafür, wie ich mich anderen Leuten umgehe. Und ich möchte doch gut zu denen sein. Mich selbst so richtig gern zu haben, das ist anstrengend und ein viel längerer Weg, als einfach die Spritze zu nutzen. Aber ich finde, davon hat man dann doch länger was. Weil so und nicht anders sind wir schön!
Donnerstag, 21. August 2025
Ich hab eine Doku über Bergretter gesehen. Und über die denke ich irgendwie immer noch nach. In der Doku wurde die Bergwacht bei ihrem Job begleitet. Dazu gehört, nachts mit Stirnlampe und Seil durch alpines Gelände zu kraxeln, sich per Helikopter an steilen Bergwänden abzuseilen oder stundenlang nach Vermissten zu suchen. Und das bei jedem Wetter. Der Job ist krass und ultra wichtig.
Und jetzt kommt's aber. Ich dachte immer, das wären alles Profis. Mit Rund-um-die-Uhr-Schichtplan, gutem Gehalt und Spezialausbildung. Aber nein. Die Leute in der ARD-Doku machen das einfach ehrenamtlich! Ohne Gehalt, ohne großes Trara, einfach so.
Und dabei geht’s nicht um Kleinigkeiten. Die retten Menschen das Leben. Wenn die nicht losziehen würden, wenn Menschen in den Bergen Hilfe brauchen, dann käme oft niemand. Dann würden diese Leute einfach zurückbleiben. Und manche würden es nicht überleben.
Ich finde, das zeigt: Ehrenamt ist nicht nur ein nettes Hobby. Es ist überlebenswichtig. Es ist an der Zeit, das auch öfter mal laut zu sagen. Ich danke allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und heute ganz besonders den Bergrettern!
Ja, also diese actionreichen Rettungsaktionen bleiben mir definitiv im Kopf. Aber vor allem die Leute, die da tagtäglich ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Einfach nur krass!
Und jetzt kommt's aber. Ich dachte immer, das wären alles Profis. Mit Rund-um-die-Uhr-Schichtplan, gutem Gehalt und Spezialausbildung. Aber nein. Die Leute in der ARD-Doku machen das einfach ehrenamtlich! Ohne Gehalt, ohne großes Trara, einfach so.
Und dabei geht’s nicht um Kleinigkeiten. Die retten Menschen das Leben. Wenn die nicht losziehen würden, wenn Menschen in den Bergen Hilfe brauchen, dann käme oft niemand. Dann würden diese Leute einfach zurückbleiben. Und manche würden es nicht überleben.
Ich finde, das zeigt: Ehrenamt ist nicht nur ein nettes Hobby. Es ist überlebenswichtig. Es ist an der Zeit, das auch öfter mal laut zu sagen. Ich danke allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und heute ganz besonders den Bergrettern!
Ja, also diese actionreichen Rettungsaktionen bleiben mir definitiv im Kopf. Aber vor allem die Leute, die da tagtäglich ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Einfach nur krass!
Sonntag, 13. Juli 2025
Es macht klirr und schon ist es passiert: Eine meiner Lieblingsschalen liegt in Scherben auf dem Boden. Und ich denke mir: Och nein! Ich hab mich so geärgert. Über mich selbst und meine Tollpatschigkeit.
Aber dann, so ganz langsam, nachdem ich die Scherben zusammengesammelt habe, hab ich gemerkt: Okay, die Schale ist jetzt kaputt. Und? Das Leben geht trotzdem weiter. Es war nur eine Schale und das passiert halt mal.
Später, nachdem ich die Scherben schon weggeschmissen hatte, hab ich mich an was erinnert, von dem ich mal gehört hab. In Japan gibt es eine Kunstform, die heißt Kintsugi. Da werden kaputte Schalen nicht einfach weggeschmissen, sondern wieder zusammengeklebt – und die Bruchstellen mit Gold verziert. Die Risse werden also nicht versteckt, sondern sogar betont. Weil die zeigen, dass die Schale kostbar ist und es wert ist, repariert zu werden.
Ich finde, das ist ein richtig schöner Gedanke. Also dass etwas, was zerbrochen war, nicht weniger wert ist. Im Gegenteil: Es wird irgendwie eher besonders und ein Einzelstück.
Und ich denk mir: Das ist auch mit uns Menschen ein bisschen so. Wir machen Fehler. Dinge gehen schief. Und ja, manchmal zerbrechen wir dabei auch ein bisschen. Aber wir können wieder zusammenfinden. Mit Narben, klar. Aber vielleicht sind es genau diese Spuren, die uns am Ende besonders und schöner machen.
Aber dann, so ganz langsam, nachdem ich die Scherben zusammengesammelt habe, hab ich gemerkt: Okay, die Schale ist jetzt kaputt. Und? Das Leben geht trotzdem weiter. Es war nur eine Schale und das passiert halt mal.
Später, nachdem ich die Scherben schon weggeschmissen hatte, hab ich mich an was erinnert, von dem ich mal gehört hab. In Japan gibt es eine Kunstform, die heißt Kintsugi. Da werden kaputte Schalen nicht einfach weggeschmissen, sondern wieder zusammengeklebt – und die Bruchstellen mit Gold verziert. Die Risse werden also nicht versteckt, sondern sogar betont. Weil die zeigen, dass die Schale kostbar ist und es wert ist, repariert zu werden.
Ich finde, das ist ein richtig schöner Gedanke. Also dass etwas, was zerbrochen war, nicht weniger wert ist. Im Gegenteil: Es wird irgendwie eher besonders und ein Einzelstück.
Und ich denk mir: Das ist auch mit uns Menschen ein bisschen so. Wir machen Fehler. Dinge gehen schief. Und ja, manchmal zerbrechen wir dabei auch ein bisschen. Aber wir können wieder zusammenfinden. Mit Narben, klar. Aber vielleicht sind es genau diese Spuren, die uns am Ende besonders und schöner machen.
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