»Motivationskick« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.08.2019 gesendet.
Ich bin ein richtiger Morgenmuffel. Morgens komme immer nur schwer aus dem Bett und ich habe oft schlechte Laune. Ich brauche einfach ne Stunde, um richtig wach zu werden. Und vor allem auch Motivation für den Tag zu haben.
Um besser in den Tag zu starten, habe ich ein Ritual eingeführt. Jeden Morgen setze ich mich ein paar Minuten in meinen gemütlichen Sessel. Ich bereite dann meinen Tag vor: Überlege, was ich an dem Tag so tun möchte und welche Herausforderungen vor mir liegen. Dann lese ich ein paar Sätze aus der Bibel und denke über sie nach. Dort finden sich mega viele Versprechen von Gott an die Menschen: z.B. dass er versorgt oder dass er jeden Tag als Begleiter da ist. Diese Sätze und Geschichten geben mir Kraft für den Tag. Ich glaube, dass ich mit Gott meine persönlichen Herausforderungen schaffen kann. Darüber spreche ich dann noch mit ihm in einem Gebet. Ich sage ihm alles, was mir Sorgen macht und wo ich mir seine Hilfe wünsche. Ich danke ihm aber auch für das, was er mir schon Cooles geschenkt hat. Dann kann mein Tag starten.
Das Ritual hilft mir sehr, positiver und motivierter zu sein. Und manchmal erinnere ich mich auch in stressigen Momenten an die Sachen, die ich morgens so gelesen habe. Das gibt mir dann wieder Kraft für den restlichen Tag.
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»Tempolimit fürs Leben« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.08.2019 gesendet.
Es geht manchmal brutal schnell… Die ganze Woche in der Schule oder auf der Arbeit, dazwischen ein Arzttermin, einkaufen, kochen, putzen, ins Kino gehen und so weiter. Und dann am Wochenende von einer Party zur nächsten und schon ist die Woche wieder rum.
Das Leben rast an mir vorbei wie die Landschaft auf der Autobahn. Ohne Pause oder Zeit für mich... Das fühlt sich manchmal an, als ob ich so ein bisschen mich selbst verliere. Einfach, weil ich keine Zeit mehr habe, über mich selbst nachzudenken.
Ich führe jetzt ein Tempolimit für mein Leben ein! Nicht mehr mit 300 über die Autobahn, sondern vielleicht nur noch mit 200, oder doch eher 130.
Ich hab´ mir vorgenommen, mein Leben ein bisschen auszubremsen, um mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Zeit, in der ich über mein Leben nachdenke und darüber, was ich eigentlich noch erreichen möchte. Also Zeit, die nur für mich ist, in der ich das machen kann, worauf ich Lust habe, zum Beispiel abends mit Freunden was trinken zu gehen. Und vor allem nehme ich mir Zeit, einfach einmal nichts zu tun – und das tut gut!
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»Mama auf Zeit« von Elena   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.08.2019 gesendet.
Eine Dokumentation, die ich vor kurzem gesehen habe hieß „Mama auf Zeit“. Die Dokumentation hat von Frauen berichtet, die übergangsweise Kinder bei sich aufnehmen. Die Kinder, die zu Ihnen kommen sind gefährdet, weil sie in vielen Fällen von ihren Eltern missbraucht oder vernachlässigt werden. Sie müssen daher schnell an einem sicheren Ort untergebracht werden.

Mich beschäftigt das. Diese Frauen nehmen ein Kind in Not bedingungslos in die eigene Familie auf und sie versuchen, ihm Nestwärme und Liebe zu schenken.

Ich frage mich ob ich sowas irgendwann auch schaffen kann. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die anderen in Not helfen. Allerdings ist das Ganze alles andere als einfach. Ich weiß ja nicht, was die Kinder zuvor erlebt haben und wie sie das beeinflusst hat. Außerdem sind die Kinder wirklich auf Zeit in der Familie und ich müsste sie irgendwann wieder gehen lassen. Ich glaube das könnte ich nicht so leicht verkraften.

Auch wenn ich es vermutlich selbst nicht kann, beruhigt es mich, dass es Menschen gibt, die so stark sind und so ein großes Herz haben.
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»Be my eyes« von Lisa   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.08.2019 gesendet.
Als ich letztens durch meinen App-Store gescrollt bin, ploppt da ein Vorschlag für eine App auf, die ich runterladen kann: “Be my Eyes” heißt die, also “Sei meine Augen”.
Ein blinder Mensch kann über die App die anderen Leute fragen, wenn er Hilfe braucht. Zum Beispiel wenn er wissen will, ob die Milch im Kühlschrank noch haltbar ist oder wenn er vor einem riesigen Wohnhaus mit tausenden Klingelschildern steht und nicht weiß wo er klingeln soll. Er kann sich über die App zum Beispiel mit mir verbinden. Ich kann dann per Video-Chat nach dem Haltbarkeitsdatum schauen. Meistens dauert so ein Gespräch nur wenige Sekunden. Ich hab mir die App gleich runter geladen und konnte seither sogar schon zwei Mal jemandem helfen.
Wenn ich die App nutze, muss ich immer an die ganzen Geschichten aus der Bibel denken, in denen Jesus Blinde geheilt hat. Wundergeschichten nennt man die. Ich kann natürlich niemanden heilen, aber ich kann durch die App einem Blinden in seinem Alltag helfen. Ich finde, das ist auch irgendwie ein kleines Wunder.
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