»Zusammen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.05.2019 gesendet.
Heute ist Europawahl. Wenn ich an Europa denke, frage ich mich manchmal: „Bringt das überhaupt was?“. Dass man sich zusammenschließt und gemeinsam arbeitet. Ich meine in meinem Leben hat es schon so viele Dinge gegeben, die ich alleine hinbekommen musste. Und daran habe ich mich auch ziemlich gewöhnt.
Aber dabei vergesse ich manchmal, dass die wichtigsten Momente des Lebens gar nicht alleine funktionieren. Das fängt schon damit an, dass wir als Babys auf die Welt kommen. Wir können am Anfang gar nicht alleine überleben. Und auch später sind wir oft abhängig davon, dass uns jemand unterstützt. Und mit der richtigen Unterstützung läuft manches auch viel besser. Ich kann zum Beispiel alleine einen Ball gegen eine Wand schießen. Das ist eine Zeit lang bestimmt spannend. Wenn dann aber ein Freund anruft um gemeinsam auf einem Fußballfeld zu spielen, macht das doch viel mehr Spaß.
Und jetzt ist heute Europawahl. Und ich finde für Europa gilt das gerade Gesagte auch. Jedes Land braucht die anderen. Zusammen können die einzelnen Länder viel mehr bewegen. Deshalb ist Europa wichtig. Damit alle gemeinsam weiterkommen.
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»Schöpfungsgedicht« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.05.2019 gesendet.
Ganz am Anfang der Bibel steht erstmal eine Geschichte. Sie erzählt, wie Gott die Welt erschaffen hat. An sechs Tagen hat er Berge, Meere, Sterne, Tiere und Menschen geschaffen. Am siebten Tag hat er sich dann ausgeruht. Manche Menschen glauben, dass man diese Zählung wörtlich verstehen muss, dass also siebenmal 24 Stunden gemeint sind. Sie lehnen die Evolutionstheorie ab.
Ich glaube, dass man dem Text eigentlich direkt ansieht, dass er kein Bericht ist. Es ist eher sowas wie ein Lied oder ein Gedicht. Die Menschen, die das aufgeschrieben haben, wollten keinen Bericht schreiben. Das konnten sie nicht. Sie waren ja auch gar nicht dabei. Sie haben es deswegen so aufgeschrieben, dass man es sich leicht merken kann. Vermutlich hat es sich in ihrer Sprache sogar gereimt. Sie wollten betonen, wie mächtig Gott ist. Er hat die Welt und die Menschen erschaffen. Für mich heißt das: Die Evolution beantwortet nach heutigem Stand der Wissenschaft die Frage, wie die Welt entstanden ist. Die Bibel beantwortet die Frage, warum sie entstanden ist.
Man muss sich also nicht entscheiden, ob man der Bibel glaubt oder die Evolution anerkennt. Für mich geht als Christ geht beides.
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»Volxbibel« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.05.2019 gesendet.
In der Bibel stehen eigentlich ziemlich spannende Geschichten. Da geht es um riesige Schlachten, Könige, fiesen Ehebruch, heimtückischen Mord und Affären. Viele richtig spannende Filme haben als Grundlage eine Bibelgeschichte. Aber wenn ich dann so eine Geschichte in der Bibel lese, bin ich enttäuscht.
Die Texte sind manchmal richtig langweilig geschrieben oder ich versteh überhaupt nicht, was sie von mir wollen.
Es gibt viele moderne Übersetzungen, die das leichter machen. zB die Volxbibel. So heißt ein Projekt für Jugendliche. Sie dürfen sagen, wie sie den Text heute schreiben würden. Und daran wird immer weiter gearbeitet. Manche Menschen schimpfen darüber, weil manchmal echt derbe Wörter verwendet werden. Aber so ist das halt. Die Geschichten sind ja auch derb.
Da wird zum Beispiel die Geschichte von einem Typen erzählt. Manche kennen sie als Geschichte vom verlorenen Sohn. In der Volxbibel wird sie so erzählt: Dieser Typ hat sein ganzes Vermögen in Bars und Clubs verzockt. Er hat dann als Toilettenmann am Hauptbahnhof arbeiten müssen. Als er dann total verratzt wieder nach Hause gekommen ist, hat sich sein Papa mega gefreut und ne riesen Party gefeiert.
Jesus hat diese Geschichte vor 2000 Jahren erzählt. Natürlich ohne Clubs und Hauptbahnhof und so. Aber der Inhalt bleibt. Ich find’s toll, dass man Bibelgeschichten auch modern erzählen kann. So kann jeder den Text verstehen.
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»Würde« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.05.2019 gesendet.
Diese Woche ist Europawahl. Und das ist ja kaum zu übersehen. Überall habe ich Plakate dazu entdeckt. Aber heute ist noch ein besonderer Tag. Heute vor siebzig Jahren ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten. Und das ist auch für Europa ganz schön wichtig. Denn ohne das Grundgesetz könnte Deutschland gar nicht dabei sein in Europa.
Am Anfang des Grundgesetzes stehen sechs kleine Worte. Ich habe sie schon so oft gehört. Find sie aber immer wieder ganz fantastisch. Da steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Was für ein Satz. Für mich heißt er, dass jeder Mensch Würde hat. Oder besser, dass jeder Mensch würdig ist. Würde ist ja nichts, was ich besitze und auch wieder verlieren kann. Sie ist nichts, was ich mir erarbeiten müsste. Würdig bin ich von Anfang an. Seit es mich gibt. Ich glaube würdig bin ich, seit Gott mich gemacht hat. Die Tatsache, dass ich ein Mensch bin reicht völlig aus. Mehr braucht es nicht. Darin steckt die ganze Würde. Da ist es dann auch ganz egal, wenn ich nicht bin wie alle anderen. Ob ich krank bin, eine Behinderung habe oder anders fühle und denke. Nichts kann mir diese Würde nehmen.
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