»Freunde fürs Leben« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.07.2020 gesendet.
Neulich habe ich auf einer Postkarte den Spruch gelesen: „Freunde sind Menschen, die dir nicht den Weg zeigen, sondern ihn einfach mit dir gehen.“
Ich finde, der Spruch passt ganz gut, denn das macht unter anderem eine gute Freundschaft aus.
Ich verbringe echt viel Zeit mit meinen besten Freunden. Wir lachen und weinen zusammen und haben schon die ein oder andere Krise überstanden. Einfach, weil wir füreinander da sind und ein paar Wege im Leben zusammen gehen.
So ähnlich ist das auch mit einem anderen Freund, den ich habe: Jesus. Durchs Beten kann ich immer mit ihm reden und bin mir sicher, dass er mir zuhört. Er steht immer an meiner Seite und ist für mich da. Genau dieser Gedanke gibt mir Mut und Kraft, vor allem, wenn ein Weg mal etwas schwieriger ist.
Und auch das Zitat auf der Postkarte passt super auf unsere Freundschaft: „Freunde sind Menschen, die dir nicht den Weg zeigen, sondern ihn einfach mit dir gehen.“
Jesus sagt mir nicht, was ich tun soll,
aber begleitet mich immer auf meinem Weg.
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»Deine Farbe« von Anna-Marleen   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.07.2020 gesendet.
Ich komme zur Arbeit, heute ist Teamsitzung. Kollegen und Chef sitzen am runden Tisch, die Tagesordnung für heute ist lang. Schon als ich ankomme sind alle angespannt und genervt. Wir kommen nicht wirklich voran, die Kommunikation ist gleichzeitig zäh und anstrengend und irgendwie herrscht dicke Luft. Schon nach 10 Minuten bin ich frustriert und will am liebsten wieder nach Hause. Die ganze Stimmung färbt auf mich ab. Färbt ab?
Komisch, dass man sagt, man könnte die Farbe einer Situation annehmen. Das will ich ja gar nicht! Und trotzdem ist es ratz fatz passiert: Ich fühle mich genauso frustriert und angespannt wie unsere Teamsitzung. Meine Farbe ist sozusagen ziemlich dunkel.
Aber wenn die Situation auf mich abfärben kann, dann muss das ja auch umgekehrt möglich sein.
Bevor ich in den Konferenzraum reinkam, war meine Farbe nämlich noch anders, richtig hell, entspannt und gut gelaunt. Wenn die Teamsitzung meine Farbe angenommen hätte statt umgekehrt – dann wären wir jetzt alle gut drauf.
Auf so einen zähen Brocken wie dieses Meeting positiv abzufärben ist natürlich nicht so einfach. Aber ich bin mir sicher, dass ich mit guter Stimmung zumindest ein paar Farbkleckse setzen kann. Statt unter einer blöden Atmosphäre nur zu leiden, will ich zukünftig versuchen, ein Farbgewinn zu sein.
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»Arbeit« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.07.2020 gesendet.
Ich bin einer von den Menschen, für die Arbeit fast genauso wichtig wie Luft und Wasser ist. Ja, so Leute gibt´s wirklich! Beispielsweise vermisse ich die Arbeit, wenn ich am Wochenende nicht ins Büro muss und suche mir neue Projekte. Ich begeistere mich für meinen Job und mag das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Aber manchmal denke ich auch, dass ich nur fürs Arbeiten lebe. Denn Arbeit kann gut von Alltagsproblemen oder anderen Dingen ablenken. Ich stürze mich manchmal in ein neues Projekt, um vor irgendetwas davonzulaufen. Beispielsweise wenn ich mich mit meinem besten Kumpel streite. Dann fange ich etwas Neues an, um gar keine Zeit zu haben, viel darüber nachzudenken.
Ich habe das in den letzten Monaten geändert. Neben der Arbeit nehme ich mir Zeit für mich. Jeden Morgen setze ich mich einem Kaffee hin und überlege, was ich an dem Tag alles machen muss und wann ich spätestens Feierabend machen möchte. Und daran halte ich mich jeden Abend dann auch.
Ich denke in der freigemachten Zeit über mehr Sachen nach und verarbeite Erlebnisse besser. Besonders, wenn ich das auch noch im Gebet mit Gott bespreche. Inzwischen gehört das für mich genauso dazu wie die Arbeit. Die Mischung macht´s eben! Und das alles hat mein Leben ein kleines bisschen Schöner gemacht…
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»Heiliger Sonntag« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.07.2020 gesendet.
Sonntags kann ich nicht einfach mal eben zum Supermarkt und noch ne Packung Nudeln kaufen. Die meisten Läden haben zu. Ich finde das gut. Da kann ich mal richtig ausspannen.
Schon in der Bibel heißt es: Du sollst den Feiertag heiligen! Das ist eines der zehn Gebote. Ich finde, daran sieht man sehr schön, dass die zehn Gebote nicht nur Sachen verbieten. Sie bieten uns viel eher etwas an. Gott sagt: Ich soll einen Tag in der Woche frei haben. Es ist wichtig, mal auszuruhen, zu entspannen und einfach mal keine E-Mails beantworten zu müssen. Und dabei geht es nicht nur um mich persönlich, sondern auch um die anderen. Auch die Verkäuferin oder der Verkäufer soll mindestens einen Tag in der Woche frei haben, um mal was anderes zu tun, als zu arbeiten.
Manche Menschen finden es schön, am Sonntag in die Kirche zu gehen. Andere besuchen Oma und Opa, schauen eine Serie oder nutzen den Tag, um Schlaf nachzuholen.
Natürlich müssen manche Menschen sonntags auch arbeiten. Polizistinnen und Ärzte zum Beispiel. Sie haben dann meistens an einem anderen Tag in der Woche frei. Ihre Aufgaben müssen auch sonntags erledigt werden. Meine Nudeln kann ich aber auch an einem anderen Tag kaufen. Deswegen hoffe ich, dass der Sonntag als besonderer Tag erhalten bleibt.
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