»Funke des Neuen« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.07.2019 gesendet.
Im letzten Urlaub haben meine Freunde und ich ein Lagerfeuer gemacht. Dabei habe ich von einem Freund gelernt, wie man das Feuer anbekommt, ohne ein Streichholz zu verwenden. Er hat dazu gesagt: „Feuermachen ist wie das Leben.“
Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich finde das stimmt.
Beim Feuermachen muss man zuerst die alte Asche zur Seite räumen. Sie lässt nämlich keine Luft an das neue Feuer. Dann kann man neue Scheite darüber schichten, die die Grundlage für das neue Feuer sind.
Im Leben muss man auch zuerst das Alte zur Seite räumen, damit man etwas Neues beginnen kann. So habe ich das schon erlebt. So innerlich aufräumen, damit das Alte nicht die Luftzufuhr fürs Neue stoppt.
Zum Beispiel bei einer neuen Beziehung. Bevor man die beginnt, muss die Alte zu Ende sein. Das heißt man muss erst die Alte vollkommen innerlich abgeschlossen und überwunden haben. Erst dann kann man sich auf den neuen Menschen im Leben einlassen. Sonst werden alte Gefühle die neue Beziehung immer wieder beeinflussen.
Oder wenn man umzieht oder eine neue Arbeit anfängt. Dann fällt es leichter sich auf das Neue einzulassen, wenn man sich richtig bewusst von dem Alten verabschiedet hat. Erst dann kann der Funke des Neuen zu einem richtigen Feuer werden.
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»Mein Weg« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.07.2019 gesendet.
Ich hab neulich Post von meiner Bank bekommen. Da stand in so einem großen Banner quer über den Brief geschrieben: „Jeder hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.“ Das klingt erstmal ganz schön praktisch, vor allem, weil das ja die Bank sagt. Aber ich glaub, ganz so einfach ist es nicht.
Ja, jeder hat irgendwie Träume, die ihn antreiben. Oder auch Vorstellungen wie sein Leben so verlaufen soll: Erst Schule und Ausbildung, dann ein Job und vielleicht in ein paar Jahren dann auch eine Familie. Aber ich glaube nicht daran, dass die Bank oder das Geld allein da den Weg frei macht.
Ich persönlich kann auch noch gar nicht so genau sagen, wohin mein Weg überhaupt gehen wird. Das weiß ich bis jetzt einfach noch nicht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich meinen Weg nicht allein finden muss. Da sind meine Freunde und meine Familie, die mich hoffentlich begleiten werden.
Vielleicht werde ich meinen Weg nicht gleich auf Anhieb finden. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Denn ich habe ja die Unterstützung von meinen Freunden und meiner Familie.
Und auf die kann ich wirklich vertrauen.
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»Fridays for future« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.07.2019 gesendet.
Freitag. Und wieder sind in vielen Schulen die Klassenzimmer halb leer. So wie in den letzten Wochen auch schon. Immer mehr Schüler und Jugendliche demonstrieren inzwischen europaweit mit der Fridays For Future Bewegung für eine bessere Klimapolitik. Ich finde es voll krass, wie viele sich inzwischen dafür interessieren.
Ich als Christin bin davon überzeugt, dass alle Menschen und die ganze Welt von Gott kommen. Dass er alles gemacht hat. Die Welt, die so vielseitig ist und auch die Natur, die so richtig beeindruckend ist: Wenn zum Beispiel gewaltige Kräfte einen Vulkan zum Feuerspucken bringen oder wenn riesige Wale in mehreren Kilometern Tiefe im Meer tauchen.
Wenn ich in die Natur schaue, dann sehe ich, was Gott gemacht hat. In der Bibel steht, dass Gott der Schöpfer der Welt ist. Und dass wir Menschen seine – also unsere Welt schützen sollen. Das heißt für mich, dass wir verantwortungsbewusst handeln müssen. Zum Beispiel auch, wenn es um natürliche Ressourcen wie Wasser, Öl oder Kohle geht.
Deswegen bin ich froh, dass die Fridays For Future Bewegung uns daran erinnert, mal wieder an unsere Welt zu denken. Und dass so viele Schüler und Jugendliche für einen besseren Schutz unseres Planeten sogar auf die Straße gehen.
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»Oh Du Fröhliche« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.07.2019 gesendet.
Ich hab seit Tagen einen Ohrwurm: Oh du Fröhliche. Ich geh schon allen damit auf die Nerven. Aber ich finde, das ist einfach ein schönes Lied. Es erinnert mich an Weihnachten: An meine Kirche daheim, die im Dunkeln mit voller Lautstärke singt.
Ja, ich weiß, wir haben gerade Sommer und bis Weihnachten dauert es noch über ein halbes Jahr. Trotzdem, ich denke gern an die besinnliche Weihnachtszeit. Wenn sich alle auf das Familienfest vorbereiten und sich gegenseitig eine Freude machen wollen.
An Weihnachten feiern Christinnen und Christen Jesu Geburt. Dass er für uns geboren wurde, weil wir Gott so wichtig sind. Dazu ist der 24. Dezember schon vor vielen Jahrhunderten zu Jesu Geburtstag ernannt worden, weil man seinen genauen Geburtstag gar nicht kannte.
Jesu Geburt ist aber nicht nur an Weihnachten wichtig. Er ist nicht nur Ende Dezember für uns geboren und zu uns Menschen gekommen. Das ist nur das Fest, an dem wir da ganz besonders daran denken.
Dass Jesus gelebt hat, hat das Leben von allen Gläubigen verändert. Denn Jesus ist für jeden einzelnen Tag zu uns gekommen. Deswegen find ich es auch okay, wenn man da im Sommer daran denkt und die Bedeutung von Weihnachten mitten ins Jahr hineinsingt. Denn: Oh du Fröhliche, freue dich oh Christenheit.
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