»Krone gesucht« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.12.2018 gesendet.
Eine kleine Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht. Sie geht so:
Herr König kommt zu Zahnarzt. Am Empfang muss er angeben, warum er gekommen ist. Er sagt: „Heinz König mein Name, ich habe meine Krone verloren!“ Die Arzthelferin notiert sich die Antwort und fängt an zu lachen: „Der Herr König hat also seine Krone verloren! Na, dann schauen wir mal, ob wir sie wiederfinden!“
Bei mir ist das oft ähnlich. In der Bibel wird Gott als ein König bezeichnet und die Menschen als seine Kinder. Ich glaube daran, also bin ich doch auch ein Königskind! Wenn ich aber so mein Leben betrachte, merke ich, dass ich selten königlich bin. Ein König sollte doch freundlich, großzügig und gerecht sein. Aber ich bin so häufig ungerecht, genervt und gar nicht großzügig zu anderen. Wenn es nach meinem Verhalten geht, habe ich gar keine Krone verdient.
Bei Gottes Krone für mich ist das anders. Die hängt nicht davon ab, wie ich mich verhalte, sondern nur, ob ich an ihn glaube. Er liebt mich einfach so und ich bin und bleibe seine Tochter. Egal, wie ich mich verhalte. Ich glaube, dass er zu mir sagt: „Du bist und bleibst meine Königstochter!“
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»Adventskalender« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.12.2018 gesendet.
Dieses Jahr habe ich gleich zwei Adventskalender. Einen ganz normalen. Und einen auf WhatsApp. Aus dem ersten kommt jeden Tag bis Weihnachten etwas anderes raus. Kleine Duschgels, Süßigkeiten und sowas. Wie das eben bei jedem Adventskalender ist. Mein WhatsApp-Adventskalender funktioniert aber ganz anders.
Der Adventskalender ist eigentlich eine große Whatsapp-Gruppe mit 50 Leuten. 24 davon haben sich gemeldet, dass sie etwas für den Adventskalender machen wollen. Seit dem ersten Dezember bekomme ich jetzt immer eine Whatsapp-Nachricht aus der Gruppe. Und die Nachrichten sind richtig verschieden. Ein lustiges Weihnachtsvideo, eine weihnachtliche Geschichte, sogar eine Audioaufnahme von Weihnachtsmusik.
Meine Adventskalender sind mir echt wichtig. Ich finde die Zeit vor Weihnachten nämlich besonders. Auf Weihnachten warten bedeutet auch zur Ruhe kommen. „Advent“ heißt „Ankunft“ – Christen warten in den 4 Wochen vor Weihnachten auf die Ankunft von Jesus. Erinnern sich daran, um was es bei Weihnachten geht. Die Weihnachtsgeschichte erzählt nämlich davon, wie Jesus geboren wurde.
Ich freue mich, dass es unterschiedliche Adventskalender gibt. So ist das Warten auf Weihnachten voller Überraschungen.
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»Auf die Füllung kommt es an« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.12.2018 gesendet.
Es gibt ein interessantes Experiment mit zwei Luftballons. Beide werden über eine Kerze gehalten. Der eine ist mit Luft gefüllt. Der andere mit Wasser. Welcher Luftballon wird überleben?
Der mit Luft gefüllte Ballon zerplatzt mit einem lauten Knall. Er konnte dem Druck nicht mehr Stand halten… Der andere baumelt seelenruhig weiter über der Kerze und verändert sich kein bisschen. Wie so oft kommt es wohl auf die Füllung an.
Ich frage mich, womit ich eigentlich mein Leben so fülle? Da sind meine Ausbildung, meine Freunde, meine Hobbies und auch eine gehörige Menge an Netflix und Social Media.
In Krisen merke ich erst, welche dieser Lebensfüllungen in Wahrheit nur heiße Luft waren. Wenn ich z.B. von Freunden enttäuscht werde, ich versage oder mit Krankheiten oder Tod zu tun habe. Ich merke dann aber auch, was und wer mir wirklich weiterhilft. Mich in schwierigen Situationen unterstützt. Was sozusagen das Wasser in meinem Lebensballon ist.
Für mich ist dieses Wasser mein Glaube an Gott. Er unterstützt mich, wenn es mal brenzlig wird. In der Bibel sagt Jesus sogar selbst von sich, dass er das lebendige Wasser ist und wer davon trinkt, niemals wieder durstig wird. Das passt zu der Sache mit dem Ballon. Mit Jesus im Leben, da platzt der Ballon nicht. Auch, wenn es mal von unten ganz schön raucht und heiß wird.
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»Goldkettchen« von Sabine   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.12.2018 gesendet.
Beim Ausmisten hab ich’s wiederentdeckt: Ein Goldkettchen mit einem Kreuz-Anhänger dran. Als Kind hab ich’s ne ganze Weile getragen, dann nicht mehr. Gold ist irgendwann nicht so meins gewesen und auch das Kreuz nicht. Ich fand es irgendwie schräg, ein Kreuz zu tragen und vor Anderen zu präsentieren: Ein Zeichen für den gestorbenen Jesus, also ein Todessymbol. Fand ich alles andere als schön.
Inzwischen seh ich das nicht mehr so. Denn das Kreuz an sich hat viel mehr zu bieten. Wenn ich z.B. mit Kindern eine Schatzsuche mache, dann gibt es auf der Schatzkarte ein dickes Kreuz. Und da dahinter liegt dann der Schatz begraben. Hinterm Kreuz also das Wertvolle. Und das christliche Kreuz erinnert mich nicht nur daran, wie Jesus gestorben ist. Es markiert auch Beziehungen: In jedem Balken kann ich eine Beziehung sehen. Im Senkrechten, von unten nach oben und umgekehrt, die Beziehung mit Gott. Ich darf mich an ihn wenden, mit dem was mich bewegt und er ist für mich da. Und der waagrechte Balken ist dann für die Beziehung von Mensch zu Mensch. Hier geht’s um mich und andere. Wie gehen wir miteinander um? Nächstenliebe und so…
Ein kleiner Wink für den Alltag, so ein Kreuz. Mit ganz viel drin. Inzwischen trage ich das kleine Goldkettchen wieder gern. Es ist für mich mehr als nur ein kleines Schmuckstück.
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