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Carina
Mittwoch, 18. Februar 2026
„Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.“ Mit diesem Satz bekommen Christen am Aschermittwoch ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Heute ist Aschermittwoch: Ende von Fasching, Anfang der Fastenzeit. Früher war das für mich vor allem der Startschuss fürs Verzichten: Zucker, Social Media, Konsum. Eine Liste, die mir helfen soll, zum Wesentlichen zurückzukommen. Aber was ist das Wesentliche? Dieses Jahr habe ich mich mal genauer mit der Bedeutung von Aschermittwoch beschäftigt. Der Tag markiert den Anfang einer Zeit, in der wir uns auf Ostern, die Auferstehung Jesu vorbereiten. Bevor Jesus aufersteht, steht aber sein Tod. Und mein eigener, irgendwann. Darauf hat sich Jesus mit seinem Fasten damals vorbereitet. Und das ist vielleicht auch das Wesentliche am Aschermittwoch. „Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.“ Der Satz sagt mir: Dein Leben ist begrenzt. Zuerst hat mich der Gedanke gestresst: Was, wenn ich nicht genug aus meinem Leben mache? Aber dann habe ich gemerkt: Gerade, weil mein Leben begrenzt ist, KANN ich gar nicht alles schaffen, selbst wenn ich das will. Sich das klarzumachen ist eine große Entlastung, finde ich. Das Fasten hilft mir dabei Platz zu machen. Für das, wofür ich mir wirklich Zeit nehmen will in meinem begrenzten Leben.

Wir

sind die Jugendredaktion der Evangelischen und Katholischen Rundfunkarbeit am SWR. Wir sind Azubis, studieren, haben gerade einen neuen Job angefangen... - und sprechen hier über Erfahrungen aus unserem Alltag, Fragen, die uns beschäftigen und unseren Glauben.

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