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Sonntag, 01. August 2021
„Irgendwas geht immer!“ oder „Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere!“. Das sind so Sprüche, die man jemandem gerne sagt, dem es gerade nicht so gut geht. Aber geht wirklich immer was? Bei mir meistens ja. Zumindest dann, wenn es um die kleinen alltäglichen Dinge geht. Ich lebe in einer Welt, in der sich fast immer Türen öffnen. Aber vielen Menschen auf der Welt geht es anders. Bei manchen geht nichts mehr und es öffnen sich auch keine Türen. Das ist mir gerade einfach wieder klar geworden, als ich einen Bericht über die Hungersnot in Madagaskar gesehen habe. Ich habe immer zu Essen. Auch wenn ich mal kein Geld habe, kann ich mir von meiner Familie etwas leihen. Also ja, für mich geht immer was. Aber ich frage mich einfach, wie ich helfen kann, damit auch für andere immer was geht. Ich glaube das fängt in meinem Alltag an. Wenn ich eine meiner Türen schließe, öffnet sich vielleicht für jemand anderen eine Tür. Also wenn ich keine „Fast Fashion“ mehr kaufe, sondern mehr für gute, faire Kleidung ausgebe. Damit die, die Kleidung produzieren, auch etwas daran verdienen. Ich glaube, dass es möglich ist, dass für uns alle mal was geht.

Wir

sind die Jugendredaktion der Evangelischen und Katholischen Rundfunkarbeit am SWR. Wir sind Azubis, studieren, haben gerade einen neuen Job angefangen... - und sprechen hier über Erfahrungen aus unserem Alltag, Fragen, die uns beschäftigen und unseren Glauben.

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