»Meine Kirche« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.02.2019 gesendet.
Ich war neulich in einem besonderen und sehr lebendigen Gottesdienst. Viele Menschen haben da mitgeholfen. Eine hat moderiert, ein anderer hat gepredigt. Es gab eine große Band und Personen für die Technik. Es gab Leute für die Begrüßung und andere die laut gebetet haben. Alle haben irgendwie mitgearbeitet. Der Gottesdienst ging insgesamt über 2 Stunden. In einer Pause kamen Mitarbeitende zu mir her. Sie haben sich vorgestellt. Und mich dann gefragt, ob sie mir etwas über die Gemeinde erzählen dürfen.
Ich fand das ein bisschen anstrengend. Denn ich hatte das Gefühl, dass ich der einzige bin, der einfach nur als ganz normaler Besucher da ist. Da wo ich sonst hingehe ist das anders. Ich gehe in die Kirche bei mir in der Nähe. Da gibt es die Pfarrerin, die den Gottesdienst hält. Sie steht danach immer am Ausgang und verabschiedet sich von den Leuten. Manchmal bleibe ich stehen, und unterhalte mich mit jemandem. Manchmal geh ich aber auch direkt wieder nach Hause.
Ich finde es sehr angenehm, mich einfach reinsetzen zu dürfen. Ich mag das, wenn ich nicht so im Mittelpunkt stehe. Der Gottesdienst tankt mich wieder auf. Auch ohne, dass ich ihn aktiv mitgestalten muss. Ich fühle mich wohl in meiner Kirche, weil ich einfach mal in Ruhe durchschnaufen darf.
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»Bird-Box-Challenge« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.02.2019 gesendet.
Habt ihr auch schon von der „Bird-Box-Challenge“ gehört? Bei der „Bird-Box-Challenge" verbinden sich Menschen die Augen und filmen sich dabei. Sie laufen dann mit verbunden Augen durchs Haus. Manche fahren so Auto oder gehen über die Straße. Ich hab sogar auch ein Video gesehen, in dem Eltern ihren kleinen Kindern die Augen verbunden haben. Und die rennen dann einfach gegen die Wand.
Ich finde diesen Trend einfach nur dämlich. Ausgelöst wurde das Ganze durch einen Horror-Film, der auf Netflix läuft. Die Macher des Filmes und Netflix haben natürlich nicht damit gerechnet, dass daraus ein so bescheuerter Trend wird. Netflix warnt sogar auch vor diesem Trend. Das finde ich gut.
Ich frage mich echt, warum sich Menschen das antun. Und gerade Eltern ihren Kindern? Ich glaube, dass Gott den Menschen ihre Augen gegeben hat, damit sie sehen. Damit sie aufeinander aufpassen. In der Bibel wird erzählt, dass Jesus viele blinde Menschen geheilt hat. Und auch heute gibt es viele Spezialisten, die alles tun, damit Menschen wieder sehen können. Ich hoffe, dass die, die den Trend feiern, checken, dass sie sich selbst und andere gefährden. Ganz besonders die Eltern. Klar, viele Trends sind lustig, aber bei dem mache ich sicher nicht mit.
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»Geburtstag« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.02.2019 gesendet.
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien – alles egal- Heute ist nämlich mein Geburtstag. Ich finde Geburtstag haben einfach schön. Mir ist an meinem Geburtstag egal, wie das Wetter draußen ist. Und mir ist auch nicht so wichtig, dass ich viele Geschenke bekomme.
Am meisten freue ich mich heute darüber, dass so viele Leute an mich denken. Zum Beispiel wenn ich WhatsApp-Nachrichten von Freunden aus aller Welt bekomme. Von meinen Eltern bekomme ich meist ein kleines Päckchen. Meine Eltern wohnen fast 600 km weit weg. Da ist es klar, dass sie nicht mal eben einen Tag vorbeikommen können. Trotzdem weiß ich, dass sie heute an mich denken.
Ich denke heute auch besonders an Gott. An meinem Geburtstag danke ich Gott immer nochmal extra dafür, dass ich leben darf. Ich danke ihm auch für das vergangene Lebensjahr. Dafür, dass er mich begleitet hat. Ganz egal wie schwer oder cool die Monate waren. Ich glaube auch, dass Gott heute an mich denkt. Aber nicht nur an mich, sondern an alle Menschen. Und zwar nicht nur heute, sondern an jedem Tag. Ich bin Gott dankbar, dass er immer da ist. Egal ob ich Geburtstag habe oder nicht.
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»Schon immer« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.02.2019 gesendet.
Manchen Menschen können genau sagen, seit wann sie an Gott glauben. Sie meinen man muss ein Datum nennen können, an dem man Christ wurde. Sonst ist man nicht richtig Christ, sagen sie dann. Bei den Berichten dieser Menschen sind oft krasse Sachen dabei. Einer hatte einen schweren Unfall und wurde Christ. Eine andere war vorher drogenabhängig und ein dritter war im Knast und hat sich danach zu Jesus bekehrt. Jeder richtige Christ muss eine ganz besondere Geschichte mit Jesus erlebt haben und davon erzählen. Das behaupten sie.
Ich habe keine so ‘ne Geschichte oder so ein krasses Erlebnis. Ich bin halt ganz normal aufgewachsen: Bin gerne in den Reli Unterricht gegangen und war im Jugendkreis. Ich kann irgendwie keinen genauen Zeitpunkt festmachen, seit wann ich Christ bin.
Ich denke aber auch nicht, dass man das braucht. Ich vertraue darauf, dass ich schon seit meiner Geburt zu Gott gehöre. Und dass ich nicht eine einzelne besondere Geschichte mit Jesus erlebt haben muss. Mein ganzes Leben ist eine besondere Geschichte für Jesus. Er ist bei mir und begleitet mich in meinem Leben. Auch zu den Zeiten, zu denen ich es selbst gar nicht weiß oder merke.
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