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Linus
Sonntag, 07. April 2024
Gerade habe ich Semesterferien. Das sind fast drei Monate, in denen ich nur wenige feste Verpflichtungen habe. Meine Zeit kann ich mir deshalb komplett selbst einteilen. Zum einen ist das echt schön, so flexibel und unabhängig zu sein. Zum anderen habe ich gemerkt, dass das viel Verantwortung mit sich bringt – nämlich Verantwortung für mich selbst. Am Anfang war ich da echt unstrukturiert: Ich habe vormittags einige Sachen erledigt, dann eine lange Pause gemacht und dafür dann abends nochmal was. Zum Teil auch bis spät in die Nacht, etwa das Schreiben meiner Hausarbeit. Und das habe ich so jeden Tag wiederholt. Wegen der vielen langen Pausen hatte ich ein schlechtes Gewissen und wollte mir keinen ganz freien Tag nehmen – obwohl ich ja trotzdem jeden Tag viel gearbeitet habe. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass das für mich der falsche Weg ist. Mein Körper und auch mein Kopf brauchen einfach Erholung. Und dafür brauch ich Zeit – nicht nur ein, zwei Stunden, sondern manchmal auch einen ganzen Tag. Bis wieder eine feste Struktur beginnt, möchte ich das so beibehalten und strukturierter arbeiten, um dann lieber mal einen echten freien Tag zu machen. Dann einen Ausflug mit Freunden unternehmen oder nach Hause fahren. So kann ich Freizeit und Arbeit besser trennen und auch mal richtig abschalten.

Wir

sind die Jugendredaktion der Evangelischen und Katholischen Rundfunkarbeit am SWR. Wir sind Azubis, studieren, haben gerade einen neuen Job angefangen... - und sprechen hier über Erfahrungen aus unserem Alltag, Fragen, die uns beschäftigen und unseren Glauben.

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