»Zerdenken« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.06.2019 gesendet.
Ich zerdenke oft Sachen. Zerdenken ist eine Mischung aus „denken“ und „zerstören“. Über manche Sachen denk ich nämlich so heftig nach, dass dabei was kaputt geht. Wenn ich zum Beispiel Urlaub plane. Dann denke ich so lange darüber nach, wie lange und wohin ich will. Und was jetzt gut oder schlecht an einem Reiseziel ist, dass ich danach meistens erstmal überhaupt keine Lust mehr auf Wegfahren habe. Nur, weil ich mich so schwer entscheiden kann.
In manchen Geschichten in der Bibel wurden auch Leute vor Entscheidungen gestellt. Die Freunde von Jesus zum Beispiel. Das waren keine Schulfreunde von ihm oder so. Sie haben Jesus kennengelernt, als er über Gott geredet hat. Das fanden sie echt cool, und da hat Jesus sie vor die Entscheidung gestellt: Ihr könnt jetzt entweder daheim bleiben und euer Leben leben oder ihr zieht mit mir durch die Welt und wir erzählen gemeinsam von Gott. Für die Freunde von Jesus war das sicher keine leichte Entscheidung: Sie hatten oft Frau und Kinder – eigentlich kann man die ja nicht so einfach zurücklassen. Trotzdem haben sie sich dann für Jesus entschieden.
Ich denke nicht, dass sie diese Entscheidung zerdacht haben. Sie waren einfach begeistert von Jesus. Und deswegen sind sie ihm dann nachgefolgt. Manchmal ist es also gar nicht so gut, Sachen zu zerdenken. Deswegen möchte ich in Zukunft etwas gelassener Entscheidungen treffen – und auf mein Gefühl achten.
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»DEKT« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.06.2019 gesendet.
Heute wird der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund eröffnet. Das ist ein riesen Event. So ein Kirchentag ist alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Über fünf Tage werden jetzt in Dortmund 2500 Veranstaltungen angeboten. Dabei gibt es interessante Podiumsdiskussionen und Vorträge, coole Gottesdienste und tolle Konzerte. Aber auch Sportangebote, Theater und sonstige Freizeitaktivitäten.
Organsiert wird der Kirchentag von der evangelischen Kirche in Deutschland. Aber Menschen aller Glaubensrichtungen sind eingeladen daran teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen die Gemeinschaft, die Begegnung und der Austausch über aktuelle Themen.
Auch dieses Jahr werden wieder über 100 000 Menschen erwartet. Das ist echt beeindruckend. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von sehr vielen Leuten wäre der Kirchentag nicht möglich. Stark, was Menschen zusammen auf die Beine stellen!
Die Schwerpunkte sind in diesen Jahr Arbeit, Europa, soziale Teilhabe, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Cool, dass die Kirche sich auch mit solchen Themen befasst.
Ich gehe zusammen mit meinem Bruder auf den Kirchentag. Das Tolle dabei ist, dass wir unser eigenes Programm zusammenstellen können. So besuchen wir die Veranstaltungen, die wir interessant finden. Ich bin schon sehr gespannt und freu mich drauf!
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»Heiles Leben« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.06.2019 gesendet.
Manche Menschen beeindrucken mich. Benjamin Piwko zum Beispiel. Er ist Schauspieler und Kampfsportler. Dieses Jahr hat er bei der Show „Let’s Dance“ mitgemacht. Dort tanzen Promis mit professionellen Tänzerinnen und Tänzern. Und werden von einer Fachjury bewertet. Und Benjamins Leistung dort war echt stark, fand ich. Er ist nämlich gehörlos. Er tanzt, ohne die Musik zu hören. Seine Gehörlosigkeit scheint aber kein Problem zu sein.
Mich erinnert das ein bisschen an eine Geschichte mit Jesus. Der ist auch zu Leuten hingegangen, die gehörlos waren. In der Bibel steht dann oft, dass er sie „geheilt“ hat. „Geheilt“ – ich frage mich, ob das das gleiche ist, wie gesund. Ich glaube nämlich, für ein heiles Leben muss man nicht unbedingt hören können.
So wie bei Benjamin Piwko eben – er kann zwar nicht hören, ist aber glücklich, dass er tanzen kann. Und das macht er auch richtig gut. Ich möchte mir ein Beispiel daran nehmen. Möchte nicht gleich von vorneherein aufgeben, weil ich etwas nicht genauso kann, wie es die meisten anderen machen. Oder weil ich denke, dass ich etwas gar nicht kann. Leute wie Benjamin zeigen mir: Wenn ich ein gutes, heiles Leben führen will, muss ich mich auch mal was trauen. Und mein Glaube an Jesus hilft mir dabei.
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»Kofi Annan« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.06.2019 gesendet.
Vor vier Jahren hatte ich einen Platz in der Porschearena in Stuttgart ergattert. Es war Evangelischer Kirchentag. Jeder einzelne Platz war besetzt und man konnte die Aufregung in der Luft spüren. Und dann war es soweit. Ohne ihn zu sehen, hab ich gespürt, dass er den Raum betreten hat. Gänsehautmoment! Er hatte eine Wahnsinns Ausstrahlung, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Kofi Annan.
Kofi Annan war ein Diplomat aus Ghana und 10 Jahre lang der Generalsekretär der UN. Die UN, oder auch Vereinte Nationen, ist ein Zusammenschluss von 193 Ländern auf der Welt. Sie setzt sich für den Weltfrieden und die Menschenrechte ein.
Kofi Annan hat sich für eine friedlichere Welt stark gemacht. Dafür hat er sogar den Friedensnobelpreis bekommen.
Als ich ihn damals auf dem Kirchentag gesehen hab, hat er an einer Podiumsdiskussion zum Thema Friedensbemühungen auf der Welt teilgenommen.
Für mich ist Kofi Annan ein großes Vorbild. Er hat sich lebenslang für einen friedlichen Umgang zwischen Menschen eingesetzt. Es war eine tolle Erfahrung, ihn einmal live gesehen zu haben.
In zwei Tagen wird der diesjährige Evangelische Kirchentag in Dortmund eröffnet. Ich werde auch wieder dort sein. Mal sehen, welche beeindruckenden Persönlichkeiten ich diesmal live erlebe.
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