Maximilian
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Mittwoch, 26. Januar 2022
Bald hab ich wieder Geburtstag. Ich find‘s schon krass, wie schnell der Tag dann immer kommt. Aber so richtig freu ich mich darauf dieses Jahr wieder nicht.
Das ist jetzt der dritte Geburtstag, den ich während der Pandemie feiere. Naja, genauer gesagt wahrscheinlich eher wieder nicht feiere.
Ich bin dadurch ein bisschen zum Geburtstagsgrinch geworden. Als Kind konnte ich es bis zu meinem Geburtstag kaum aushalten. Ich war am Abend davor immer mega aufgeregt und wollte endlich wissen, was ich für Geschenke bekomm. Schlafen konnte ich dann auch nicht wirklich.
Und jetzt? Ich weiß gar nicht, was ich an meinem Geburtstag machen soll und vor allem darf. Vielleicht mach ich deshalb auch mal was nur für mich. Irgendwas gönnen, ganz allein. Ein schickes Essen oder einen Ausflug. Oder einfach beides.
Vielleicht hilft das auch, dass ich mich dann wieder auf meinen Geburtstag freuen kann. Und wenn ich mir was Gutes tu und mich selbst feiere, dann klappt es hoffentlich auch kein Grinch mehr zu sein.
Denn ich wurde geboren und dafür kann ich wirklich dankbar sein. Darum geht es für mich am Geburtstag. Das Geschenk meines Lebens zu feiern.
Hans-Christian
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Dienstag, 25. Januar 2022
Ich feier den Track "DER LETZTE SONG" von Kummer. Von der Musik her, aber auch vom Inhalt des Textes. Weil er nicht nur an der Oberfläche bleibt und rumflext, sondern etwas anspricht, was gefühlt tiefer geht und mich anspricht.
In dem Song geht´s um Situationen, die aussichtslos erscheinen. Hoffnungslose Momente von Menschen. Doch bevor der Beat dropt singt eine andere Stimme, gesungen von Fred Rabe: "Alles wird gut."
In manchen Situationen klingen solche Worte für mich leer, weil ich selbst im Tunnel bin und gar keine andere Perspektive zulassen kann. Doch durch Menschen, die mir wichtig sind, können sie mich treffen. Weil sie mir Halt geben und sie mir genau das zeigen: Es lohnt sich weiterzumachen. Diese Worte helfen mir hoch, wenn ich am Boden bin. Denn sie trösten mich und ich kann weiter machen. Alles wird eben gut.
Und dann ist da auch noch Gott. Als Christ glaube ich, dass er bei mir ist und mich stärkt und es dann eben „gut“ wird.
Manchmal nicht sofort, vielleicht auch nicht in einem Monat oder Jahr – sondern generell. Weil ich darauf vertraue, dass Gott auf meiner Seite ist. Dass er mich nicht verurteilt, sondern mitfühlt und da ist.
Deshalb gefällt mir das Lied und ich singe gerne mit, denn ich hoffe: „Alles wird gut.“
Hans-Christian
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Montag, 24. Januar 2022
Wenn ich früher als Kind ein Problem hatte und nicht unbedingt mit meinen Eltern reden wollte, bin ich zu meinem Opa gegangen. Der konnte mich immer verstehen, hat mir zugehört und mir auch geholfen. Am Ende hat er immer gesagt: "Das wird sich schon finden."
Und dieser Satz klingt mir heute noch in den Ohren. Wenn es bei mir mal nicht so läuft und ich denke, wie ich das schaffen soll und etwas überfordert bin mit einer Situation. Auch wenn mein Opa schon lange verstorben ist, höre ich ihn sagen: „Das wird sich schon finden“ - klingt vielleicht erstmal wie ein billiger Kalenderspruch.
Aber für mich halt nicht, weil in ihm für mich Hoffnung und Zuversicht steckt. Mein Opa war sich immer sicher, dass es gut ausgehen wird, dass meine Probleme sich lösen werden.
Und er hat bis heute auch Recht behalten. Bisher konnte ich jede Situation meistern – manche besser, andere nicht ganz so, aber bisher hat sich immer eine Lösung gefunden. Und deswegen muss ich schmunzeln, wenn mir der Satz in einer schwierigen Situation einfällt. Denn ich denke an meinen Opa und wie er Recht hat: Es wird sich schon finden. Und schon fühlt sich meine Situation nicht mehr so schwierig an.
Yannick
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Sonntag, 23. Januar 2022
„Liebe Deine Feinde!“ Das steht so in der Bibel. Echt schwierig, oder? Ich mein: Wie soll das gehen? Ich kann nicht alle lieben, es gibt einfach auch Menschen, die ich nicht leiden kann. Das sind ja dann sozusagen meine Feinde.

Ich versuche meistens sie einfach zu ignorieren. Manchmal klappt das aber nicht so gut. Zum Beispiel wenn ich im Job jemanden habe, den ich nicht leiden kann oder auf ner Party jemand ist, den ich einfach furchtbar finde. Die kann ich oft nicht einfach so ignorieren.
Ich versuch dann den Spruch „Liebe Deine Feinde!“ in genau diesen Situationen anzuwenden: Das heißt für mich: Nicht gleich von vorneherein denken: „Das wird alles ganz furchtbar, weil diese eine Person jetzt da ist“. Sondern ich geb der Person eine reale Chance geben, auch wenn sie mir schon mal krass auf die Nerven gegangen ist. Ich versuche die Konflikte, die es in der Vergangenheit vielleicht gab, zu ignorieren.
Das funktioniert dann häufig auch ganz gut – ich selber bin nicht genervt und es gibt keinen Streit oder so. Manchmal finde ich die Person dann auch gar nicht mehr so furchtbar.
Meine Feinde zu lieben kostet mich ganz schön Überwindung – aber meistens lohnt es sich auch.
Juliane
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Samstag, 22. Januar 2022
Ich lese in der Bibel mega gerne die Erzählung, wie Gott die Welt schafft. Ich finde es faszinierend, dass Gott kreativ wird und etwas gestaltet. Er packt richtig an und arbeitet. Offensichtlich ist das so anstrengend, dass er sogar einen Tag Pause macht. Auch Gott braucht Erholung.
Ich lese das immer wieder in der Bibel: Gott ist aktiv und tut etwas.
Manchmal höre ich davon, dass wir Menschen etwas für Gott tun müssten.
Aber ich glaube, es ist umgekehrt. In den Geschichten der Bibel tut Gott wahnsinnig viel für die Menschen. Er ist mit ihnen unterwegs, begleitet sie und passt auf sie auf. Er ist mitten drin im Leben der Leute und er hat das Anliegen, dass ihr Alltag gelingt.
Ich glaube, dass das auch für mein Leben heute gilt. Gott ist an mir interessiert und schaut nicht nur passiv auf mich hinunter. Sondern er begleitet mich in meinem Alltag. Gott ist ganz aktiv mit mir unterwegs – und das gibt mir immer wieder neue Tatkraft und Motivation!
Yannick
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Freitag, 21. Januar 2022
Ich hab ne Reportage gesehen. Über einen Typ, der sich als krasser Produzent ausgegeben hat, und jungen Musikerinnen und Musikern die ganz große Karriere versprochen hat. Die haben ihm dann mehrere Tausend Euro überwiesen für Promotion usw., aber die große Promotion blieb aus. Es war Betrug.
Mich macht so was echt wütend. Ich frag mich, ob Leute, die andere Leute betrügen, das okay finden? Oder ob die halt einfach damit leben? Haben die kein schlechtes Gewissen oder so?
Ich finde, man sollte andere einfach genau so behandeln, wie man gerne behandelt werden will. Das steht so auch tatsächlich in der Bibel. Und ich glaube, es ist gar nicht so schwer: Man muss ein bisschen überlegen, was einen stört beziehungsweise, welche Behandlung man sich von anderen wünscht. Und das dann selbst auch so machen. Man kann auch mal jemand anderen fragen, wie er gerne behandelt werden möchte und sich darüber austauschen. Ich glaube, wenn sich jeder an diese Regeln halten würde, wäre die Welt ein besserer Ort.