Mittwoch, 22. April 2026
Der Einkauf im Supermarkt, der Kaffee im To-go-Becher, das Licht, das noch brennt, obwohl niemand mehr im Raum ist. Vieles von dem, was wir täglich tun, passiert ganz automatisch. Entscheidungen, über die wir kaum nachdenken, weil sie selbstverständlich geworden sind. Genau hier setzt der jährliche Earth Day am 22. April an. Das diesjährige internationale Motto ist „Our Power, Our Planet“. Es macht deutlich: Dabei geht‘s nicht nur um große politische Entscheidungen, sondern auch um unseren eigenen Einfluss im Alltag. Natürlich kann ich alleine die Welt nicht retten und mein Einfluss aufs Klima ist gering. Aber das, was ich tue, beeinflusst meine Mitmenschen, die Wirtschaft und die Politik.
Der Earth Day will genau darauf hinweisen. Und daran erinnern: Wie wir einkaufen, reisen oder Energie nutzen, trägt alles dazu bei, wie wir mit unserem Planeten umgehen. „Our Power“ beschreibt genau diesen Handlungsspielräume. Sie sind oft kleiner als wir uns das wünschen, aber viel größer als wir denken.
Der Earth Day will genau darauf hinweisen. Und daran erinnern: Wie wir einkaufen, reisen oder Energie nutzen, trägt alles dazu bei, wie wir mit unserem Planeten umgehen. „Our Power“ beschreibt genau diesen Handlungsspielräume. Sie sind oft kleiner als wir uns das wünschen, aber viel größer als wir denken.
Dienstag, 21. April 2026
Nach meinem Abitur bin ich erstmal vor ganz vielen offenen Fragen gestanden. Ich habe ein Praktikum in Mannheim gemacht und gleichzeitig darauf gewartet, ob ich meinen Studienplatz bekomme. Und ehrlich gesagt: Ich hab´ mir ziemlich viele Sorgen gemacht. Was ist, wenn ich eine Absage bekomme? Oder keine Wohnung oder WG finde?
Was ist, wenn das alles nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle? Ich habe in dieser Zeit dann oft gebetet. Nicht irgendwie perfekt oder mit festen Worten, sondern eher so, wie wenn man mit jemandem spricht, wenn man gerade nicht weiterweiß. Und dann... Schritt für Schritt, hat sich alles irgendwie ergeben. Ich habe den Studienplatz bekommen. Ich habe eine Unterkunft gefunden und ich habe viele neue tolle Menschen kennengelernt.
Alles, worüber ich mir vorher so viele Gedanken gemacht habe, hat am Ende funktioniert. Aber dann kamen schon die nächsten Sorgen. Komme ich mit dem Druck, den Prüfungen und dem neuen Alltag klar?
Aber irgendwann hab´ ich gemerkt: Ich vergesse total, zurückzuschauen. Wie viele Dinge sich gefügt haben, auch wenn ich vorher gezweifelt habe. Wie oft ich schon gespürt habe, dass ich bei all den Herausforderungen nicht allein war. Klar manches kam doch anders als ich dachte, aber am Ende war es trotzdem gut. Wenn ich mich daran erinnere, dann schöpfe ich Vertrauen und neue Kraft, für alles, was noch kommt.
Was ist, wenn das alles nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle? Ich habe in dieser Zeit dann oft gebetet. Nicht irgendwie perfekt oder mit festen Worten, sondern eher so, wie wenn man mit jemandem spricht, wenn man gerade nicht weiterweiß. Und dann... Schritt für Schritt, hat sich alles irgendwie ergeben. Ich habe den Studienplatz bekommen. Ich habe eine Unterkunft gefunden und ich habe viele neue tolle Menschen kennengelernt.
Alles, worüber ich mir vorher so viele Gedanken gemacht habe, hat am Ende funktioniert. Aber dann kamen schon die nächsten Sorgen. Komme ich mit dem Druck, den Prüfungen und dem neuen Alltag klar?
Aber irgendwann hab´ ich gemerkt: Ich vergesse total, zurückzuschauen. Wie viele Dinge sich gefügt haben, auch wenn ich vorher gezweifelt habe. Wie oft ich schon gespürt habe, dass ich bei all den Herausforderungen nicht allein war. Klar manches kam doch anders als ich dachte, aber am Ende war es trotzdem gut. Wenn ich mich daran erinnere, dann schöpfe ich Vertrauen und neue Kraft, für alles, was noch kommt.
Montag, 20. April 2026
Ein Schmetterling kann seine eigenen Flügel nicht sehen – das habe ich vor kurzem beim Scrollen auf Insta gelernt… Das ist doch krass: Genau, das, was wir an ihm bewundern und ihn so besonders für uns macht, bleibt für ihn verborgen. Der Gedanke hat mich nicht losgelassen. Ich seh sozusagen meine eigenen Flügel auch oft nicht. Also im Sinne von: Ich sehe ziemlich schnell, was ich hätte besser machen können, was nicht läuft und wo ich unsicher bin. Mir fällt‘s aber schwer zu sehen, was meine Stärken sind.
Der Schmetterling fliegt trotzdem. Seine Flügel sind da, auch wenn er sie nicht sieht. Bei uns auch und wir haben den Vorteil gegenüber Schmetterlingen, dass wir Menschen in Freundschaften und Beziehungen leben. Die sind es nämlich oft, die mich darauf hinweisen, was mich besonders macht: Freunde, die mein offenes Ohr schätzen, meine Schwester, die meine Zielstrebigkeit bewundert, und Kolleginnen, die sagen, dass ich eine Ruhe ausstrahle, obwohl ich mich innerlich eher unsicher fühle. Es ist sooo wichtig anderen immer mal wieder zu sagen, wofür man sie bewundert. Denn manchmal reicht ein Satz, um jemanden die Flügeln ein Stückchen sichtbarer zu machen.
Der Schmetterling fliegt trotzdem. Seine Flügel sind da, auch wenn er sie nicht sieht. Bei uns auch und wir haben den Vorteil gegenüber Schmetterlingen, dass wir Menschen in Freundschaften und Beziehungen leben. Die sind es nämlich oft, die mich darauf hinweisen, was mich besonders macht: Freunde, die mein offenes Ohr schätzen, meine Schwester, die meine Zielstrebigkeit bewundert, und Kolleginnen, die sagen, dass ich eine Ruhe ausstrahle, obwohl ich mich innerlich eher unsicher fühle. Es ist sooo wichtig anderen immer mal wieder zu sagen, wofür man sie bewundert. Denn manchmal reicht ein Satz, um jemanden die Flügeln ein Stückchen sichtbarer zu machen.
Sonntag, 19. April 2026
„Wer wagt, gewinnt.“ Den Spruch habe ich schon oft gehört. Und fand ihn lange ziemlich unfair.
Ich habe mir immer gedacht: Man muss es sich doch erstmal leisten können, Risiken einzugehen. Also mit viel Geld halt. Ein eigenes Unternehmen gründen, in etwas investieren oder einen sicheren Job kündigen. Und wenn es schiefgeht, fällt man dann weich.
Aber wenn man nicht viel hat, dann verliert man im Zweifel alles. Deswegen kam mir dieser Spruch oft ziemlich zynisch vor.
„Wer wagt, gewinnt“ - Vielleicht geht es um was ganz anderes. Zum Beispiel darum, sich zu trauen Hilfe anzunehmen. Ich kenne das gut von mir selbst. Ich behalte meine Probleme lieber für mich. Aber eigentlich ist genau das der Punkt. Ich habe die Chance auf Glück, wenn ich mutig genug bin, mein Ego zur Seite zu schieben und andere an mich heranzulassen.
Etwas „Wagen“ muss also gar nicht bedeuten, finanziell alles aufs Spiel zu setzen.
Sondern einfach: ehrlich zu sein, sich zu öffnen und zuzugeben, dass man nicht alles alleine schafft.
Und vielleicht stimmt es dann doch: Wer wagt, gewinnt.
Ich habe mir immer gedacht: Man muss es sich doch erstmal leisten können, Risiken einzugehen. Also mit viel Geld halt. Ein eigenes Unternehmen gründen, in etwas investieren oder einen sicheren Job kündigen. Und wenn es schiefgeht, fällt man dann weich.
Aber wenn man nicht viel hat, dann verliert man im Zweifel alles. Deswegen kam mir dieser Spruch oft ziemlich zynisch vor.
„Wer wagt, gewinnt“ - Vielleicht geht es um was ganz anderes. Zum Beispiel darum, sich zu trauen Hilfe anzunehmen. Ich kenne das gut von mir selbst. Ich behalte meine Probleme lieber für mich. Aber eigentlich ist genau das der Punkt. Ich habe die Chance auf Glück, wenn ich mutig genug bin, mein Ego zur Seite zu schieben und andere an mich heranzulassen.
Etwas „Wagen“ muss also gar nicht bedeuten, finanziell alles aufs Spiel zu setzen.
Sondern einfach: ehrlich zu sein, sich zu öffnen und zuzugeben, dass man nicht alles alleine schafft.
Und vielleicht stimmt es dann doch: Wer wagt, gewinnt.
Samstag, 18. April 2026
Es gibt Momente im Leben, die sind einfach richtig scheiße. Ich glaube, jeder Mensch hat schon mal was erlebt, das einen total mitgenommen hat. Situationen, wo man sich denkt: "Das macht mich echt traurig. Wäre es bloß anders."
Trauer gehört zum Leben dazu. Trotzdem finde ich es mega schwer, darüber zu reden. Und vielen von meinen Freunden geht es genauso. Wenn mir jemand von seiner Trauer erzählt, weiß ich oft nicht, was ich sagen soll. Dann kommen so Sprüche wie: "Ach, wird schon wieder" oder "War vielleicht besser so." Ganz ehrlich? Ich mag solche Floskeln nicht. Die beschönigen, was den anderen traurig macht und spenden kaum Trost. Ich finde es besser, einfach da zu sein. Da sein. Zuhören. Zeigen: "Hey, deine Gefühle sind okay. Du darfst traurig sein."
Ich selbst hatte immer schon Probleme damit auf andere zuzugehen, wenn es mir schlecht geht. Jedes Mal muss ich mich überwinden. Auch heute noch. Natürlich weiß ich auch, dass viele einfach unsicher sind, wie sie reagieren sollen, wenn man sie nach Hilfe fragt. Ich finde, dass es am besten ist, dann einfach zuzuhören. Die andere Person nur fühlen zu lassen: „Ich verstehe dich. Du bist nicht allein“.
Trauer gehört zum Leben dazu. Trotzdem finde ich es mega schwer, darüber zu reden. Und vielen von meinen Freunden geht es genauso. Wenn mir jemand von seiner Trauer erzählt, weiß ich oft nicht, was ich sagen soll. Dann kommen so Sprüche wie: "Ach, wird schon wieder" oder "War vielleicht besser so." Ganz ehrlich? Ich mag solche Floskeln nicht. Die beschönigen, was den anderen traurig macht und spenden kaum Trost. Ich finde es besser, einfach da zu sein. Da sein. Zuhören. Zeigen: "Hey, deine Gefühle sind okay. Du darfst traurig sein."
Ich selbst hatte immer schon Probleme damit auf andere zuzugehen, wenn es mir schlecht geht. Jedes Mal muss ich mich überwinden. Auch heute noch. Natürlich weiß ich auch, dass viele einfach unsicher sind, wie sie reagieren sollen, wenn man sie nach Hilfe fragt. Ich finde, dass es am besten ist, dann einfach zuzuhören. Die andere Person nur fühlen zu lassen: „Ich verstehe dich. Du bist nicht allein“.
Freitag, 17. April 2026
Zwei Dinge beunruhigen mich massiv: die derzeitige Weltlage, und das gesellschaftliche Klima in Deutschland.
Obwohl ich eigentlich ein optimistischer Mensch bin, fällt es mir schwer, nicht in einen Teufelskreis von negativen Gedanken abzurutschen.
Wenn ich die Nachrichten höre, fühle ich mich gestresst. Keine Nachrichten zu konsumieren, halte ich aber auch für keine gute Lösung. Ich will ja schon mitbekommen, was gerade in der Welt abgeht. Aber dieses ständig Negative macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig.
Um was dagegen zu machen, treibe ich Sport. Ich gehe regelmäßig schwimmen und ins Gym. Der Sport hilft mir, mit Stress umzugehen. Wenn ich im Training bin, dann bin ich ganz bei mir. Dann zählen die Nachrichten nicht mehr.
Im Gym zum Beispiel ist in meinem Kopf nur noch der Gedanke, eine Rep mehr beim Bench Press zu machen oder darauf zu achten, die Übung noch effektiver auszuführen. Mein Kopf ist dann endlich mal frei und ich kann abschalten von den Sachen, die mich sonst stressen. Im Sport habe ich meine Möglichkeit gefunden herunterzukommen. Diese Auszeiten geben mir Halt und helfen mir, positiv zu bleiben. Deshalb sind sie mir extrem wichtig.
Ich hoffe, Ihr habt auch etwas, um besser mit euren Sorgen und Ängsten klarzukommen. Zum Beispiel Sport.
Obwohl ich eigentlich ein optimistischer Mensch bin, fällt es mir schwer, nicht in einen Teufelskreis von negativen Gedanken abzurutschen.
Wenn ich die Nachrichten höre, fühle ich mich gestresst. Keine Nachrichten zu konsumieren, halte ich aber auch für keine gute Lösung. Ich will ja schon mitbekommen, was gerade in der Welt abgeht. Aber dieses ständig Negative macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig.
Um was dagegen zu machen, treibe ich Sport. Ich gehe regelmäßig schwimmen und ins Gym. Der Sport hilft mir, mit Stress umzugehen. Wenn ich im Training bin, dann bin ich ganz bei mir. Dann zählen die Nachrichten nicht mehr.
Im Gym zum Beispiel ist in meinem Kopf nur noch der Gedanke, eine Rep mehr beim Bench Press zu machen oder darauf zu achten, die Übung noch effektiver auszuführen. Mein Kopf ist dann endlich mal frei und ich kann abschalten von den Sachen, die mich sonst stressen. Im Sport habe ich meine Möglichkeit gefunden herunterzukommen. Diese Auszeiten geben mir Halt und helfen mir, positiv zu bleiben. Deshalb sind sie mir extrem wichtig.
Ich hoffe, Ihr habt auch etwas, um besser mit euren Sorgen und Ängsten klarzukommen. Zum Beispiel Sport.
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