Hans-Christian
Anhören
Montag, 28. November 2022
Der neue Song von Peter Fox läuft bei mir rauf und runter. Er heißt "Zukunft pink". Ich feier den Sound und den Beat, weil ich gerne dazu tanze. Auch der Text gefällt mir: "Alle malen schwarz, ich seh' die Zukunft pink - Wenn du mich fragst, wird alles gut, mein Kind."
Mir machen diese Zeilen Mut.
Ich hoffe nämlich auch, dass alles gut wird. Dass Menschen Wege finden friedlich miteinander zu leben. Und dass Menschen es schaffen, sich gegenseitig zu respektieren und auch auf die Natur zu achten.
Eine Zukunft in pink stell ich mir grell und bunt vor. Auf jeden Fall irgendwie machbar. Zumindest fühlt es sich so an, wenn ich im Auto mit Freunden sitze und der Song voll aufgedreht läuft und wir aus voller Kraft mitsingen.
Mir ist aber klar, dass ich nur den Bereich mitgestalten kann, in dem ich mich so bewege – also, dass ich selbst nur kleine Dinge auf der Welt verändern kann. Es bringt aber nichts schwarz zu malen und demotiviert an den Start zu gehen, sondern dass ich mich einsetze und alles für eine gute Zukunft gebe.
Juliane
Anhören
Sonntag, 27. November 2022
Ich bin ein riesen Star-Wars-Fan. Mein Lieblingsfilm ist Episode 4: Eine neue Hoffnung. Die Galaxie ist im Chaos und dann taucht ein Luke Skywalker auf und bringt alles in Ordnung. Ich mag so Heldengeschichten aus einem besonderen Grund: Diese Hauptfiguren entwickeln sich erst zu Superhelden. Selten gibt es den geborenen Helden. Oftmals ist er zunächst ein ganz gewöhnlicher Typ, der sich erst beweisen muss.
Heute ist der erste Advent und für mich ist das ebenfalls ein Tag einer neuen Hoffnung. Die Adventszeit ist der Countdown für Weihnachten. Und an Weihnachten kam der größte Superheld aller Zeiten zur Welt: Jesus Christus. Und auch er bestätigt mein Superhelden-Bild: In einem ganz gewöhnlichen und unbedeutendem Kind kommt Gott selbst auf die Erde. Doch Jesus hat die Welt ziemlich auf den Kopf gestellt. Er hat die wichtigste und radikalste Botschaft überhaupt mitgebracht: Begegnet einander mit Liebe! Deshalb ist die Adventszeit für mich eine Zeit der Hoffnung! Es ist eine Zeit, in der ich an die wichtigste Botschaft aller Zeiten erinnert werde: Mich und andere Menschen zu lieben.
Tobi
Anhören
Samstag, 26. November 2022
Es ist Adventszeit und ich bin deshalb richtig gut drauf. Ich mag die Zeit, weil es so schön gemütlich ist. Draußen ist es kalt. Oft auch ein bisschen hektisch. Da komm ich immer gern nachhause. Drinnen ist es warm und ruhig Mach mir nen heißen Tee. Dazu noch n Lebkuchen und ein paar Mandarinen. Wenn ich dann noch einen Adventskalender habe, ist es perfekt. Deshalb hab ich mir dieses Jahr schon frühzeitig einen mit leckerer Schokolade gekauft. Jeden Tag was kleines Süßes. Das ist einfach herrlich. Aber ich hab nicht nur einen Adventskalender. Letztes Jahr hatte mir meine Schwester einen Kalender geschenkt der anders ist. Der Kalender trägt den passenden Titel: „Der andere Advent“. Anders, weil nicht wie sonst kleine Schokolädchen drin sind, sondern Gedichte, Geschichten und Texte zum drüber nachdenken und meditieren. Dazu immer schöne Bilder. Durch die Geschichten schaffe ich es mir in meinem stressigen Arbeitsalltag runterzukommen. Ich hab Zeit für mich und für Gott. Das tut mir gut. Es ist für mich eine schöne Unterbrechung. Deshalb will ich den Adventskalender dieses Jahr auf jeden Fall wiederhaben.
Juliane
Anhören
Freitag, 25. November 2022
Liebe kann man messen“. Neulich hat mir ein Bekannter von einer Debatte unter Wissenschaftlern erzählt, die untersuchen, wie man Liebe naturwissenschaftlich beschreiben kann. Und das Ergebnis der Neurowissenschaftler und Psychologen war: Inzwischen ist die Hirnforschung so weit, dass sich die Liebe auf irgendwelche komplexen Hirnaktivitäten herunterbrechen lässt. Damit kann wissenschaftlich gemessen und belegt werden, weshalb sich Menschen voneinander angezogen fühlen. Ich habe mich gefragt: Ist das wirklich eine gute Erklärung dafür was Liebe ist? Liebe ist doch viel mehr als gegenseitige Anziehung oder bestimmte Aktivitäten im Gehirn.
Die Bibel gibt mir einen anderen Blick auf die Liebe. Dort heißt es, dass sich Liebe in einem wertschätzenden Miteinander zeigt. Leute respektieren, mit denen man sonst eigentlich nicht zurechtkommt. Füreinander da sein, sich gegenseitig trösten und einander helfen. Ohne dafür eine Gegenleistung zu fordern. Somit ist Liebe weniger etwas, das man fühlt, sondern vielmehr etwas das man tut. Ich mag diese Definition von Liebe! Liebe ist für mich ein „Tuwort“.
Tobi
Anhören
Donnerstag, 24. November 2022
Der Winter nervt mich. Die Sonne geht so früh unter. Manchmal fahr ich morgens im Dunkeln los und komm abends im Dunkeln nachhause. Wenn die Sonne mir aber dann doch mal ins Gesicht scheint, tut mir das besonders gut. Sonnenstrahlen sind einfach was Tolles.
An einer Stelle in der Bibel heißt es: Gott ist wie die Sonne. Mir gefällt dieser Vergleich. Für mich heißt das: Gott ist warmherzig. Gott tut gut. Gott meint es gut mit mir. So wie es gut tut in der Sonne zu stehen. So wie es wunderschön ist einen Sonnenaufgang zu sehen. Das hat so etwas Prächtiges an sich, ja irgendwie sogar etwas Göttliches. Ich habe in solchen Momenten das Gefühl, dass ich Gott ganz nahe bin. Das sind für mich ganz besondere Momente. Oft sind sie so selten, wie die Sonnenstunden im Winter. Deswegen ist es für mich wichtig diese Momente zu genießen. So wie die wenigen Sonnenstunden im Winter.
Juliane
Anhören
Mittwoch, 23. November 2022
„Ihre Bildschirmzeit in der vergangen Woche betrug…“ Jeden Montag bekomme ich so eine Nachricht von meinem Handy.
Das ist jedes Mal eine unangenehme Erinnerung daran, wie viel Zeit ich vor dem Display verbringe. Ich hab schon oft überlegt, diese Erinnerungsfunktion zu deaktivieren. Aber ich merke jedes Mal: Es ist echt wichtig dass ich mir bewusst mache, wie sehr ich am Handy hänge!
Ich bin auf Instagram, WhatsApp, und diversen News-Apps. Und mir wird klar: ich nutze diese Apps oft gar nicht bewusst. Sie sind für mich nur Lückenfüller, wenn ich erste Anzeichen von Langeweile verspüre. Dann wird es zur totalen Zeitverschwendung und vor allem: es tut mir nicht gut. Mein Gehirn ist irgendwann übervoll mit neuem Input und bei viel Bildschirmzeit werde ich unkonzentriert und müde.
Inzwischen versuche ich mir was anderes anzugewöhnen: Ich lege mir immer mein Lieblingsbuch bereit. Wenn ich den leisesten Anflug von Langeweile bemerke, versuche ich mein Handy zu ignorieren und schnappe ich mir das Buch und lese einige Zeilen. Und es klappt: Meine Bildschirmzeit ist schon weniger geworden und mir geht es besser. In Zukunft will ich einfach mehr darauf achten zur Ruhe zu kommen!