Montag, 07. September 2026
Ich helfe echt gern! Zum Beispiel in dem ich ein offenes Ohr hab, beim Umzug Kisten schleppe oder die Seitenzahlen bei Hausarbeiten richtig formatier. Mir ist es einfach wichtig, für die Menschen um mich herum da zu sein.
Aber wenn ich selbst Hilfe brauche, dann wird es kompliziert… Es fällt mir echt schwer um Hilfe zu bitten oder sie einfach anzunehmen. Ich möchte keine Umstände machen. Und vor allem: möchte ich die sein, die alles im Griff hat und eben anderen hilft.
Aber das ist doch eigentlich kein Widerspruch. Ich kann Hilfe annehmen und trotzdem auch für andere Menschen da sein. Ganz nach dem Prinzip aus der Bibel: „Ein jeder Trage des Anderen Last“
Aber wenn ich selbst Hilfe brauche, dann wird es kompliziert… Es fällt mir echt schwer um Hilfe zu bitten oder sie einfach anzunehmen. Ich möchte keine Umstände machen. Und vor allem: möchte ich die sein, die alles im Griff hat und eben anderen hilft.
Aber das ist doch eigentlich kein Widerspruch. Ich kann Hilfe annehmen und trotzdem auch für andere Menschen da sein. Ganz nach dem Prinzip aus der Bibel: „Ein jeder Trage des Anderen Last“
Sonntag, 06. September 2026
Ich bin manchmal echt schon ein fauler Sack. Obwohl ich Deadlines im Nacken habe, kann ich trotzdem im Bett bleiben und nichts machen.
Entspannt bin ich dann aber auch nicht wirklich. Weil im Hinterkopf läuft die ganze Zeit mit, was eigentlich noch ansteht.
Aufraffen kann ich mich aber nicht und am Ende hetze ich dann durch alles gestresst durch.
Dann habe ich was verändert: Ich schreibe mir nämlich jetzt immer einen Tagesplan.
Und den gehe ich dann diszipliniert durch. Das gibt mir Struktur.
Ich glaube, ich wusste einfach nie, wo ich überhaupt anfangen soll. Mit dem Plan kann ich jetzt auch mal wirklich entspannen, weil ich für heute alles erledigt habe.
Entspannt bin ich dann aber auch nicht wirklich. Weil im Hinterkopf läuft die ganze Zeit mit, was eigentlich noch ansteht.
Aufraffen kann ich mich aber nicht und am Ende hetze ich dann durch alles gestresst durch.
Dann habe ich was verändert: Ich schreibe mir nämlich jetzt immer einen Tagesplan.
Und den gehe ich dann diszipliniert durch. Das gibt mir Struktur.
Ich glaube, ich wusste einfach nie, wo ich überhaupt anfangen soll. Mit dem Plan kann ich jetzt auch mal wirklich entspannen, weil ich für heute alles erledigt habe.
Samstag, 05. September 2026
Ich schiebe schon wieder mies Stress. Ich habe mal wieder eine von diesen Phasen, in denen die Aufgaben gefühlt einfach nicht weniger werden. Oft sitze ich zehn-zwölf Stunden, um mein Zeug abzuarbeiten.
Pause machen? Das fühlt sich häufig an wie Zeitverschwendung. Etwas, das ich mir gerade nicht leisten kann.
Aber in solchen Phasen merke ich immer, dass ich ohne Pausen einfach nicht weiter komme. Durchatmen, ein kleiner Spaziergang, den Kopf frei kriegen. Das bringt mir mehr als halblebig weiter zu schuften.
Pausen sind keine Unterbrechung, da muss ich mich häufig selbst ermahnen. Sie sind fester Teil vom Arbeiten. Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt: Ohne Pausen gehe ich ein.
Pause machen? Das fühlt sich häufig an wie Zeitverschwendung. Etwas, das ich mir gerade nicht leisten kann.
Aber in solchen Phasen merke ich immer, dass ich ohne Pausen einfach nicht weiter komme. Durchatmen, ein kleiner Spaziergang, den Kopf frei kriegen. Das bringt mir mehr als halblebig weiter zu schuften.
Pausen sind keine Unterbrechung, da muss ich mich häufig selbst ermahnen. Sie sind fester Teil vom Arbeiten. Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt: Ohne Pausen gehe ich ein.
Freitag, 04. September 2026
Ich schaue weg. Öfter, als mir lieb ist. Ich gehe an Obdachlosen vorbei, ohne hinzuschauen, weil ich's eilig habe oder weil es mir auch einfach unangenehm ist, direkt angesprochen oder nach Geld gefragt zu werden.
Das ist eigentlich ziemlich scheiße von mir und trotzdem erwische ich mich häufig dabei.
Ich vergesse in diesen Momenten leider viel zu oft: Da schläft ein Mensch auf der Straße. Einer, der Ängste, Träume hat und der genauso das Recht hat, respektvoll und höflich behandelt zu werden, statt abwertend oder von oben herab. Ich muss kein Geld geben. Aber hinschauen, ein ehrliches "Ne, sorry. Aber einen schönen Tag noch" kostet nichts.
Das ist eigentlich ziemlich scheiße von mir und trotzdem erwische ich mich häufig dabei.
Ich vergesse in diesen Momenten leider viel zu oft: Da schläft ein Mensch auf der Straße. Einer, der Ängste, Träume hat und der genauso das Recht hat, respektvoll und höflich behandelt zu werden, statt abwertend oder von oben herab. Ich muss kein Geld geben. Aber hinschauen, ein ehrliches "Ne, sorry. Aber einen schönen Tag noch" kostet nichts.
Donnerstag, 03. September 2026
Manchmal arbeite ich an einer Sache, zum Beispiel für die Uni, und ich komme einfach nicht weiter.
Ich check’ die Vorlesungsfolien, das Internet und sogar KI. Ich habe alles versucht, um selbst draufzukommen, aber es hilft nichts, ich muss jemanden um Hilfe bitten.
Irgendwie ist das für mich immer sehr unangenehm, egal wen ich frage. So als würden andere denken, dass ich dumm bin, weil ich es nicht allein schaffe. Dabei stimmt das ja nicht, schließlich braucht jeder mal Hilfe.
Ich versuche dann mir selbst zu sagen: "Es ist vollkommen okay Hilfe anzunehmen und ich bin dadurch nicht schwach. Im Gegenteil, die anderen helfen mir enorm weiterzukommen."
Ich check’ die Vorlesungsfolien, das Internet und sogar KI. Ich habe alles versucht, um selbst draufzukommen, aber es hilft nichts, ich muss jemanden um Hilfe bitten.
Irgendwie ist das für mich immer sehr unangenehm, egal wen ich frage. So als würden andere denken, dass ich dumm bin, weil ich es nicht allein schaffe. Dabei stimmt das ja nicht, schließlich braucht jeder mal Hilfe.
Ich versuche dann mir selbst zu sagen: "Es ist vollkommen okay Hilfe anzunehmen und ich bin dadurch nicht schwach. Im Gegenteil, die anderen helfen mir enorm weiterzukommen."
Mittwoch, 02. September 2026
Ein Kumpel von mir hat endlich eine Klausur bestanden, im dritten Anlauf! Beim ersten Versuch hatte er schon Sorge, beim Zweiten haben meine Freunde und ich mit ihm mitgefiebert. Als er auch da nicht bestanden hat, war er wirklich am Ende. Und dann der dritte Versuch: Bestanden.
Ich habe mich so gefreut. Als wäre es meine eigene Klausur gewesen. Nein, sogar noch mehr. Wie schön ist das denn bitte? Sich für jemand anderen zu freuen! Nicht für sich selbst, sondern weil jemand anderes, was geschafft hat und glücklich ist. Man sagt ja: „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“. Ich finde, genauso stimmt auch: "Geteilte Freude, ist doppelte Freude".
Ich habe mich so gefreut. Als wäre es meine eigene Klausur gewesen. Nein, sogar noch mehr. Wie schön ist das denn bitte? Sich für jemand anderen zu freuen! Nicht für sich selbst, sondern weil jemand anderes, was geschafft hat und glücklich ist. Man sagt ja: „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“. Ich finde, genauso stimmt auch: "Geteilte Freude, ist doppelte Freude".
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