Mila
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Samstag, 03. Januar 2026
Ich will mir wieder mehr Zeit mit Gott nehmen. Das war einer meiner Vorsätze für’s letzte Jahr. Ich wollte wieder mehr in meine Beziehung mit Gott investieren. Mehr in Gottesdienste gehen. Mehr christliche Gemeinschaft leben und so.
Für mich ist die Beziehung zu Gott nämlich eine, die ich auch pflegen muss. Das kann ich klassisch mit Gottesdienst oder Gebeten im Alltag tun. Ich kann auch mal wieder meine Bibel aufschlagen. Oder mit anderen Menschen über meinen und deren Glauben quatschen.
Ich hab im letzten Jahr in der ESG in Marburg einen Ort gefunden, wo ich das wieder mehr machen kann. Das ist eine von vielen Studierendengemeinden in Deutschland und da feiern wir Andachten, Spielabende essen zusammen und mein Highlight: wir waren zusammen auf wochenendreiezeit auf einer Burg. Und in all dem was wir zusammen machen ist meine Beziehung zu Gott auch wieder intensiver geworden. Durch so Sachen wie die Andachten, aber auch durch die zwischenmenschlichen Beziehung. Ich glaube da steckt Gott auch mit drin.
Ich bin voll dankbar, dass ich mich getraut habe und jetzt Teil der ESG bin. Ich hab liebe Leute da kennengelernt und das Thema Glaube wieder mehr in meinen Alltag gebracht. Und zwischen Gott und mir läufts auch deutlich besser. Ich erzähl Gott wieder mehr. Und ich kann aus meinem Glauben wieder Kraft für meinen Alltag schöpfen.
Lisa Joy
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Freitag, 02. Januar 2026
Neulich kam die Frage von Freunden, ob ich Taufpatin werden will. Ich war sofort dabei – und gleichzeitig, auch ein bisschen aufgeregt. Weil das ja nicht nur ein schöner Titel ist, sondern auch ne richtige Aufgabe. In der evangelischen Kirche bedeutet die Taufe: Gott sagt zu einem oft noch ganz kleinen Menschen „Du gehörst zu mir“. Gott nimmt das Kind, das getauft wird, in seine Familie auf. Und zu dieser Familie gehören nicht nur Gott, sondern auch die vielen Christinnen und Christen in den Kirchen weltweit. Und jetzt kommen wir zu dem, was meine Aufgabe als Taufpatin ist. Weil das Baby bei der Taufe selbst noch gar nicht glauben kann und sich später wahrscheinlich auch nicht an die Taufe erinnert: ist es die Aufgabe von Taufpaten, dem Kind von seiner Taufe, aber vor allem auch von diesem Gott zu erzählen, der ja zu ihm gesagt hat, ohne dass es irgendwas dafür gemacht hat. Diese Aufgabe der Patinnen endet dann in der Zeit der Konfirmation, wenn das Kind sich selbstständig entscheiden kann, diesen Weg mit Gott weiterzugehen. Ich finde das ist eine richtig coole und besondere Aufgabe, als Patin sein Taufkind ganz besonders im Blick zu haben und ihm davon zu erzählen wie geliebt es ist und dass Gott mit ihm durchs Leben geht. Und auch wenn ich das aufregend finde – vor allem freue ich mich drauf!
Mila
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Donnerstag, 01. Januar 2026
Happy New Year, ihr Lieben! Na? Setzt ihr schon eure Vorsätze um?
Mein Jahresmotto ist dieses Jahr: „New Year, same old me.“ Ich will gleichbleiben. Oder anders. Ich will das behalten, was ich im letzten Jahr schon gut in meinem Leben fand. Letztes Jahr hab ich mich viel Neues getraut. Ich bin zum Beispiel in ne neue Stadt gezogen. Und hab angefangen in ner Theatergruppe zu spielen - Hätt ich selbst nicht gedacht. Und – das schönste: Ich bin echt glücklich mit meinem Leben.
Klar, es gab auch ätzende Dinge letztes Jahr. Aber richtig viele Dinge, waren eben auch echt gut!
Und genau das will ich mir für’s nächste Jahr bewahren. Ich würd gern glücklich bleiben. Ja, vielleicht muss ich dafür im Laufe des Jahres auch was tun. Bestimmt sogar. Aber ich glaube das lässt sich nicht unbedingt daran festmachen, wieviel Sport ich mach oder was ich mir sonst gutes vornehme. Was es viel mehr braucht und was schon genug Arbeit ist: Ich will meine mutige Seite behalten und mich weiter neue Dinge trauen. Damit geh ich ins neue Jahr.
Lisa Joy
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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Ich freu mich auf heute Abend - Raclette, ein paar Spiele, bisschen Feuerwerk ankucken. Was mich aber ein bisschen nervt sind die ganzen Sprüche, die aus irgendeinem Grund auch zu Silvester dazu gehören: Neues Jahr, neues Glück. - Was sind deine Neujahrsvorsätze? Oder: Nächstes Jahr wird alles anders. Und da denk ich mir: echt jetzt? Als könnte man einfach um Mitternacht die Reset-Taste drücken und auf einmal ändert sich alles. Nur weils ein bisschen Feuerwerk und Glitzer gibt.
Keine Ahnung ob das damals Silvester war, aber einer, der diesen „Alles änder sich“-Vibe von Silvester mal richtig durchgezogen hat, war Abraham. Dem hat Gott nämlich gesagt, dass er aufbrechen soll. Weg von zuhause. Abraham wollte natürlich wissen wohin. Aber Gott meinte nur so: Erfährst du noch. Und Abraham hat durchgezogen und ist einfach los. Das nenn ich mal Neuanfang. Das hat ihn bestimmt ultra viel Überwindung gekostet. Und ging dann trotzdem relativ unspektakulär mit einem Schritt los - und dann noch einem - und dann war er auf dem Weg. Er wusste zwar nicht wohin, aber für ihn war klar: Gott geht mit ihm. Mein Vorsatz für dieses Jahr ist deshalb: Einfach mal einen ersten Schritt machen. Und vertrauen: Gott geht mit.
Mila
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Dienstag, 30. Dezember 2025
Crazy, übermorgen ist das Jahr 2025 einfach vorbei! Für mich schwingt gegen Ende des Jahres auch immer bisschen Wehmut mit. Ein neuer Abschnitt beginnt, also muss ich mich von dem alten verabschieden.
Das vergangene Jahr stand für mich unter dem Motto „Neustart“. Ich bin alleine in ne neue Stadt gezogen, führe seitdem ne Fernbeziehung und war Anfang des Jahres noch voll ängstlich, wie das wohl alles werden wird.
Aber: Es wurde besser, als ich es je erwartet hätte. Ich bin super glücklich. Ich hab tolle neue Leute kennengelernt, die mein Leben bereichern. Und die Uni macht mir Spaß.
Wenn ich so auf’s Jahr zurückschaue, merke ich, wie viel Mut der Neustart gebraucht hat. Und wie krass es sich gelohnt hat. Ich trau mir jetzt mehr zu. Und ich kann drauf vertrauen, dass sich neue Dinge voll schön entwickeln können.
Klar: Es war nicht alles perfekt und easy. Ich hatte auch große Zweifel und krass Heimweh.
Aber ey, ich bin stolz auf mich. Dafür, dass ich geblieben bin, auch wenn es sich ungewohnt angefühlt hat. Und dass ich manches losgelassen und Neues zugelassen habe.
Ich bin gespannt, was im neuen Jahr noch kommt. Und was für Neustarts mich erwarten.
Lisa Joy
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Montag, 29. Dezember 2025
Ich liebe die Tage nach Weihnachten. Alle Besuche, Geschenke, Gottesdienste, Festessen und was sonst noch alles dazugehört, sind abgehakt, das alte Jahr nähert sich seinem Ende, aber noch ist auch nicht Silvester. Ich liebe diese Tage deshalb, weil ich das Gefühl habe, in diesen Tagen will niemand was von mir. Es gibt keine Ansprüche, was ich heute tun sollte, weil es sich halt so gehört. Ich habe das Gefühl in diesen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kann ich durchatmen. Da kann ich lesen, Marathon laufen, oder ne ganze Serie durchsuchten, mein Jahr reflektieren, mit Freunden Musik machen, oder einfach mein Weihnachtsgeschenk genießen. Ich kann eben das machen was mir gut tut und Spaß macht. Die Tage nach Weihnachten sind irgendwie ein bisschen der Sonntag des Jahres. Zeit, um Pause von den Alltagsroutinen zu haben. Das Wissen, dass solche freien Pausenzeiten notwendig sind, ist schon uralt. In der Bibel ist überliefert, dass Gott sagt, wie gut und wichtig es ist diesen Rhythmus einzuhalten, Zeit der Ruhe zu haben. Sogar einmal in der Woche. Weil es so wichtig ist, Zeiten zu haben zum chillen, genießen und sich neu ausrichten.