Donnerstag, 15. Mai 2025
Eine Welt, in der die Liebe regiert, in der alles gerecht und friedlich ist. Das klingt für mich nach Urlaub. Und: So stelle ich mir das Reich Gottes vor. Das tun viele Christen. Manchmal hab ich aber das Gefühl, dass viele erwarten, dass es einfach auf einmal da ist. So als würde Gott die Himmelsvorhänge aufziehen und rufen: „Tadaaa! Hier ist es, Leute!“ Und bis dahin? Na ja, warten wir halt.
Aber ich find’, das ist doch total Quatsch. Genau genommen hat Jesus damals gesagt, dass das Reich Gottes schon begonnen hat.
Es ist schon da – nicht irgendwann, sondern jetzt. Und ich kann helfen, dass es sichtbar wird.
Das bedeutet: Ich muss nicht warten, bis jemand anderes für Gerechtigkeit kämpft. Ich kann selbst damit anfangen. Ich kann heute schon Liebe verteilen, anderen helfen und mich für Frieden einsetzen. Da, wo ich bin. In meinem Alltag und so gut ich’s halt hinbekomm'. Zum Beispiel, kann ich meinen Müll wieder mitnehmen, wenn ich Picknicken war. Oder ich kann mich für Menschenrechte starkmachen, in dem ich immer wieder Beiträge in meiner Story reposte.
Ich glaub’, das Reich Gottes kommt nicht mit ’nem großen Knall. Es wächst in den kleinen Dingen: Andere freundlich grüßen oder den eigenen Zorn mal kurz reflektieren, bevor man unüberlegt handelt.
Klar, die Welt ist noch nicht perfekt. Aber genau darum geht’s: Das Reich Gottes ist angebrochen – aber es ist eben noch nicht komplett. Und wenn ich das wirklich glaube, dann heißt das nicht abwarten, sondern anpacken.
Aber ich find’, das ist doch total Quatsch. Genau genommen hat Jesus damals gesagt, dass das Reich Gottes schon begonnen hat.
Es ist schon da – nicht irgendwann, sondern jetzt. Und ich kann helfen, dass es sichtbar wird.
Das bedeutet: Ich muss nicht warten, bis jemand anderes für Gerechtigkeit kämpft. Ich kann selbst damit anfangen. Ich kann heute schon Liebe verteilen, anderen helfen und mich für Frieden einsetzen. Da, wo ich bin. In meinem Alltag und so gut ich’s halt hinbekomm'. Zum Beispiel, kann ich meinen Müll wieder mitnehmen, wenn ich Picknicken war. Oder ich kann mich für Menschenrechte starkmachen, in dem ich immer wieder Beiträge in meiner Story reposte.
Ich glaub’, das Reich Gottes kommt nicht mit ’nem großen Knall. Es wächst in den kleinen Dingen: Andere freundlich grüßen oder den eigenen Zorn mal kurz reflektieren, bevor man unüberlegt handelt.
Klar, die Welt ist noch nicht perfekt. Aber genau darum geht’s: Das Reich Gottes ist angebrochen – aber es ist eben noch nicht komplett. Und wenn ich das wirklich glaube, dann heißt das nicht abwarten, sondern anpacken.
Mittwoch, 14. Mai 2025
Ich hätte da ein paar Fragen an Putin.
Allen voran eine: Wie kann man behaupten, Christ zu sein und gleichzeitig für den Tod von so vielen Menschen verantwortlich?
An Ostern hat sich Putin wieder ganz besonders fromm dargestellt. Im Fernsehen wurden Bilder davon gezeigt, wie er ins Gebet vertieft an einer orthodoxen Messe teilgenommen hat. Zur Feier des Tages hat er sogar eine Waffenruhe gegen die Ukraine verhängt. Im Hintergrund ging der Krieg aber weiter. Die Angriffe hörten nicht auf. Außerdem ein Tag Waffenruhe im Vergleich zu einem jahrelangen Krieg. Das wirkt für mich wie eine riesige Show. Putin zeigt sich total demütig und gläubig. Sein Handeln widerspricht aber allem, was uns der christliche Glaube lehrt.
Ich glaube daran, dass es zum Christsein gehört, ehrlich zu sein und dafür zu sorgen, dass Zusammenhalt und Liebe in unserer Gesellschaft gestärkt werden. Frieden und Liebe stehen im Zentrum unseres Glaubens. Ein Krieg gehört da definitiv nicht dazu. Gerade an einem Fest wie Ostern, das von Hoffnung und Leben spricht, lässt mich sowas fassungslos zurück.
Ich finde, wer wie Putin seinen Glauben benutzt, um sich selbst in Szene zu setzen, der missbraucht seinen Glauben.
Ich hätte da ein paar Fragen an Putin:
Allen voran eine: Putin, du stellst dich ins Licht der Osterkerzen – während draußen deine Bomben fallen. Wie schläfst du nachts?
Allen voran eine: Wie kann man behaupten, Christ zu sein und gleichzeitig für den Tod von so vielen Menschen verantwortlich?
An Ostern hat sich Putin wieder ganz besonders fromm dargestellt. Im Fernsehen wurden Bilder davon gezeigt, wie er ins Gebet vertieft an einer orthodoxen Messe teilgenommen hat. Zur Feier des Tages hat er sogar eine Waffenruhe gegen die Ukraine verhängt. Im Hintergrund ging der Krieg aber weiter. Die Angriffe hörten nicht auf. Außerdem ein Tag Waffenruhe im Vergleich zu einem jahrelangen Krieg. Das wirkt für mich wie eine riesige Show. Putin zeigt sich total demütig und gläubig. Sein Handeln widerspricht aber allem, was uns der christliche Glaube lehrt.
Ich glaube daran, dass es zum Christsein gehört, ehrlich zu sein und dafür zu sorgen, dass Zusammenhalt und Liebe in unserer Gesellschaft gestärkt werden. Frieden und Liebe stehen im Zentrum unseres Glaubens. Ein Krieg gehört da definitiv nicht dazu. Gerade an einem Fest wie Ostern, das von Hoffnung und Leben spricht, lässt mich sowas fassungslos zurück.
Ich finde, wer wie Putin seinen Glauben benutzt, um sich selbst in Szene zu setzen, der missbraucht seinen Glauben.
Ich hätte da ein paar Fragen an Putin:
Allen voran eine: Putin, du stellst dich ins Licht der Osterkerzen – während draußen deine Bomben fallen. Wie schläfst du nachts?
Dienstag, 13. Mai 2025
Jesus wurden die Kleider vom Körper gerissen und nur leicht bedeckt wurde er ans Kreuz geschlagen. Öffentlich - vor allen, die dort herumstanden.
Das muss doch unfassbar, demütigend und beschämend gewesen sein. Also ich finde die Vorstellung jedenfalls furchtbar.
Dieses Jahr war ich bei 'nem Kinderkreuzweg. Dort sind wir die verschiedenen Stationen des Leidensweges Jesu abgelaufen. Bei einer wurde genau diese Szene gezeigt. Die Kinder wurden gefragt, warum Jesus nichts anhat.
Ein kleines Kind hat daraufhin ganz überzeugt reingerufen: „Er wollte bestimmt baden gehen“.
Alle Erwachsenen mussten schmunzeln.
Auch ich musste lachen. Es war ein kurzer Moment der Leichtigkeit. Trotzdem haben viele verunsichert geschaut, weil sie wussten, dass es ja eigentlich eine ernste Situation ist.
Gleichzeitig dachte ich mir, wie schön ist es, dass das Kind nicht weiß, wie schlimm es für Jesus gewesen sein muss.
Manchmal wünsche ich mir, ich könnte die Dinge auch wieder wie ein Kind sehen. Dass da nichts Schlimmes ist. Dass die Welt ein heiler Ort ist. Dass Jesus baden war. Aber ich kann das nicht. Ich sehe das Leid. Die Gewalt. Die Scham. Damals und heute.
Manche Dinge sind einfach nicht schön. Trotzdem glaube ich, dass dieser unschuldige Blick der Kinder wichtig ist. Sie schaffen es, Leichtigkeit dorthin zu bringen, wo wir nur noch Schwere spüren.
Natürlich können wir nicht alles durch Kinderaugen sehen. Aber vielleicht hilft es, auch in ganz schweren Zeiten eben etwas Leichtigkeit zu spüren.
Das muss doch unfassbar, demütigend und beschämend gewesen sein. Also ich finde die Vorstellung jedenfalls furchtbar.
Dieses Jahr war ich bei 'nem Kinderkreuzweg. Dort sind wir die verschiedenen Stationen des Leidensweges Jesu abgelaufen. Bei einer wurde genau diese Szene gezeigt. Die Kinder wurden gefragt, warum Jesus nichts anhat.
Ein kleines Kind hat daraufhin ganz überzeugt reingerufen: „Er wollte bestimmt baden gehen“.
Alle Erwachsenen mussten schmunzeln.
Auch ich musste lachen. Es war ein kurzer Moment der Leichtigkeit. Trotzdem haben viele verunsichert geschaut, weil sie wussten, dass es ja eigentlich eine ernste Situation ist.
Gleichzeitig dachte ich mir, wie schön ist es, dass das Kind nicht weiß, wie schlimm es für Jesus gewesen sein muss.
Manchmal wünsche ich mir, ich könnte die Dinge auch wieder wie ein Kind sehen. Dass da nichts Schlimmes ist. Dass die Welt ein heiler Ort ist. Dass Jesus baden war. Aber ich kann das nicht. Ich sehe das Leid. Die Gewalt. Die Scham. Damals und heute.
Manche Dinge sind einfach nicht schön. Trotzdem glaube ich, dass dieser unschuldige Blick der Kinder wichtig ist. Sie schaffen es, Leichtigkeit dorthin zu bringen, wo wir nur noch Schwere spüren.
Natürlich können wir nicht alles durch Kinderaugen sehen. Aber vielleicht hilft es, auch in ganz schweren Zeiten eben etwas Leichtigkeit zu spüren.
Montag, 12. Mai 2025
An nebligen Tagen ist die Sonne am schönsten.
Gerade stecke ich in einer sehr arbeitsintensiven Phase. Ich arbeite lange und viel. Sogar in meinen Pausen denk’ ich oft über die Arbeit nach. Mein Kopf fühlt sich dann wie ein dichter Nebel an. Alles verschwimmt ineinander. – Klar zu denken, ist fast unmöglich.
Zum Glück gibt’s Momente, die plötzlich alles auflockern. Oft sogar völlig unerwartet. Zum Beispiel hat mir mein Mann eine Packung Badezusatz mitgebracht. Einfach so. Darauf stand: „Ich hab dich lieb.“ Das war so ne süße Geste. Und ich hab mich so, so sehr darüber gefreut.
Als ich mich dann am Abend in die Wanne gelegt habe, hab ich gespürt, wie der ganze Stress langsam von mir abfällt. Die liebevolle Aufmerksamkeit, die kleine Entspannung – das war wie ein Sonnenstrahl, der den Nebel durchbrochen hat.
Und genau das ist es doch: An nebligen Tagen ist die Sonne am schönsten. Weil sie dann am meisten gebraucht wird.
Gerade stecke ich in einer sehr arbeitsintensiven Phase. Ich arbeite lange und viel. Sogar in meinen Pausen denk’ ich oft über die Arbeit nach. Mein Kopf fühlt sich dann wie ein dichter Nebel an. Alles verschwimmt ineinander. – Klar zu denken, ist fast unmöglich.
Zum Glück gibt’s Momente, die plötzlich alles auflockern. Oft sogar völlig unerwartet. Zum Beispiel hat mir mein Mann eine Packung Badezusatz mitgebracht. Einfach so. Darauf stand: „Ich hab dich lieb.“ Das war so ne süße Geste. Und ich hab mich so, so sehr darüber gefreut.
Als ich mich dann am Abend in die Wanne gelegt habe, hab ich gespürt, wie der ganze Stress langsam von mir abfällt. Die liebevolle Aufmerksamkeit, die kleine Entspannung – das war wie ein Sonnenstrahl, der den Nebel durchbrochen hat.
Und genau das ist es doch: An nebligen Tagen ist die Sonne am schönsten. Weil sie dann am meisten gebraucht wird.
Sonntag, 12. Januar 2025
Neues Jahr- neues Leben!
Der Anfang des Jahres bietet sich einfach so gut an, einmal den Reset-Knopf zu drücken. Jetzt kann ich versuchen so viel wie möglich zu verändern. Ab jetzt werde ich mich gesünder ernähren, mehr Sport machen und wieder mehr mit Gott reden
Naja, bei mir halten diese Vorsätze meistens maximal nen Monat. Ich glaub es liegt daran, dass die Ziele, die ich mir setze, zu groß und zu unkonkret sind.
Mein ganzes Leben auf einmal umkrempeln, ist einfach zu anstrengend und unrealistisch. Aber was, wenn ich nicht alles auf einmal ändern müsste, sondern mir kleinere Ziele setzen würde? Das wär doch viel effektiver.
Dafür hat mir ne Freundin nen Tipp gegeben. Montage sind nicht mehr nur Montage, sondern Mini-Silvester. Eine Chance wieder neu zu starten, auch wenn es letzte Woche nicht so gut lief.
Das Beste ist, ich muss nicht ein ganzes Jahr warten, um neu anzufangen, sondern kann jede Woche ein bisschen was ändern. Ich kann also, statt zu beten erstmal einfach ne Kerze anzünden, um in Stimmung zu kommen. Und statt jeden Tag krass Sport zu machen, fang ich erstmal mit 5 Minuten Morgen-Yoga an. In der nächsten Woche kann ich das dann steigern, wenn ich will. So veränder ich mein Verhalten und mach es mehr zu einer Routine. Ohne mich mit unrealistischen Zielen zu überfordern. Das fühlt sich auch viel besser an als ein riesiger Haufen neuer Vorsätze. Morgen heißt es deshalb wieder: Happy Mini-Silvester!
Der Anfang des Jahres bietet sich einfach so gut an, einmal den Reset-Knopf zu drücken. Jetzt kann ich versuchen so viel wie möglich zu verändern. Ab jetzt werde ich mich gesünder ernähren, mehr Sport machen und wieder mehr mit Gott reden
Naja, bei mir halten diese Vorsätze meistens maximal nen Monat. Ich glaub es liegt daran, dass die Ziele, die ich mir setze, zu groß und zu unkonkret sind.
Mein ganzes Leben auf einmal umkrempeln, ist einfach zu anstrengend und unrealistisch. Aber was, wenn ich nicht alles auf einmal ändern müsste, sondern mir kleinere Ziele setzen würde? Das wär doch viel effektiver.
Dafür hat mir ne Freundin nen Tipp gegeben. Montage sind nicht mehr nur Montage, sondern Mini-Silvester. Eine Chance wieder neu zu starten, auch wenn es letzte Woche nicht so gut lief.
Das Beste ist, ich muss nicht ein ganzes Jahr warten, um neu anzufangen, sondern kann jede Woche ein bisschen was ändern. Ich kann also, statt zu beten erstmal einfach ne Kerze anzünden, um in Stimmung zu kommen. Und statt jeden Tag krass Sport zu machen, fang ich erstmal mit 5 Minuten Morgen-Yoga an. In der nächsten Woche kann ich das dann steigern, wenn ich will. So veränder ich mein Verhalten und mach es mehr zu einer Routine. Ohne mich mit unrealistischen Zielen zu überfordern. Das fühlt sich auch viel besser an als ein riesiger Haufen neuer Vorsätze. Morgen heißt es deshalb wieder: Happy Mini-Silvester!
Samstag, 11. Januar 2025
Die Einladungen sind verschickt und das Motto steht.
In einem Monat veranstalten mein Mann und ich ein Hygge-Dinner bei uns zu Hause. Hygge ist dänisch und man könnte es mit gemütlich übersetzen.
Bei den Dänen ist es aber viel mehr als ein Wort. Es geht um ein Lebensgefühl. Wir schaffen zum Beispiel eine schöne Atmosphäre, indem wir Kerzen anzünden und Lichterketten anmachen. Und das Wichtigste: Entspannt Zeit mit Freunden und gutem Essen verbringen.
Dieses Gefühl von Gemütlichkeit und Zusammensein ist Teil der dänischen Mentalität. Das zeigt sich darin, dass die Dänen mit zu den glücklichsten Völkern der Welt gehören.
Ich finde hyggelig zu leben klingt großartig. Grade jetzt, da Weihnachten vorbei ist und sich der Winter noch ewig zieht. Gefühlt kommt jetzt die Zeit, wo irgendwie alles trostlos und grau ist.
Deshalb wollten wir da ein bisschen was von diesem Gefühl uns und unseren Freunden schenken. Ein Abend mit lieben Menschen, Kuscheldecken und leckerem Essen. Unsere Freunde sollen raus aus dem stressigen, kalten Alltag und von uns umsorgt werden. Ich glaube es wird großartig und ich freu mich schon riesig auf unseren ganz gemütlichen, hyggeligen Abend.
In einem Monat veranstalten mein Mann und ich ein Hygge-Dinner bei uns zu Hause. Hygge ist dänisch und man könnte es mit gemütlich übersetzen.
Bei den Dänen ist es aber viel mehr als ein Wort. Es geht um ein Lebensgefühl. Wir schaffen zum Beispiel eine schöne Atmosphäre, indem wir Kerzen anzünden und Lichterketten anmachen. Und das Wichtigste: Entspannt Zeit mit Freunden und gutem Essen verbringen.
Dieses Gefühl von Gemütlichkeit und Zusammensein ist Teil der dänischen Mentalität. Das zeigt sich darin, dass die Dänen mit zu den glücklichsten Völkern der Welt gehören.
Ich finde hyggelig zu leben klingt großartig. Grade jetzt, da Weihnachten vorbei ist und sich der Winter noch ewig zieht. Gefühlt kommt jetzt die Zeit, wo irgendwie alles trostlos und grau ist.
Deshalb wollten wir da ein bisschen was von diesem Gefühl uns und unseren Freunden schenken. Ein Abend mit lieben Menschen, Kuscheldecken und leckerem Essen. Unsere Freunde sollen raus aus dem stressigen, kalten Alltag und von uns umsorgt werden. Ich glaube es wird großartig und ich freu mich schon riesig auf unseren ganz gemütlichen, hyggeligen Abend.
Freitag, 10. Januar 2025
Ich weiß fast immer genau, was ich will: Ich mag keinen Brokkoli. Ich liebe es Urlaub zu machen. Ich finde die Musik von Taylor Swift besser als die von Linkin Park.
Bei diesen Sachen fällt es mir leicht zu wissen, was ich will. Aber das ist nicht bei allem so.
Eine Meinung zur Politik zu haben, find ich manchmal auch total anstrengend. Denn ich bin dann irgendwie mit verantwortlich für das, was passiert. Außerdem muss ich mich über das Thema informieren, wenn ich das Gefühl hab, noch nicht genug darüber zu wissen. So geht es mir mit den Neuwahlen in diesem Jahr. Ich muss mich zuerst informieren: Zeitung lesen, Debatten anschauen und Parteiprogramme durchblättern. Ich weiß, dass ich nichts wähle, was gegen meine Werte verstößt: Ich wähle keine Partei die offensichtlich rechtsradikale Mitglieder zulässt und rassistische Aussagen unterstützt. Ich wähle auch keine Partei, die queer-feindliche Aussagen trifft und die Frauen wieder ins Mittelalter schicken will.
Dazu ist meine Meinung ganz klar: Das will ich nicht. Und deshalb muss ich mich informieren und wählen gehen, wenn ich nicht will, dass so eine Partei regiert.
Weil ich denk: Wer nicht wählen geht, der entscheidet trotzdem, aber eben nicht selbst.
Bei diesen Sachen fällt es mir leicht zu wissen, was ich will. Aber das ist nicht bei allem so.
Eine Meinung zur Politik zu haben, find ich manchmal auch total anstrengend. Denn ich bin dann irgendwie mit verantwortlich für das, was passiert. Außerdem muss ich mich über das Thema informieren, wenn ich das Gefühl hab, noch nicht genug darüber zu wissen. So geht es mir mit den Neuwahlen in diesem Jahr. Ich muss mich zuerst informieren: Zeitung lesen, Debatten anschauen und Parteiprogramme durchblättern. Ich weiß, dass ich nichts wähle, was gegen meine Werte verstößt: Ich wähle keine Partei die offensichtlich rechtsradikale Mitglieder zulässt und rassistische Aussagen unterstützt. Ich wähle auch keine Partei, die queer-feindliche Aussagen trifft und die Frauen wieder ins Mittelalter schicken will.
Dazu ist meine Meinung ganz klar: Das will ich nicht. Und deshalb muss ich mich informieren und wählen gehen, wenn ich nicht will, dass so eine Partei regiert.
Weil ich denk: Wer nicht wählen geht, der entscheidet trotzdem, aber eben nicht selbst.
Mittwoch, 08. Januar 2025
Das sind nur ein paar der häufigsten Nebenwirkungen der Pille: Übelkeit, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und keine Lust auf Sex. Die Pille war lange Zeit das Verhütungsmittel Nummer eins. Sie wurde von vielen Frauenärzten auch einfach gegen alles Mögliche verschrieben. Zum Beispiel wegen unreiner Haut.
Ich finde am Beispiel der Pille zeigt sich deutlich, wie lange in der Medizin und der dazugehörigen Politik keine wirkliche Rücksicht auf Frauen genommen wurde. Schon 2008 gab es eine internationale Studie, um auch für den Mann eine Pille zu entwickeln. Und Überraschung: Anscheinend war sie genauso effektiv wie die Pille für die Frau.
Trotzdem kann man sie nicht kaufen. Die Studie wurde nämlich wegen den Nebenwirkungen abgebrochen. Man ging davon aus, dass sich die Pille deshalb eh nicht verkaufen würde. Männer wären nicht dazu bereit, diese Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen. Obwohl sie ähnlich sind wie bei der Pille für die Frau.
Ich finde es ist tatsächlich wichtig, sich im Klaren zu sein, ob man das Risiko für die Nebenwirkungen eingehen möchte. Aber das trifft sowohl auf den Mann als auch auf die Frau zu. Darüber sollte beim Arzt immer aufgeklärt werden. Und ich finde Verhütung geht beide Parteien beim Sex was an. Deshalb wäre es nur fair, dass einem dafür alle Möglichkeiten offen stehen. Damit man als Paar selbst entscheiden kann, wie man verhüten möchte und wer es tut.
Ich finde am Beispiel der Pille zeigt sich deutlich, wie lange in der Medizin und der dazugehörigen Politik keine wirkliche Rücksicht auf Frauen genommen wurde. Schon 2008 gab es eine internationale Studie, um auch für den Mann eine Pille zu entwickeln. Und Überraschung: Anscheinend war sie genauso effektiv wie die Pille für die Frau.
Trotzdem kann man sie nicht kaufen. Die Studie wurde nämlich wegen den Nebenwirkungen abgebrochen. Man ging davon aus, dass sich die Pille deshalb eh nicht verkaufen würde. Männer wären nicht dazu bereit, diese Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen. Obwohl sie ähnlich sind wie bei der Pille für die Frau.
Ich finde es ist tatsächlich wichtig, sich im Klaren zu sein, ob man das Risiko für die Nebenwirkungen eingehen möchte. Aber das trifft sowohl auf den Mann als auch auf die Frau zu. Darüber sollte beim Arzt immer aufgeklärt werden. Und ich finde Verhütung geht beide Parteien beim Sex was an. Deshalb wäre es nur fair, dass einem dafür alle Möglichkeiten offen stehen. Damit man als Paar selbst entscheiden kann, wie man verhüten möchte und wer es tut.
Dienstag, 07. Januar 2025
Mit welchen Sportübungen bekomme ich einen schönen Po? Ab wann sollte man sich Botox spritzen lassen, um die Falten zu glätten? Mit Tipps zu diesen und ähnlichen Schönheitsfragen werd ich regelmäßig auf Insta zugemüllt.
Manchmal hab ich das Gefühl unsere Generation ist so oberflächlich, zumindest sieht‘s auf Social Media danach aus.
Ich find, wir machen uns viel zu viele Sorgen darum, wie wir aussehen und bauen darauf oft unser Selbstwertgefühl auf. Ich mach das auch. Auch ich will stylisch sein und schön aussehen. Und auch ich hab Tage, an denen ich mich im Spiegel anschau und am liebsten das Licht ausschalten möchte.
Aber ganz ehrlich, Leute, das ist es doch nicht, woran ich mich in 50 Jahren erinnern will. Ich will auf viele wunderschöne Erinnerungen zurückschauen. Wie ich neue Dinge gelernt hab, Freundschaften geschlossen hab oder welche Orte ich bereist hab. Mit uns selbst verbringen wir ja die ganze Zeit unseres Lebens und deshalb wäre es doch viel sinnvoller mehr an unserem Inneren zu arbeiten anstatt an unserem Äußeren. Unser Körper gehört klar dazu. Und ich find es ist auch gut, sich um ihn zu kümmern, indem man sich zum Beispiel gesund ernährt und Sport macht. Aber der Grund sollte dafür sein, dass ich all diese schönen Erinnerungen schaffen kann und nicht, dass ich möglichst dem idealen Schönheitsbild entsprechen will.
Manchmal hab ich das Gefühl unsere Generation ist so oberflächlich, zumindest sieht‘s auf Social Media danach aus.
Ich find, wir machen uns viel zu viele Sorgen darum, wie wir aussehen und bauen darauf oft unser Selbstwertgefühl auf. Ich mach das auch. Auch ich will stylisch sein und schön aussehen. Und auch ich hab Tage, an denen ich mich im Spiegel anschau und am liebsten das Licht ausschalten möchte.
Aber ganz ehrlich, Leute, das ist es doch nicht, woran ich mich in 50 Jahren erinnern will. Ich will auf viele wunderschöne Erinnerungen zurückschauen. Wie ich neue Dinge gelernt hab, Freundschaften geschlossen hab oder welche Orte ich bereist hab. Mit uns selbst verbringen wir ja die ganze Zeit unseres Lebens und deshalb wäre es doch viel sinnvoller mehr an unserem Inneren zu arbeiten anstatt an unserem Äußeren. Unser Körper gehört klar dazu. Und ich find es ist auch gut, sich um ihn zu kümmern, indem man sich zum Beispiel gesund ernährt und Sport macht. Aber der Grund sollte dafür sein, dass ich all diese schönen Erinnerungen schaffen kann und nicht, dass ich möglichst dem idealen Schönheitsbild entsprechen will.
Montag, 06. Januar 2025
Drei fremde Menschen klingeln an deiner Tür und wollen dir was vorsingen. Klingt erstmal echt strange. Aber genau das passiert heute an ganz vielen Orten in Deutschland und auf der Welt.
Heute werden die heiligen drei Könige gefeiert. Die waren damals beim Jesuskind und haben ihm seine ersten Geschenke gebracht, um ihn zu ehren. Heute ziehen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus, um daran zu erinnern und den Menschen Segen fürs neue Jahr zu bringen.
Sie verkleiden sie sich und singen Lieder. Damit machen sie vielen Menschen eine Freude und die spenden dann Geld für Kinder in Not. Dieses Jahr unterstützen sie zum Beispiel Kinder in Kenia und Kolumbien. Gleichzeitig machen sie auf ihre Probleme aufmerksam. Dieses Jahr geht es vor allem um Kinderrechte. Kinder haben nämlich in fast allen Ländern der Welt eigene Recht: auf Schutz, Förderung und Beteiligung.
Obwohl so viele Staaten den dazugehörigen Vertrag unterschrieben haben, wird er nicht immer oder nicht gut genug eingehalten. 250 Millionen Kinder können leider immer noch nicht zur Schule gehen. Vor allem Mädchen. Viele müssen stattdessen arbeiten und ihre Familie mit ernähren.
Mit der Sternsingeraktion halten Kinder und Jugendliche also weltweit zusammen. Sie machen sich gemeinsam für ihre Rechte stark. Deshalb, wenn heute drei Fremde an meiner Tür klingeln und mir was vorsingen wollen, dann mach ich gern die Tür auf.
Heute werden die heiligen drei Könige gefeiert. Die waren damals beim Jesuskind und haben ihm seine ersten Geschenke gebracht, um ihn zu ehren. Heute ziehen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus, um daran zu erinnern und den Menschen Segen fürs neue Jahr zu bringen.
Sie verkleiden sie sich und singen Lieder. Damit machen sie vielen Menschen eine Freude und die spenden dann Geld für Kinder in Not. Dieses Jahr unterstützen sie zum Beispiel Kinder in Kenia und Kolumbien. Gleichzeitig machen sie auf ihre Probleme aufmerksam. Dieses Jahr geht es vor allem um Kinderrechte. Kinder haben nämlich in fast allen Ländern der Welt eigene Recht: auf Schutz, Förderung und Beteiligung.
Obwohl so viele Staaten den dazugehörigen Vertrag unterschrieben haben, wird er nicht immer oder nicht gut genug eingehalten. 250 Millionen Kinder können leider immer noch nicht zur Schule gehen. Vor allem Mädchen. Viele müssen stattdessen arbeiten und ihre Familie mit ernähren.
Mit der Sternsingeraktion halten Kinder und Jugendliche also weltweit zusammen. Sie machen sich gemeinsam für ihre Rechte stark. Deshalb, wenn heute drei Fremde an meiner Tür klingeln und mir was vorsingen wollen, dann mach ich gern die Tür auf.
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