Freitag, 28. November 2025
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr Nachrichten schaut und einfach alles zu viel ist? Kriege, Klimakrise, Hass, Ungerechtigkeit – und ich denk’ mir nur: Wie soll man das alles aushalten? Im Deutschen gibt es dafür ein Wort, das es perfekt auf den Punkt bringt: Weltschmerz. So ein dumpfes, schweres Gefühl, so eine Traurigkeit. Der Schmerz darüber, dass die Welt so schön sein könnte – und es oft einfach nicht ist.
Ich hab das mittlerweile echt oft. Ich scroll täglich durch Social Media, sehe Schlagzeilen, und irgendwo in mir zieht sich was zusammen. Ich will helfen, will was verändern, aber ehrlich: Ich fühl’ mich dabei einfach nur machtlos – und gleichzeitig macht es mich wütend, diese ganze Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Dummheit so vieler Leute. Ich habe das Gefühl, dass man dagegen nicht ankommen kann – ich allein schon gar nicht. Und das macht’s noch schlimmer.
Aber dann versuch ich mir klarzumachen: Ich kann nicht alles retten – und das muss ich auch nicht. Was ich aber kann, ist, im Kleinen anfangen. Freundlich sein. Helfen, wo ich kann. Mich engagieren, meine Stimme erheben, nicht wegschauen.
Vielleicht verschwindet der Weltschmerz nie ganz. Vielleicht soll er das auch gar nicht. Weil er zeigt, dass mir die Welt nicht egal ist. Und das ist doch eigentlich was Gutes. Denn wer Schmerz spürt, zeigt, dass er liebt. Und wer liebt, kann was verändern – Schritt für Schritt.
Ich hab das mittlerweile echt oft. Ich scroll täglich durch Social Media, sehe Schlagzeilen, und irgendwo in mir zieht sich was zusammen. Ich will helfen, will was verändern, aber ehrlich: Ich fühl’ mich dabei einfach nur machtlos – und gleichzeitig macht es mich wütend, diese ganze Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Dummheit so vieler Leute. Ich habe das Gefühl, dass man dagegen nicht ankommen kann – ich allein schon gar nicht. Und das macht’s noch schlimmer.
Aber dann versuch ich mir klarzumachen: Ich kann nicht alles retten – und das muss ich auch nicht. Was ich aber kann, ist, im Kleinen anfangen. Freundlich sein. Helfen, wo ich kann. Mich engagieren, meine Stimme erheben, nicht wegschauen.
Vielleicht verschwindet der Weltschmerz nie ganz. Vielleicht soll er das auch gar nicht. Weil er zeigt, dass mir die Welt nicht egal ist. Und das ist doch eigentlich was Gutes. Denn wer Schmerz spürt, zeigt, dass er liebt. Und wer liebt, kann was verändern – Schritt für Schritt.
Donnerstag, 27. November 2025
Es gibt schon bescheuerte Aussagen, die manche Politiker machen – und Gesetze, bei denen man sich fragt, wer da eigentlich noch mit gesundem Menschenverstand entscheidet. Aber das ist nicht das Hauptproblem.
Was mich im Moment wirklich auslaugt, sind die Kommentarspalten. Früher hab ich die nie gelesen. Aber mittlerweile klick’ ich sie fast automatisch an – eigentlich, um den Kontext besser zu verstehen oder neue Infos und Perspektiven zu finden. Doch meistens passiert das nicht.
Denn neunzig Prozent der Kommentare sind negativ. Lügen, Beleidigungen, Hetze. Oder Whataboutism, also Ablenkung vom Thema – das klassische „Ja, aber was ist mit …?“ Und je länger ich lese, desto mehr zieht mich das runter.
Es fühlt sich an, als würde diese Flut an Negativem alles übertönen – die Vernunft, den Respekt. Man kommt gar nicht dagegen an. Früher hab ich Politik als etwas gesehen, das verbindet – als etwas, wo Menschen gemeinsam Lösungen suchen. Heute fühlt es sich oft an, als ginge es nur noch darum, lauter zu sein als der andere.
Ich glaub’, wir brauchen wieder mehr echten Austausch. Weniger Kommentarspalten, mehr Gespräche. Nicht, um recht zu haben, sondern um zu verstehen. Denn wenn ich durch diese Kommentare scrolle, seh ich nicht mehr die Gesellschaft, in der ich leben will – sondern eine, die verlernt hat, zuzuhören. Und das ärgert mich und macht müde.
Was mich im Moment wirklich auslaugt, sind die Kommentarspalten. Früher hab ich die nie gelesen. Aber mittlerweile klick’ ich sie fast automatisch an – eigentlich, um den Kontext besser zu verstehen oder neue Infos und Perspektiven zu finden. Doch meistens passiert das nicht.
Denn neunzig Prozent der Kommentare sind negativ. Lügen, Beleidigungen, Hetze. Oder Whataboutism, also Ablenkung vom Thema – das klassische „Ja, aber was ist mit …?“ Und je länger ich lese, desto mehr zieht mich das runter.
Es fühlt sich an, als würde diese Flut an Negativem alles übertönen – die Vernunft, den Respekt. Man kommt gar nicht dagegen an. Früher hab ich Politik als etwas gesehen, das verbindet – als etwas, wo Menschen gemeinsam Lösungen suchen. Heute fühlt es sich oft an, als ginge es nur noch darum, lauter zu sein als der andere.
Ich glaub’, wir brauchen wieder mehr echten Austausch. Weniger Kommentarspalten, mehr Gespräche. Nicht, um recht zu haben, sondern um zu verstehen. Denn wenn ich durch diese Kommentare scrolle, seh ich nicht mehr die Gesellschaft, in der ich leben will – sondern eine, die verlernt hat, zuzuhören. Und das ärgert mich und macht müde.
Mittwoch, 26. November 2025
Neulich hab ich diesen Satz gelesen: „Ich habe Gott um Blumen gebeten, aber er gab mir Regen.“ Und irgendwie blieb der in meinem Kopf hängen. Erst hab ich gedacht: Na ja, schön poetisch, aber was soll das eigentlich heißen?
Dann hab ich überlegt: Es geht nicht darum, dass man immer genau das bekommt, was man will. Sondern darum, dass das, was man kriegt, trotzdem wichtig ist – manchmal sogar wichtiger als das, was man sich vorgestellt hat.
Ich hab mir überlegt, wie oft ich mir etwas Bestimmtes wünsche. Ein bestimmtes Ergebnis, ein perfektes Wochenende, dass alles läuft, wie ich’s mir vorstelle. Und dann kommt alles anders. Und erst bin ich enttäuscht, genervt oder wütend. Aber meistens merke ich später: Genau das Andere war richtig, hat mich wachsen lassen, mich stärker gemacht, mir was beigebracht, mich überrascht.
Vielleicht ist das der Punkt: Ich darf Wünsche und Träume haben. Aber ich sollte auch offen sein für das, was kommt. Auch wenn’s erstmal wie Regen aussieht. Regen ist manchmal genau das, was ich brauche, auch wenn ich es in dem Moment nicht sehe. Denn ohne Regen gäbe es keine Blumen – auch wenn’s erstmal unangenehm oder anstrengend ist. Und manchmal sind die „Regen-Momente“ die besten, um später richtig zu blühen.
Dann hab ich überlegt: Es geht nicht darum, dass man immer genau das bekommt, was man will. Sondern darum, dass das, was man kriegt, trotzdem wichtig ist – manchmal sogar wichtiger als das, was man sich vorgestellt hat.
Ich hab mir überlegt, wie oft ich mir etwas Bestimmtes wünsche. Ein bestimmtes Ergebnis, ein perfektes Wochenende, dass alles läuft, wie ich’s mir vorstelle. Und dann kommt alles anders. Und erst bin ich enttäuscht, genervt oder wütend. Aber meistens merke ich später: Genau das Andere war richtig, hat mich wachsen lassen, mich stärker gemacht, mir was beigebracht, mich überrascht.
Vielleicht ist das der Punkt: Ich darf Wünsche und Träume haben. Aber ich sollte auch offen sein für das, was kommt. Auch wenn’s erstmal wie Regen aussieht. Regen ist manchmal genau das, was ich brauche, auch wenn ich es in dem Moment nicht sehe. Denn ohne Regen gäbe es keine Blumen – auch wenn’s erstmal unangenehm oder anstrengend ist. Und manchmal sind die „Regen-Momente“ die besten, um später richtig zu blühen.
Dienstag, 25. November 2025
Videos von Hunden, die kleine Kinder vor wilden Tieren beschützen, sind gerade überall – ich hab sogar schon welche mit Bären gesehen! Am Anfang war ich total emotional. Ich meine, Hunde, die ihr Leben für Babys aufs Spiel setzen? Das berührt einfach. Aber irgendwann waren es so viele, dass klar war: Die sind mit Künstlicher Intelligenz gemacht. Das Krasse? Sie wirken so echt, dass ich – obwohl ich’s weiß – im ersten Moment trotzdem drauf reinfalle.
Klar, KI kann total viel Gutes: Sie hilft beim Übersetzen, beim Lernen, in der Medizin oder beim Klimaschutz. Aber sie kann eben auch gefährlich werden – vor allem, wenn wir nicht mehr unterscheiden können, was echt ist und was nicht.
Ich bin inzwischen viel skeptischer, wenn ich was sehe oder höre. Und das ist schade. Dieses Vertrauen, dass Dinge real sind, geht Stück für Stück verloren, ich gehe direkt zur Kommentarspalte und lese, ob jemand bestätigen kann, dass das echt ist. Und umgekehrt steht unter echten Videos dauernd „Das ist KI!“ – meistens, wenn jemand Mist gebaut hat und Fans das nicht wahrhaben wollen.
Ich will bewusster mit KI umgehen – sie nicht verteufeln, aber auch nicht blind alles glauben, was mir gezeigt wird. Vielleicht ist das die eigentliche Kunst: den Fortschritt zu feiern, ohne dabei den Sinn für das Echte zu verlieren.
Klar, KI kann total viel Gutes: Sie hilft beim Übersetzen, beim Lernen, in der Medizin oder beim Klimaschutz. Aber sie kann eben auch gefährlich werden – vor allem, wenn wir nicht mehr unterscheiden können, was echt ist und was nicht.
Ich bin inzwischen viel skeptischer, wenn ich was sehe oder höre. Und das ist schade. Dieses Vertrauen, dass Dinge real sind, geht Stück für Stück verloren, ich gehe direkt zur Kommentarspalte und lese, ob jemand bestätigen kann, dass das echt ist. Und umgekehrt steht unter echten Videos dauernd „Das ist KI!“ – meistens, wenn jemand Mist gebaut hat und Fans das nicht wahrhaben wollen.
Ich will bewusster mit KI umgehen – sie nicht verteufeln, aber auch nicht blind alles glauben, was mir gezeigt wird. Vielleicht ist das die eigentliche Kunst: den Fortschritt zu feiern, ohne dabei den Sinn für das Echte zu verlieren.
Montag, 24. November 2025
Ich liebe es, zu diskutieren. Ehrlich – ich kann stundenlang über Politik, Gesellschaft oder Alltagsthemen reden. Ich find’s mega spannend, verschiedene Perspektiven zu hören. Und ich bin überzeugt: Genau das ist das, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Der Austausch. Nicht das Angiften/Meckern.
Aber ich merk’ auch immer öfter: Zu manchen Themen hab ich noch keine klare Meinung, auch wenn ich gerne eine hätte. Und das fühlt sich im ersten Moment komisch an – so, als müsste ich zu allem was sagen können. Dabei ist es voll okay, mal keine Meinung zu haben. Zumindest keine, die noch nicht durchdacht ist.
Denn Meinung ohne Wissen ist einfach nur Lärm. Und Lärm bringt niemanden weiter. Ich finde, wer was sagt, sollte wissen, wovon er spricht – und auch Grenzen kennen.
Lügen, Hass, Hetze oder Diskriminierung sind keine „Meinungen“. Und manchmal ist auch einfach nicht der Moment für Diskussionen. Wenn Menschen leiden, trauern, Angst haben – dann ist nicht die Zeit für „Aber eigentlich…“ oder „Ich hab‘s ja gleich gesagt“. Dann ist Zeit für Mitgefühl.
Ich glaube, eine Meinung zu haben, ist wichtig. Aber Meinung zeigen heißt auch: wissen, wann man redet – und wann man besser einfach mal zuhört.
Aber ich merk’ auch immer öfter: Zu manchen Themen hab ich noch keine klare Meinung, auch wenn ich gerne eine hätte. Und das fühlt sich im ersten Moment komisch an – so, als müsste ich zu allem was sagen können. Dabei ist es voll okay, mal keine Meinung zu haben. Zumindest keine, die noch nicht durchdacht ist.
Denn Meinung ohne Wissen ist einfach nur Lärm. Und Lärm bringt niemanden weiter. Ich finde, wer was sagt, sollte wissen, wovon er spricht – und auch Grenzen kennen.
Lügen, Hass, Hetze oder Diskriminierung sind keine „Meinungen“. Und manchmal ist auch einfach nicht der Moment für Diskussionen. Wenn Menschen leiden, trauern, Angst haben – dann ist nicht die Zeit für „Aber eigentlich…“ oder „Ich hab‘s ja gleich gesagt“. Dann ist Zeit für Mitgefühl.
Ich glaube, eine Meinung zu haben, ist wichtig. Aber Meinung zeigen heißt auch: wissen, wann man redet – und wann man besser einfach mal zuhört.
Sonntag, 27. Juli 2025
Manchmal frage ich mich echt, was es eigentlich wert ist zu glauben. Ich habe so oft Zweifel daran, ob Gott überhaupt existiert und frage mich wirklich: Was hab‘ ich eigentlich davon, wenn ich an Gott glaube?
Zum einen gibt der Glaube meinem Leben einen Sinn. Ich glaube daran, dass ich nicht durch einen Zufall am Leben bin, sondern dass Gott mich so gewollt hat, wie ich bin. Außerdem spüre ich Gottes Liebe, besonders wenn ich mit anderen Gläubigen zusammen bin – und gebe diese Liebe weiter. Ich kann also nur gewinnen, ich kann nichts verlieren. Wenn ich nicht glaube, ändert sich in meinem Leben erstmal nichts. Aber wenn ich glaube, dann habe ich nicht nur Gottes Liebe in mir, sondern auch die Hoffnung auf ein ewiges Leben: ein Leben nach dem Tod, bei Gott.
Das sind Argumente, an Gott zu glauben. Aber was, wenn ich zweifle, aber eigentlich glauben WILL? Glauben ist eben nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Entscheidung. Ich entscheide mich, Gott zu vertrauen. Und zum Glauben gehört viel mehr, als Gottes Existenz anzuerkennen. Je mehr ich nach ihm suche, mich mit ihm befasse und auf sein Wort höre, desto stärker wird auch unsere Verbindung. Und dadurch kommen auch der Glaube und Gewissheit. Denn „wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan“. Das wusste schon Jesus. Und daran glaube ich fest.
Zum einen gibt der Glaube meinem Leben einen Sinn. Ich glaube daran, dass ich nicht durch einen Zufall am Leben bin, sondern dass Gott mich so gewollt hat, wie ich bin. Außerdem spüre ich Gottes Liebe, besonders wenn ich mit anderen Gläubigen zusammen bin – und gebe diese Liebe weiter. Ich kann also nur gewinnen, ich kann nichts verlieren. Wenn ich nicht glaube, ändert sich in meinem Leben erstmal nichts. Aber wenn ich glaube, dann habe ich nicht nur Gottes Liebe in mir, sondern auch die Hoffnung auf ein ewiges Leben: ein Leben nach dem Tod, bei Gott.
Das sind Argumente, an Gott zu glauben. Aber was, wenn ich zweifle, aber eigentlich glauben WILL? Glauben ist eben nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Entscheidung. Ich entscheide mich, Gott zu vertrauen. Und zum Glauben gehört viel mehr, als Gottes Existenz anzuerkennen. Je mehr ich nach ihm suche, mich mit ihm befasse und auf sein Wort höre, desto stärker wird auch unsere Verbindung. Und dadurch kommen auch der Glaube und Gewissheit. Denn „wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan“. Das wusste schon Jesus. Und daran glaube ich fest.
Samstag, 26. Juli 2025
Ich habe schon oft von Leuten gehört, die Wunder gesehen haben, wie sie in der Bibel stehen: ausgetriebene Dämonen, Querschnittsgelähmte, die auf einmal wieder gehen können, persönliche Begegnungen mit Jesus. Ich bin mir aber selber nicht sicher, was ich davon halten soll. Was ich dann denke, ist meistens „Die Person ist doch verrückt, die bildet sich das alles nur ein“.
Aber so herablassend Leute grundsätzlich als verrückt abstempeln, ist nicht fair. Zum einen, weil jeder selbst entscheiden darf, an was er glaubt. Es nimmt mir ja nichts weg, wenn jemand an etwas anderes glaubt als ich. Denn obwohl Religionen immer nach der Wahrheit streben, finden sie sie trotzdem nie zu 100 Prozent. Zum anderen hat derjenige vielleicht etwas Unglaubliches gesehen, das ich einfach noch nicht gesehen habe. Wenn ich es aber selbst erleben würde, würde ich meine Meinung total ändern – zum Beispiel, wenn ich sehe, wie unheilbare Leute geheilt werden. Und letztendlich bewundere ich genau das an den Menschen: sie erzählen von ihrem Glauben, auch wenn sie wissen, dass andere sie als verrückt abstempeln.
Ich wünsche mir, dass ich auch eine persönliche Begegnung mit Gott habe, wo er direkt vor mir steht und sich mit mir unterhält. Und selbst wenn das nicht passiert, respektiere ich trotzdem alle Menschen und ihre Glaubensgeschichten. Denn wer bin ich, andere zu verurteilen, nur weil sie an etwas glauben, was ich einfach noch nicht gesehen habe?
Aber so herablassend Leute grundsätzlich als verrückt abstempeln, ist nicht fair. Zum einen, weil jeder selbst entscheiden darf, an was er glaubt. Es nimmt mir ja nichts weg, wenn jemand an etwas anderes glaubt als ich. Denn obwohl Religionen immer nach der Wahrheit streben, finden sie sie trotzdem nie zu 100 Prozent. Zum anderen hat derjenige vielleicht etwas Unglaubliches gesehen, das ich einfach noch nicht gesehen habe. Wenn ich es aber selbst erleben würde, würde ich meine Meinung total ändern – zum Beispiel, wenn ich sehe, wie unheilbare Leute geheilt werden. Und letztendlich bewundere ich genau das an den Menschen: sie erzählen von ihrem Glauben, auch wenn sie wissen, dass andere sie als verrückt abstempeln.
Ich wünsche mir, dass ich auch eine persönliche Begegnung mit Gott habe, wo er direkt vor mir steht und sich mit mir unterhält. Und selbst wenn das nicht passiert, respektiere ich trotzdem alle Menschen und ihre Glaubensgeschichten. Denn wer bin ich, andere zu verurteilen, nur weil sie an etwas glauben, was ich einfach noch nicht gesehen habe?
Freitag, 25. Juli 2025
In unseren Familienurlauben verlieren wir meinen Papa bei Stadtbesichtigungen regelmäßig. Entweder, weil er jedes einzelne Gebäude fotografiert oder aber er hat mal wieder eine Kirche gefunden. Er läuft in jede, aber wirklich jede Kirche rein, um sie ausführlich anzuschauen. Früher fand ich das echt nervig. Wenn ich in einer fremden Stadt bin, will ich alles Mögliche sehen, und nicht nur Kirchen! Aber mittlerweile sehe ich das anders.
Ich fühle mich nämlich wohl in Kirchen. Kirchen sind Zufluchtsorte, wo Menschen dem Alltag entfliehen können. Klar sind sie extra so gebaut, dass eine ehrfürchtige, heilige Atmosphäre entsteht. Aber ich finde das nicht einschüchternd, sondern fühle mich geborgen, Gott nah.
In Kirchen kann ich beten und mich ganz auf meinen Glauben konzentrieren. Klar, mit Gott reden kann ich überall, aber dort spüre ich, dass ganz viele andere Leute so wie ich zu Gott beten. Ich bin Teil einer Gemeinschaft, in der alle im Glauben miteinander verbunden sind.
Außerdem sind Kirchen architektonisch unglaublich beeindruckend. Ich denke da immer an den Ausdruck „Der Glaube versetzt Berge“. Diese riesigen, bis ins Detail ausgeschmückten Gebäude, oft Jahrhundert alt: Ich kann mir kaum vorstellen, wie die das damals geschafft haben. Und doch existieren sie bis heute. Glaube macht das Unmögliche möglich.
Heute geht mein Papa also nicht mehr alleine in eine Kirche, sondern mit mir – beziehungsweise ich warte schon drinnen auf ihn, wenn er vorher ewig fürs Fotografieren gebraucht hat.
Ich fühle mich nämlich wohl in Kirchen. Kirchen sind Zufluchtsorte, wo Menschen dem Alltag entfliehen können. Klar sind sie extra so gebaut, dass eine ehrfürchtige, heilige Atmosphäre entsteht. Aber ich finde das nicht einschüchternd, sondern fühle mich geborgen, Gott nah.
In Kirchen kann ich beten und mich ganz auf meinen Glauben konzentrieren. Klar, mit Gott reden kann ich überall, aber dort spüre ich, dass ganz viele andere Leute so wie ich zu Gott beten. Ich bin Teil einer Gemeinschaft, in der alle im Glauben miteinander verbunden sind.
Außerdem sind Kirchen architektonisch unglaublich beeindruckend. Ich denke da immer an den Ausdruck „Der Glaube versetzt Berge“. Diese riesigen, bis ins Detail ausgeschmückten Gebäude, oft Jahrhundert alt: Ich kann mir kaum vorstellen, wie die das damals geschafft haben. Und doch existieren sie bis heute. Glaube macht das Unmögliche möglich.
Heute geht mein Papa also nicht mehr alleine in eine Kirche, sondern mit mir – beziehungsweise ich warte schon drinnen auf ihn, wenn er vorher ewig fürs Fotografieren gebraucht hat.
Donnerstag, 24. Juli 2025
Im Supermarkt hat mich eine ältere Frau angetippt. „Sie haben da ja ganz tolle Schuhe, wo haben Sie die denn her? Wobei, bei Ihren schönen Füßen steht ihnen bestimmt jeder Schuh“. Ich war total überrascht und wusste erst gar nicht, was ich sagen soll, aber dann hab‘ ich mich bedankt und wir sind schnell ins Gespräch gekommen. Wenn ich die Schuhe anziehe, freue ich mich heute noch darüber.
Ich wünsche mir, dass das normal wird und Menschen sich öfter trauen, fremden Menschen Komplimente zu machen. Manchmal denke ich „wow, das Parfüm, das die Frau neben mir trägt, riecht richtig gut“, aber sage es ihr nicht. Natürlich muss ich mir gut überlegen, was ich zu wem sage. Wenn ein Mann einer Frau so etwas sagt, könnte sie sich unwohl fühlen.
Ich muss sicher sein, dass sich die Person über das Kompliment freut und ich ihr nicht zu nahetrete. Ganz besonders bei Sachen, die man nicht ändern kann. Eine Freundin wollte schon ihre Nase operieren, als jemand ihr gesagt hat, dass er die total schön fände. Daraufhin hat sie sich total wohlgefühlt mit ihrer Nase. Wenn ich aber jemandem sage, dass er abgenommen hat, bewirkt das vielleicht das Gegenteil, weil es krankheitsbedingt ist.
Komplimente, egal ob große oder kleine, können richtig glücklich machen. Und manchmal sind sie viel mehr: nämlich genau das, was die Person gerade unbedingt braucht.
Ich wünsche mir, dass das normal wird und Menschen sich öfter trauen, fremden Menschen Komplimente zu machen. Manchmal denke ich „wow, das Parfüm, das die Frau neben mir trägt, riecht richtig gut“, aber sage es ihr nicht. Natürlich muss ich mir gut überlegen, was ich zu wem sage. Wenn ein Mann einer Frau so etwas sagt, könnte sie sich unwohl fühlen.
Ich muss sicher sein, dass sich die Person über das Kompliment freut und ich ihr nicht zu nahetrete. Ganz besonders bei Sachen, die man nicht ändern kann. Eine Freundin wollte schon ihre Nase operieren, als jemand ihr gesagt hat, dass er die total schön fände. Daraufhin hat sie sich total wohlgefühlt mit ihrer Nase. Wenn ich aber jemandem sage, dass er abgenommen hat, bewirkt das vielleicht das Gegenteil, weil es krankheitsbedingt ist.
Komplimente, egal ob große oder kleine, können richtig glücklich machen. Und manchmal sind sie viel mehr: nämlich genau das, was die Person gerade unbedingt braucht.
Mittwoch, 23. Juli 2025
Eine Gruppe zieht durch die Wüste. Einige sind Muslime, die breiten abends ihre Teppiche aus und beten. Ein Gelehrter fragt sie: „Warum betet ihr? Habt ihr Allah jemals gesehen, angefasst oder gefühlt?“ Die Muslime antworten nicht. Am Morgen kommt der Gelehrte aus seinem Zelt: „Heute Nacht war ein Kamel hier.“ Ein Muslim fragt ihn „Woher weißt du das, hast du es etwa gesehen, angefasst oder gefühlt?“ Der Gelehrte meint nur „Nein, aber man sieht doch hier überall die Fußspuren.“ Der Muslim zeigt auf den Horizont, wo gerade wunderschön die Sonne aufgeht, und sagt: „Da, sehen Sie, die Fußspur Gottes.“
Ich glaube, dass jeder selbst entscheiden darf, wo er die Fußspur Gottes erkennt. Glaube ist wie ein Kuchenrezept. Die Grundzutaten sind alle gleich: Mehl, Zucker, Butter, Eier. Das ist der Teil, der gläubige Menschen miteinander verbindet. Sie glauben an Gott und dass es nach dem Tod ein Leben bei ihm gibt – in der Bibel, im Koran, in der Tora. Dazu kommen dann besondere Zutaten, wie Kakao oder Schokostückchen. Das ist mein Teil des Glaubens: meine Beziehung zu Gott, worin ich ihn erkenne, wie ich Gott in meinem Leben spüre.
Das Grundrezept ist die Basis meines Glaubens. Aber für einen super Kuchen, also ein Leben mit Gott, muss ich eigene Zutaten finden. Und genau so finde ich auch Gott: in der Musik, im Gebet, in Menschen – oder in einem wunderschönen Sonnenaufgang.
Ich glaube, dass jeder selbst entscheiden darf, wo er die Fußspur Gottes erkennt. Glaube ist wie ein Kuchenrezept. Die Grundzutaten sind alle gleich: Mehl, Zucker, Butter, Eier. Das ist der Teil, der gläubige Menschen miteinander verbindet. Sie glauben an Gott und dass es nach dem Tod ein Leben bei ihm gibt – in der Bibel, im Koran, in der Tora. Dazu kommen dann besondere Zutaten, wie Kakao oder Schokostückchen. Das ist mein Teil des Glaubens: meine Beziehung zu Gott, worin ich ihn erkenne, wie ich Gott in meinem Leben spüre.
Das Grundrezept ist die Basis meines Glaubens. Aber für einen super Kuchen, also ein Leben mit Gott, muss ich eigene Zutaten finden. Und genau so finde ich auch Gott: in der Musik, im Gebet, in Menschen – oder in einem wunderschönen Sonnenaufgang.
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