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Juliane
Dienstag, 21. Mai 2024
Denk mal – ans Leben“. Diese Worte habe ich auf einem Warnschild während einer langen Autofahrt gesehen. Und es hat mich mega bewegt, weil ich auf der Fahrt gerade von einer Beerdigung gekommen bin. Irgendwie ist das Thema Sterben im Alltag nicht so präsent. Zumindest denke ich in nur selten an den Tod und das, was danach kommt. Im vollgepackten und hektischen Leben kommt das einfach selten vor. Aber die Beerdigung und dann das Schild haben mir gezeigt: Meine Zeit ist begrenzt. Als Christin glaube ich fest daran, dass nach dem Tod noch etwas kommt. Was genau, das weiß ich nicht, aber ich bin überzeugt, dass es etwas Großartiges sein wird. Der Gedanke daran gibt mir nicht nur Trost, sondern auch die Motivation mein Leben voll und ganz zu leben. Und trotzdem soll beim mir im Leben auch das Thema Tod und Sterben seinen Platz haben. Weil: Beim Tod geht es automatisch immer auch um das Leben. Wenn ich mich mit dem Tod beschäftige, zeigt das mir, dass mein Leben unfassbar wertvoll ist. Ich will meine Lebenszeit einfach voll und ganz auskosten. Ich will das genießen, was das Leben lebenswert macht und die Menschen um mich herum lieben.

Wir

sind die Jugendredaktion der Evangelischen und Katholischen Rundfunkarbeit am SWR. Wir sind Azubis, studieren, haben gerade einen neuen Job angefangen... - und sprechen hier über Erfahrungen aus unserem Alltag, Fragen, die uns beschäftigen und unseren Glauben.

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