Letztes Jahr war ich für ein paar Monate in Guatemala. Ich habe dort viele neue Menschen kennengelernt und musste bei der Arbeit Spanisch sprechen. Das musste ich aber erst lernen.
Ich weiß noch genau, wie mir das erste Mal eine Aufgabe mit Verantwortung gegeben wurde. Ich war ganz aufgeregt und wollte mich eigentlich lieber dafür drücken. Der Knackpunkt war nämlich: ich konnte die Sprache kaum.
Mit der großen Verantwortung musste ich aber aus meiner Komfortzone treten. Ich habe mich zusammengerissen und gesagt: Ida, du schaffst das! Was soll denn schon passieren? Ich habe in Gott vertraut und in seine schützende Hand über mir. Das hat mich gestärkt.
Ich bin über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe endlich angefangen zu reden obwohl ich mich am Anfang so unwohl gefühlt habe. Und konnte dann gar nicht mehr damit aufhören. Heute kann ich fast fließend Spanisch. Ohne mein Vertrauen in mich selbst und das einfach loslegen würde ich immer noch nach Wörtern suchen. Ich glaube, meine Spanischlehrerin wäre stolz auf mich!