»Stress« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.01.2020 gesendet.
Ich wälze mich von der einen auf die andere Seite im Bett und finde einfach keine Ruhe. Dann liege ich zwei bis drei Stunden wach, bis ich endlich einschlafen kann. So ist es mir in den letzten Tagen ergangen. Mir schwirren in meinem Kopf einfach zu viele Sachen herum, die ich noch machen muss: Stress. Nach so einer Nacht kann ich mich auch tagsüber nicht richtig konzentrieren. Wenn jemand mit mir spricht, verliere ich den Faden.
Was mich so stresst, ist, dass ich ein Projekt auf der Arbeit fertig machen muss. Und dann bekomme ich noch Besuch von meinen Eltern und will für sie natürlich auch Zeit haben.
Mich ärgert das. Ich bin ja selbst der, der den Druck macht und schnell fertig werden will. Und perfekt soll es am Ende natürlich auch sein.
Also bin ich auch derjenige, der das ändern kann. Ich möchte regelmäßig Pausen machen. Dazu mache ich mir heute einen genauen Tagesplan, bei dem ich genügend Pufferzeit einplane.
In meinen Pausen mache ich dann etwas, was mich richtig entspannt:
Zum Beispiel 10 Minuten einen Kaffee trinken und an die frische Luft gehen. Oder ich lasse mir bei der Mittagspause etwas mehr Zeit und höre Musik. Wahrscheinlich schaffe ich meine Arbeit in der Zeit auch so. Viellicht nicht perfekt, aber auf jeden Fall besser, weil ich einfach entspannter bin.
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»Leben nach dem Tod« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.01.2020 gesendet.
Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tod von meinem Opa. Ich war 12 Jahre alt und hab´ viel geweint als er gestorben ist. Damals habe ich noch nicht verstanden, was eigentlich genau mit Opa passiert. Natürlich war mir klar, dass er gestorben ist, aber ich wusste nicht, was das bedeutet. Meine Mutter hat mich damals getröstet und gesagt, dass mein Opa nicht mehr da ist und ich ihn erstmal nicht mehr sehen werde. Und sie hat gesagt, dass er jetzt im Himmel ist, bei Gott, wo es ihm gut geht. Als Kind hat mich das getröstet. Und es ist für mich heute noch wichtig, mir vorzustellen, dass ich nach meinem Tod auch in den Himmel und zu Gott komme. Als Kind habe ich mir da wirklich vorgestellt, wie ich auf einer Wolke sitze und runtergucke. Heute denke ich eher, dass der Himmel gar kein richtiger Ort ist, sondern ein Bild dafür, dass ich mit Gott gemeinsam glücklich sein kann, wenn ich gestorben bin. Jesus hat versprochen, dass er jedem von uns Menschen einen Platz in dieser Gemeinschaft freihält. Darauf vertraue ich.
Das gibt mir Kraft und Zuversicht für mein Leben. Und ich stell mir vor, dass ich – wenn ich einmal sterbe – vielleicht sogar meinen Opa wiedersehe…
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»WLAN von Gott« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.01.2020 gesendet.
Heute gibt´s in Deutschland noch nicht immer und überall Handynetz oder digitalen Empfang. Wenn ich übers Land fahre, kann ich an vielen Stellen nicht mal telefonieren und erst recht nicht ins Internet gehen. Dafür habe ich zu etwas anderem immer Empfang. Ich vertraue darauf, dass Gott immer empfangsbereit für mich ist.
Die Verbindung zu Gott stelle ich mir so ein bisschen wie WLAN vor, das ich überall empfangen kann. Ich hab´ zwar kein Display, das mir das mit diesen Empfangsbalken anzeigt, aber ich verlasse mich darauf, dass er da ist.
Klar gibt´s auch die Momente, wo ich das Gefühl habe, keine Verbindung zu Gott zu haben. Aber ich glaube, dass Gott hält, was er mir versprochen hat: dass er immer da ist. Die Verbindung zu ihm steht immer – zumindest von seiner Seite aus. Ich kann sie aufbauen, wenn ich zu ihm bete. Ich hoffe, dass Gott so auf mich aufpasst und mir immer zuhört, wenn ich ihm etwas erzählen möchte. Denn genau das gibt mir Kraft und tröstet mich.
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»Oma« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.01.2020 gesendet.
Ich habe nach längerer Zeit mal wieder meine Oma besucht. Mensch, hat die sich gefreut, mich mal wieder zu sehen und in den Arm nehmen zu können. Wir haben fast drei Stunden geredet und Kuchen gegessen.
Als ich wieder Zuhause war, hab´ ich mich gefragt, warum ich meine Oma nicht öfter besuche. Das ist eigentlich schade!
Meine Oma hört mir immer zu und freut sich riesig, wenn ich vorbeikomme. Egal, was ich ihr erzähle, sie findet es einfach spitze und hat immer Tipps, wenn ich einen Rat brauche oder wenn ich mal wieder was verbockt hab. Außerdem weiß ich nicht, wie lange ich meine Oma noch haben werde.
Deshalb nehme ich mir vor, mindestens alle zwei Wochen zu ihr zu fahren. Das ist zwar nicht viel, aber wird meine Oma auf jeden Fall freuen. Ich habe immer einen schönen Tag dabei, weil ich mal wieder über alles reden kann, was mich beschäftigt. Meine Oma hilft mir fast immer weiter und selbst wenn sie das nicht kann, tut es wirklich gut, mit ihr darüber zu reden. Und ich glaube, jeder braucht so jemand wie meine Oma. Denn sie mag mich, so wie ich bin.
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»Am Ende wird alles gut« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.01.2020 gesendet.
Auf einer Postkarte habe ich den Spruch gesehen: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“ Ich finde es ein cooles Lebensmotto, es macht mir Mut. Für mich heißt das nämlich, dass ich auch weitermachen soll, wenn mal was schiefläuft.
Auch wenn es mir beispielsweise schwerfällt, alles Wichtige für einen Test in meinen Kopf zu bekommen. Oder wenn mir trotz dem ganzen Lernen manche englische Wörter nicht einfallen. Und natürlich, wenn grad auf der Arbeit totaler Stress ist und ich Angst habe, es nicht zu schaffen – ich mache trotzdem immer weiter. Zumindest versuch ichs…
Für mich kommt ja noch dazu, dass ich auch darauf vertraue, dass Gott mir hilft, wenn ich Hilfe brauche. Wenn ich mir mal wieder Sorgen mache, dass am Ende doch nicht alles gut ist, versuche ich, mit Gott darüber zu reden. Ich verlasse mich drauf, dass er bei mir ist. Wenn ich darauf vertraue, dass Gott alles in der Hand hat, ist er es am Ende, der alles gut werden lässt…
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»Pechs- und Glücksmomente« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.01.2020 gesendet.
Volle Kanne bin ich vorher in Hundekacke getreten. Ich habe mich total aufgeregt. Solche kleinen Pannen bringen mich manchmal wirklich auf die Palme. Oder wenn ich zum Beispiel aus Versehen meinen Döner fallen lasse und auch noch Soße auf mein T-Shirt klecker´. Und dann rege ich mich halt darüber auf und hab ´ne richtig miese Stimmung.
Aber die tollen oder verrückten kleinen Momente, die in meinem Leben auch passieren, krieg ich nicht mit oder nehme ich einfach nicht so wahr. Zum Beispiel, wenn ich einfach so 2 € auf der Straße finde oder mit meinen Freunden ein Bier trinken gehe. Das ist dann nichts Besonderes für mich.
Aber das ist doch irgendwie falsch. Wenn ich mich über kleine Pannen ärgere, könnte ich mich auch über die kleinen Glücksmomente freuen. Oder mich zumindest nicht mehr über die Pannen ärgern, weil es doch sowieso keinen Sinn macht. Aber egal ob Glücksmoment oder Panne, auch wenn es noch so nebensächlich ist – gehört es zum Leben einfach mit dazu.
Ich nehme mir jetzt vor, mich auch über die positiven Momente zu freuen. Auch wenn sie noch so banal oder nebensächlich erscheinen – denn auch jeder noch so kleine tolle Moment ist genauso Teil ein meines Lebens, das Gott mir geschenkt hat.
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»All you need is love« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.01.2020 gesendet.
„All you need is love“ ist ein Satz, der mir immer wieder durch den Kopf geht. So heißt ein Lied der Beatles. Und dieser Satz sagt einfach schon alles aus: „Alles was du brauchst ist Liebe“.
Ich glaube, dass niemand ohne Liebe auskommt. Jeder Mensch sehnt sich danach.
Ich habe meine Eltern und Freunde, die mich mögen, aber für mich ist auch die Liebe wichtig, die ich von Jesus bekomme. Er ist für mich wie ein Freund. Ich bin gerne mit ihm befreundet und spreche öfters mit ihm. Klar ist das irgendwie eine komische Freundschaft zu jemand, den ich nicht sehen kann. Aber wenn ich mit Jesus spreche, kann ich mir alles von der Seele reden, was mich im Moment beschäftigt – und er hört hervorragend zu. Mit ihm an meiner Seite fühle ich mich sicher und geborgen. Ich verlasse mich darauf, dass er es gut mit mir meint, weil er mich als Freund liebhat.
Das Coole an unserer Freundschaft ist, dass Jesus mich so akzeptiert wie ich bin.
Und weil er mir diese Liebe schenkt, kann ich sagen, dass mein Leben ihm als Freund am schönsten ist.
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»Meine Eltern« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.12.2019 gesendet.
Ich wohne jetzt schon seit zwei Jahren nicht mehr Zuhause. Letztes Wochenende habe ich meine Eltern besucht. Da hab´ ich mich wieder mega mit den Beiden gestritten: ich habe den Teller vom Mitternachtssnack nicht aufgeräumt, mein Bett nicht gemacht und sie wollten einen Ausflug machen, auf den ich natürlich so gar keine Lust hatte.
Und schon herrscht dicke Luft. Früher habe ich dann mit meinen Eltern manchmal ein paar Tage lang nicht geredet. Dieses Mal haben wir uns alle ausgesprochen, ich habe mein Bett gemacht und wir hatten einen tollen Ausflug. Seit ich nicht mehr Zuhause wohne, ist mir klar geworden, wie viel meine Eltern eigentlich immer für mich getan haben. Auch wenn wir uns gestritten haben. Sie haben es immer gut mit mir gemeint.
Heute entschuldige ich mich nach dem Streit bei ihnen. Denn da hat sich etwas in mir verändert: klar gehört der Streit immer mal wieder einfach noch dazu, aber er ist nicht mehr so schlimm. Ich habe nämlich für mich erkannt, dass meine Eltern oft Recht haben. Und wenn nicht, dann wollen sie zumindest immer nur das Beste für mich – also will ich Ihnen nicht böse sein. Und ich glaube es wäre cool gewesen, wenn ich das schon früher herausgefunden hätte…
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»Take me to church« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.10.2019 gesendet.
Neulich habe ich durch Zufall das Video zum schon etwas älteren Sing „Take me to church“ von Hozier auf YouTube gefunden. Es hat mich echt umgehauen. Im Video ist ein junges schwules Paar zu sehen. Man sieht, wie ein paar Männer sie verfolgen und einen von den beiden auch zusammenschlagen.
Hozier zeigt da Leute, die nicht damit umgehen können, dass andere schwul oder lesbisch sind. Homosexuelle Menschen werden in vielen Ländern ausgegrenzt, teilweise auch in Deutschland. Gewalt ist leider auch ganz oft dabei. Beispielsweise im Iran, in Brunei oder Saudi-Arabien droht Homosexuellen die Todesstrafe.
Und ich als Christ finde das falsch. Ich glaube fest daran, dass Gott jeden Menschen auf dieser Welt genauso geschaffen hat, wie er ist. Und dass Gott jeden genau so gewollt hat wie er ist. Egal ob groß oder klein, Mann oder Frau, hetero- oder homosexuell – jeder ist vor Gott gleich viel wert. Und erst recht, wenn es ein Mensch ist, der liebt.
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»Lächeln und Leben« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.09.2019 gesendet.
Charlie Chaplin hat einmal gesagt: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“
Ich finde das stimmt, deshalb versuche ich, so oft es geht am Tag zu lächeln. Zum Beispiel lächle ich Leute an, die mir auf dem Weg zur Arbeit entgegenkommen. Wenn ich lächle, bin ich irgendwie automatisch fröhlicher.
Immer wenn ich unterwegs bin und irgendwelche Menschen treffe, lächle ich die nett an, beispielsweise den Busfahrer, wenn ich einsteige. Ich werde wirklich öfters total komisch angeguckt. Aber ganz oft merken die Leute, dass ich wirklich nur nett sein will und dann lächeln sie auch manchmal zurück. Meine Freunde haben auch schon bemerkt, dass ich durch das Lächeln irgendwie netter und sympathischer geworden bin.
Auch einige meiner Freunde lächeln jetzt einfach so, zum Beispiel im Supermarkt zur Kassiererin oder im Dönerladen zum Verkäufer. Und irgendwie ist das wie eine Welle, die auf andere Menschen überschwappt. Und sie sorgt dafür, dass nicht nur ich mich besser fühle, sondern auch mein Gegenüber. Denn ein Lächeln macht die Menschen automatisch fröhlicher… und das tollste daran ist: lächeln kann wirklich jeder.
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