»Take me to church« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.10.2019 gesendet.
Neulich habe ich durch Zufall das Video zum schon etwas älteren Sing „Take me to church“ von Hozier auf YouTube gefunden. Es hat mich echt umgehauen. Im Video ist ein junges schwules Paar zu sehen. Man sieht, wie ein paar Männer sie verfolgen und einen von den beiden auch zusammenschlagen.
Hozier zeigt da Leute, die nicht damit umgehen können, dass andere schwul oder lesbisch sind. Homosexuelle Menschen werden in vielen Ländern ausgegrenzt, teilweise auch in Deutschland. Gewalt ist leider auch ganz oft dabei. Beispielsweise im Iran, in Brunei oder Saudi-Arabien droht Homosexuellen die Todesstrafe.
Und ich als Christ finde das falsch. Ich glaube fest daran, dass Gott jeden Menschen auf dieser Welt genauso geschaffen hat, wie er ist. Und dass Gott jeden genau so gewollt hat wie er ist. Egal ob groß oder klein, Mann oder Frau, hetero- oder homosexuell – jeder ist vor Gott gleich viel wert. Und erst recht, wenn es ein Mensch ist, der liebt.
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»Lächeln und Leben« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.09.2019 gesendet.
Charlie Chaplin hat einmal gesagt: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“
Ich finde das stimmt, deshalb versuche ich, so oft es geht am Tag zu lächeln. Zum Beispiel lächle ich Leute an, die mir auf dem Weg zur Arbeit entgegenkommen. Wenn ich lächle, bin ich irgendwie automatisch fröhlicher.
Immer wenn ich unterwegs bin und irgendwelche Menschen treffe, lächle ich die nett an, beispielsweise den Busfahrer, wenn ich einsteige. Ich werde wirklich öfters total komisch angeguckt. Aber ganz oft merken die Leute, dass ich wirklich nur nett sein will und dann lächeln sie auch manchmal zurück. Meine Freunde haben auch schon bemerkt, dass ich durch das Lächeln irgendwie netter und sympathischer geworden bin.
Auch einige meiner Freunde lächeln jetzt einfach so, zum Beispiel im Supermarkt zur Kassiererin oder im Dönerladen zum Verkäufer. Und irgendwie ist das wie eine Welle, die auf andere Menschen überschwappt. Und sie sorgt dafür, dass nicht nur ich mich besser fühle, sondern auch mein Gegenüber. Denn ein Lächeln macht die Menschen automatisch fröhlicher… und das tollste daran ist: lächeln kann wirklich jeder.
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»Jeder ist etwas Besonderes« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.09.2019 gesendet.
Alle meine Freunde sind Fans vom VfB Stuttgart. Ich nicht, ich bin für Werder Bremen. Aber bei meinen Freunden hab´ ich früher immer gesagt, dass ich auch Fan vom VfB bin. Mir passiert es immer wieder, dass ich eine andere Meinung wie die anderen habe. Nicht nur wenn es um Fußball geht. Ich sage sie dann nicht, weil ich mich nicht traue, wenn ich der einzige bin.
Ich glaube, das machen viele so – aber irgendwie ist das auch schade! Jeder Mensch mit einer ganz eigenen Meinung ist schließlich etwas Besonderes und viele verschiedene Meinungen machen das Leben erst spannend. Aber immer wieder erwische ich mich eben genau dabei, wie ich die Meinung von anderen kopiere. Ich hab´ dann im Nachhinein das Gefühl, ein bisschen das zu verlieren, was mich besonders macht. Und das ist irgendwie traurig, weil mich meine Freunde doch genauso mögen, wie ich bin.
Auch wenn meine Meinung anderen nicht gefallen sollte, ich will in Zukunft zu meiner Meinung stehen.
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»Christen und Fluechtlinge« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.09.2019 gesendet.
Mit meinen Freunden ging´s neulich abends darum, wie wir in Deutschland mit Flüchtlingen umgehen. Irgendwann haben mich meine Freunde gefragt, ob ich denn auch eine christliche Meinung zu Flüchtlingen habe – und die habe ich.
Ich kann verstehen, dass Leute Angst haben, Fremde aufzunehmen, die beispielsweise etwas anders aussehen oder eine andere Kultur haben. Aber alle auf dieser Welt sind Menschen und ich bin davon überzeugt, dass alle von Gott geschaffen wurden.
Für mich zählt, was Jesus gesagt hat. Und er meint, dass es das wichtigste Gebot ist, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst. Ich glaube, das gilt halt für alle Menschen. Für den, der in meiner direkten Nachbarschaft wohnt und auch für den, der in Aleppo vor Bomben flieht oder den, der bei der Flucht übers Mittelmeer sein Leben riskiert.
Und ich möchte die christliche Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit leben. Beispielsweise unterhalte ich mich regelmäßig mit Geflüchteten, erzähle ihnen über Deutschland und helfe ihnen bei den Deutschaufgaben aus der Schule.
Alle Menschen sind vor Gott gleich und deswegen trete ich allen mit Nächstenliebe gegenüber und lasse sie spüren, dass sie wertvoll sind.
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»Tempolimit fürs Leben« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.08.2019 gesendet.
Es geht manchmal brutal schnell… Die ganze Woche in der Schule oder auf der Arbeit, dazwischen ein Arzttermin, einkaufen, kochen, putzen, ins Kino gehen und so weiter. Und dann am Wochenende von einer Party zur nächsten und schon ist die Woche wieder rum.
Das Leben rast an mir vorbei wie die Landschaft auf der Autobahn. Ohne Pause oder Zeit für mich... Das fühlt sich manchmal an, als ob ich so ein bisschen mich selbst verliere. Einfach, weil ich keine Zeit mehr habe, über mich selbst nachzudenken.
Ich führe jetzt ein Tempolimit für mein Leben ein! Nicht mehr mit 300 über die Autobahn, sondern vielleicht nur noch mit 200, oder doch eher 130.
Ich hab´ mir vorgenommen, mein Leben ein bisschen auszubremsen, um mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Zeit, in der ich über mein Leben nachdenke und darüber, was ich eigentlich noch erreichen möchte. Also Zeit, die nur für mich ist, in der ich das machen kann, worauf ich Lust habe, zum Beispiel abends mit Freunden was trinken zu gehen. Und vor allem nehme ich mir Zeit, einfach einmal nichts zu tun – und das tut gut!
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»Was macht mich glücklich« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.08.2019 gesendet.
Ich finde es total schwer, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Dabei ist es meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge, dass ich ein glückliches Leben führe.
Ich kenne einige die sagen, Geld macht glücklich, andere finden zum Beispiel, dass ein toller Job wichtig ist. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden: Ich bin der festen Überzeugung, dass ich Glück in der Gemeinschaft habe.
Für mich ist es zwar schon wichtig, welchen Job ich später habe und ob ich auch ein bisschen Geld verdiene. Aber ich bin dadurch glücklich, dass ich gemeinsam mit Menschen, die ich mag, etwas unternehme und wir füreinander da sind. Ich verbringe beispielsweise viel Zeit mit meiner Familie, treffe mich mit Freunden und helfe zum Beispiel beim Umzug von einem Bekannten. Und was mich auch richtig glücklich macht, ist es, andere Menschen glücklich zu machen. Beispielsweise letztes Jahr, als ich ein Auto gemietet hab und mit meinen zwei besten Freunden einen Urlaub in Albanien gemacht habe. Und dann haben wir direkt am ersten Abend mitten im Wald gegrillt – bei total tollem Wetter!
Solche Momente mit Freunden machen mich glücklich. Sogar glücklicher als Geld, denn das ist für mich wahres Glück, das mein ganzes Leben erfüllt.
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»Zeit ist ein riesiges Geschenk« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.08.2019 gesendet.
Ich bin gerade in den Fernbus eingestiegen. Kurz bevor es losgeht, macht der Busfahrer eine Ansage und begrüßt die Leute im Bus. Und dann sagt er: „Wir sind pünktlich, mein Navi zeigt kein Stau – mit etwas Glück kann ich Ihnen ein Geschenk machen – ein kleines bisschen zusätzliche Zeit.“
Cool, wenn wir früher ankommen habe ich wirklich ein bisschen Zeit „gewonnen“, die ich für irgendwas nutzen kann… Irgendwie hat der Busfahrer recht, Zeit ist ein Geschenk.
Meistens habe ich keine Zeit für das, was mir wichtig ist. Zum Beispiel um mich Freunden oder der Familie zu treffen, Handball zu spielen oder auch einfach einmal nichts zu tun und zu entspannen.
Als wir 12 Minuten zu früh am Omnibusbahnhof angekommen sind und ich mein Gepäck hole, hab´ ich mir dann überlegt, was ich mit der Zeit nun anstellen soll. Mit einem frisch gekauften Kaffee to-go habe ich mich dann auf eine Bank gesetzt und den ganzen gestressten Menschen am Bahnhof zugeguckt. Und das hab´ ich genossen. Ich mag es einfach, wenn ich auch mal nichts tun muss. Und das tut gut.
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»Fehler gehören dazu« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.08.2019 gesendet.
Ich will überall perfekt sein. Egal, um was es geht: früher in der Schule wollte ich einen guten Notenschnitt, heute beim Arbeiten will ich einer der besten sein oder auch sonst, wenn ich irgendetwas Neues anfange. Aber ich merke immer wieder, dass das natürlich nicht geht. Irgendwo verhaue ich immer irgendwas oder benehme mich nicht perfekt. Beispielsweise wenn ich mal wieder ein Treffen mit meinen Freunden verpenne oder in einer Arbeit, die ich abgegeben hab´, dann doch noch einen Fehler finde. Da bin ich eben nicht „perfekt“. Das ärgert mich dann oft total! Aber ich habe mir vorgenommen, das abzustellen.
Ich denke in letzter Zeit immer mehr darüber nach, dass ich es irgendwie ja nicht erzwingen kann, dass bei mir alles genau so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich will nur nicht aufgeben und es immer ein zweites und drittes Mal versuchen. Ich weiß zum Beispiel, dass mein Englisch nicht perfect ist und schon gar nicht elegant klingt. Aber wenn ich im Urlaub mit anderen Leue rede, akzeptiere ich das einfach und rede mit ihnen. Eben nicht super, aber es funktioniert. Sie müssen mich ja nicht für perfekt halten.
Und ich erinnere mich vor jedem neuen Versuch an einen Spruch meiner Oma. Sie hat früher immer gesagt: „Fehler gehören zum Leben einfach mit dazu.“
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»Wie geht es Dir?« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.07.2019 gesendet.
Ich habe die Frage: „Jo, alles cool bei dir?“, schon so oft gehört…
Und wenn es mir gut ging, habe ich sie natürlich wahrheitsgemäß beantwortet. Aber manchmal habe ich schon gesagt, es würde mir gut gehen, obwohl es mir eigentlich nicht gut geht. Leider glaube ich, dass viele auf diese Frage eigentlich gar keine andere Antwort als „gut“ hören wollen. Weil wenn etwas nicht gut ist, dann sind ja Probleme da und darüber wollen viele einfach nicht reden.
(Gerade wenn ein guter Freund mich das fragt, ist er doch eigentlich ein Mensch, der mir helfen will. Beispielsweise wenn ich am Boden zerstört oder wegen irgendetwas wirklich traurig bin.)
Ich habe mir vorgenommen, dass ich die Frage in Zukunft ernst nehme und sie auch anderen nur dann stelle, wenn ich sie ernst meine.
Seit einigen Monaten mache ich das. Immer, wenn einer meiner Freunde sich ein wenig anders benimmt als sonst, gehe ich kurz hin und frage: „Du bist anders heute, ist alles ok?“
Das Krasse daran ist, dass andere mit mir dann darüber reden, was ihn oder sie beschäftigt. Vor allem wenn sie gemerkt haben, dass ich es wirklich ernst meine.
Auch einige meiner Freunde haben dann angefangen, andere wirklich ernst zu fragen, wie es ihnen geht. Und das hat das Leben von ein paar Freunden und auf jeden Fall mein eigenes Leben ein kleines bisschen besser gemacht.
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»Hapy Birthday« von Elias   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.07.2019 gesendet.
Tick, Tack – die Uhr läuft immer weiter und einmal im Jahr werde ich wieder aufs Neue daran erinnert, dass die Zeit nicht stehen bleibt: an meinem Geburtstag. Und solange Zeitmaschinen noch nicht erfunden sind, wird sich auch weiterhin nichts daran ändern, dass es jedes Jahr einen Tag gibt, an dem ich zu meinem Alter ein +1 addieren muss. Ich werde halt älter und verändere mich, das gehört zum Leben einfach dazu – aber Geburtstage sind meiner Meinung nach auch dazu da, immer nach vorne zu schauen. Ich vergleiche Geburtstage gerne mit dem Ende eines Filmes, der ein ganzes Jahr gedauert hat: Ich bin ein wenig traurig, dass es vorbei ist, habe aber jetzt Zeit für den nächsten Film, für das nächste Jahr Lebenszeit, das nächste Abendteuer. Egal, ob der Film im letzten Jahr eher gut oder eher schlecht war – er hatte bestimmt auch einige tolle Momente, wie beispielsweise Treffen mit Freunden. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die immer irgendwo da sind, denn in jedem Film gibt es tolle Momente, wegen denen sich es lohnt, ihn anzuschauen; auch wenn man diese Momente manchmal suchen muss. Aber ich denke, dass es sie gibt und Gott mir den Weg zu diesen tollen Momenten zeigen wird.
Bei mir fängt jetzt auch bald der Film: „mein Leben – Teil 22“ an und ich bin gespannt, mir das wieder anzugucken.
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