»Hallo Schönheit« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.11.2019 gesendet.
Auf meinem aktuellen Duschgel steht: „Hallo Schönheit“. Wenn ich morgens so unter der Dusche stehe muss ich oft denken: du hast ja keine Ahnung. Ich fühle mich gar nicht schön. Da ist der ein oder andere Pickel und die winterlichen Pfunde sind auch schon wieder da. Ich kann das Kompliment gar nicht annehmen. Klar, es steht ja auch nur auf einem Duschgel.
Ein Kompliment kann ich eigentlich nur annehmen und glauben, wenn es ehrlich gemeint ist. Dann berührt es mich. Manchmal überrascht es mich sogar.
Zu mir hat mal jemand gemeint, dass er meine Stimme total mag. Das war für mich ein überraschendes Kompliment. Es hat mein Bild über mich geändert. Da passt es, dass ich hier im Radio spreche. Ehrliche Komplimente von ehrlichen Menschen können wirklich etwas verändern.
Ein Kompliment von Gott kann noch viel mehr mein Selbstbild verändern. In der Bibel steht, dass er die Menschen gemacht hat und dass er jeden einzelnen einzigartig und sehr gut geschaffen hat. Er sagt zu jedem Menschen: „Hallo Schönheit, ich liebe dich, so wie du bist.“ Er, der Macher des Universums gibt mir das Gütesiegel „sehr gut“.
Das finde ich ist ein sehr starkes Kompliment, das mein Denken über mich und mein Äußeres komplett verändert. Jeden Morgen, wenn ich das Duschgel in die Hand nehme, stelle ich mir jetzt vor, dass Gott gerade zu mir sagt: „Hallo, Schönheit!“
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»Gott vertrauen« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.11.2019 gesendet.
In der Bibel stehen ganz viele Geschichten von Menschen, die an Gott geglaubt haben. Es gibt eine Geschichte, bei der man ziemlich gut sehen kann, was das bedeutet. Diese Menschen sind Sklaven in Ägypten gewesen. Eines Tages sind sie dann geflohen. Sie waren schon ziemlich weit, da sind sie plötzlich vor einem großen See gestanden. Einer von ihnen hieß Mose, er hatte eine besondere Beziehung zu Gott. Gott hat ihm die Fähigkeit gegeben den See zu teilen. Er und seine Freunde konnten dann da durchlaufen und vor den Ägyptern fliehen. Die waren nämlich schon hinter ihnen her. Ich weiß nicht, ob es wirklich so passiert ist oder nicht, ich finde diese Geschichte aber so oder so richtig beeindruckend. Diese Menschen stehen vor dem See. Hinter ihnen ihre Verfolger, vor ihnen geht es nicht weiter. Plötzlich teilt sich das Wasser und es bildet sich eine Gasse zwischen riesigen Wasserwänden. Das Wasser steht meterhoch. Man sieht bestimmt ganz viele Fische, die da rumschwimmen. Die Menschen können sich nicht erklären, was da passiert. Aber sie vertrauen Gott so sehr, dass sie tatsächlich einfach durchlaufen. Sie vertrauen darauf, dass sie durch den See durchlaufen können ohne von den Wasserwänden erschlagen zu werden. Dieses Vertrauen finde ich ganz schön beeindruckend.
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»Buß- und Bettag« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.11.2019 gesendet.
Heute Abend wird an vielen Orten in Deutschland der Buß- und Bettag mit Gottesdiensten gefeiert. Noch so ein Kirchenfest, das im Kalender steht, aber bei dem man nicht so richtig versteht, was da eigentlich gefeiert wird. Was heißt das überhaupt „Buß- und Bettag“?
„Buße“ kommt in der Alltagssprache nur noch bei Strafen vor, wenn man z.B. sagt: „dafür muss er jetzt büßen.“ Im Gefängnis oder mit einem saftigen Bußgeld.
Aber für Christen hat Buße noch eine andere Bedeutung: Ich merke, dass in meinem Leben etwas falsch gelaufen ist. Zum Beispiel, dass ich ungerecht gegenüber einem Freund war oder für meinen Vorteil gelogen habe. Oft tut mir dann leid, was ich gesagt oder getan habe. Ich bereue das und möchte es besser machen. Aber das finde ich ganz schön schwer.
Und jetzt kommt der Buß- und Bettag ins Spiel: Da werde ich daran erinnert, dass ich Gott darum bitten kann, dass er mir vergibt und mir hilft, mich zu ändern.
Dieser Tag macht mir jedes Jahr klar, dass ich nicht allein mit dem fertig werden muss, was bei mir schiefgelaufen ist. Ich finde deshalb gut, dass der Buß- und Bettag heute noch im Kalender steht und gefeiert wird.
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»Der Uhrmacher« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.11.2019 gesendet.
Der menschliche Körper ist unglaublich beeindruckend. Ich hatte vor kurzem eine Ultraschalluntersuchung von meinem Herzen. Der Arzt hat mir genau erklärt, was man da alles erkennen kann. Wie schnell mein Blut fließt und wie groß mein Herz genau ist. Ich konnte die einzelnen Herzklappen sehen, wie sie auf und zu gegangen sind. Ich war ganz schön fasziniert davon.
Klar hab ich das im Bio Unterricht alles mal kennengelernt. Aber dann nochmal live zu sehen, wie das alles bei mir funktioniert war schon was Besonderes.
Ich habe mir danach auch die anderen Organe nochmal genauer angeschaut. Unser Körper ist wie eine riesige Maschine, die perfekt aufeinander abgestimmt ist. Vor über 200 Jahren hat ein englischer Pfarrer den menschlichen Körper mit einer Taschenuhr verglichen. Weil alles wie tausend kleine Zahnräder miteinander verbunden ist. Für ihn ist Gott der Uhrmacher. Ich finde das ein richtig schönes Bild.
Mein Körper funktioniert, weil alle Teile eine Aufgabe haben. Ich glaube, die Teile sind genau dort wo sie sein müssen, damit sie diese Aufgabe erfüllen. Das bedeutet es für mich, wenn ich sage: Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat.
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