Es gibt Tage, die sind gut. Da geht mir alles easy peasy von der Hand und alles ist super. Aber es gibt auch Tage, da läuft es nicht. Grade an solchen schweren Tagen frag ich mich: Wo ist Gott jetzt grade eigentlich?
Es gibt eine Geschichte von einem Menschen, der auf sein Leben zurückschaut, wie auf einen Standspaziergang. Manchmal sieht er vier Fußspuren. Seine und die von Gott. In den schweren Zeiten sieht er aber nur zwei Fußspuren. Deswegen fragt er Gott: „Sag mal, wieso warst du denn da nicht da?“ Und Gott sagt: „Ich war da. Ich hab dich getragen!“
Mir macht die Geschichte Mut. Gott ist auch bei mir, wenn es mal nicht so läuft und ich ihn vielleicht gar nicht bemerke. Er kann mir helfen, durchzuhalten, bis es wieder besser geht. Und ich hoffe, dass auch ich irgendwann auf mein Leben zurückschauen und sagen kann: Gott hat mich während der schweren Tage getragen!