Wenn ich viel vorhabe, dann schreibe ich mir erstmal eine To-Do-Liste. Das hilft mir, den Überblick zu behalten und überhaupt die Prioritäten klar zu bekommen. Also was ist wichtig und muss bis wann erledigt werden. Immer wenn ich was von meiner Liste streichen kann, macht mich das richtig zufrieden: Wieder was geschafft!
Oft habe ich aber so viel zu tun, dass die To-Do-Listen schon anfangen, sich auf meinem Schreibtisch zu stapeln. Wie wäre es, wenn ich so eine Liste deshalb mal genau anders herum anlegen würde? Statt aufzuschreiben, was ich mir alles vorgenommen habe, könnte ich ja einfach auflisten, was ich auf keinen Fall vorhabe. Eine Not-To-Do-Liste sozusagen!
Auf diese geniale Idee bin ich vor kurzem in einem Buch gestolpert und ich habs gleich mal ausprobiert. Auf meiner Not-To-Do-Liste steht z.B.: „heute die Wohnung aufräumen“ oder „Sport machen“. Ich nehme mir vor, mir heute nicht zu viel vorzunehmen. Das entlastend mich.
Was auf meiner Not-To-Do-Liste aber ganz weit oben steht sind Sachen wie „meinen Freund schlechtgelaunt anschnauzen“ oder „meine Nachbarin im Gespräch ungeduldig abwürgen“. Wenn ich das abends von meiner Not-To-Do-Liste streichen kann, macht mich das sehr zufrieden: Wieder was geschafft, und sogar was richtig Gutes!“