Wie kann ich heute als Christ glaubwürdig leben?
In Frankfurt haben Ordensschwestern eine Idee gehabt, die mir ein Beispiel gibt: Die Schwestern haben eine Frittenbude eröffnet. Ihr Motto ist: Leckeres günstiges Essen für alle anzubieten und mit den Kunden zu sprechen. Einfacher Small-Talk, aber sie haben auch ein offenes Ohr für diejenigen, die über ihre Sorgen sprechen möchten.
Sie sagen, an ihrer Frittenbude können Menschen sich begegnen. Und wenn das passiert, ist auch Gott mit dabei.
Ja, ich denke, so ähnlich könnte auch für mich ein Weg aussehen, wie ich Jesus nachfolge. Ihm ging es darum, für alle Menschen da zu sein. Die Schwestern in Frankfurt setzen das auf kreative Weise um – zu ihnen können Menschen aus allen Schichten, aus jeder Glaubensrichtung kommen. Eine Portion Pommes kann sich jeder leisten. Die Schwestern sind wirklich mitten im Alltag für die Menschen da. Sie sind nicht nur unter sich, sondern bieten die Möglichkeit an, Kontakt zu knüpfen ohne aufdringlich zu sein. Und noch viel wichtiger: Sie begleiten die Menschen, die Hilfe suchen, ohne zu missionieren. Oder sie unterhalten sich einfach mit ihnen.