»Genetische Freundschaft« von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.10.2014 gesendet.
ine amerikanische Studie hat Menschen untersucht, die miteinander befreundet sind. Über das Ergebnis musste ich schmunzeln.

Bei der Studie ist nämlich heraus gekommen, dass Menschen, die über viele Jahre sehr gut befreundet sind, oft auch ähnliche Gene haben. Fast 2000 Menschen haben daran teilgenommen, ihr Erbgut ist miteinander verglichen worden. Wir suchen uns scheinbar unbewusst genetisch ähnliche Menschen als Freunde aus. Dass Freunde mit ähnlichem Erbgut dann auch ähnlich Denken und auch sonst viel gemeinsam haben, das überrascht mich nicht.

Ich denke aber, es braucht nicht unbedingt ähnliche Gene, um „Gleichgesinnte“ zu treffen. Das sehe ich zum Beispiel an Vereinen und Organisationen. Auch der christliche Glaube verbindet viele Menschen miteinander, weltweit. Laut der Bibel sind wir alle Brüder und Schwestern. Denn wer sein Leben in Gottes Hände legt ist ein Kind Gottes und die Kinder Gottes sind untereinander Geschwister - im geistlichen Sinne natürlich. Wenn ich andere Menschen als meine Geschwister sehe, dann bin ich offener und fühle mich mit ihnen verbunden.
»Anderen helfen« von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.10.2014 gesendet.
Neulich auf dem Heimweg von der Arbeit, seh ich, dass da ein kleiner Junge mitten auf der Straße liegt. Er ist in einer Kurve vom Fahrrad gefallen. Weil er sich am Arm verletzt hat, kann er nicht alleine aufstehen. Ich bin schnell an die Seite gefahren, habe dem Kind aufgeholfen und es von der Straße weggeführt. Zum Glück hat der Junge von dem Sturz nichts abbekommen, außer ein paar Schrammen und einem Schrecken.

Ich will mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn ein Auto um die Kurve gekommen wäre. Zum Glück ist das nochmal gut gegangen. Ich habe geholfen ohne groß nachzudenken. Dieselbe Reaktion hätte ich mir schließlich auch gewünscht, wenn ich in einer Notlage gewesen wäre. Und es gab schon einige Situationen, wo alles schief gelaufen ist und ich auf andere angewiesen gewesen war. Und das macht für mich auch Nächstenliebe aus. Helfen statt wegschauen und da sein für andere, wenn sie mich brauchen. Und es fühlt sich richtig gut an.
»Wie sieht's im Himmel aus? « von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.10.2014 gesendet.
„Oh mein Gott dieser Himmel, wie komm ich da bloß rein?“, fragt sich Materia in einem seiner Songs. Lady Gaga singt: „Wir können alle in den Himmel kommen, weil Jesus jeden liebt!“ Und Pharrell Williams hält den Himmel in einem seiner Songtexte für ein Kunstwerk.

Ich höre immer wieder Songs, in denen sich Leute Gedanken über den Himmel machen. Und wie er aussehen könnte, sehe ich oft in Filmen und Werbespots: Da hat der Himmel eine goldene Pforte, die Leute laufen auf den Wolken und alle sind glücklich. Der Himmel wird dargestellt als Ort an dem wir nach dem Tod hinkommen, wenn wir uns gut verhalten. Im Christentum ist der Himmel zwar auch ein Ort, an dem Menschen Ruhe und Frieden finden. Er ist aber auch der Ort der Erlösung. Aber keiner weiß doch, was noch dem Tod kommt.

Jesus sagt: „Der Himmel ist mitten unter euch" (Lukas 17,21). Wenn das stimmt, muss ich also gar nicht warten bis ich Tod bin, um dann in den Himmel zu kommen. Den Himmel trage ich schon in mir. Ich kann ihn auch jetzt schon sehen und mich davon berühren lassen. Zum Beispiel wenn ich glücklich bin oder einen schönen Moment erlebe.
»Was will ich « von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.10.2014 gesendet.
‚Was will ich?’
Wenn ich mir ein Eis hole, dauert es meistens nicht lange, bis ich weiß, was ich will. Wenn ich mich aber frage: ‚Was will ich von meinem Leben?’ Dann wird es schwer. Dann geht es nicht darum, welche Eissorte ich gerne hätte, sondern es geht darum, was ich brauche, um wirklich leben zu können.
Macht – Respekt – Liebe. Ich glaube, wenn man das hat, kommt man ziemlich weit. Was wollt Ihr: Respekt? Macht? Liebe? Es lohnt sich, gut zu prüfen, was man will: Alles davon hat auch eine Kehrseite: Macht verführt dazu, sie zu missbrauchen. Nur weil Menschen Angst vor mir haben, haben sie nicht automatisch Respekt. Und Liebe kann grausam sein.
Es gibt Menschen, die haben dabei versagt und es gibt Menschen, die haben diese Herausforderung gemeistert. Dadurch sind sie für mich ein Vorbild. Kennt Ihr einen Menschen, der seine Macht nicht missbraucht, den Ihr respektiert und der trotz aller Verletzungen liebevoll geblieben ist? Falls ja: fragt ihn, wie er das geschafft hat – denn dieser Mensch hat es drauf!