»Training« von Mareike   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.10.2014 gesendet.
Vor ein paar Tagen ist endlich mein neues Sofa gekommen. Da ich allein wohne, habe ich das Sofa dann auch allein aufgebaut. Dabei bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen. Der Bettkasten wollte einfach nicht einrasten. Ich habe es immer wieder probiert, aber es hat einfach nicht geklappt. Ich wollte schon aufgeben, als ich mir dachte: „Na gut, probiere ich es einfach nochmal, aber auf eine andere Art und Weise“ und mit einem Klick war der Kasten eingerastet.
Ich war total happy, dass ich es allein hinbekommen habe, aber ich hab auch gemerkt, dass ich die vielen Anläufe davor gebraucht habe, um eine andere Möglichkeit auszuprobieren.
Das war fast so eine Art Training. Und so geht es mir immer wieder im Leben. Je öfter ich etwas mache, desto leichter fällt es mir.
Und so ähnlich ist das auch mit Gott. Oft gelingt es mir zum Beispiel nicht, Gott einfach mal zu vertrauen. Ich denke: Auch hier braucht es Training. Das ist wie beim Sport. Wenn ich zum Beispiel einmal erlebt habe, dass Gott mich in einer schwierigen Situation begleitet hat, dann fällt es mir leichter zu vertrauen, dass Gott mir auch diesmal wieder beistehen wird.
»Liebt eure Feinde« von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.10.2014 gesendet.
„Liebt eure Feinde. Betet für die, die euch verfolgen“. Das fordert Jesus in seiner wahrscheinlich berühmtesten Rede.
Liebt eure Feinde. Und wenn ihr mit Gott redet, dann denkt auch an die, die euch verfolgen. Für mich ist das eine sehr krasse Forderung. Weil, ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen für einen Terroristen zu beten. Der will ja unschuldige Menschen töten. Und für so jemanden soll ich dann beten? Verlangt das Jesus wirklich von mir? Ich denke: Jesus war ein sehr außergewöhnlicher Mensch. Er hat Dinge ganz anders gemacht als die anderen. Aber erwartet er von mir wirklich, dass ich mich genauso verhalte wie er? Eine eindeutige Antwort darauf hab ich nicht. Ich glaube aber, er will mich herausfordern. Dass ich über meinen Schatten springe. Dass ich Sachen ausprobiere, die ich mir eigentlich nicht zugetraut habe. Und dass ich auch an die denke, an die ich sonst nie denken würde, weil sie böse Dinge tun. Für einen Terroristen beten, das kann ich mir nicht vorstellen. Aber dafür bitten, dass er über das was er tut nachdenkt, das kann ich.
»Berufseinstieg« von Mareike   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.09.2014 gesendet.
Unglaublich – vor genau einem Monat habe ich mit Arbeiten angefangen. Meine neue Stelle ist für mich wirklich herausfordernd. Es gibt so viele Dinge von denen ich keine Ahnung habe und an meinen neuen Alltag hab ich mich auch erst gewöhnen müssen. Der ganze Tagesablauf ist auf einmal neu.
Jetzt nach den ersten Wochen finde ich mich schon besser zurecht. Aber ich freu mich echt darauf, wenn ich dann mal richtig eingearbeitet bin. Und bis dahin lebe ich nach einem Motto aus der Bibel. Da steht: „Freu dich, wenn du einen Glückstag hast. Und wenn du einen Unglückstag hast, dann denke daran: Gott schickt dir beide, und du weißt nicht, was als Nächstes kommt.“
Dieser Satz motiviert mich jeden Tag aufs Neue weiterzumachen. Zum Leben gehören eben sowohl die glücklichen und fröhlichen Tage, als auch die Unglückstage. Wenn es in der Arbeit mal nicht gut läuft, dann hoffe ich darauf, dass der nächste Tag eben besser läuft. So kann ich die neuen Herausforderungen viel leichter annehmen und werde gelassener.
»Schutzengel« von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.09.2014 gesendet.
„Da hattest du aber einen Schutzengel!“ Das hat meine Oma oft zu mir gesagt. Zum Beispiel, wenn ich beim Schlitten fahren mit voller Wucht gegen einen Baum gefahren bin und mir nichts passiert ist. Als Kind hab ich mich immer gefragt, wie der Schutzengel das so macht. Fliegt der immer um mich rum? Und lenkt dann den Schlitten gerade noch so um, dass mein Bein nicht zwischen Schlitten und Baum eingeklemmt wird? In der Bibel steht der Satz: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht über Steine stolperst.
Ich glaube nicht, dass da ein unsichtbares Wesen angeflogen kommt und mich auf seinen Händen trägt. Dass die Engel mich auf ihren Händen tragen, das verstehe ich eher so: Ich fühle mich oft getragen. Als es zum Beispiel einer Bekannten so schlecht gegangen ist, dass sie ins Krankhaus musste, hab ich mir ziemlich Sorgen um sie gemacht. Im Krankenhaus hat sich dann aber herausgestellt, dass sie nichts Schlimmes hat. Dann atme ich durch. Und dann ist da so ein Gefühl, eben wie wenn mich jemand Starkes trägt. Dann denke ich: Das sind Gottes Engel.