»Helfen statt Wegschauen « von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.08.2014 gesendet.
Seit einigen Wochen kursiert ein Video im Internet, indem eine Katze ein Kind rettet. Die Mutter hat gerade mit ihrer Kamera aufgenommen, wie ihr Sohn im Hof spielt. Auf einmal kommt ein Hund um die Ecke, beißt dem Jungen ins Bein und reißt ihn von seinem Fahrrad runter. In diesem Moment stürzt sich die Katze auf den Hund und schafft es ihn zu verscheuchen. Dem Jungen geht´s wieder gut und die Katze wird in den Medien gefeiert wie ein Held.

So etwas ist eigentlich untypisch für Katzen. Sie laufen eher vor Hunden weg als sich mit ihnen anzulegen. Obwohl die Katze sich damit in Gefahr gebracht hat, hat sie dem Jungen geholfen und ihn gerettet.

Vor diesem Youtube-Video habe ich gedacht, Zivilcourage gibt es nur unter Menschen. Wenn selbst ein Tier so reagiert und hilft, ist das Helfen vielleicht ein Instinkt. Ich hoffe, dass ich auch so schnell reagieren kann, wenn ein Mensch einmal meine Hilfe braucht.
»Beim Namen gerufen« von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.08.2014 gesendet.
Bei mir zu Hause hängt eine lange Liste. Auf dieser Liste stehen 99 Arten, wie man einem Menschen zeigen kann, dass man ihn respektiert. Was glaubt Ihr, ist die beste Art, einem Menschen seinen Respekt zu zeigen?
Die Ideen auf meiner Liste von Nr. 2 bis Nr. 99 sind alle ziemlich gut. Ich habe aber gemerkt, dass keiner der Vorschläge so gut ist wie die Nummer 1:
Stellt Euch die Person vor, die Euer Herz schneller schlagen lässt. Stellt Euch vor, Ihr seid Euch erst einmal begegnet und habt nur kurz miteinander gesprochen, aber seit diesem Moment hört das Pochen im Herz nicht mehr auf. Und jetzt stellt Euch das Gefühl vor, wenn diese Person plötzlich kommt und Euch beim Namen nennt, obwohl sie ihn nur einmal vor Wochen gehört hat.
In genau so einem Moment hab ich gespürt, dass ich gesehen und wahrgenommen werde. Und wer mich sieht, wie ich bin, der bringt mir Respekt entgegen.
Darum ist das die Nummer 1: „Die beste Art, wie man einem Menschen zeigen kann, dass man ihn respektiert: Lerne seinen Namen!“
»Junggesellinnenabschied« von Sabine   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.08.2014 gesendet.
Junggesellenabschied – das letzte Mal die Sau rauslassen, Abschied vom Ungebunden-sein nehmen. Geht’s da wirklich nur darum? Immer wenn ich einem Junggesellenabschied begegnet bin, hat das so ausgesehen: Der ganze Trupp ist betrunken und die Braut bzw. der Bräutigam tragen ein T-Shirt oder Kostüm und müssen irgendwelche Sachen verkaufen. Das nennt sich dann das letzte Mal austoben. Kommt bei mir so an, als ob Hochzeit und Ehe ein Knast sind, in den die Arme einzieht und man deswegen extra nochmal `n Hangover braucht.
Vor kurzem bin ich dann bei einem Junggesellinnenabschied gewesen, der den Namen ‚Abschied’ eigentlich gar nicht verdient. Einmal, weil sich die Braut nicht blamieren musste und dann noch, weil die Braut mit ihrem Freund schon seit 7 Jahren zusammen ist. Die Zeit ihres Junggesellinnendaseins ist also schon länger her. Auch wenn’s da jetzt nix zu verabschieden gibt, wir haben trotzdem gefeiert. Wir haben uns schließlich für die Braut gefreut. Endlich ist es soweit! Darauf gilt es anzustoßen. Wir haben dann etwas Schönes gemeinsam unternommen, um den Tag besonders zu machen. Statt uns von ihrem Junggesellinnendasein zu verabschieden, haben wir uns gemeinsam auf ihren neuen Lebensabschnitt, ihren Neubeginn gefreut.
»Wovor hast Du Angst« von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.08.2014 gesendet.
Wovor hast du Angst? Eine Gruppe Schauspieler hat diese Frage uns Zuschauern gestellt. In einem Theaterstück haben sich Schüler mit ihren Ängsten befasst. Ein Junge hat zum Beispiel so getan, als ob er in einem Aufzug stecken geblieben ist. Danach hat ein Mädchen erzählt sie hätte Angst, dass sie und ihr Freund sich nach dem Schulabschluss trennen könnten. Ein anderer Junge hat Angst gar nicht erst die Schule zu schaffen.

Eingeschlossen sein, allein sein oder nicht wissen, wohin es mich in Zukunft verschlägt - das macht mir auch Angst. Wahrscheinlich kennt jeder solche Ängste. Ängste haben aber auch etwas Gutes: Ich sehe wo meine Grenzen sind und werde gewarnt.

Ich habe gemerkt, dass ich mich meinen Ängsten stellen muss, um sie in den Griff zu bekommen. Das tue ich zum Beispiel, indem ich mit anderen darüber spreche oder etwas dagegen tue. Manchmal gibt es doch eine Lösung. Oder etwas wovor ich eine Riesenangst gehabt habe, ist gar nicht so schlimm wie ich dachte.