»Alpträume« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.08.2018 gesendet.
Alpträume kennt wohl jeder. Wenn man schweißgebadet aufwacht. Und der Traum einen manchmal noch tagelang verfolgt. Ich hab vor einer Weile geträumt, ich hätte einen Autounfall. Ich war tot. Aber das Sterben war gar nicht das Schlimme. Danach hab ich meine eigene Beerdigung von oben beobachtet. Es hat mich fast zerrissen meine Familie weinen zu sehen. Wegen mir. Und sie nicht trösten zu können. Da hab ich mich gefragt, ob mir das was sagen soll.
Schon in der Bibel gibt es Träume und Alpträume. Und natürlich auch Traumdeuter. Zum Beispiel Josef, der dem König hilft seine Träume zu verstehen. Der sieht im Traum sieben dicke und sieben dünne Kühe. Irgendwie logisch, dass die für sieben gute und sieben schlechte Jahre stehen. So deutet Josef das dann auch: Erst kommen gute Ernten, dann Hungersnot. Und so kommt es auch. Aber sie sorgen vor. Für die schlechten Jahre legen sie Vorräte an. Essen, Trinken, Geld.
Und mein Alptraum? Klar könnte mir der sagen, dass ich bald sterbe. Aber mal ehrlich, jeder stirbt irgendwann. Mich erinnert der Traum aber an was. Nämlich dass das Leben oft kürzer ist als man denkt. Deswegen will ich es voll auskosten. Und auch vorsorgen. Ich will die Menschen glücklich machen, die mir wichtig sind.
»Geeignet« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.08.2018 gesendet.
Ein paar Freunde von mir sind mit ihrer Ausbildung fertig. Jetzt schreiben sie gerade fleißig Bewerbungen. Das ist manchmal echt schwer, denn: Was manche Firmen verlangen, ist krass: Gute Abschlussnoten, Auslandsaufenthalt, soziales Engagement und am besten noch viel Berufserfahrung. Unmöglich, das alles unter einen Hut zu bringen.
In der Bibel gibt es Geschichten, in denen Gott sich Mitarbeiter sucht. Diese Mitarbeiter heißen Propheten. Propheten haben die Aufgabe, anderen Menschen von Gott zu erzählen.
Die Leute in der Bibel haben natürlich keine Bewerbung an Gott geschrieben. Er hat sie einfach ausgesucht. Das Erstaunliche ist aber: Gott hat sich oft Menschen ausgesucht, die gar nicht mutig genug waren, um vor anderen zu sprechen. Also eigentlich richtig ungeeignete Arbeiter.
Die Propheten in der Bibel haben mit ihrer Aufgabe auch erstmal Probleme gehabt. Aber Gott hat ihnen Mut gemacht. Und schließlich haben sie sich dann doch getraut – waren begeistert. Und haben dann einen super Job gemacht.
Mir zeigt das: Oft kann auch jemand, der eben nicht perfekt ausgebildet ist, richtig gute Arbeit leisten. Hoffentlich raffen das die Firmenchefs auch bald.
»Worte als Waffe« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.08.2018 gesendet.
Worte sind manchmal wie Waffen. Die Verletzungen sind zwar meistens nicht sichtbar. Aber oft sehr tief. Von einem anderen Menschen beleidigt oder beschimpft zu werden, ist nicht schön. Im Internet gehen solche Beleidigungen natürlich ganz leicht, schnell und anonym.
„Du hast ein richtiges Radiogesicht. Im Fernsehen könnte man dein Gesicht nicht ertragen“, hat mir mal eine Person geschrieben. Sowas sitzt erstmal. Selbst, wenn ich weiß, dass die Person mich vermutlich gar nicht kennt.
„Worte haben Kraft“, das steht sogar in der Bibel. Dort steht auch, dass wir Menschen denken sollen, bevor wir Worte benutzen, weil wir sie von Gott geschenkt bekommen haben. Ich finde, das stimmt total.
Worte sind nämlich nicht nur wie Waffen. Sie können auch richtig gut trösten. Das habe ich gemerkt, nachdem ich so gefrustet war, wegen der blöden Nachricht zu meinem „Radiogesicht“. Da waren meine Freunde für mich da. Ihre Worte haben mir geholfen, mich nicht mehr über diese blöde Nachricht zu ärgern. Ihre Worte hatten auch richtig Kraft.
»Kompliment« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.08.2018 gesendet.
Komplimente tun gut. Zu hören, dass man gut aussieht, oder was gut gemacht hat, das tut einfach gut. Das zeigt auch eine coole Fotostrecke. Da wurden Menschen vor und nach einem Kompliment fotografiert. Echt krass, wie die nach einem Kompliment strahlen.
Aber mal ehrlich. Ich mach viel zu selten Komplimente. Ich denke das liegt ein bisschen an unserer Gesellschaft. Es soll immer alles größer, höher, besser sein. Ich habe da selten das Gefühl etwas hundertprozentig super gemacht zu haben. Irgendwas kann ich immer verbessern. Ganz zufrieden bin ich selten. Auch bei anderen sehe ich zwar, was gut war. Aber eben auch das, was hätte besser sein können.
Das ist eigentlich echt blöd. Ein Kompliment ist ja nicht nur dann angebracht, wenn was perfekt ist. Sondern auch, wenn jemand einfach sein Bestes gegeben hat. Und auch bei Dingen, für die der andere gar nichts kann. Ein schönes Lächeln zum Beispiel.
Außerdem weiß ich ja, wie gut mir Komplimente tun. Und Jesus hat schon gesagt: „Gehe so mit anderen um, wie du es dir selber wünschst. Also werd ich mir das jetzt einfach mal vornehmen. Neue Challenge: jeden Tag jemand ein Kompliment machen. Einfach so, weil es gut tut.