»Anfangen« von Stephi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.09.2014 gesendet.
E-Mails beantworten. Uni-Text zu Ende lesen. Hausarbeit fertig schreiben. Zimmer putzen. Vokabeln lernen. Urlaub planen. Mit dem Hund raus gehen.
Manchmal wird mir echt alles zu viel. Ich stehe wie ohnmächtig vor einem Haufen Arbeit und ich weiß gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll.
Anfangen? Allein schon dieses Wort mag ich manchmal gar nicht. Da hab ich ja den ganzen Weg noch vor mir. Nicht sehr motivierend.
Vor kurzem aber hab ich eine sehr krasse Geschichte in der Bibel gelesen: In der macht Jesus mit 5 Broten und 2 Fischen über 5000 Menschen satt.
Und ich hab mich gefragt: Wie soll das bitte funktionieren?
Aber dann hab ichs mir mal genauer angeschaut und gemerkt: Jesus beauftragt seine Freunde, zuerst zu schauen, was man eigentlich hat. Und das benutzt er schließlich, um mehr daraus zu machen.
Ich denke, im Prinzip funktioniert ja alles so: Man fängt mit dem an, was man hat und plötzlich wird doch etwas Großes draus. Auch meine Hausarbeit funktioniert so. Und jedes Wirtschaftsunternehmen sowieso.
Fakt ist: Irgendwo muss ich immer anfangen. Und wer weiß: Vielleicht wird dann auch was Großes draus. So ähnlich, wie mit 5 Fischen und 2 Broten dann doch plötzlich 5000 Menschen satt werden.
»Verliebt« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.09.2014 gesendet.
Kennst Du dieses Gefühl, dass Du an nichts anderes mehr denken kannst als an einen bestimmten Menschen? Dass Du am liebsten rund um die Uhr mit ihm zusammen wärst? Dass Dein Herz höher und schneller schlägt, wenn er in Deiner Nähe ist und das Leben plötzlich viel schöner, leichter und unbeschwerter ist?
Verliebt zu sein finde ich unglaublich schön, vor allem, wenn dann aus diesem Verliebt-Sein noch mehr wird. Diesem Menschen, der einem so wichtig ist dann „Ich liebe Dich“ zu sagen und es selbst gesagt zu bekommen, das ist einfach toll. Es ist ein bisschen wie in einer anderen Welt zu sein: Ich liebe jemand und ich weiß, dass derjenige auch mich liebt – das ist wunderbar.
„Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!“ Diesen Satz hat Jesus gesagt. Ich hab ihn kürzlich in der Bibel gelesen und da hab ich mich gefreut. Es hat sich richtig gut angefühlt. Ich habe mir vorgestellt, dass Jesus so ein ähnliches Gefühl hat, wenn er an mich denkt. So, wie wenn ich an diesen einen bestimmten Menschen denke und mein Herz hüpft.
Eine tolle Vorstellung, so wichtig bin ich ihm.
Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Das ist mal eine tolle Liebeserklärung und ein toller Auftrag. Den führe ich gern aus.
»Helfen statt Wegschauen « von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.08.2014 gesendet.
Seit einigen Wochen kursiert ein Video im Internet, indem eine Katze ein Kind rettet. Die Mutter hat gerade mit ihrer Kamera aufgenommen, wie ihr Sohn im Hof spielt. Auf einmal kommt ein Hund um die Ecke, beißt dem Jungen ins Bein und reißt ihn von seinem Fahrrad runter. In diesem Moment stürzt sich die Katze auf den Hund und schafft es ihn zu verscheuchen. Dem Jungen geht´s wieder gut und die Katze wird in den Medien gefeiert wie ein Held.

So etwas ist eigentlich untypisch für Katzen. Sie laufen eher vor Hunden weg als sich mit ihnen anzulegen. Obwohl die Katze sich damit in Gefahr gebracht hat, hat sie dem Jungen geholfen und ihn gerettet.

Vor diesem Youtube-Video habe ich gedacht, Zivilcourage gibt es nur unter Menschen. Wenn selbst ein Tier so reagiert und hilft, ist das Helfen vielleicht ein Instinkt. Ich hoffe, dass ich auch so schnell reagieren kann, wenn ein Mensch einmal meine Hilfe braucht.
»Beim Namen gerufen« von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.08.2014 gesendet.
Bei mir zu Hause hängt eine lange Liste. Auf dieser Liste stehen 99 Arten, wie man einem Menschen zeigen kann, dass man ihn respektiert. Was glaubt Ihr, ist die beste Art, einem Menschen seinen Respekt zu zeigen?
Die Ideen auf meiner Liste von Nr. 2 bis Nr. 99 sind alle ziemlich gut. Ich habe aber gemerkt, dass keiner der Vorschläge so gut ist wie die Nummer 1:
Stellt Euch die Person vor, die Euer Herz schneller schlagen lässt. Stellt Euch vor, Ihr seid Euch erst einmal begegnet und habt nur kurz miteinander gesprochen, aber seit diesem Moment hört das Pochen im Herz nicht mehr auf. Und jetzt stellt Euch das Gefühl vor, wenn diese Person plötzlich kommt und Euch beim Namen nennt, obwohl sie ihn nur einmal vor Wochen gehört hat.
In genau so einem Moment hab ich gespürt, dass ich gesehen und wahrgenommen werde. Und wer mich sieht, wie ich bin, der bringt mir Respekt entgegen.
Darum ist das die Nummer 1: „Die beste Art, wie man einem Menschen zeigen kann, dass man ihn respektiert: Lerne seinen Namen!“