»Alte Freunde« von Anna R.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.10.2018 gesendet.
Meine Freunde sind mir super wichtig. Trotzdem passiert es mir manchmal, dass ich mich ewig nicht bei ihnen melde. Vor allem, wenn sie weit weg wohnen. Im Alltag habe ich viel zu tun. Da hab ich einfach keine Zeit und Kraft, anzurufen und lange zu reden. Ich verschieb es auf später. Tja und dann ziehen Monate ins Land und ich habe mich immer noch nicht gemeldet.
Letztens hat sich so ein alter Freund bei mir gemeldet. Wir haben ewig nicht telefoniert. Mit ihm zu reden war so schön, dass wir uns sogar spontan verabredet haben. Er ist für ein paar Tage vorbeigekommen und es war wieder wie früher, als wir noch mehr Zeit miteinander verbracht haben.
Ich habe gemerkt, dass er mir wirklich wichtig ist: Es tut mir gut, wenn wir zusammen sind. Ich möchte seine Freundschaft auf keinen Fall verlieren, denn ich weiß: sie macht mein Leben wertvoller.
Wir haben jetzt ausgemacht: Mindestens einmal im Jahr nehmen wir uns ein paar Tage für einander Zeit. Wenn wir es im Alltag nicht schaffen, ständig in Kontakt zu sein, ist das ok, aber dieses eine Mal steht fest. Denn damit uns die Freundschaft erhalten bleibt, müssen wir sie pflegen.
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»Vater und Kind« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.10.2018 gesendet.
Ich war mit meinem Freund campen. Im Zelt neben uns war eine junge Familie. Mama, Papa und ein kleines Mädchen. Das Mädchen war richtig goldig, mit ihrem Kleidchen und einem Lolli im Mund. Einmal war die Kleine barfuß unterwegs. Auf den kleinen Steinchen fiel es ihr echt schwer zu laufen. Und auch das Gleichgewicht zu halten. Ihr Papa stand ein bisschen weiter weg. Er hat sie angelächelt und ihr die Hand hingehalten. Die hat sie dann ganz glücklich genommen. Dann hat es auch viel besser mit dem Laufen geklappt.
Ich hab das Ganze beobachtet und genau so stell ich mir Gott vor. Als coolen, lieben Vater. Ich glaube, dass er mir im Leben helfen möchte. Meine Situation bleibt zwar die Gleiche. Wie bei dem Mädchen die Steine auf dem Boden. Aber Gott kann mir helfen besser mit der Situation umzugehen. Wie der Papa, der die Hand ausgestreckt hat. Ich kann mich dann entscheiden, ob ich Gottes Hilfe annehme. Zum Beispiel mit ihm rede, also bete. Einfach ganz ehrlich sag was mich belastet. Nach dem Beten fühl ich mich meistens besser. Deshalb nehm ich Gottes Hand gerne. Weil Gott für mich wie ein perfekter Vater ist.
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»Von Bedeutung« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.10.2018 gesendet.
Gerade ist ja wieder Wasen. Das riesige Volksfest hier in Stuttgart. Tausende von Menschen haben zusammen eine gute Zeit. Egal ob in den Festzelten oder bei den Attraktionen. Ich feiere die Attraktionen am Meisten. Besonders die mit den Adrenalinkicks, zum Beispiel „Revolution“, „Hangover“ und „Gladiator“. Je höher und schneller desto besser. Als ich mit Freunden in so nem Fahrgeschäft saß, hab ich mich richtig gut gefühlt. Wegen der guten Stimmung. Aber auch, weil wir so weit oben saßen, dass wir über den ganzen Wasen schauen konnten. Ich fand das richtig faszinierend. Von da oben wirkt alles so klein. Jeder Mensch einfach mini. Und so unbedeutend. Halt einer von vielen. Dann musste ich dran denken, dass Gott das anders sieht. Ich glaube, für ihn sind alle total wichtig. Und von Bedeutung. Jeder Einzelne. Auch, wenn ich mich manchmal unbedeutend fühl. Gott hat Interesse an mir. Und er hat gute Gedanken über mich. So viele wie es Sand am Meer gibt. So les ich das in der Bibel. Ich find das irgendwie crazy aber auch cool. Für mich heißt das auch, dass ich Rücksicht auf andere nehme. Zum Beispiel auf dem Wasen. Weil jeder für Gott wichtig ist. Und von Gott geliebt ist.
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»Ja vor Gott« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.10.2018 gesendet.
Eine Freundin heiratet bald. Gerade ist sie fleißig am Planen und Basteln. Um sich gute Ideen zu holen ist sie in ein paar Facebookgruppen. Dort sind tausende Bräute, die nur über den „schönsten Tag im Leben“ reden. Und der muss perfekt sein. Und dazu in der schönsten Kirche.
Meine Freundin ist davon manchmal echt genervt. Für sie wirkt das nämlich zum Teil wie eine große Show. Klar wünscht sie sich auch eine wunderschöne Hochzeit. Deshalb plant und bastelt sie viel. Aber für sie und ihren Freund geht es an diesem Tag um mehr. Ihnen ist es wichtig vor Gott zueinander Ja zu sagen. Sich also für den Anderen zu entscheiden. Auch die Macken anzunehmen und einfach gemeinsam das Leben zu rocken. Und dafür Gottes Segen zu bekommen. Sie glauben nämlich, dass Gott immer da ist und sie auch in harten Zeiten begleitet. Daran erinnert sie der Segen und deshalb heiraten sie in der Kirche. Das finde ich schön. Auf die Party mit Familie und Freunden freut sich meine Freundin auch total. Aber das ist ihr nicht so wichtig wie das Ja vor Gott. Und für sie und ihren Freund muss es auch nicht der schönste Tag im Leben sein. Einfach ein sehr schöner Tag. Die beiden wollen ja auch noch nach der Hochzeit schöne Tage haben.
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