»Winterpause« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.01.2017 gesendet.
Endlich ist ja jetzt die Fußball-Winterpause vorbei. Es geht wieder richtig los mit der Bundesliga. Jetzt tauchen auch wieder öfter die Fußballfloskeln auf. „Ein Spiel dauert 90 Minuten“ oder „elf Freunde müsst ihr sein“. Aber gerade der letzte Spruch stimmt nicht, finde ich.
Ich finde zum Fußball gehören 12 Freunde. Außer den elf Spielern braucht es nämlich noch die Fans. Die lieben ihren Club. Sie sind der „12. Mann“. Was wäre ein Fußballstadion ohne Fans? Alle müssen zusammenhalten, damit ein Team erfolgreich sein kann. Gerade, wenn’s mal schlecht läuft.
Eigentlich wie bei Jesus und seinen Freunden, den Jüngern. Die Jünger haben auch mal Mist gebaut. Zum Beispiel wollte jeder, dass Gott ihn am liebsten hat. Dafür haben sie sich gegenseitig runtergemacht. Das hat natürlich nichts gebracht. Und noch dazu hat es Jesus ziemlich geärgert. Aber er hat trotzdem zu ihnen gehalten. Die Freundschaft nicht beendet. Er hat damit das vorgelebt, was ihm für Freundschaften wichtig war: „Ihr sollt einander lieben!“
Ich finde das ist auch heute noch wichtig. Ich liebe meine Freunde. Das heißt für mich, dass ich zu ihnen stehe. Egal, was passiert. So wie zu meinem Verein.
Ich jedenfalls freu mich, dass heute die Rückrunde losgeht. Mit den anderen Fans bin ich im Stadion der 12. Mann.
»Das allergrößte Geschenk« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.01.2017 gesendet.
Weihnachten ist schon wieder ein paar Wochen her. Manche Geschenke benutze ich jetzt noch öfter. Aber andere liegen noch fast unbenutzt rum. Eigentlich schade. Jemand hat sich bei dem Geschenk ja was gedacht. Und ich kann gerade nichts damit anfangen. Frag mich, was ich damit soll. Und ich freue mich gar nicht richtig über das Geschenk.
Es geht aber auch ganz anders. Zum Beispiel bei einer Frau aus meiner Kirchengemeinde. Die wohnt im Altenheim. Und eigentlich soll sie nicht allein losziehen. Sie möchte aber immer noch im Kirchenchor singen. Der Chor hat das dann toll gelöst. Die haben einen Plan gemacht. Jede Woche holt jemand anderes die Frau aus dem Heim ab. Das finde ich echt cool.
Für die Frau ist es das allergrößte Geschenk. Sie kommt so jede Woche raus unter Menschen. Und sie ist dafür total dankbar.
Deswegen holen die anderen aus dem Chor sie gerne ab. Denn es freuen sich alle. Die Frau, weil sie dabei sein kann. Und der Chor, weil die Frau so dankbar ist.
Klar, der Frau fällt es leicht, sich zu freuen und dankbar zu sein. Ihr Geschenk ist ja super. Aber auch bei meinen Geschenken hat sich jemand was gedacht. Auch bei denen, die ich grad nicht benutze. Ich will jetzt rausfinden, was sie sich dabei gedacht haben. Und wer weiß, vielleicht finde ich die Geschenke dann auch super.
»Geburtstagskind« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2017 gesendet.
Heute hat meine Schwester Geburtstag. Sie ist älter als ich. Meine Schwester kennt mich, seit ich auf der Welt bin. Eigentlich sogar schon länger. Davor hat sie mitbekommen, wie ich im Bauch unserer Mutter gewachsen bin. Ich würde sagen, sie kennt mich ziemlich gut. Aber natürlich gibt es auch manches, was sie nicht von mir weiß.
Über Gott steht in der Bibel, dass es mit ihm anders ist. Er hat mich gekannt, als ich im Bauch gewachsen bin. Wie meine Schwester. Er kennt mich aber auch sogar noch länger. Er hat nämlich schon davor darüber nachgedacht wie ich werden soll. Als ich noch gar nicht im Bauch meiner Mutter war. In der Bibel steht, dass er alle Menschen schon so lange kennt. Und, dass er uns alle wunderbar gemacht hat.
Ich finde das eine tolle Vorstellung. Gott hat schon lange vor der Geburt an jeden Menschen gedacht. Und alle sind wunderbar. Auch, wenn mir vielleicht nicht immer gleich auffällt, warum. Für Gott sind sie wunderbar.
Meine Schwester kenne ich gut. Da muss ich nicht lange überlegen, warum sie toll ist. Sie ist eine tolle große Schwester für mich. Ich bin froh, dass sie da ist. Ohne sie wäre mein Leben nicht so schön. Ich bin Gott dankbar, dass er sie wunderbar gemacht hat.
»Liebe geht durch den Magen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2017 gesendet.
Bei Facebook gibt es voll viele Kochvideos. Die schau ich voll gerne. Die Typen kochen da nämlich meistens richtig gutes Zeug. Neulich haben sie am Ende von einem Video einen Spruch eingeblendet: „Liebe geht durch den Magen“.
Dieser Spruch stimmt total, finde ich. Wenn ich unterwegs bin, gehe ich gern Essen. Egal ob mit Freunden oder bei nem Date. Beim Essen ist es einfach gemütlich, man kann sich gut unterhalten. Und die Stimmung ist beim Essengehen gleich lockerer als sonst irgendwo.
Jesus war das Essen auch wichtig. Er hat zum Beispiel mal dafür gesorgt, dass 5.000 Menschen Essen hatten. Jesus hat da aber auch noch einen draufgesetzt. Er hat nämlich mal noch den Spruch gebracht: „Ich bin das Brot des Lebens“.
Voll komisch eigentlich. Ich würde nie von mir sagen, dass ich Brot bin. Aber Jesus meint das wohl anders: Er hat ja auch gewusst, dass Liebe durch den Magen geht. Und er hat den Menschen von der Liebe Gottes erzählt. Jesus hat diese Liebe Gottes auf der Erde gezeigt. Die Menschen um ihn haben sie erlebt. So wie Brot in meinen Bauch kommt und mich satt macht.
Voll gut, dass Jesus für viele ein Vorbild ist. Sie zeigen andere die Liebe Gottes auch heute noch. Und jetzt geh ich erstmal kochen.