»Was will ich « von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.10.2014 gesendet.
‚Was will ich?’
Wenn ich mir ein Eis hole, dauert es meistens nicht lange, bis ich weiß, was ich will. Wenn ich mich aber frage: ‚Was will ich von meinem Leben?’ Dann wird es schwer. Dann geht es nicht darum, welche Eissorte ich gerne hätte, sondern es geht darum, was ich brauche, um wirklich leben zu können.
Macht – Respekt – Liebe. Ich glaube, wenn man das hat, kommt man ziemlich weit. Was wollt Ihr: Respekt? Macht? Liebe? Es lohnt sich, gut zu prüfen, was man will: Alles davon hat auch eine Kehrseite: Macht verführt dazu, sie zu missbrauchen. Nur weil Menschen Angst vor mir haben, haben sie nicht automatisch Respekt. Und Liebe kann grausam sein.
Es gibt Menschen, die haben dabei versagt und es gibt Menschen, die haben diese Herausforderung gemeistert. Dadurch sind sie für mich ein Vorbild. Kennt Ihr einen Menschen, der seine Macht nicht missbraucht, den Ihr respektiert und der trotz aller Verletzungen liebevoll geblieben ist? Falls ja: fragt ihn, wie er das geschafft hat – denn dieser Mensch hat es drauf!
»Zuhören« von Anna L.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.10.2014 gesendet.
„Sag mal, hörst Du mir überhaupt zu?“ - ich zucke zusammen. Erwischt. Meine Mutter am anderen Ende des Telefonhörers hat mich ertappt. Nein, ich habe ihr nicht zugehört. Ich habe sie reden lassen, hin und wieder ein „Mhm“ in den Telefonhörer gebrummt und nebenher meine Mails abgerufen.
Ich weiß, das ist nicht okay. Aber manchmal sind die Dinge, die sie erzählt, einfach so langweilig. Dabei bin ich umgekehrt immer total enttäuscht, wenn mir jemand nicht richtig zuhört. Das fühlt sich an, wie eine kleine Verletzung.
Wenn ich mit jemanden sprechen möchte, dann ist mir das wichtig, was ich zu erzählen habe.
Ich möchte üben, einige Minuten am Tag meinem Gesprächspartner einfach nur zuhören und meine eigenen Bedürfnisse zurück zu stecken. Wirklich jemanden zuzuhören - das ist viel schwieriger, als ich gedacht habe. Vor allem, wenn mich die Dinge nicht interessieren. Aber darum geht es nicht. Wenn mir ein Mensch wichtig ist, dann sollte ich in der Lage sein, einfach nur ihm zuliebe zuzuhören.
»Gute Freunde« von Katharina T.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.10.2014 gesendet.
„Reich sind nur die, die wahre Freunde haben,“ diesen Spruch habe ich mal gehört. Mir gefällt der Gedanke, weil ich finde, dass Freunde mein Leben wirklich bereichern. Nicht mit Geld, aber ich kann zum Beispiel mit ihnen über alles reden. Und wenn ich mal ein Problem habe, weiß ich wer mir hilft. Dass ich gute Freunde habe ist aber nicht selbstverständlich. Ich merke das vor allem dann, wenn ich weit weg von zu Hause bin.

Mir ist es so gegangen, als ich eine Zeit lang in Kanada gelebt habe. Alles war neu und aufregend. Ich bin zwar alleine zurecht gekommen und habe schnell neue Leute kennengelernt. Aber einmal waren wir alle auf einem Konzert und mir wurden mein Geldbeutel mit allen wichtigen Ausweisen samt Pass geklaut. Ich habe meinen Pass und den Geldbeutel ohne Geld ein paar Tage später wiederbekommen. In den Tagen dazwischen habe ich aber gemerkt, dass ich mich nicht auf alle Leute verlassen kann. Nur einer Person hat sich dafür interessiert wie´s mir geht und mir geholfen den Geldbeutel wieder zu bekommen

„Reich sind nur die, die wahre Freunde haben“, da hat dieser Spruch für mich eine neue Bedeutung bekommen. Ich weiß meine guten Freunde jetzt noch mehr zu schätzen. Wahre Freunde sind für mich die, die in jeder Lebenslage für mich da sind und denen ich blind vertrauen kann.
»Frei sein« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.10.2014 gesendet.
Christen müssen langweilige Klamotten tragen, dürfen keinen Spaß haben und keinen Alkohol trinken.
Manche meiner Freunde denken wirklich, dass Christen ständig irgendwelchen Regeln, Befehlen und Gesetzen folgen müssen. Nie tun dürfen, was sie wollen, sondern immer nur, was die Bibel oder irgendwelche Christen irgendwann mal gesagt haben.
Ich finde das stimmt so nicht, für mich zumindest nicht. Christsein bedeutet für mich: Ich bin frei und niemand darf mich zu irgendwas zwingen. In der Bibel steht sogar „ihr seid zur Freiheit berufen“. Das heißt nicht, dass jeder machen kann, was er will, immerhin sind wir ja nicht allein auf der Welt. Aber es heißt, dass ein Christ zu nichts gezwungen wird, was er nicht selbst will.
Für mich heißt das zum Beispiel, dass ich genau wie andere Alkohol trinken darf, Feiern gehen und eine Beziehung haben kann. Ich darf meine eigenen Entscheidungen treffen, keiner zwingt mich zu irgendwas. Aber ich will solche Entscheidungen treffen, die mir gut tun und auch den anderen. Ich will Verantwortung übernehmen, für mich und für andere. Wie ich das tue, das kann ich ganz frei entscheiden.
Christsein heißt für mich nicht: ich muss, sondern: ich darf.