»Ich bin frei« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.04.2016 gesendet.
Ich bin happy. Die Sonne scheint und es ist wieder wärmer. Und das Beste: Ich kann endlich wieder Motorrad fahren. Ich liebe dieses Gefühl, wenn mir der warme Fahrtwind entgegen kommt. Und wenn die Landschaft an mir vorbei zieht. Beim Motorrad fahren bin ich einfach frei.
So will ich auch leben: frei. Weil früher, wenn ich mit anderen unterwegs war, war das anders. Ich hab mich da oft gefragt, was sie über mich denken. Und dann hab ich versucht, mich passend zu verhalten. Ich war dann aber nicht mehr ich selbst. War überhaupt nicht frei. Ich hatte mich einfach voll verstellt.
Das hat sich geändert, als ich mehr von Gott gehört hab. Ich hab dann nämlich gehört, dass er will, dass ich frei bin. Also dass ich so leben darf, wie ich bin. Weil er mich genau so mag. Das hat mich dann verändert. Nicht von heute auf morgen. Aber ich hab immer seltener überlegt, wie ich bei den anderen ankomme. Hab mich immer weniger verstellt und war mehr ich selbst.
Heute verstelle ich mich normalerweise nicht mehr. Klar, ich bin sicherlich nicht perfekt, aber dafür authentisch. Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte in meinem Leben. Dass ich einfach so sein kann, wie ich bin. Weil Gott es will und er mich genau so gut findet. Einfach frei sein. Nicht nur beim Motorrad fahren.
»Wertvolle Menschen« von Thomas V.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.04.2016 gesendet.
Für mich ist es oft selbstverständlich, dass andere da sind. Dass sie mir helfen. Oder zuhören. Fragen, wie es mir geht. Oder so Kleinigkeiten machen, wie mir nen Kaffee mitbringen. In einem Buch habe ich vor kurzem einen Text gelesen. Der hat mich zum Nachdenken gebracht. Der Text geht so:

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.
(Petrus Ceelen, in: Das Liederbuch, 173)

Für mich ist das auch so: Manche Menschen sind echt ein Geschenk des Himmels. Die sind plötzlich da, auch wenn ich gar nicht damit gerechnet hab. Rufen zum Beispiel mal wieder an und fragen wie es mir geht. Oder sie nehmen mir was ab, wenn ich viel um die Ohren hab.
Manche Menschen sind echt ein Geschenk des Himmels. Und ich will ihnen das jetzt öfter sagen.
»Stressed Out« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.04.2016 gesendet.
Zur Zeit höre ich oft „Stressed Out“ von Twenty One Pilots. Dort heißt es:
„Ich wünsch, wir könnten die Zeit zurückdrehen, zu den guten alten Zeiten, als unsere Mama uns in den Schlaf gesungen hat, aber jetzt sind wir total gestresst.“
Das spricht mich echt an. Ich bin nämlich einfach oft gestresst. Hetze von einem Termin zum Nächsten.
Und nach einer stressigen Woche bin ich auch voll kaputt. Dann brauch ich erst mal eine Pause. Muss Energie tanken.
Ich find, Twenty One Pilots haben schon irgendwie recht. Vielleicht habens Kinder echt besser. Die gehen total locker durchs Leben. Im Prinzip machen die ja auch nichts außer schlafen, essen und spielen. Hetzen nicht von einem Termin zum nächsten. Sie haben einfach keinen Stress und keine Sorgen.
Was ich spannend finde: In der Bibel steht auch was über Kinder. Zum Beispiel, dass wir Menschen Gottes Kinder sind. Das bedeutet für mich, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Denn Gott sorgt ja für mich. Und dass mir Gott vor allem auch keinen Stress macht. Ganz im Gegenteil. Es tut mir gut, wenn ich Zeit mit Gott verbringe. Wenn ich zum Beispiel Bibel lese, bete oder in den Gottesdienst gehe. Dann komme ich nämlich zur Ruhe und entspann mich.
»Frühlingsfest« von Natalie   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.04.2016 gesendet.
Gerade ist ja in Stuttgart wieder Frühlingsfest. Deswegen sind wieder viele in ihren Trachten unterwegs. Alle strömen sie dort hin. Einige von denen sind bestimmt auch Christen. Also glauben an Jesus. So wie ich.
Das überrascht jetzt vielleicht manche. Denn es gibt ja das Gerücht, dass Christen und feiern nicht so zusammenpasst. Ich hör das immer wieder. Und ich versteh das nicht so richtig. Ich find nämlich, dass das nicht stimmt.
Christen haben auch Spaß und feiern. Und auch Alkohol ist bei Christen nicht verboten. Jesus hat ja schließlich Wasser zu Wein gemacht. Und er hat gerne gefeiert. Einfach Spaß mit seinen Freunden gehabt. Da hat er sicher auch Alk mit ihnen getrunken.
So mache ich das auch. Ich geh gern mit meinen Freunden feiern. Aber ich kenn mein Limit und ich halt mich daran. Ich finds nämlich gut, die Kontrolle über mich zu haben. Und dann freu ich mich einfach an ner guten Zeit mit meinen Freunden. Genieße das Leben. Also für mich passt das zusammen, Christen und feiern. Und vielleicht sehen wir uns ja beim Frühlingsfest.