»Gebetomat« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.06.2017 gesendet.
Neulich habe ich vom Gebetomat gehört. Ich hab erst gedacht, ich hab mich verhört. Hatte ich aber nicht.
Der Gebetomat funktioniert quasi wie ein Getränkeautomat. Man drückt auf das, was man will. Dann kommt aber eben keine Flasche Limo raus, sondern ein Gebet. Es gibt Gebete aus allen Weltreligionen, also aus dem Buddhismus, Hinduismus, Judentum, Islam und Christentum. Das Ding sieht aus wie ein Fotoautomat. Und wer sich reinsetzt, kann sich Gebete in 65 Sprachen anhören.
Irgendwie weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Ich frag mich, ob ich mich da reinsetzen würde. Für mich ist ein Gebet eher was, das ich selbst spreche. Nichts, was ich mir anhöre. Da kann ich dann Gott sagen, was mir wichtig ist. Das finde ich persönlicher als ein fertiges Gebet.
Aber vielleicht ist die Idee doch gar nicht schlecht. Der Gebetomat soll nämlich zum Beispiel an Bahnhöfen und Flughäfen stehen. Da ist es ja immer mega stressig. Vielleicht ist der Automat dann dort wie eine Insel. Ruhe mitten im Gewusel. Da würde ich mich dann vielleicht auch mal reinsetzen. Um einfach meine Ruhe zu haben. Um abzuschalten. Gerade dann, wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat. Oder der Flug ausfällt.
»Liebeskummer« von Micha   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.06.2017 gesendet.
Neulich wollte mich ne Freundin spontan besuchen. Sie hatte nämlich Liebeskummer und wollte einfach quatschen. Nur leider hab ich ihre Whatsapp zu spät gesehen. Deswegen hat es mit dem Besuch nicht geklappt.
Klar, ich konnte da nichts dafür. Aber ich musste dran denken, wie das mal bei mir war. Ich hab nämlich auch mal einem Kumpel geschrieben, als ich Liebeskummer hatte. Aber er hat sich voll lange nicht gemeldet. Deswegen war ich echt enttäuscht.
Darum wollte ich es bei meiner Freundin natürlich besser machen. Ich wollte für sie da sein. Denn das hätte ich mir ja damals von meinem Kumpel auch gewünscht. Für mich ist da ne einfache Regel wichtig. Die steht schon in der Bibel: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
Deswegen hab ich meine Freundin gleich angerufen. Und weil ich sie nicht erreicht hab, hab ich ihr geschrieben. Ich hab ihr vorgeschlagen, dass wir uns so schnell es geht treffen.
Das war dann okay für sie. Und es hat auch geklappt. Wir haben uns zu nem Kaffee verabredet. Da hat sie mir alles erzählt. Nachher hat sie gesagt, dass ihr das gutgetan hat. Weil ich Zeit für sie hatte und ihr zugehört hab. Das hat mich gefreut. Deswegen will ich für andere da sein. So wie ich mir das ja auch für mich wünsche.
»Zero Waste« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.06.2017 gesendet.
Neulich bin ich auf einen Zero Waste-Blog gestoßen. Bea schreibt den. Sie versucht, möglichst keinen Müll zu produzieren. Ihr Mann und ihre beiden Kinder machen auch mit. Sie hat mal ein Bild von einem Marmeladenglas gepostet. Da drin ist der Müll von ihrer Familie. Von einem ganzen Jahr! Echt krass!
Bea versucht, viel zu recyceln und selber zu machen. Waschmittel und Seife zum Beispiel. Sie kauft nur ein, was sie wirklich braucht. Lässt also nichts schlecht werden. Und wenn sie einkauft, kauft sie unverpackte Lebensmittel.
Für mich klingt das echt anstrengend! Aber ich kann die Idee schon verstehen. Oft komm ich vom Einkaufen heim und bin echt genervt. Überall nur Verpackungen und Plastikmüll. Aber was ändern, tue ich dann doch nicht. Dabei finde ich es eigentlich echt wichtig. Es gibt unsere Erde ja nur einmal. Und da ist für mich wichtig, was in der Bibel steht. Nämlich dass wir Menschen gut auf sie aufpassen sollen.
Ich habe jetzt nicht vor, mich der Zero Waste-Bewegung anzuschließen. Das ist mir echt zu heftig. Aber ich will schon versuchen, weniger Müll zu produzieren. Ich kann ja mal klein anfangen. Zum Beispiel mit einem stabilen Coffee-to-go-Becher, den ich immer dabei habe. Oder indem ich einfach eine eigene Tasche zum Einkaufen mitnehme.
»Sonne« von Micha   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.06.2017 gesendet.
Ich fahr super gern Rad. Am liebsten das ganze Jahr. Klar, im Winter geht das nicht so gut. Und wettertechnisch war der Frühling ja auch eher naja. Ein paar Mal war ich fahren. Aber da war’s echt kalt. Und dann hat’s auch noch angefangen mega zu schiffen. Das hat mich voll genervt.
Inzwischen ist es aber wärmer. Die Sonne scheint auch öfter und länger. Heute zum Beispiel. Da ist der längste Tag des Jahres. Viele Menschen feiern das. Ich denke, weil die Sonne ihnen guttut. So wie mir auch. Wenn die Sonne scheint, bin ich gleich besser drauf.
Ich glaub, deswegen ist die Sonne auch in vielen Religionen wichtig. In der Bibel zum Beispiel. Da vergleicht jemand Gott mit der Sonne. Denn er hat das erlebt: Gott tut genauso gut wie das Sonnenlicht.
Ich glaub das auch. Ich glaube, wir brauchen Gott genauso wie das Sonnenlicht. Ohne Sonne wär’s auf der Erde dunkel und ziemlich kalt. Und wir Menschen könnten gar nicht überleben. Ich glaub, mit Gott ist das genauso: Er versorgt uns mit allem, was wir zum Leben brauchen. Und nicht nur das. Er will auch, dass wir uns wohl fühlen. Deswegen hat er bestimmt auch die Sonne gemacht. Und wenn ich Rad fahre und dabei die Sonne sehe, finde ich: Das war ne richtig gute Idee!