»Reformationstag« von Mareike   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.10.2014 gesendet.
Was muss ich eigentlich machen, damit Gott mir verzeiht? Das hat sich vor fast 500 Jahren Martin Luther gefragt.
Für ihn war es sehr wichtig, dass man sich von seinen Fehlern nicht durch Spenden freikaufen kann. Luther hat erkannt, dass Jesus unsere Schuld bereits bezahlt hat.
Das heißt, ich brauche also kein Geld zu zahlen, sondern es reicht, wenn ich meine Fehler zugebe. Ich kann Gott sagen, wenn ich mal wieder Mist gebaut habe. Ich finde das auch wichtig. Denn, wenn ich meine Fehler einsehe und dazu stehe, dann bin ich auch dazu bereit, die Fehler wieder gut zu machen. Zum Beispiel entschuldige ich mich dann bei meinen Mitmenschen. Geld führt nicht dazu, dass ich mich entschuldige.
Dass Luther das damals so gesehen hat, war ziemlich neu und radikal. Und das hat viel in der Kirche verändert. Daraus ist dann die evangelische Kirche entstanden.
Ich finde es wichtig, dass ich kein Geld zahlen muss, damit Gott mir vergibt. Und genau daran erinnert der Reformationstag. Der wird heute gefeiert. Das find ich echt super!
»Senfkorn« von Mareike   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.10.2014 gesendet.
Der Job meiner Freundin steht auf der Kippe. Sie hat ein Praktikum gemacht und jetzt ist es unklar, ob sie wirklich übernommen wird.
Immer wieder hör ich solche schlechten Nachrichten. Manchmal fällt es mir echt schwer darauf zu vertrauen, dass am Ende doch alles gut wird. Wenn ich sowas höre, würde ich gern das Unmögliche möglich machen. Zum Beispiel dafür sorgen, dass meine Freundin ihren Job behalten kann. Aber das steht einfach nicht in meiner Macht…
In solchen Situationen wünsche ich mir oft, dass ich Gott mehr zutrauen würde. Dass ich einen stärkeren Glauben hätte und darauf vertrauen könnte, dass Gott es gut werden lässt. Dass er meine Bitte erfüllt und dafür sorgt, dass meine Freundin ihren Job behalten kann.
Den besten Freunden von Jesus ging es ganz ähnlich. Sie wollten auch einen stärkeren Glauben haben. Jesus hat zu ihnen gesagt, dass ein Glaube, der so klein ist wie ein Senfkorn, schon ausreicht, um viel zu vollbringen.
Senfkörner sind echt mini. Was hat er damit gemeint?
Ich glaube, er wollte seinen Freunden einfach nur klar machen, dass es nicht drauf ankommt, wie groß ihr Glaube ist. Es geht darum Gott alles zu zutrauen. Auch, dass er mir hilft, ihm zu vertrauen.
»Schokofondue« von Mareike   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.10.2014 gesendet.
Endlich mal wieder Schoko-Fondue. Draußen ist es kalt und grau in grau. Einfach typisches Novemberwetter… An solchen Tagen mache ich es mir so richtig gemütlich.
Schoko-Fondue ist echt lecker. Da gibt es die verschiedensten Obstsorten. Ananas, Banane, Apfel… und super cremige Schokolage. Ich genieße das total. Diese Zeiten versüßen mir den Alltag. Ich finde, Pausen sind wichtig. Ich nutze Pausen, um mich zu entspannen und um mir Zeit für das zu nehmen, was sonst oft zu kurz kommt.
In solchen Pausen rede ich auch gerne mit Gott. Denn wenn ich mit Gott rede, also bete, dann kann ich dabei auch super entspannen. Dabei sage ich Gott alles, was mich freut und was mich aufregt oder wovor ich Angst habe. Ich konzentriere mich dann ganz auf mich und Gott und kann meine Gedanken sortieren. So entspanne ich mich und komme zur Ruhe.
Nach so einer Schokofondue- und Gebetspause kann ich dann wieder richtig in meinem Alltag durchstarten.
»Armut« von Philipp   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.10.2014 gesendet.
Wann ist ein Mensch eigentlich arm? Meistens denkt man da: Arm ist der, der kein Geld hat, z.B. für Essen, Miete oder Spaß. Aber ich finde, wer Geld hat, kann trotzdem arm sein.
Neulich habe ich einen Bekannten im Krankenhaus besucht. Geld hatte er genügend. Aber essen konnte er nicht. Sein Zimmer hat er mit einem Fremden geteilt. Der hat die ganze Nacht geröchelt und gehustet. Schlafen war da unmöglich. Und zur Unterhaltung konnte er nur aus dem Fenster schauen.
Oder eine Bekannte wollte unbedingt Medizin studieren. Das Geld dafür hätte sie allemal gehabt. Leider hatte sie zu schlechte Noten. Außerdem konnte sie kein Blut sehen. Da wurde es ihr immer schlecht. Die Arme! Ihr war klar: Sie wird nie Ärztin. Trotzdem konnte sie diesen Wunsch nicht aufgeben.
Für mich ist derjenige arm, dem etwas Wichtiges fehlt. Denn dadurch wird er unglücklich und traurig. Geld gehört dazu, aber auch Freiheit oder dass man sich einen Lebenstraum erfüllen kann. Einen Satz aus der Bibel finde ich da sehr ermutigend. Er geht so: „Glücklich seid ihr Armen, denn euch gehört die Welt Gottes.“ Ich verstehe das so: Auch wenn ich arm bin, kann ich hoffen und vertrauen. Gott kümmert sich um mich. Und ich bin davon überzeugt: Er ist bei den Armen in der Welt.