»Geburtstagskind« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2017 gesendet.
Heute hat meine Schwester Geburtstag. Sie ist älter als ich. Meine Schwester kennt mich, seit ich auf der Welt bin. Eigentlich sogar schon länger. Davor hat sie mitbekommen, wie ich im Bauch unserer Mutter gewachsen bin. Ich würde sagen, sie kennt mich ziemlich gut. Aber natürlich gibt es auch manches, was sie nicht von mir weiß.
Über Gott steht in der Bibel, dass es mit ihm anders ist. Er hat mich gekannt, als ich im Bauch gewachsen bin. Wie meine Schwester. Er kennt mich aber auch sogar noch länger. Er hat nämlich schon davor darüber nachgedacht wie ich werden soll. Als ich noch gar nicht im Bauch meiner Mutter war. In der Bibel steht, dass er alle Menschen schon so lange kennt. Und, dass er uns alle wunderbar gemacht hat.
Ich finde das eine tolle Vorstellung. Gott hat schon lange vor der Geburt an jeden Menschen gedacht. Und alle sind wunderbar. Auch, wenn mir vielleicht nicht immer gleich auffällt, warum. Für Gott sind sie wunderbar.
Meine Schwester kenne ich gut. Da muss ich nicht lange überlegen, warum sie toll ist. Sie ist eine tolle große Schwester für mich. Ich bin froh, dass sie da ist. Ohne sie wäre mein Leben nicht so schön. Ich bin Gott dankbar, dass er sie wunderbar gemacht hat.
»Liebe geht durch den Magen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2017 gesendet.
Bei Facebook gibt es voll viele Kochvideos. Die schau ich voll gerne. Die Typen kochen da nämlich meistens richtig gutes Zeug. Neulich haben sie am Ende von einem Video einen Spruch eingeblendet: „Liebe geht durch den Magen“.
Dieser Spruch stimmt total, finde ich. Wenn ich unterwegs bin, gehe ich gern Essen. Egal ob mit Freunden oder bei nem Date. Beim Essen ist es einfach gemütlich, man kann sich gut unterhalten. Und die Stimmung ist beim Essengehen gleich lockerer als sonst irgendwo.
Jesus war das Essen auch wichtig. Er hat zum Beispiel mal dafür gesorgt, dass 5.000 Menschen Essen hatten. Jesus hat da aber auch noch einen draufgesetzt. Er hat nämlich mal noch den Spruch gebracht: „Ich bin das Brot des Lebens“.
Voll komisch eigentlich. Ich würde nie von mir sagen, dass ich Brot bin. Aber Jesus meint das wohl anders: Er hat ja auch gewusst, dass Liebe durch den Magen geht. Und er hat den Menschen von der Liebe Gottes erzählt. Jesus hat diese Liebe Gottes auf der Erde gezeigt. Die Menschen um ihn haben sie erlebt. So wie Brot in meinen Bauch kommt und mich satt macht.
Voll gut, dass Jesus für viele ein Vorbild ist. Sie zeigen andere die Liebe Gottes auch heute noch. Und jetzt geh ich erstmal kochen.
»Dankbar für jeden Tag« von Jenni   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.01.2017 gesendet.
Ich habe beruflich oft mit alten Menschen zu tun. Und ich finde, dass viele alte Menschen echt klug sind. Neulich zum Beispiel war ich bei einem 95. Geburtstag. Das Krasse war: Die 95-Jährige war noch echt fit im Kopf. Das hatte ich vorher nicht erwartet.
Sie hat mir erzählt, dass sie mit ihrem Leben total zufrieden ist. Sie nimmt jeden Tag, wie er ist. Und abends geht sie dankbar ins Bett. Sie sagt nämlich, dass sie viel Gutes erlebt.
Ich finde das ist eine echt gute Einstellung. So viele andere Menschen jammern ständig rum. Diese 95-jährige Frau hätte schon auch Grund zum Jammern. Mit 95 geht es einem ja meist nicht mehr so gut. Anders als mit 20 oder so. Aber sie ist dankbar für all das Schöne, was sie hat. Und das sagt sie auch Gott. Wenn sie betet. Sie glaubt nämlich, dass er das schenkt.
Ich glaube auch, dass Gott es gut mit mir meint. Und dass er mir viel Gutes schenkt. Ich habe mir vorgenommen, dass ich mir das öfter bewusst mache. Dass ich nicht jammern möchte, sondern mich am Schönen freuen. Zum Beispiel, dass ich einen Job hab und tolle Freunde. Ich hoffe, dass ich das hinbekomme. Die 95-jährige Frau hat das nämlich geschafft. Sie ist für jeden Tag dankbar. Und ihr geht es damit echt gut. Sie ist da für mich ein Vorbild.
»Urlaub im Alltag« von Caro   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.01.2017 gesendet.
Der Sommer liegt mittlerweile ja ein ganz schönes Stück zurück. Manchmal bin ich richtig sehnsuchtsvoll, wenn ich an meinen Urlaub zurückdenke. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal alleine unterwegs. Zuerst hatte ich Angst, dass alleine reisen ja total einsam und langweilig sein könnte.
Aber es war einfach nur genial... jeden Tag genau das machen, worauf ich Lust habe. Ich hab mich frei gefühlt und das hat mich wirklich sehr, sehr glücklich gemacht.
Als ich dann wieder zu Hause war, ist der Alltag dann wieder ziemlich schnell über mich hereingebrochen. Auf einmal gibt es wieder 1 Million Termine, an die ich mich halten muss – egal ob ich Lust darauf habe, oder nicht.
Aber ich habe etwas Wichtiges aus meinem Urlaub gelernt...
Ich versuche jetzt – so gut es geht – mir einen Tag in der Woche so freizuhalten, dass ich wirklich keine Verpflichtungen oder Termine habe. Ein Tag in der Woche nur für mich allein. Damit ich an diesem Tag genau das tun kann, worauf ich Lust habe – wie im Urlaub eben.
Manchmal mache ich dann wirklich Urlaub – einen Mini-Urlaub in der Sauna zum Beispiel. Manchmal habe ich an dem Tag aber auch Lust zu arbeiten oder auch ganz viele Freunde zu treffen.
Das macht mich dann auch im Alltag viel entspannter weil ich weiß, dass ich am Wochenende, wenn ich frei habe, auch wirklich frei bin um das zu tun, was ich wirklich tun möchte...