»Christkind« von Anna L.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.12.2014 gesendet.
Eine Freundin von mir ist schwanger und der Geburtstermin ist der 25. Dezember. An Weihnachten Geburtstag haben – ja aus Sicht des Geburtstagskindes ist das nicht so prickelnd. Aber ich finde, für die Eltern gibt es fast keinen schöneren Geburtstermin für ihr Kind, als Weihnachten.
Ein Kind kommt zur Welt, das von der ganzen Familie sehnlichst erwartet wird. Ein Kind, über das sich alle freuen, das vielen ein Lachen und ein unbeschreibliches Glücksgefühl bringt. Durch so ein Gefühl kann ich wirklich realisieren, dass Weihnachten ist. Denn auch wenn dieses Kind nur von seiner Familie freudig erwartet wird und es auch bestimmt nicht die Welt rettet– es bringt die Weihnachtsfreude ziemlich auf den Punkt: weil immer dann, wenn ein Kind geboren wird, stellt es das Leben der Familie völlig auf den Kopf und alles wird anders. Anstrengend, aber auch schön. Und: Es lässt für einen kurzen Moment alle Sorgen vergessen und ich wette alle Eltern sind überzeugt davon, dass mit ihrem Kind die Welt ein kleines bisschen besser und schöner ist.
»Upcycling« von Anna L.   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.12.2014 gesendet.
Ich verschenke zu Weihnachten alte Klamotten von mir! Keine Angst, das klingt schlimmer als es ist. Ich folge dieses Jahr dem Trend „Upcyling“ – darauf gestoßen bin ich im Internet. Upcycling versucht, aus alten Sachen etwas Neues zu machen. Ich zerschneide alte Klamotten von mir in dünne Streifen, die ich weiterverarbeite. Ich kann daraus zum Beispiel einen Flickenteppich oder Wäschekorb häkeln. Im Internet gibt es unzählige Ideen. Dort gibt’s auch eine Anleitung, wie ich aus einem alten Fahrradrad eine Deckenleuchte basteln kann oder eine Küchenuhr aus einer alten Schallplatte. Wenn ich es richtig anstelle, sieht es aus wie neue Designer-Sachen.
Ich finde das super! Denn ich neige dazu, Dinge voreilig wegzuschmeißen. Durch „Upcyling“ bekomme ich Ideen, wie ich nachhaltig mit materiellen Dingen umgehen kann. Und mir macht es auch noch Spaß.
Ich verschenke zu Weihnachten nicht einfach etwas Altes – nein, ich verschenke etwas, in das ich viel Zeit gesteckt habe, um damit jemanden zu erfreuen, der mir etwas bedeutet.
»Advent« von Thomas   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.12.2014 gesendet.
Alle Jahre wieder beginnt ein Marathon voller Stress und Wahnsinn bis das Jahr zu Ende ist. Ich bin auf unzähligen Weihnachtsfeiern und in der Stadt schiebe ich mich durch Massen von angetrunkenen Weihnachtsmarktbesuchern. Nach Silvester ist der Spuk dann vorbei und alles beginnt wieder von vorne.
Manche meinen, Weihnachten sei die Zeit der Stille – das ist in meinen Augen der größte Witz, den es gibt. Ich kann nur nicht mehr darüber lachen. Ich will etwas verändern. Wenigstens für mich. Mir ist es zu laut und ich will mehr stille Momente erleben. Lärm, Stress und Hektik, kann ich leider nicht einfach ausschalten. Wenn’s mir aber zu viel wird, dann schlupf ich heimlich in eine Kirche. Dann ist es endlich still. Bei mir zu Hause steht die Kirche sogar in der Fußgängerzone – direkt neben den Geschäften. Ziemlich praktisch. Und wenn euch Lärm und Stress auch auf die Nerven gehen, dann sind Stille und eine Kirche vielleicht näher als ihr denkt.
»Schenken« von Caro   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.12.2014 gesendet.
Ein Freund von mir hat mit seiner Familie für Weihnachten dieses Jahr eine Regel aufgestellt: Verschenkt wird nur, was man selbst gemacht hat. Also… selbstgemachter Senf, selbstgestrickte Socken…
Da klingt für mich erstmal nach total viel Arbeit. Ich muss dann ja nicht nur für jeden was Passendes finden, sondern das dann ja auch noch selber machen!
Irgendwie finde ich das aber auch schön! Das Schenken bekommt so eine viel tiefere Bedeutung. Es heißt dann nicht nur: „Ich will dir eine Freude machen!“ sondern heißt auch: „Ich will dir eine Freude machen und dafür nehme ich mir ganz bewusst Zeit und stecke da ganz viel Arbeit rein.“
Leider werde ich niemals eine Bastel-Queen sein! Aber weil ich die Geste so schön finde, schreib ich dieses Jahr ganz persönliche Weihnachtsbriefe. Per Hand. Weil ich den Menschen um mich herum gerne zeige, wie wichtig sie mir sind…