Als ich heute zur Arbeit gegangen bin, seh ich, wie eine Radlerin pl√∂tzlich st√ľrzt. Sie ist ziemlich heftig auf ihren Kopf gefallen und erst mal liegen geblieben. Ich bin sofort losgerannt, um ihr zu helfen.

Ich habe sie angesprochen und sie hat nur verwirrt geantwortet. Sie hat erst mal nicht gewusst, was gerade passiert ist. Der Helm war kaputt und das Fahrrad verbogen. Sie meinte aber es geht ihr gut. Unter Schock kann man das nicht so sagen. Deshalb habe ich entschieden, dass ich erst mal bei ihr bleibe. Sie wollte dann irgendwann weiter.

Ich muss die ganze Zeit an die Frau denken. Das Ganze geht mir nach und ich hoffe, dass es ihr gut geht.

Eins hat mich allerdings wirklich gefreut. Ich bin nämlich nicht die Einzige gewesen, die helfen wollte. Es kam noch eine Frau dazu, die die Situation auch beobachtet hat und andere Passanten haben auch gefragt, ob sie helfen können.

 

 

Quelle: https://www.kreuzquer.info/?id=4562