Mein Freund und ich haben uns auf dem Sofa breitgemacht. Wir genie├čen unseren Feierabend, haben grade gegessen und jetzt schauen wir zusammen eine Serie. Alles ganz normal. Und trotzdem: Ich bin richtig zufrieden und gl├╝cklich, weil es einfach sch├Ân ist, mit ihm zusammen zu sein. Und das sage ich ihm auch: Es ist echt sch├Ân mit dir.
Damit dr├╝cke ich nicht nur aus, wie happy ich grade bin, sondern es macht meine Freude auch erst richtig vollst├Ąndig. K├Ânnte ich das meinem Freund nicht sagen, dann w├╝rde meinem Gl├╝ck in diesem Moment einfach was fehlen.
Ich glaube, wenn man sich ├╝ber etwas wirklich freut, dann kann man gar nicht anders, als diese Freude mit anderen zu teilen.
Und so ├Ąhnlich geht es mir auch oft mit Gott.
Ich freue mich ├╝ber Gott ÔÇô dar├╝ber, was f├╝r eine Freude seine Welt mir manchmal macht oder wie gut es sich anf├╝hlt, auf ihn zu vertrauen. So eine Freude kann ich nicht f├╝r mich behalten. Also lasse ich sie raus. Zum Beispiel, wenn ich bete und Gott sage, wie gl├╝cklich ich grade bin. Oder wenn ich anderen Leuten von Gott erz├Ąhle. Es geht dann nicht darum, andere von Gott zu ├╝berzeugen. Sondern: F├╝r mich wird die Freude ├╝ber Gott erst dann vollst├Ąndig, wenn ich sie mit ihm und anderen teilen kann.

 

 

Quelle: https://www.kreuzquer.info/?id=4549