Donnerstag, 25. Dezember 2025
Was nur wäre Weihnachten ohne Geschenke?
Meine Eltern haben das ausprobiert. Seit Jahren schon schenken sich die Erwachsenen in meiner Familie nichts mehr zu Weihnachten. Als Kind fand ich das echt ein bisschen komisch und konnte es gar nicht verstehen. Es ist doch voll blöd ohne Geschenke.
Aber je älter ich werde, desto mehr kann ich es nachvollziehen.
Zum einen, weil es echt ein ganz schöner Stress ist, jedes Jahr neue Ideen für Geschenke zu finden. Meistens bin ich so lange am Überlegen, dass es zeitlich dann ganz schön knapp wird, noch rechtzeitig etwas zu finden; und das nervt mich echt jedes Jahr. Eigentlich mache ich anderen total gerne Geschenke. Aber ich würde ihnen lieber etwas über das Jahr verteilt schenken; eben dann, wenn ich gerade etwas Schönes finde.
Zum anderen habe ich über die Jahre aber auch immer besser verstanden, dass es Wichtigeres gibt, als Geschenke zu bekommen. Ich genieße es zum Beispiel total, an Heiligabend in den Gottesdienst zu gehen und mich von der fröhlichen und feierlichen Stimmung dort anstecken zu lassen. Oder nach dem Gottesdienst mit meinen Eltern einen ganz ruhigen und gemütlichen Abend zu Hause zu verbringen.
Ich habe gelernt, an Weihnachten das zu sehen, was nicht für alle selbstverständlich ist: Liebe, Geborgenheit und eine Gemeinschaft, in der ich mich wohlfühle.
Meine Eltern haben das ausprobiert. Seit Jahren schon schenken sich die Erwachsenen in meiner Familie nichts mehr zu Weihnachten. Als Kind fand ich das echt ein bisschen komisch und konnte es gar nicht verstehen. Es ist doch voll blöd ohne Geschenke.
Aber je älter ich werde, desto mehr kann ich es nachvollziehen.
Zum einen, weil es echt ein ganz schöner Stress ist, jedes Jahr neue Ideen für Geschenke zu finden. Meistens bin ich so lange am Überlegen, dass es zeitlich dann ganz schön knapp wird, noch rechtzeitig etwas zu finden; und das nervt mich echt jedes Jahr. Eigentlich mache ich anderen total gerne Geschenke. Aber ich würde ihnen lieber etwas über das Jahr verteilt schenken; eben dann, wenn ich gerade etwas Schönes finde.
Zum anderen habe ich über die Jahre aber auch immer besser verstanden, dass es Wichtigeres gibt, als Geschenke zu bekommen. Ich genieße es zum Beispiel total, an Heiligabend in den Gottesdienst zu gehen und mich von der fröhlichen und feierlichen Stimmung dort anstecken zu lassen. Oder nach dem Gottesdienst mit meinen Eltern einen ganz ruhigen und gemütlichen Abend zu Hause zu verbringen.
Ich habe gelernt, an Weihnachten das zu sehen, was nicht für alle selbstverständlich ist: Liebe, Geborgenheit und eine Gemeinschaft, in der ich mich wohlfühle.
Mittwoch, 24. Dezember 2025
„Stille Nacht, heilige Nacht“
Ich liebe dieses Lied! Weil es für mich den Charakter von Weihnachten so gut beschreibt. Es ist schlicht, aber trotzdem ganz besonders.
Ich finde, es strahlt genau die Ruhe aus, die ich jedes Mal in mir fühle, wenn ich das Lied singe.
Die Melodie ist warm und lieblich; sogar n bisschen kitschig; aber das macht nichts. Ich mag aber auch den Text sehr gerne. Wenn beschrieben wird, dass alle ruhig sind oder sogar schlafen und einfach alles gut ist, dann überträgt sich dieses Gefühl immer auf mich und ich kann entspannen.
Besonders nach einer stressigen Adventszeit tut es mir immer richtig gut, wenn an Weihnachten ein bisschen Ruhe einkehrt. Da kommt mir das Lied dann immer sehr gelegen.
Das Lied hilft mir auch, mich auf die Geburt des Jesuskinds an Weihnachten vorzubereiten. Die kann ich nämlich viel besser fühlen, wenn ich ruhig bin.
Andere Leute mögen es an Weihnachten vielleicht etwas lauter, damit sie besser feiern und sich freuen können.
Aber für mich ist ein bisschen Ruhe an Weihnachten genau das Richtige.
Ich liebe dieses Lied! Weil es für mich den Charakter von Weihnachten so gut beschreibt. Es ist schlicht, aber trotzdem ganz besonders.
Ich finde, es strahlt genau die Ruhe aus, die ich jedes Mal in mir fühle, wenn ich das Lied singe.
Die Melodie ist warm und lieblich; sogar n bisschen kitschig; aber das macht nichts. Ich mag aber auch den Text sehr gerne. Wenn beschrieben wird, dass alle ruhig sind oder sogar schlafen und einfach alles gut ist, dann überträgt sich dieses Gefühl immer auf mich und ich kann entspannen.
Besonders nach einer stressigen Adventszeit tut es mir immer richtig gut, wenn an Weihnachten ein bisschen Ruhe einkehrt. Da kommt mir das Lied dann immer sehr gelegen.
Das Lied hilft mir auch, mich auf die Geburt des Jesuskinds an Weihnachten vorzubereiten. Die kann ich nämlich viel besser fühlen, wenn ich ruhig bin.
Andere Leute mögen es an Weihnachten vielleicht etwas lauter, damit sie besser feiern und sich freuen können.
Aber für mich ist ein bisschen Ruhe an Weihnachten genau das Richtige.
Dienstag, 23. Dezember 2025
Ich bin dieses Jahr an Weinachten zum ersten Mal alleine. Weil ich nämlich gerade mein FSJ mache, wohne ich weit von Zuhause weg und kann deshalb nicht mit meiner Familie feiern.
Das löst schon ein komisches Gefühl in mir aus, denn eigentlich ist die Zeit mit meiner Familie das, was ich an Weihnachten besonders gerne mag.
Ich habe ein bisschen Angst, dass ich mich dieses Mal einsam und allein fühlen werde.
Wenn ich genauer darüber nachdenke, wird mir klar: Viele Menschen sind an Weihnachten alleine. Viele haben gar keine andere Wahl.
Ich könnte schon nach Hause fahren, wenn ich das unbedingt will.
Andere haben keine Familie in der Nähe oder keinen Kontakt mehr zu ihren Verwandten. Und haben auch sonst keine Menschen um sich herum, mit denen sie feiern könnten.
Es macht mich echt traurig, dass diese Leute allein sein müssen. Und es macht mich erst recht traurig, dass ich noch nie so wirklich darüber nachgedacht habe: An Weihnachten sind viele Menschen allein. Und spüren es noch viel mehr als sonst das Jahr über
Erst jetzt, weil ich selbst in einer ähnlichen Situation bin, denke ich darüber nach.
Vielleicht geht es anderen FSJlern in der Nähe ja auch so wie mir. Ich lade sie einfach ein, mit mir zu feiern. Dann müssen wir alle an Weihnachten nicht alleine sein.
Das löst schon ein komisches Gefühl in mir aus, denn eigentlich ist die Zeit mit meiner Familie das, was ich an Weihnachten besonders gerne mag.
Ich habe ein bisschen Angst, dass ich mich dieses Mal einsam und allein fühlen werde.
Wenn ich genauer darüber nachdenke, wird mir klar: Viele Menschen sind an Weihnachten alleine. Viele haben gar keine andere Wahl.
Ich könnte schon nach Hause fahren, wenn ich das unbedingt will.
Andere haben keine Familie in der Nähe oder keinen Kontakt mehr zu ihren Verwandten. Und haben auch sonst keine Menschen um sich herum, mit denen sie feiern könnten.
Es macht mich echt traurig, dass diese Leute allein sein müssen. Und es macht mich erst recht traurig, dass ich noch nie so wirklich darüber nachgedacht habe: An Weihnachten sind viele Menschen allein. Und spüren es noch viel mehr als sonst das Jahr über
Erst jetzt, weil ich selbst in einer ähnlichen Situation bin, denke ich darüber nach.
Vielleicht geht es anderen FSJlern in der Nähe ja auch so wie mir. Ich lade sie einfach ein, mit mir zu feiern. Dann müssen wir alle an Weihnachten nicht alleine sein.
Montag, 22. Dezember 2025
Plätzchen backen, jeden Tag ein Türchen im Adventskalender öffnen und auf Weihnachten warten.
So hat sich die Adventszeit oft angefühlt, als ich klein war.
Inzwischen ist es meistens anders. Ich warte zwar immer noch auf Weihnachten, so wie früher, aber es sind noch so viele Erwartungen dazugekommen.
Ich erwarte, dass die Adventszeit ein wenig Ruhe bringt, damit ich sie genießen kann; ich erwarte, dass ich dieses Jahr endlich die perfekten Geschenke für meine Familie finde.
Aber das klappt einfach nicht. Und das enttäuscht mich irgendwie immer wieder, obwohl ich eigentlich schon damit rechne.
Dieses Mal sind meine Erwartungen besonders hoch. Ich bin jetzt mit der Schule fertig, und müsste eigentlich mehr Zeit und Ruhe haben.
Aber dann denk ich mir auch: Muss Weihnachten perfekt sein? Darum geht es doch bei diesem Fest gar nicht.
Maria und Josef haben sich das mit der Geburt ihres ersten Kindes bestimmt auch ein bisschen perfekter vorgestellt, aber mussten am Ende mit einem Stall klarkommen, weil sie überall sonst abgewiesen wurden.
Und der Sohn Gottes war auch kein großer König, wie es viele Leute erwartet haben, sondern nur ein kleines Baby.
Vielleicht geht’s an Weihnachten gerade darum:
Die Dinge müssen gar nicht perfekt sein, um besonders und schön zu werden.
So hat sich die Adventszeit oft angefühlt, als ich klein war.
Inzwischen ist es meistens anders. Ich warte zwar immer noch auf Weihnachten, so wie früher, aber es sind noch so viele Erwartungen dazugekommen.
Ich erwarte, dass die Adventszeit ein wenig Ruhe bringt, damit ich sie genießen kann; ich erwarte, dass ich dieses Jahr endlich die perfekten Geschenke für meine Familie finde.
Aber das klappt einfach nicht. Und das enttäuscht mich irgendwie immer wieder, obwohl ich eigentlich schon damit rechne.
Dieses Mal sind meine Erwartungen besonders hoch. Ich bin jetzt mit der Schule fertig, und müsste eigentlich mehr Zeit und Ruhe haben.
Aber dann denk ich mir auch: Muss Weihnachten perfekt sein? Darum geht es doch bei diesem Fest gar nicht.
Maria und Josef haben sich das mit der Geburt ihres ersten Kindes bestimmt auch ein bisschen perfekter vorgestellt, aber mussten am Ende mit einem Stall klarkommen, weil sie überall sonst abgewiesen wurden.
Und der Sohn Gottes war auch kein großer König, wie es viele Leute erwartet haben, sondern nur ein kleines Baby.
Vielleicht geht’s an Weihnachten gerade darum:
Die Dinge müssen gar nicht perfekt sein, um besonders und schön zu werden.
Sonntag, 24. August 2025
Ich war auf Klassenfahrt in Rom. Besonders beeindruckt haben mich dort die alten Gebäude. Wenn ich so alte Bauwerke sehe, fühle ich mich mit den vielen Menschen verbunden, die im Laufe der Zeit an den gleichen Orten standen. Sie haben auf diese Gebäude geschaut und waren genauso beeindruckt von ihnen wie ich heute.
Dieses Bewusstsein hilft mir oft, wenn ich unsicher bin, Angst habe oder zweifle. Ich erinnere mich dann nämlich immer daran, dass schon so viele Menschen vor mir in ähnlichen Lebenssituationen waren und sich so gefühlt haben wie ich.
Bestimmt haben diese Menschen nicht alle ihre Probleme lösen können und sicherlich lief vieles nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben. Aber die Erde hat sich immer weitergedreht und das Leben ist weitergegangen, sonst könnte ich nicht da in Rom stehen.
Wenn ich mir die alten Bauwerke anschaue, dann muss ich auch daran denken, wie viele Menschen noch nach mir auf diese Erde kommen und vielleicht mal an der gleichen Stelle stehen werden, wie ich gerade.
Und vielleicht denken sie dann auch daran, dass das Leben immer weiter geht, und jeder seinen Teil dazu beitragen kann, dass das so ist.
Dieses Bewusstsein hilft mir oft, wenn ich unsicher bin, Angst habe oder zweifle. Ich erinnere mich dann nämlich immer daran, dass schon so viele Menschen vor mir in ähnlichen Lebenssituationen waren und sich so gefühlt haben wie ich.
Bestimmt haben diese Menschen nicht alle ihre Probleme lösen können und sicherlich lief vieles nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben. Aber die Erde hat sich immer weitergedreht und das Leben ist weitergegangen, sonst könnte ich nicht da in Rom stehen.
Wenn ich mir die alten Bauwerke anschaue, dann muss ich auch daran denken, wie viele Menschen noch nach mir auf diese Erde kommen und vielleicht mal an der gleichen Stelle stehen werden, wie ich gerade.
Und vielleicht denken sie dann auch daran, dass das Leben immer weiter geht, und jeder seinen Teil dazu beitragen kann, dass das so ist.
Freitag, 22. August 2025
Bei mir ist mal wieder echt viel los. Den ganzen Tag renne ich von einem Termin vom anderen und hab total viel zu tun.
Ich erwische mich an solchen Tagen oft dabei, wie ich nur noch hoffe, dass der Tag bald vorbei ist und ich zur Entspannung eine Folge meiner Lieblingsserie gucken kann. Die Tage ziehen vorbei, ohne dass ich sie wirklich wahrnehme.
Dann beginnt auch schon die Vorfreude auf die Zeit, wenn der Stress endlich zu Ende ist. Aber blöd daran ist, dass ich diese Tage dann manchmal fast noch weniger wahrnehme. Ich konzentriere mich nur noch darauf, dass sie vorbeigehen.
Das macht mich ziemlich traurig. Ich verschwende so viel Zeit meines Lebens, wenn ich mich nur auf die schlechten Sachen konzentriere. Ich sehe nur das Negative, all das, was ich noch erledigen muss und das, worauf ich keine Lust hab. Dadurch gebe ich dem Tag aber von Anfang an gar keine Chance, ein richtig guter zu werden. So bemerke ich die Momente auch nicht, die ihn schön machen könnten. Das schöne Wetter oder die Erlebnisse, von denen meine Freunde berichten.
Ich will aber in Zukunft versuchen, auch in solchen Zeiten einen Blick für die kleinen Momente zu behalten.
Vielleicht nehme ich mir einfach mal bewusst Pausen, um in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken.
Oder ich setzte mich draußen auf eine Parkbank, wenn ich Nachrichten beantworten muss und kann so immerhin die Sonne genießen.
Es ist bestimmt nicht einfach, in stressigen Zeiten die Ruhe zu bewahren, aber vielleicht schaff’ ich es mit solchen Kompromissen in Zukunft mehr, jeden Tag so gut es geht zu genießen.
Ich erwische mich an solchen Tagen oft dabei, wie ich nur noch hoffe, dass der Tag bald vorbei ist und ich zur Entspannung eine Folge meiner Lieblingsserie gucken kann. Die Tage ziehen vorbei, ohne dass ich sie wirklich wahrnehme.
Dann beginnt auch schon die Vorfreude auf die Zeit, wenn der Stress endlich zu Ende ist. Aber blöd daran ist, dass ich diese Tage dann manchmal fast noch weniger wahrnehme. Ich konzentriere mich nur noch darauf, dass sie vorbeigehen.
Das macht mich ziemlich traurig. Ich verschwende so viel Zeit meines Lebens, wenn ich mich nur auf die schlechten Sachen konzentriere. Ich sehe nur das Negative, all das, was ich noch erledigen muss und das, worauf ich keine Lust hab. Dadurch gebe ich dem Tag aber von Anfang an gar keine Chance, ein richtig guter zu werden. So bemerke ich die Momente auch nicht, die ihn schön machen könnten. Das schöne Wetter oder die Erlebnisse, von denen meine Freunde berichten.
Ich will aber in Zukunft versuchen, auch in solchen Zeiten einen Blick für die kleinen Momente zu behalten.
Vielleicht nehme ich mir einfach mal bewusst Pausen, um in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken.
Oder ich setzte mich draußen auf eine Parkbank, wenn ich Nachrichten beantworten muss und kann so immerhin die Sonne genießen.
Es ist bestimmt nicht einfach, in stressigen Zeiten die Ruhe zu bewahren, aber vielleicht schaff’ ich es mit solchen Kompromissen in Zukunft mehr, jeden Tag so gut es geht zu genießen.
Mittwoch, 20. August 2025
Mein Relilehrer hat unserer Klasse Lesezeichen geschenkt. Ich fand das eine total süße Geste und habe meines vorne in mein Hausaufgabenheft geklebt. Es hat mich durch das gesamte bisherige Jahr begleitet. Am Anfang fand ich es eigentlich nur hübsch. Ich hab mich aber so dran gewöhnt, dass ich mich immer sehr freue, wenn ich es anschaue.
Ob mein Lehrer weiß, was für eine besondere Bedeutung dieses Stück Pappe für mich hat? Er hat uns erzählt, dass er die Lesezeichen bei einer Konferenz mitgenommen hat. Und weil er sie selber nicht gebraucht hat, hat er sie uns geschenkt. Um uns eine Freude zu machen.
Ich finde es erstaunlich, dass es oft gar nicht darauf ankommt, was man hat, sondern eher wie man es bekommen hat und was es für einen geworden ist. Es hätte gar kein Lesezeichen sein müssen. Es könnte genauso gut eine Postkarte, ein Foto oder ein Blümchen sein. Jemand wollte mir eine Freude machen.
Ich finde, damit bekommt etwas Wertloses plötzlich einen ganz besonderen Wert. Denn ich bekomme ja nicht nur ein Lesezeichen geschenkt, sondern damit auch Liebe, Zuneigung und das Gefühl, dass ich jemandem wichtig bin.
Ob mein Lehrer weiß, was für eine besondere Bedeutung dieses Stück Pappe für mich hat? Er hat uns erzählt, dass er die Lesezeichen bei einer Konferenz mitgenommen hat. Und weil er sie selber nicht gebraucht hat, hat er sie uns geschenkt. Um uns eine Freude zu machen.
Ich finde es erstaunlich, dass es oft gar nicht darauf ankommt, was man hat, sondern eher wie man es bekommen hat und was es für einen geworden ist. Es hätte gar kein Lesezeichen sein müssen. Es könnte genauso gut eine Postkarte, ein Foto oder ein Blümchen sein. Jemand wollte mir eine Freude machen.
Ich finde, damit bekommt etwas Wertloses plötzlich einen ganz besonderen Wert. Denn ich bekomme ja nicht nur ein Lesezeichen geschenkt, sondern damit auch Liebe, Zuneigung und das Gefühl, dass ich jemandem wichtig bin.
Dienstag, 19. August 2025
Aufgeben ist oft leichter, als neu anfangen.
Ich hab ein Video von einer jungen Frau gesehen. Sie hat nach sechs Jahren Pause wieder mit der rhythmischen Sportgymnastik angefangen.
Das fand ich schon echt krass. Es ist schwer genug, ein neues Hobby zu beginnen. Aber mit einem wieder zu starten, in dem sie mal so richtig gut war, ist bestimmt noch viel härter. Die ganze Zeit sieht sie wahrscheinlich vor sich, was sie früher geschafft hat und was sie heute nicht mehr kann.
Doch das war noch gar nicht alles: Bei ihrem ersten Wettkampf nach dem Neustart hat sie sich nämlich den Fuß gebrochen und musste erst mal zwei Monate Pause machen.
Die meisten Leute hätten hier wahrscheinlich endgültig aufgeben. Ich bestimmt auch.
Doch sie hat sich davon nicht aufhalten lassen. In ihren Videos sagt sie, dass sie diese „Zwangspause“ sogar stärker macht. Und das glaube ich auch. Nämlich innerlich stärker. Wenn man schon gleich zu Beginn solche großen Hindernisse überwinden muss, dann fühlt sich alles andere vielleicht leichter an. Man kann dann auf das zurückblicken, was man schon geschafft hat.
Ich finde die Geschichte sehr beeindruckend und auch inspirierend. Sie kämpft für ihre Leidenschaft und ihre Ziele, egal, was sich ihr in den Weg stellt. Das merk ich mir: Aufgeben ist der leichtere Weg, aber durch Aufgeben komme ich eben nicht ans Ziel.
Ich hab ein Video von einer jungen Frau gesehen. Sie hat nach sechs Jahren Pause wieder mit der rhythmischen Sportgymnastik angefangen.
Das fand ich schon echt krass. Es ist schwer genug, ein neues Hobby zu beginnen. Aber mit einem wieder zu starten, in dem sie mal so richtig gut war, ist bestimmt noch viel härter. Die ganze Zeit sieht sie wahrscheinlich vor sich, was sie früher geschafft hat und was sie heute nicht mehr kann.
Doch das war noch gar nicht alles: Bei ihrem ersten Wettkampf nach dem Neustart hat sie sich nämlich den Fuß gebrochen und musste erst mal zwei Monate Pause machen.
Die meisten Leute hätten hier wahrscheinlich endgültig aufgeben. Ich bestimmt auch.
Doch sie hat sich davon nicht aufhalten lassen. In ihren Videos sagt sie, dass sie diese „Zwangspause“ sogar stärker macht. Und das glaube ich auch. Nämlich innerlich stärker. Wenn man schon gleich zu Beginn solche großen Hindernisse überwinden muss, dann fühlt sich alles andere vielleicht leichter an. Man kann dann auf das zurückblicken, was man schon geschafft hat.
Ich finde die Geschichte sehr beeindruckend und auch inspirierend. Sie kämpft für ihre Leidenschaft und ihre Ziele, egal, was sich ihr in den Weg stellt. Das merk ich mir: Aufgeben ist der leichtere Weg, aber durch Aufgeben komme ich eben nicht ans Ziel.
Montag, 18. August 2025
Am letzten Schultag geh ich mit meiner Mutter immer „zur Feier des Tages“ einen Eisbecher essen. Darauf freu ich mich schon die ganze Woche und das Eisessen zeigt mir jedes Jahr: Jetzt sind Sommerferien! Endlich!
Dieses Jahr ist unser Eisessen leider ausgefallen, weil ich krank war. Wir holen es nach, aber es hat am letzten Schultag echt gefehlt. Da war nicht dieses „Endlich Ferien“-Gefühl.
Dabei sind doch eigentlich alle Tage gleich. Das Datum im Kalender sagt nicht, was an diesem Tag passieren wird. Man könnte wahrscheinlich auch Weihnachten oder den Geburtstag an einem anderen Tag feiern. Und man würde es vielleicht gar nicht bemerken, wenn man es so feiert, wie immer.
Ich glaub, was das Datum besonders macht, sind Erlebnisse, Menschen und auch, wie man den Tag gestaltet. Und erst durch das, was ich an dem Tag erlebe, bekommt er seine Bedeutung.
Auch wenn der letzte Schultag für mich jetzt gar nichts Besonderes war, dann vielleicht der Tag, an dem wir das Eisessen nachholen! Ich sehe es als Experiment und schaue, ob es funktioniert. Denn dann könnte man jeden Tag zu einem besonderen Tag machen!
Dieses Jahr ist unser Eisessen leider ausgefallen, weil ich krank war. Wir holen es nach, aber es hat am letzten Schultag echt gefehlt. Da war nicht dieses „Endlich Ferien“-Gefühl.
Dabei sind doch eigentlich alle Tage gleich. Das Datum im Kalender sagt nicht, was an diesem Tag passieren wird. Man könnte wahrscheinlich auch Weihnachten oder den Geburtstag an einem anderen Tag feiern. Und man würde es vielleicht gar nicht bemerken, wenn man es so feiert, wie immer.
Ich glaub, was das Datum besonders macht, sind Erlebnisse, Menschen und auch, wie man den Tag gestaltet. Und erst durch das, was ich an dem Tag erlebe, bekommt er seine Bedeutung.
Auch wenn der letzte Schultag für mich jetzt gar nichts Besonderes war, dann vielleicht der Tag, an dem wir das Eisessen nachholen! Ich sehe es als Experiment und schaue, ob es funktioniert. Denn dann könnte man jeden Tag zu einem besonderen Tag machen!
Samstag, 12. Juli 2025
Vor der Kursstufe waren meine beste Freundin Floris und ich unzertrennlich. Wir hatten alle Fächer zusammen, saßen im Unterricht nebeneinander. Wir waren eigentlich immer zusammen unterwegs. Die Kursstufe war da eine große Umstellung für uns: Wir haben fast keine Fächer mehr zusammen und oft auch zu komplett unterschiedlichen Zeiten Unterrichtsbeginn und -ende. Das ist mir lange Zeit echt schwergefallen, aber wir haben unseren Weg gefunden: Wir sehen uns jetzt in den Pausen und schreiben und telefonieren nach der Schule sehr oft.
Außerdem hat mich ein Mädchen, mit dem ich ziemlich viele Fächer zusammen hab, gefragt, ob wir mal was zusammen unternehmen wollen. Darüber hab ich mich echt gefreut. Wir kennen uns nämlich schon seit der 5. Klasse und haben uns immer gut verstanden. Aber wir haben uns nie getroffen, weil sie auch eine beste Freundin hat, mit der sie immer unterwegs war. Sie ist jetzt aber in einer ähnlichen Situation wie ich, dass sie mit ihrer besten Freundin nur noch wenig Unterricht zusammen hat.
Insgesamt würde ich sagen: Die Kursstufe kann Freundschaften verändern. Ich habe mich aber bemüht und deshalb konnte ich die Freundschaft mit Floris genauso gut erhalten.
Weil wir aber mehr Freiraum haben, konnte ich auch neue gute Freunde finden, mit denen ich vorher nicht so viel zu tun hatte.
Vielleicht musste ich mich einfach mal aus meiner gewohnten Comfortzone bewegen, um zu sehen, was mich dort für neue und gute Freundschaften erwarten.
Außerdem hat mich ein Mädchen, mit dem ich ziemlich viele Fächer zusammen hab, gefragt, ob wir mal was zusammen unternehmen wollen. Darüber hab ich mich echt gefreut. Wir kennen uns nämlich schon seit der 5. Klasse und haben uns immer gut verstanden. Aber wir haben uns nie getroffen, weil sie auch eine beste Freundin hat, mit der sie immer unterwegs war. Sie ist jetzt aber in einer ähnlichen Situation wie ich, dass sie mit ihrer besten Freundin nur noch wenig Unterricht zusammen hat.
Insgesamt würde ich sagen: Die Kursstufe kann Freundschaften verändern. Ich habe mich aber bemüht und deshalb konnte ich die Freundschaft mit Floris genauso gut erhalten.
Weil wir aber mehr Freiraum haben, konnte ich auch neue gute Freunde finden, mit denen ich vorher nicht so viel zu tun hatte.
Vielleicht musste ich mich einfach mal aus meiner gewohnten Comfortzone bewegen, um zu sehen, was mich dort für neue und gute Freundschaften erwarten.
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