Dienstag, 20. Mai 2025
TikTok ist wie Leben im Zeitraffer. Vor paar Wochen war "we listen and we don't judge" noch voll das Ding. Oder kennt ihr noch den "emergency contact"-Trend? Jetzt sind beide irgendwie schon gar kein Thema mehr.
Ich merk das richtig: Ich komm da gar nicht mehr hinterher. Es ist, als würde auf TikTok die Zeit schneller laufen als im echten Leben. Was gestern noch cool war, ist heute schon cringe. Der Sommer-Sneaker vom letzten Jahr? Jetzt schon wieder out.
Wenn mich die schnelle TikTok-Welt mal wieder völlig überfordert, dann leg ich das Handy weg. Ganz bewusst. Und mach was wozu man kein Handy braucht. Kaffee trinken mit einer Freundin. Ein Spaziergang ohne Kopfhörer. Ein Buch lesen. Ja, aus echtem Papier.
Oder mal wieder 'ne Runde mit Gott quatschen.
Ich hab gemerkt, dass ich nicht jeden Trend mitmachen muss, um dazuzugehören. Manchmal ist es okay, einfach mal stehenzubleiben. Auch, wenn alles andere rennt.
Und vielleicht ist genau das mein persönlicher Trend: Entschleunigung. Echtzeit statt Trend-Stress. Dann ist die FOMO auch nicht so groß, wenn ich bei ein paar Tiktok-Trends mal aussetze.
Ich merk das richtig: Ich komm da gar nicht mehr hinterher. Es ist, als würde auf TikTok die Zeit schneller laufen als im echten Leben. Was gestern noch cool war, ist heute schon cringe. Der Sommer-Sneaker vom letzten Jahr? Jetzt schon wieder out.
Wenn mich die schnelle TikTok-Welt mal wieder völlig überfordert, dann leg ich das Handy weg. Ganz bewusst. Und mach was wozu man kein Handy braucht. Kaffee trinken mit einer Freundin. Ein Spaziergang ohne Kopfhörer. Ein Buch lesen. Ja, aus echtem Papier.
Oder mal wieder 'ne Runde mit Gott quatschen.
Ich hab gemerkt, dass ich nicht jeden Trend mitmachen muss, um dazuzugehören. Manchmal ist es okay, einfach mal stehenzubleiben. Auch, wenn alles andere rennt.
Und vielleicht ist genau das mein persönlicher Trend: Entschleunigung. Echtzeit statt Trend-Stress. Dann ist die FOMO auch nicht so groß, wenn ich bei ein paar Tiktok-Trends mal aussetze.
Samstag, 12. April 2025
Mit meinem eigenen Fahrrad kämpfe ich mich mühsam die Hügel hinauf. Davon gibt’s in Tübingen mehr als genug. Tübingen warum bist du so hügelig? Jede Steigung kostet Kraft – und wenn dann noch Gegenwind aufkommt…
Manchmal darf ich das E-Bike meiner Mama ausleihen – und dann ist alles anders! Steile Anstiege? Kein Problem. Gegenwind? Spüre ich kaum. Mit der Unterstützung der Batterie fühlt sich jede sonst so anstrengende Strecke plötzlich super easy an.
In den Momenten in meinem Leben in denen sich alles schwer anfühlt oder wo ich Angst vor einer Herausforderung hab, da fühlt sich mein Glaube an, wie so ein Motor bei nem E-Bike. Da spüre ich, dass Gott da ist und mir Kraft gibt. Ohne Gott, müsste ich mich alleine mühsam da durchkämpfen. Vielleicht würde ich irgendwann sogar aufgeben.
Gott nimmt mir die Anstrengung nicht komplett ab, aber unterstützt mich, genauso wie der Akku beim E-Bike. Plötzlich geht es leichter, ich habe neue Energie und das Gefühl, dass ich nicht alles allein bewältigen muss.
Beim E-Bike ist nach dem dritten der Hügel der Akku leer. Ich bin froh, dass Gott da nicht so schnell klein zu kriegen ist – egal wie groß die Herausforderung auch sein mag.
Manchmal darf ich das E-Bike meiner Mama ausleihen – und dann ist alles anders! Steile Anstiege? Kein Problem. Gegenwind? Spüre ich kaum. Mit der Unterstützung der Batterie fühlt sich jede sonst so anstrengende Strecke plötzlich super easy an.
In den Momenten in meinem Leben in denen sich alles schwer anfühlt oder wo ich Angst vor einer Herausforderung hab, da fühlt sich mein Glaube an, wie so ein Motor bei nem E-Bike. Da spüre ich, dass Gott da ist und mir Kraft gibt. Ohne Gott, müsste ich mich alleine mühsam da durchkämpfen. Vielleicht würde ich irgendwann sogar aufgeben.
Gott nimmt mir die Anstrengung nicht komplett ab, aber unterstützt mich, genauso wie der Akku beim E-Bike. Plötzlich geht es leichter, ich habe neue Energie und das Gefühl, dass ich nicht alles allein bewältigen muss.
Beim E-Bike ist nach dem dritten der Hügel der Akku leer. Ich bin froh, dass Gott da nicht so schnell klein zu kriegen ist – egal wie groß die Herausforderung auch sein mag.
Donnerstag, 10. April 2025
Käse und Marmelade sind mein perfektes Frühstücksmatch. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber wenn ich auf mein Brötchen erst Omas Erdbeermarmelade streiche und dann noch 'ne Scheibe Gouda lege, dann ist das für mich 'ne richtige Geschmacksexplosion. Ich hätte früher nie gedacht, dass das passt – aber dann hab ich’s probiert und BAM, mein Frühstück ist nie wieder dasselbe!
Diese Mischung aus Käse und Marmelade ist auch 'ne super Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Neues zuzulassen und offen zu bleiben. Nicht nur beim Essen, sondern auch im Leben. Manchmal denken wir vielleicht, dass Dinge oder Menschen nicht zusammenpassen, weil sie unterschiedlich sind. Doch wer sich traut, Neues auszuprobieren, entdeckt oft, dass genau diese Unterschiede erst den Spice ins Leben geben. Wer nur bei dem bleibt, was er kennt, verpasst vielleicht die besten Erfahrungen.
So eine Offenheit, auch mal Käse mit Marmelade zu probieren, die wird auch in der Bibel von uns im Miteinander gefordert: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat" (Römer 15,7). Das bedeutet für mich, Menschen nicht vorschnell zu beurteilen, sondern ihnen mit Liebe und Neugier zu begegnen. Denn ich glaube: das Leben ist oft wie mein Frühstück: süß und salzig, voller Gegensätze – und genau deswegen so wunderbar.
Diese Mischung aus Käse und Marmelade ist auch 'ne super Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Neues zuzulassen und offen zu bleiben. Nicht nur beim Essen, sondern auch im Leben. Manchmal denken wir vielleicht, dass Dinge oder Menschen nicht zusammenpassen, weil sie unterschiedlich sind. Doch wer sich traut, Neues auszuprobieren, entdeckt oft, dass genau diese Unterschiede erst den Spice ins Leben geben. Wer nur bei dem bleibt, was er kennt, verpasst vielleicht die besten Erfahrungen.
So eine Offenheit, auch mal Käse mit Marmelade zu probieren, die wird auch in der Bibel von uns im Miteinander gefordert: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat" (Römer 15,7). Das bedeutet für mich, Menschen nicht vorschnell zu beurteilen, sondern ihnen mit Liebe und Neugier zu begegnen. Denn ich glaube: das Leben ist oft wie mein Frühstück: süß und salzig, voller Gegensätze – und genau deswegen so wunderbar.
Dienstag, 08. April 2025
Kennt ihr das? Man ist mit unterschiedlichen Leuten auch selber ein bisschen anders? Mit Katha bin ich richtig albern – wir lachen über die bescheuertsten Dinge. Mit Krissi und Maxi kann ich tiefgründige Gespräche führen. Und Cosi und Seli kennen besonders meine wütende Seite, wenn ich mich über Ungerechtigkeit aufrege. Und dann gibt es die, bei denen ich einfach still sein kann, ohne dass es unangenehm wird.
Je nachdem, mit wem ich zusammen bin, kommen unterschiedliche Seiten von mir zum Vorschein. Bei meiner Familie bin ich vor allem die Tochter und Schwester. Für meine Friends bin ich die Zuhörerin, die Mutmacherin oder die, die selbst Trost braucht. Keine dieser Facetten ist falsch. Sie gehören alle zu mir. Aber manchmal frage ich mich: Gibt es überhaupt jemanden, der wirklich alles an mir kennt und versteht? Ohne Filter? Ohne Rollen?
Ich glaube, ja. Gott sieht mich in jedem Moment, egal ob ich fröhlich, total wütend, verletzlich oder richtig liebevoll bin. Gott kennt meine Stärken und meine Schwächen, meine Zweifel und meine Träume. Und trotzdem – oder gerade deshalb – liebt Gott mich genauso, wie ich bin.
Diese Gewissheit gibt mir Halt. Denn selbst, wenn ich mich manchmal frage, wer ich wirklich bin, weiß ich: Gott kennt mich ganz. Und das reicht.
Je nachdem, mit wem ich zusammen bin, kommen unterschiedliche Seiten von mir zum Vorschein. Bei meiner Familie bin ich vor allem die Tochter und Schwester. Für meine Friends bin ich die Zuhörerin, die Mutmacherin oder die, die selbst Trost braucht. Keine dieser Facetten ist falsch. Sie gehören alle zu mir. Aber manchmal frage ich mich: Gibt es überhaupt jemanden, der wirklich alles an mir kennt und versteht? Ohne Filter? Ohne Rollen?
Ich glaube, ja. Gott sieht mich in jedem Moment, egal ob ich fröhlich, total wütend, verletzlich oder richtig liebevoll bin. Gott kennt meine Stärken und meine Schwächen, meine Zweifel und meine Träume. Und trotzdem – oder gerade deshalb – liebt Gott mich genauso, wie ich bin.
Diese Gewissheit gibt mir Halt. Denn selbst, wenn ich mich manchmal frage, wer ich wirklich bin, weiß ich: Gott kennt mich ganz. Und das reicht.
Samstag, 01. März 2025
XBox an, Spiel starten und fantastische Welten erkunden. So sieht grade meine Freizeit aus, wenn ich mal 'n Stündchen frei habe. Ich zocke Hogwarts Legacy. Das Spiel ist einfach genau das, was ich mir als Harry-Potter-Fan immer gewünscht habe. Ich kann Zaubersprüche lernen, durch die Gänge von Hogwarts schleichen, und auf einem Besen durch die Lüfte sausen … Das fühlt sich wie mein Kindheitstraum, der endlich wahr wird.
Besonders das Fliegen auf dem Besen fasziniert mich. Mit dem kann ich völlig frei über Wälder und Seen der magischen Welt gleiten. Dann lasse ich die Zauberschule und meine Challenges im Spiel einfach hinter mir. Bei meinem letzten Rundflug hab ich mich dann mal gefragt, was mir so ein Gefühl eigentlich im Alltag , also in der realen Welt, gibt? So ein Leicht sein, dieses Abschalten. Ich finde so ein Gefühl bei Gott. Wenn ich mich an 'nem Sonntag morgen in den Gottesdienst setze oder für mich mal ein kleines Gebet spreche. Das sind Momente in denen ich mich auch ohne Hogwarts-Magie schwerelos fühle, weil ich weiß: Ich bin gehalten.
Gerade wenn in meinem Leben viel los ist und mich Sorgen runterziehen, dann brauch ich das. Dann tut es gut, mich innerlich auf diesen Besen zu setzen, das Schwere loszulassen und mich Gott vertrauensvoll in die Hände zu geben.
Das fühlt sich für mich mindestens genau so nice an, wie in Hogwarts Legacy 'ne Runde ums Schloss zu fliegen.
Besonders das Fliegen auf dem Besen fasziniert mich. Mit dem kann ich völlig frei über Wälder und Seen der magischen Welt gleiten. Dann lasse ich die Zauberschule und meine Challenges im Spiel einfach hinter mir. Bei meinem letzten Rundflug hab ich mich dann mal gefragt, was mir so ein Gefühl eigentlich im Alltag , also in der realen Welt, gibt? So ein Leicht sein, dieses Abschalten. Ich finde so ein Gefühl bei Gott. Wenn ich mich an 'nem Sonntag morgen in den Gottesdienst setze oder für mich mal ein kleines Gebet spreche. Das sind Momente in denen ich mich auch ohne Hogwarts-Magie schwerelos fühle, weil ich weiß: Ich bin gehalten.
Gerade wenn in meinem Leben viel los ist und mich Sorgen runterziehen, dann brauch ich das. Dann tut es gut, mich innerlich auf diesen Besen zu setzen, das Schwere loszulassen und mich Gott vertrauensvoll in die Hände zu geben.
Das fühlt sich für mich mindestens genau so nice an, wie in Hogwarts Legacy 'ne Runde ums Schloss zu fliegen.
Donnerstag, 27. Februar 2025
Diese Woche ist es soweit: Taylor-Swift-Abend mit meinen friends. ! Ich war letztes Jahr auf ihrer Eras-Tour und bin seitdem immer noch im kompletten Taylor-Fever. Ich vermisse diese Gemeinschaft, die ich beim Konzert so sehr gespürt habe. Wenn einfach 70.000 Fans gemeinsam mitsingen.
Uhh, da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich dran denke.
Genau dieses Feeling ist es auch, das ich am Fan-Dasein so nice finde. Alle fühlen sich miteinander verbunden. So als wäre ein unsichtbares Band durch die Reihen der Fans geknüpft worden. Das ist für mich mehr, als nur Musik hören. Taylors Texte berühren mich und die vielen Fans weltweit. Und sie geben mir Kraft, wenn mein Leben mal schwierig ist.
Wenn ich so drüber nachdenke, dann gibt’s da echt viele Gemeinsamkeiten mit meinem Glauben an Gott. Der gibt mir auch Halt, tröstet mich und schenkt mir ein Hoffnungsfünkchen, wenn ich selbst keins mehr finde. Auch Gott hat weltweit Fans, die sich connected fühlen. Und so, wie mich 'ne Line von Taylor in meinen Gefühlen total abholen kann, funktioniert das auch mit Bibelversen. Die geben mir Kraft.
Unser Taylor-Abend wird für mich nicht nur ein nostalgisches Feiern der Eras-Tour, sondern auch ein Space für Dankbarkeit. Für Musik, die mich durch schwere Zeiten begleitet. Für warme Freundschaften und für einen Glauben, der mich immer wieder daran erinnert: Ich bin nicht allein.
Uhh, da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, wenn ich dran denke.
Genau dieses Feeling ist es auch, das ich am Fan-Dasein so nice finde. Alle fühlen sich miteinander verbunden. So als wäre ein unsichtbares Band durch die Reihen der Fans geknüpft worden. Das ist für mich mehr, als nur Musik hören. Taylors Texte berühren mich und die vielen Fans weltweit. Und sie geben mir Kraft, wenn mein Leben mal schwierig ist.
Wenn ich so drüber nachdenke, dann gibt’s da echt viele Gemeinsamkeiten mit meinem Glauben an Gott. Der gibt mir auch Halt, tröstet mich und schenkt mir ein Hoffnungsfünkchen, wenn ich selbst keins mehr finde. Auch Gott hat weltweit Fans, die sich connected fühlen. Und so, wie mich 'ne Line von Taylor in meinen Gefühlen total abholen kann, funktioniert das auch mit Bibelversen. Die geben mir Kraft.
Unser Taylor-Abend wird für mich nicht nur ein nostalgisches Feiern der Eras-Tour, sondern auch ein Space für Dankbarkeit. Für Musik, die mich durch schwere Zeiten begleitet. Für warme Freundschaften und für einen Glauben, der mich immer wieder daran erinnert: Ich bin nicht allein.
Dienstag, 25. Februar 2025
In ein paar Wochen geht’s los: Ich ziehe für ein halbes Jahr nach Marburg! Ich hab schon ne richtig süße WG und freu mich auf ne wunderschöne Stadt voller Studis – es wird einfach 'n großes Abenteuer.
Aber dann gibt es auch diese andere Seite. Die, die mir ein flaues Gefühl im Magen macht. Wie schlimm wird das Heimweh? Mein Freund zieht nicht mit um – wie sehr werde ich ihn vermissen? Werde ich mich einsam fühlen?
Damit ich schonmal darauf vorbereitet bin, falls ich am Anfang doch ein bisschen einsam bin, hab' ich einfach mal nach Kontaktmöglichkeiten im Marburg gegoogelt. Da wurde mir die Website der Evangelischen Studierendengemeinde vorgeschlagen, kurz ESG. Die ESG gibt’s in vielen Städten. Und sie bietet richtig viele Möglichkeiten, Leute kennenzulernen. Für die muss man auch überhaupt nicht christlich glauben oder so. In Marburg gibt’s da Gottesdienste, aber eben auch Chöre und 'ne eigene Theatergruppe. Mir beruhigt das: Ich hab mit der ESG 'ne nice Anlaufstelle, falls das mit dem Freunde Finden nicht auf Anhieb klappt.
Ich darf mich in dem Freunde-Thema, glaub ich, einfach nicht so stressen. Das wird bestimmt 'ne richtig gute Zeit in Marburg. Und es wäre ja gelacht, wenn ich in einer Stadt voller Studis nicht auch Freunde finden könnte. Vielleicht ja beim Theaterspielen in der ESG. Vielleicht auch wo anders.
Aber dann gibt es auch diese andere Seite. Die, die mir ein flaues Gefühl im Magen macht. Wie schlimm wird das Heimweh? Mein Freund zieht nicht mit um – wie sehr werde ich ihn vermissen? Werde ich mich einsam fühlen?
Damit ich schonmal darauf vorbereitet bin, falls ich am Anfang doch ein bisschen einsam bin, hab' ich einfach mal nach Kontaktmöglichkeiten im Marburg gegoogelt. Da wurde mir die Website der Evangelischen Studierendengemeinde vorgeschlagen, kurz ESG. Die ESG gibt’s in vielen Städten. Und sie bietet richtig viele Möglichkeiten, Leute kennenzulernen. Für die muss man auch überhaupt nicht christlich glauben oder so. In Marburg gibt’s da Gottesdienste, aber eben auch Chöre und 'ne eigene Theatergruppe. Mir beruhigt das: Ich hab mit der ESG 'ne nice Anlaufstelle, falls das mit dem Freunde Finden nicht auf Anhieb klappt.
Ich darf mich in dem Freunde-Thema, glaub ich, einfach nicht so stressen. Das wird bestimmt 'ne richtig gute Zeit in Marburg. Und es wäre ja gelacht, wenn ich in einer Stadt voller Studis nicht auch Freunde finden könnte. Vielleicht ja beim Theaterspielen in der ESG. Vielleicht auch wo anders.
Samstag, 01. Februar 2025
Wenn der Februar beginnt, hab ich langsam echt keinen Bock mehr auf Winter. Ich will wärmende Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren und könnte echt mal wieder ne dicke Portion Vitamin D vertragen…
Aber irgendwie kann der Februar meinem Wunsch nach Frühling nicht so richtig gerecht werden. Jedes Jahr bin ich wieder voll enttäuscht darüber, dass ich meine dicke Winterjacke schon wieder nicht gegen die Jeansjacke eintauschen kann.
Ich verlange dem armen Februar da mit Sicherheit zu viel ab. Er ist eben ein Wintermonat. Sonne und Wärme kann er mir nicht versprechen. Aber trotzdem bringt er das Jahr voran. Trotzdem steht am Ende des Februars auch irgendwo das Ende des Winters. Langsam aber sicher zeigen sich im Februar die ersten Frühlingsanzeichen. Krokusse und Narzissen blühen. Vögel fangen langsam an wieder an zu zwitschern. Die Sonne blitzt manchmal schon kräftiger durch die Wolken, und ich irgendwie spüre ich: Es geht weiter.
Mir geben diese ersten Frühlingsversuche des Februars richtig Hoffnung. Dass es im Jahr und im Leben vorangeht. Dass alles vergänglich ist nicht nur das Schöne, sondern eben auch der graue Winter. Gott verspricht uns: nach jeder Dunkelheit kommt wieder Licht. Und der Februar zeigt uns das. Mit seinen vorsichtigen Frühlingsversuchen. Ganz leise.
Aber irgendwie kann der Februar meinem Wunsch nach Frühling nicht so richtig gerecht werden. Jedes Jahr bin ich wieder voll enttäuscht darüber, dass ich meine dicke Winterjacke schon wieder nicht gegen die Jeansjacke eintauschen kann.
Ich verlange dem armen Februar da mit Sicherheit zu viel ab. Er ist eben ein Wintermonat. Sonne und Wärme kann er mir nicht versprechen. Aber trotzdem bringt er das Jahr voran. Trotzdem steht am Ende des Februars auch irgendwo das Ende des Winters. Langsam aber sicher zeigen sich im Februar die ersten Frühlingsanzeichen. Krokusse und Narzissen blühen. Vögel fangen langsam an wieder an zu zwitschern. Die Sonne blitzt manchmal schon kräftiger durch die Wolken, und ich irgendwie spüre ich: Es geht weiter.
Mir geben diese ersten Frühlingsversuche des Februars richtig Hoffnung. Dass es im Jahr und im Leben vorangeht. Dass alles vergänglich ist nicht nur das Schöne, sondern eben auch der graue Winter. Gott verspricht uns: nach jeder Dunkelheit kommt wieder Licht. Und der Februar zeigt uns das. Mit seinen vorsichtigen Frühlingsversuchen. Ganz leise.
Donnerstag, 30. Januar 2025
Dieses Silvester war etwas ganz Besonderes für mich. Ich habe mit ein paar Friends gefeiert und noch mit einer Gruppe bunt gemischter Menschen, die wir nur über 3 Ecken kannten. Der Großteil hatte sich vorher noch nie gesehen. Und trotzdem haben wir uns entschieden, gemeinsam ins neue Jahr zu starten.
Am Anfang hatte ich schon Schiss, ob das passt. Deshalb war ich auch richtig überrascht, als wir nach wenigen Stunden zusammen schon richtig gevibed haben. Es wurde super viel gelacht, wir haben tiefe Gespräche geführt und unfassbar gut gegessen. Jede und jeder hat etwas zur Gemeinschaft beigetragen. Das hat's dann auch so schön gemacht. Egal, was man beruflich gemacht hat oder woher man gekommen ist: Am Ende waren wir einfach Menschen, die zusammen den Jahresbeginn gefeiert haben.
Diese Gemeinschaft hat mich an 'nen Spruch aus der Bibel erinnert: „Bemüht euch, mit allen Menschen Frieden zu haben“ (Hebräer 12,14). Ich versteh das so: Einfach mal die Hand ausstrecken. Einander friedlich begegnen. Brücken bauen. Genau das hat unser Silvester so wunderbar gemacht: Dass niemand vor dem Unbekannten zurückgeschreckt ist, sondern alle Lust hatten, sich auf was Neues einzulassen.
Ich glaube, solche Momente sind ein Geschenk. Sie machen sichtbar, dass der Glaube an Frieden und Gemeinschaft mitten im Leben beginnt. Und ich warte nicht auf das nächste Silvester, um das weiter zu leben.
Am Anfang hatte ich schon Schiss, ob das passt. Deshalb war ich auch richtig überrascht, als wir nach wenigen Stunden zusammen schon richtig gevibed haben. Es wurde super viel gelacht, wir haben tiefe Gespräche geführt und unfassbar gut gegessen. Jede und jeder hat etwas zur Gemeinschaft beigetragen. Das hat's dann auch so schön gemacht. Egal, was man beruflich gemacht hat oder woher man gekommen ist: Am Ende waren wir einfach Menschen, die zusammen den Jahresbeginn gefeiert haben.
Diese Gemeinschaft hat mich an 'nen Spruch aus der Bibel erinnert: „Bemüht euch, mit allen Menschen Frieden zu haben“ (Hebräer 12,14). Ich versteh das so: Einfach mal die Hand ausstrecken. Einander friedlich begegnen. Brücken bauen. Genau das hat unser Silvester so wunderbar gemacht: Dass niemand vor dem Unbekannten zurückgeschreckt ist, sondern alle Lust hatten, sich auf was Neues einzulassen.
Ich glaube, solche Momente sind ein Geschenk. Sie machen sichtbar, dass der Glaube an Frieden und Gemeinschaft mitten im Leben beginnt. Und ich warte nicht auf das nächste Silvester, um das weiter zu leben.
Dienstag, 28. Januar 2025
Meine Freundinnen sind krass. Eine studiert zum Beispiel grade einfach für ein Jahr in Schottland, eine andere heiratet dieses Jahr, wieder 'ne andere zieht ihr Graecum gerade durch. So nice oder?
Heute kann ich mich voll mit meinen Mädels mitfreuen, aber mein Teenie-Ich hätte das definitiv noch nicht gekonnt. Damals war ich richtig schnell neidisch. Wenn jemand in meinem Umfeld damals etwas Tolles erreicht hat, zack: war ich neidisch. Und dann gings los mit Vergleichen – bis ich mich komplett schlecht gefühlt hab.
Jetzt, in meinen Zwanzigern, kann ich mich wirklich von Herzen für andere freuen. Egal, ob jemand Erfolg im Job hat, ein neues Hobby entdeckt oder einfach glücklich aussieht – ich feiere das mit.
Warum ich mich da so verändert habe? Ganz ehrlich: Ich glaube mein Glaube spielt da ne große Rolle. Ich habe gecheckt, dass mein Wert nicht davon abhängt, was ich leiste oder besitze. Gott liebt mich einfach so, wie ich bin. Und wenn Gott mich so annimmt, dann kann ich das auch tun.
Die Erfolge meiner Friends lassen mich nicht mehr an mir selbst zweifeln. Seitdem isses überhaupt nicht blöd, sondern richtig cool, dass ich so krasse Freundinnen hab.
Heute kann ich mich voll mit meinen Mädels mitfreuen, aber mein Teenie-Ich hätte das definitiv noch nicht gekonnt. Damals war ich richtig schnell neidisch. Wenn jemand in meinem Umfeld damals etwas Tolles erreicht hat, zack: war ich neidisch. Und dann gings los mit Vergleichen – bis ich mich komplett schlecht gefühlt hab.
Jetzt, in meinen Zwanzigern, kann ich mich wirklich von Herzen für andere freuen. Egal, ob jemand Erfolg im Job hat, ein neues Hobby entdeckt oder einfach glücklich aussieht – ich feiere das mit.
Warum ich mich da so verändert habe? Ganz ehrlich: Ich glaube mein Glaube spielt da ne große Rolle. Ich habe gecheckt, dass mein Wert nicht davon abhängt, was ich leiste oder besitze. Gott liebt mich einfach so, wie ich bin. Und wenn Gott mich so annimmt, dann kann ich das auch tun.
Die Erfolge meiner Friends lassen mich nicht mehr an mir selbst zweifeln. Seitdem isses überhaupt nicht blöd, sondern richtig cool, dass ich so krasse Freundinnen hab.
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