Samstag, 28. März 2026
Gott sah für mich früher ein bisschen aus wie Dumbledore. Daran habe ich mich in einem Gottesdienst zum Thema „Gottesbilder“ erinnert. Als Kind, da hatte Gott für mich nen langen weißen Bart, ein freundliches Gesicht und ein weißes Kleid an. Ähnlich wie Dumbledore bei Harry Potter eben.
Heute sieht mein Gottesbild ganz anders aus. Das ist weniger figürlich, sondern zusammengestückelter. Je nach Situation hat Gott für mich manchmal große Hände, die mir Schutz bieten. Oder starke Arme, die mich wie in einer Umarmung halten können. Manchmal ist Gott für mich auch wie ein heller, glänzender Lichtstrahl, der die Dunkelheit durchbricht.
Gottesbilder verändern sich im Leben. Und ich finde das gar nicht schlimm – allein in der Bibel finden sich über 100 verschiedene Bilder von Gott – Hirte, Licht, Liebe, Burg – und das sind nur ein paar davon. Ich bin froh, dass ich heute anders auf Gott gucke, als als Kind. Gott sieht für mich nicht mehr aus wie Dumbledore, aber ist mindestens genau so magisch.
Heute sieht mein Gottesbild ganz anders aus. Das ist weniger figürlich, sondern zusammengestückelter. Je nach Situation hat Gott für mich manchmal große Hände, die mir Schutz bieten. Oder starke Arme, die mich wie in einer Umarmung halten können. Manchmal ist Gott für mich auch wie ein heller, glänzender Lichtstrahl, der die Dunkelheit durchbricht.
Gottesbilder verändern sich im Leben. Und ich finde das gar nicht schlimm – allein in der Bibel finden sich über 100 verschiedene Bilder von Gott – Hirte, Licht, Liebe, Burg – und das sind nur ein paar davon. Ich bin froh, dass ich heute anders auf Gott gucke, als als Kind. Gott sieht für mich nicht mehr aus wie Dumbledore, aber ist mindestens genau so magisch.
Donnerstag, 26. März 2026
Wasserhahn auf… und kein Wasser kommt? Diese Situation gab’s letztens in meiner Wohnung. Da wurde nämlich schon früh morgens eine Wasserleitung für das ganze Wohnhaus ausgetauscht. Einen Tag kein fließendes Wasser. Oh man, und ich wollte doch duschen und den Abwasch machen.
Mein Freund und ich haben dann sechs Liter stilles Wasser im Supermarkt gekauft. Dann konnte ich mir endlich Gesicht und Haare waschen. Aber crazy: Nach der kurzen Aktion waren fast 1,5 Liter Wasser schon verschwunden. Dabei war ich ganz sparsam!
Ich hab dann gedacht: Krass, wenn 1,5 Liter so schnell weg sind, dann will ich gar nicht wissen, wie viel Wasser ich sonst so beim Duschen oder generell im Alltag verbrauche… Da achte ich nämlich nicht immer soo gewissenhaft drauf, dass ich Wasser spare.
Obwohl dieser Tag ohne fließendes Wasser super ätzend war: Er hat mir auch gezeigt, wie kostbar Wasser ist und wie selbstverständlich ich es sonst nehme. Hahn auf und da ist es eben. Richtiger Luxus.
Mein Freund und ich haben dann sechs Liter stilles Wasser im Supermarkt gekauft. Dann konnte ich mir endlich Gesicht und Haare waschen. Aber crazy: Nach der kurzen Aktion waren fast 1,5 Liter Wasser schon verschwunden. Dabei war ich ganz sparsam!
Ich hab dann gedacht: Krass, wenn 1,5 Liter so schnell weg sind, dann will ich gar nicht wissen, wie viel Wasser ich sonst so beim Duschen oder generell im Alltag verbrauche… Da achte ich nämlich nicht immer soo gewissenhaft drauf, dass ich Wasser spare.
Obwohl dieser Tag ohne fließendes Wasser super ätzend war: Er hat mir auch gezeigt, wie kostbar Wasser ist und wie selbstverständlich ich es sonst nehme. Hahn auf und da ist es eben. Richtiger Luxus.
Dienstag, 24. März 2026
Ich geb‘s zu: Ich schlaf immer noch mit Kuschelttier im Bett. Ohne meinen Teddybär Rudi geht nichts. Der begleitet mich schon seit ich ein Baby bin. Seit fast 25 Jahren.
Als ich noch klein war, da hab' ich Rudi einfach alles erzählt. Wenn meine Eltern unfair waren. Wenn ich Bauchschmerzen hatte. Oder wenn mein Bruder mich total genervt hat. Rudi hat immer zugehört. Und danach die allerbesten Umarmungen gegeben.
Als ich nach der Schule dann von Zuhause ausgezogen bin, war für mich klar: Rudi kommt mit. Ich hab mich mit ihm in der neuen Stadt nicht ganz so alleine gefühlt. Ein bisschen Zuhause hatte ich ja dabei. J
Heute ist Rudi nicht mehr mein Gefühlsventil wie als Kind und ich brauche ihn auch nicht, um mich nicht alleine zu fühlen. Jetzt ist er einfach eine Erinnerung an meine Kindheit. Er ist mir immer noch wichtig, weil er in jeder Lebenslage dabei war. Er hat auch immer noch einen Platz in meinem Bett. Und wenn ich ihn umarme, dann kann ich kurz Kind sein. Bevor es wieder an den Alltag geht.
Als ich noch klein war, da hab' ich Rudi einfach alles erzählt. Wenn meine Eltern unfair waren. Wenn ich Bauchschmerzen hatte. Oder wenn mein Bruder mich total genervt hat. Rudi hat immer zugehört. Und danach die allerbesten Umarmungen gegeben.
Als ich nach der Schule dann von Zuhause ausgezogen bin, war für mich klar: Rudi kommt mit. Ich hab mich mit ihm in der neuen Stadt nicht ganz so alleine gefühlt. Ein bisschen Zuhause hatte ich ja dabei. J
Heute ist Rudi nicht mehr mein Gefühlsventil wie als Kind und ich brauche ihn auch nicht, um mich nicht alleine zu fühlen. Jetzt ist er einfach eine Erinnerung an meine Kindheit. Er ist mir immer noch wichtig, weil er in jeder Lebenslage dabei war. Er hat auch immer noch einen Platz in meinem Bett. Und wenn ich ihn umarme, dann kann ich kurz Kind sein. Bevor es wieder an den Alltag geht.
Sonntag, 15. März 2026
Schlitten fahren, im Sommerregen tanzen und Schoki essen, bis einem der Bauch wehtut. Das sind meine schönsten Erinnerungen aus meiner Kindheit. Und sie haben eins gemeinsam. Mein Opa war dabei.
Opa Paul hat früher wirklich jeden Mist mitgemacht. Er war für nichts zu alt oder zu erwachsen. Egal, wie schräg die Idee war: Opa war dabei. Beim Schlittenfahren, beim Tanzen im Regen und beim Schoki naschen. Er war immer am Start und hat sich gefreut wie ein Kind. Dabei hat er ganz laut gelacht und sich den Bauch gehalten.
Ihr merkt schon: Zeit mit Opa war Gold wert.
Jetzt lebt mein Opa seit über fünf Jahren nicht mehr. Aber ich muss ganz oft an ihn denken. Wenn der Schnee die Welt weiß färbt. Oder wenn im Sommer der Regen wie aus Eimern vom Himmel fällt. Oder wenn ich aus Omas Schoki-Vorrat nasche. Und in so vielen weiteren Momenten, die mich an die Abenteuer mit Opa erinnern.
Mein Opa hat mir gezeigt, dass Erwachsensein eben auch so aussehen kann: Nicht spießig, sondern aufregend und abenteuerlich. Auch im hohen Alter. Und ich hoffe, dass ich auch mal so 'ne coole alte Person bin, wie mein Opa es war. Und auch mit grauen Haaren noch Rodeln gehe und im Sommerregen tanze.
Opa Paul hat früher wirklich jeden Mist mitgemacht. Er war für nichts zu alt oder zu erwachsen. Egal, wie schräg die Idee war: Opa war dabei. Beim Schlittenfahren, beim Tanzen im Regen und beim Schoki naschen. Er war immer am Start und hat sich gefreut wie ein Kind. Dabei hat er ganz laut gelacht und sich den Bauch gehalten.
Ihr merkt schon: Zeit mit Opa war Gold wert.
Jetzt lebt mein Opa seit über fünf Jahren nicht mehr. Aber ich muss ganz oft an ihn denken. Wenn der Schnee die Welt weiß färbt. Oder wenn im Sommer der Regen wie aus Eimern vom Himmel fällt. Oder wenn ich aus Omas Schoki-Vorrat nasche. Und in so vielen weiteren Momenten, die mich an die Abenteuer mit Opa erinnern.
Mein Opa hat mir gezeigt, dass Erwachsensein eben auch so aussehen kann: Nicht spießig, sondern aufregend und abenteuerlich. Auch im hohen Alter. Und ich hoffe, dass ich auch mal so 'ne coole alte Person bin, wie mein Opa es war. Und auch mit grauen Haaren noch Rodeln gehe und im Sommerregen tanze.
Freitag, 13. März 2026
Ey, ich hab letztens einfach nen Eisvogel gesehen!!
Ich weiß nicht, ob ihr checkt, wie cool das ist. Eisvögel kriegt man echt nicht oft zu Gesicht. Dabei sind sie in Europa gar nicht soo selten. Sie leben an Flüssen, Bächen und Seen und graben dort kleine Bruthöhlen in die Steilufer.
Ich hab aus einem Café auf den Fluss geblickt und da: Ein blau-orange schillerndes Gefieder, das in der Sonne richtig leuchtet. Eindeutig Das ist ein Eisvogel.
Ich hab mich riesig gefreut, mein Handy gezückt und gleich mal zum Eisvogel recherchiert. Und da hab ich gelesen, dass er zwar nicht vom Aussterben bedroht ist, aber sich das in Zukunft ändern könnte. Der Eisvogel braucht klare Gewässer und naturbelassene Ufer, damit er überleben kann. Viele Gewässer sind mittlerweile aber nicht mehr sauber genug, oder werden zugebaut. Da wird dem Eisvogel der Lebensraum genommen. Mir liegt das am Herzen, dass wir Menschen das hinkriegen, die Gewässer besser zu schützen. Das hat für mich auch mit meinem Glauben zu tun. Ich glaub nämlich, dass Gott uns Menschen da Verantwortung zutraut. Dass wir gut mit unserer Natur umgehen und sie erhalten. Sie nicht zerstören.
Und die bunte, vielfältige Schöpfung, samt dem Eisvogel, muss unbedingt weiter bestehen bleiben.
Ich weiß nicht, ob ihr checkt, wie cool das ist. Eisvögel kriegt man echt nicht oft zu Gesicht. Dabei sind sie in Europa gar nicht soo selten. Sie leben an Flüssen, Bächen und Seen und graben dort kleine Bruthöhlen in die Steilufer.
Ich hab aus einem Café auf den Fluss geblickt und da: Ein blau-orange schillerndes Gefieder, das in der Sonne richtig leuchtet. Eindeutig Das ist ein Eisvogel.
Ich hab mich riesig gefreut, mein Handy gezückt und gleich mal zum Eisvogel recherchiert. Und da hab ich gelesen, dass er zwar nicht vom Aussterben bedroht ist, aber sich das in Zukunft ändern könnte. Der Eisvogel braucht klare Gewässer und naturbelassene Ufer, damit er überleben kann. Viele Gewässer sind mittlerweile aber nicht mehr sauber genug, oder werden zugebaut. Da wird dem Eisvogel der Lebensraum genommen. Mir liegt das am Herzen, dass wir Menschen das hinkriegen, die Gewässer besser zu schützen. Das hat für mich auch mit meinem Glauben zu tun. Ich glaub nämlich, dass Gott uns Menschen da Verantwortung zutraut. Dass wir gut mit unserer Natur umgehen und sie erhalten. Sie nicht zerstören.
Und die bunte, vielfältige Schöpfung, samt dem Eisvogel, muss unbedingt weiter bestehen bleiben.
Mittwoch, 11. März 2026
Neue Dinge Ausprobieren lohnt sich – die Erfahrung mach ich immer wieder. Vor kurzem hab ich nämlich das erste Mal Theater gespielt. So richtig auf einer Bühne!
Ich hab mir im Herbst in den Kopf gesetzt, dass ich das mit dem Theater spielen super gerne mal ausprobieren würde. Das hatte ich schon Jahre lang vor, hab’s mich aber irgendwie nie getraut. Also hab ich mir 'ne Theatergruppe gesucht. Es war ganz aufregend am Anfang. Wir haben uns ein Stück ausgesucht, viel geprobt und das Stück dann aufgeführt. Echt n langer Weg also.
Direkt vor der Aufführung hat das Lampenfieber dann voll gekickt. Ich hab mir gedacht: Was hab ich mir da nur eingebrockt… Und ich hab die klassischen Stoßgebete zum Himmel geschickt: „Gott, lass nix schief gehen. Hilf mir, dass ich ruhig bleibe und meinen Text nicht vergesse.“
Mit einem mulmigen Gefühl hab ich dann die Bühne betreten – und es lief richtig gut! Das Publikum war nice, Friends und Family waren da und ich hatte ne super Zeit. Es hat mir so gut gefallen, dass ich im nächsten Stück wieder mitspielen werde.
Wie gesagt: neue Dinge ausprobieren lohnt sich. Ich hab n neues Hobby gewonnen. Und sweete Menschen, die das Hobby mit mir teilen.
Ich hab mir im Herbst in den Kopf gesetzt, dass ich das mit dem Theater spielen super gerne mal ausprobieren würde. Das hatte ich schon Jahre lang vor, hab’s mich aber irgendwie nie getraut. Also hab ich mir 'ne Theatergruppe gesucht. Es war ganz aufregend am Anfang. Wir haben uns ein Stück ausgesucht, viel geprobt und das Stück dann aufgeführt. Echt n langer Weg also.
Direkt vor der Aufführung hat das Lampenfieber dann voll gekickt. Ich hab mir gedacht: Was hab ich mir da nur eingebrockt… Und ich hab die klassischen Stoßgebete zum Himmel geschickt: „Gott, lass nix schief gehen. Hilf mir, dass ich ruhig bleibe und meinen Text nicht vergesse.“
Mit einem mulmigen Gefühl hab ich dann die Bühne betreten – und es lief richtig gut! Das Publikum war nice, Friends und Family waren da und ich hatte ne super Zeit. Es hat mir so gut gefallen, dass ich im nächsten Stück wieder mitspielen werde.
Wie gesagt: neue Dinge ausprobieren lohnt sich. Ich hab n neues Hobby gewonnen. Und sweete Menschen, die das Hobby mit mir teilen.
Montag, 09. März 2026
Ich war rodeln – zwar ziemlich improvisiert, aber es war mega witzig.
Dieses Jahr gabs ja endlich mal wieder richtig Schnee – und ich habs voll gut genutzt.
Meine Friends und ich haben uns Tabletts aus der Mensa geschnappt und sind damit die verschneiten Straßen runtergebrettert. Das war so geil! Ich hatte voll vergessen, wie unbeschreiblich dieses Kribbeln im Bauch ist, wenn man Schlitten fährt. Wir haben gekreischt und gelacht und uns wie Kinder gefühlt. Das hat im stressigen Studi-Alltag so gutgetan! Raus aus der Bib und rein ins Schneegestöber.
Als meine Hose irgendwann durchgeweicht war und ich genug hatte, bin ich die verschneiten Wege nach Hause gegangen. Ich war so glücklich.
Und ich hab gleichzeitig gecheckt, wie selten ich mir solche Momente eigentlich erlaube. Also dieses einfache, kindliche Glück. Ich bin tagsüber meistens so busy, dass diese großen Glücksmomente keinen Platz finden. Sowas wie Rodeln oder Basteln. Eben die spaßigen Dinge, die Zeit brauchen. Und genau die Zeit nehm' ich mir meistens nicht. Dabei braucht es manchmal nicht mehr als ein Mensa-Tablet und ein bisschen Schnee.
Dieses Jahr gabs ja endlich mal wieder richtig Schnee – und ich habs voll gut genutzt.
Meine Friends und ich haben uns Tabletts aus der Mensa geschnappt und sind damit die verschneiten Straßen runtergebrettert. Das war so geil! Ich hatte voll vergessen, wie unbeschreiblich dieses Kribbeln im Bauch ist, wenn man Schlitten fährt. Wir haben gekreischt und gelacht und uns wie Kinder gefühlt. Das hat im stressigen Studi-Alltag so gutgetan! Raus aus der Bib und rein ins Schneegestöber.
Als meine Hose irgendwann durchgeweicht war und ich genug hatte, bin ich die verschneiten Wege nach Hause gegangen. Ich war so glücklich.
Und ich hab gleichzeitig gecheckt, wie selten ich mir solche Momente eigentlich erlaube. Also dieses einfache, kindliche Glück. Ich bin tagsüber meistens so busy, dass diese großen Glücksmomente keinen Platz finden. Sowas wie Rodeln oder Basteln. Eben die spaßigen Dinge, die Zeit brauchen. Und genau die Zeit nehm' ich mir meistens nicht. Dabei braucht es manchmal nicht mehr als ein Mensa-Tablet und ein bisschen Schnee.
Samstag, 31. Januar 2026
Ich bin für mehr Trotz. Klingt vielleicht erstmal komisch. Das ist ja erstmal was, was man vielleicht mit einem kleinen Kind verknüpft, dass wütend auf den Boden stampft weil es keinen Lolli bekommt, aber ich meine so erwachsenen Trotz verbunden mit Zuversicht.
Ich denk mir: bei all dem Mist, den es gerade gibt auf der Welt. Da klappt das mit der „normalen“ Zuversicht nicht mehr. Bei Zuversicht geht’s ja drum, Vertrauen und Hoffnung zu haben, dass sich Dinge verbessern können. Wie soll ich bei all den Kriegen und Krisen in der Welt darauf vertrauen können, dass es wirklich besser werden kann?
Darum: Zuversicht muss trotzig sein. Sie muss eben doch wie das kleine Kind mit den Füßen stampfen und die Schultern hochziehen. Von wegen: „jetzt erst recht“. Auch, wenn’s schlecht aussieht in der Welt.
Ich lasse mir die Hoffnung nicht nehmen, dass es besser werden kann. Ich rechne weiter mit dem Guten. Nicht, weil die Fakten dafürsprechen, sondern weil ich mich entscheide, darauf zu vertrauen. Trotz allem. Auch, weil ich Christin bin. Weil ich daran glaube, dass Gott auch das Gute will.
Ich denk mir: bei all dem Mist, den es gerade gibt auf der Welt. Da klappt das mit der „normalen“ Zuversicht nicht mehr. Bei Zuversicht geht’s ja drum, Vertrauen und Hoffnung zu haben, dass sich Dinge verbessern können. Wie soll ich bei all den Kriegen und Krisen in der Welt darauf vertrauen können, dass es wirklich besser werden kann?
Darum: Zuversicht muss trotzig sein. Sie muss eben doch wie das kleine Kind mit den Füßen stampfen und die Schultern hochziehen. Von wegen: „jetzt erst recht“. Auch, wenn’s schlecht aussieht in der Welt.
Ich lasse mir die Hoffnung nicht nehmen, dass es besser werden kann. Ich rechne weiter mit dem Guten. Nicht, weil die Fakten dafürsprechen, sondern weil ich mich entscheide, darauf zu vertrauen. Trotz allem. Auch, weil ich Christin bin. Weil ich daran glaube, dass Gott auch das Gute will.
Donnerstag, 29. Januar 2026
Ich häng echt viel auf Instagram rum und trotzdem hab ich kein schlechtes Verhältnis zu meinem Körper. Ich finde das gar nicht so selbstverständlich. Vor ein paar Jahren habe ich krass mit meinem Körperbild gestruggelt. Denn ich hab mich vor allem auf Instagram mit scheinbar perfekten Menschen verglichen. Also mit irgendwelchen Models, die in einem perfekt ausgeleuchteten Set in ihrem trendy Outfit posiert haben. Nichts daran sah unvorteilhaft aus. Und das hat mich voll gestresst. Ich hab mich dann vor dem Spiegel angeguckt und gefragt: Warum seh ich nicht so aus? Das hat meinen Selbstwert echt runtergezogen.
Was mir geholfen hat, das zu ändern? Ich habe meinen Algorithmus auf Insta umgekrempelt. Jetzt folg ich nur noch Leuten, die authentisch von ihrem Leben erzählen, auch ihre Macken offenlegen und auch Bilder zeigen, auf denen sie nicht makellos aussehen. Und: Ich folge verschiedenen Körpertypen. Damit gewöhnt sich mein Auge an verschiedene Body-Types. Seit dem nehme ich nicht nur super schlanke Menschen als Durchschnitt war.
Ich hab erkannt, dass Menschen eben verschieden aussehen und das mega schön so ist. Lauter Unikate.
Was mir geholfen hat, das zu ändern? Ich habe meinen Algorithmus auf Insta umgekrempelt. Jetzt folg ich nur noch Leuten, die authentisch von ihrem Leben erzählen, auch ihre Macken offenlegen und auch Bilder zeigen, auf denen sie nicht makellos aussehen. Und: Ich folge verschiedenen Körpertypen. Damit gewöhnt sich mein Auge an verschiedene Body-Types. Seit dem nehme ich nicht nur super schlanke Menschen als Durchschnitt war.
Ich hab erkannt, dass Menschen eben verschieden aussehen und das mega schön so ist. Lauter Unikate.
Dienstag, 27. Januar 2026
Als es im Winter jetzt mal wieder ordentlich gestürmt hat, dachte ich, jetzt ist es soweit: Der uralte Baum vor meinem Haus fällt um. Knorrige Äste, ein dicker Stamm, die Zweige hoch in den Himmel gereckt. Bestimmt 10 Meter hoch ist der Baum. Eine Linde.
Und wieder einmal hat sie es geschafft. Sie ist stehen geblieben.
Ich staune echt darüber, wie fest sich die Wurzeln der Linde in den Boden gegraben haben müssen, damit der Baum so nen Wind aushalten kann. Voll beeindruckend.
Wenn das Leben um mich herum sich mal wieder wie ein Sturm anfühlt, weil ich mir so viele Sorgen mache, die Uni wieder zu stressig ist oder der Weltschmerz komplett übernimmt, dann fühlt sich Gott für mich an wie so eine starke Wurzel.
Ich halte mich daran fest, dass Gott mich begleitet und stärkt. Besonders in den miesen Zeiten.
Dann ist mein Glaube wie eine Wurzel, die mich nicht vergessen lässt, zu wem ich gehöre und wer für mich da ist. Gott hält mich, auch, wenn alles stressig ist.
Und dann ist so n Sturm in meinem Leben irgendwann auch wieder vorbei.
Und meine Wurzeln helfen mir, mich aufzurichten
Und wieder einmal hat sie es geschafft. Sie ist stehen geblieben.
Ich staune echt darüber, wie fest sich die Wurzeln der Linde in den Boden gegraben haben müssen, damit der Baum so nen Wind aushalten kann. Voll beeindruckend.
Wenn das Leben um mich herum sich mal wieder wie ein Sturm anfühlt, weil ich mir so viele Sorgen mache, die Uni wieder zu stressig ist oder der Weltschmerz komplett übernimmt, dann fühlt sich Gott für mich an wie so eine starke Wurzel.
Ich halte mich daran fest, dass Gott mich begleitet und stärkt. Besonders in den miesen Zeiten.
Dann ist mein Glaube wie eine Wurzel, die mich nicht vergessen lässt, zu wem ich gehöre und wer für mich da ist. Gott hält mich, auch, wenn alles stressig ist.
Und dann ist so n Sturm in meinem Leben irgendwann auch wieder vorbei.
Und meine Wurzeln helfen mir, mich aufzurichten
Vorige Beiträge zeigen | 1 - 10 von 60 | Nächste Beiträge zeigen

