Mila
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Sonntag, 30. August 2026
Wie viel Böses können Menschen eigentlich einander antun? Ständig meldet meine News-App: Krieg, Gewalt, Hass. Ist der Mensch einfach so? Egoistisch, rücksichtslos und böse?
Diese Frage beschäftigt uns Menschen wohl schon lange, denn auch die Bibel erzählt vom Bösen im Menschen. Da benehmen sich einige so ätzend, dass Gott sogar eine Flut schickt, um einen Großteil der Menschheit auszulöschen. Nach der Flut ist der Mensch aber nicht plötzlich besser. Gott erkennt an, dass der Mensch gute, aber auch schlechte Entscheidungen trifft. Das gehört zum Menschsein dazu.
Für mich bedeutet das: Gott sieht da Potenzial im Menschen. Obwohl wir uns mies entscheiden können, glaubt Gott dran: Dass die Liebe, mit der Gott uns geschaffen hat, stärker ist.
Mila
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Freitag, 28. August 2026
Ich bin großer Wilde-Hühner Fan – auch noch mit Mitte 20! Kinder, die durch Wiesen und Wälder toben, Quartiere für ihre Banden bauen und Abenteuer erleben. Das erinnert mich doll an meine eigene Kindheit.
Damals war so ein Tag draußen für mich das Größte: Ein Wald wurde zum Dschungel, ein Stock zum Schwert und jede Wiese zu einem magischen Ort. Heute verliere ich diese Fantasie und den Blick für die Natur oft in meinem Alltagstrubel.
Jesus erzählt davon, dass wir Erwachsenen von Kindern lernen können. Nicht, weil Kinder alles wissen, sondern weil sie neugierig sind und die Welt mit offenen Augen entdecken. Also, let's go: Raus in die Natur, staunen und Eindrücke aufsaugen. Wie ein wildes Huhn.
Mila
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Mittwoch, 26. August 2026
Ich sitze in einem kleinen Park auf einer Bank und lasse mir die Sonne auf die Nase scheinen. Obwohl die Abende schon kühler werden, hat die Sonne im August meistens noch Kraft. Aber es dauert nicht mehr lange, bis sich die Blätter färben und der Sommer dem Herbst Platz machen muss.
Ich bin definitiv ein Sommertyp, aber trotzdem freue ich mich auf den Herbst. Bunte Blätter, heiße Schoki und gemütliche Strickabende. Der Herbst bringt mich runter und schenkt mir Ruhe.
Die Natur zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass da Platz ist für helle, abenteuerliche Sommer und auch dunkle, cozy Herbsttage. Wie genial, dass mir die Jahreszeiten diesen Rhythmus schenken. Im Sommer die Action und bald schon wieder die Ruhe.
Mila
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Montag, 24. August 2026
Hä? Wie macht die Natur das nur? Am Balkon meiner WG seilt sich eine dicke Spinne von der Decke in den Blumenkasten ab. Nicht jeder ist vielleicht der größte Spinnen-Fan, aber für mich ist es echt faszinierend, wie das Tier nur an einem einzigen, hauchdünnen Faden hängt. Einfach unglaublich!
Dieses Staunen macht Lust, näher hinzugucken und die Natur zu erforschen. Auch bei der Spinne: Was für krasse Tiere. Spinnen produzieren ihre Fäden einfach selbst.
Für mich widersprechen sich Naturwissenschaft und Glaube deshalb gar nicht. Beide gehen demselben Gefühl nach: Beide staunen über die Wunder der Natur. Deshalb glaube ich: Wer glaubt und forscht lässt sich von Gottes Schöpfung verzaubern.
Mila
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Samstag, 23. Mai 2026
Crazy! Es gibt einfach Tiere, die so alt sind, dass sie miterlebt haben, als Deutschland noch ein Kaiserreich war. Das Tier, von dem ich rede, heißt Emma und ist eine Riesenschildkröte. Ihre Art gibt’s einfach schon ewig lang – Schildkröten haben schon gemeinsam mit den Dinos auf der Erde gelebt – im Gegensatz zu denen, sind sie aber nicht ausgestorben.
Ungefähr 360 Schildkrötenarten leben auf der Erde. Sie leben im Wasser oder an Land und sind an ihren wunderschönen Knochenpanzern zu erkennen.
Und genau die sind leider auch bei Wilderern beliebt. Viele Schildkröten werden für ihre Panzer getötet, damit die dann teuer verkauft werden können. Aber auch der Lebensraum der Schildkröten schrumpft immer mehr. Besonders Wasserschildkröten leiden unter den verschmutzen Seen und Meeren. Aber allen Schildkröten macht vor allem der Klimawandel zu schaffen. Da bedrohen wenige Generationen von Menschen den Erhalt von so einer geschichtsträchtigen Tierart. Puh.
Ich wünsch mir, dass diese wunderbaren Urzeittiere noch ewig auf der Erde leben. Heute übrigens ist Weltschildkrötentag und der feiert diese kuriosen und so besonderen Tiere. Und er zeigt, wie es um die Schildkröten steht und warum sie so schützenswert sind. Umweltschutz zählt. Deshalb: Happy Weltschildkrötentag!
Mila
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Donnerstag, 21. Mai 2026
Wenn´s bloß ein paar mehr Cent für Rasierer oder Pflegeprodukte wären – keine Ahnung, vielleicht wärs mir dann egal. Aber es die Realität ist leider viel ernster:
Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Expartner ermordet. Puh, das ist heftig, oder? Aber das ist die Realität für Frauen in Deutschland.
Deswegen bin ich Feministin. Weil die Realität für Frauen einfach immer noch sehr viel härter und ungerechter ist. Es hat sich viel getan, aber: Gleichberechtigt sind wir noch nicht. Frauen leisten viel mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer. Zum Beispiel Kindererziehung, Haushaltsmanagement oder Pflege von Angehörigen. Deshalb haben sie auch weniger Jobs in Führungspositionen. Und: Frauen sind wegen ihres Geschlechts Gewalt ausgesetzt. Nur, weil sie Frauen sind.
Ich bin also Feminstin. Und Christin bin ich auch. Und Ich glaube, dass Gott auch Feministin ist. Gott ist es auch wichtig, dass sich Mann und Frau auf Augenhöhe gegenüberstehen. Als Gott den Menschen geschaffen hat, merkt Gott, dass der Mensch ein Gegenüber braucht. Einen Lebenspartner. Und so formt Gott die Frau aus der Rippe des Menschen. Aus der Mitte seines Körpers. Frau und Mann stehen hier also auf einer Ebene.
Der Feminismus möchte genau das. Dass die Menschen respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgehen. Dafür setze ich mich ein. Weil ich Feminstin und Christin bin.
Mila
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Dienstag, 19. Mai 2026
Ich hatte letztens einen perfekten Geschwistertag. So einen haben mein Bruder und ich nicht mehr so oft, weil wir fünf Stunden Zugfahrt auseinander wohnen. Vor kurzem hat’s dann aber doch geklappt und er hat mich übers Wochenende besucht. Wir haben richtig viel erlebt: Bouldern in der Kletterhalle, um-die-Wette-Rutschen im Schwimmbad, Sightseeing in der Stadt und leckeres Essen. Ein richtig geiles Wochenende also.
Mir war vorher gar nicht bewusst, wie dringend ich so ein Geschwisterwochenende mal wieder gebraucht habe. Mein Bruder ist schließlich der Mensch, mit dem ich meine ganze Kindheit verbracht habe. Bei ihm habe ich ein ganz besonderes Zuhause-Gefühl. Wir kennen uns gut. Wir wissen, wie wir uns richtig sticheln können, aber auch, was uns guttut.
Ich find’s wichtig, dass mein Bruder und ich eine gute Beziehung haben. Obwohl wir sehr verschiedene Menschen sind. Wir haben andere Lebenspläne und ganz verschiedene Ziele in Sachen Beruf. Aber wenn was mit unserer Familie ist: Wenn unsere Eltern mal alt sind oder irgendwas Schlimmes im Leben passiert. Dann wissen wir, dass wir uns aufeinander verlassen können. Und, damit wir nicht nur in solchen schweren Phasen Zeit füreinander haben, ist es umso wichtiger, dass wir das jetzt immer wieder machen: Einen Geschwistertag, an dem wir einfach nur ne gute Zeit haben.
Mila
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Samstag, 28. März 2026
Gott sah für mich früher ein bisschen aus wie Dumbledore. Daran habe ich mich in einem Gottesdienst zum Thema „Gottesbilder“ erinnert. Als Kind, da hatte Gott für mich nen langen weißen Bart, ein freundliches Gesicht und ein weißes Kleid an. Ähnlich wie Dumbledore bei Harry Potter eben.
Heute sieht mein Gottesbild ganz anders aus. Das ist weniger figürlich, sondern zusammengestückelter. Je nach Situation hat Gott für mich manchmal große Hände, die mir Schutz bieten. Oder starke Arme, die mich wie in einer Umarmung halten können. Manchmal ist Gott für mich auch wie ein heller, glänzender Lichtstrahl, der die Dunkelheit durchbricht.
Gottesbilder verändern sich im Leben. Und ich finde das gar nicht schlimm – allein in der Bibel finden sich über 100 verschiedene Bilder von Gott – Hirte, Licht, Liebe, Burg – und das sind nur ein paar davon. Ich bin froh, dass ich heute anders auf Gott gucke, als als Kind. Gott sieht für mich nicht mehr aus wie Dumbledore, aber ist mindestens genau so magisch.
Mila
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Donnerstag, 26. März 2026
Wasserhahn auf… und kein Wasser kommt? Diese Situation gab’s letztens in meiner Wohnung. Da wurde nämlich schon früh morgens eine Wasserleitung für das ganze Wohnhaus ausgetauscht. Einen Tag kein fließendes Wasser. Oh man, und ich wollte doch duschen und den Abwasch machen.
Mein Freund und ich haben dann sechs Liter stilles Wasser im Supermarkt gekauft. Dann konnte ich mir endlich Gesicht und Haare waschen. Aber crazy: Nach der kurzen Aktion waren fast 1,5 Liter Wasser schon verschwunden. Dabei war ich ganz sparsam!
Ich hab dann gedacht: Krass, wenn 1,5 Liter so schnell weg sind, dann will ich gar nicht wissen, wie viel Wasser ich sonst so beim Duschen oder generell im Alltag verbrauche… Da achte ich nämlich nicht immer soo gewissenhaft drauf, dass ich Wasser spare.
Obwohl dieser Tag ohne fließendes Wasser super ätzend war: Er hat mir auch gezeigt, wie kostbar Wasser ist und wie selbstverständlich ich es sonst nehme. Hahn auf und da ist es eben. Richtiger Luxus.
Mila
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Dienstag, 24. März 2026
Ich geb‘s zu: Ich schlaf immer noch mit Kuschelttier im Bett. Ohne meinen Teddybär Rudi geht nichts. Der begleitet mich schon seit ich ein Baby bin. Seit fast 25 Jahren.
Als ich noch klein war, da hab' ich Rudi einfach alles erzählt. Wenn meine Eltern unfair waren. Wenn ich Bauchschmerzen hatte. Oder wenn mein Bruder mich total genervt hat. Rudi hat immer zugehört. Und danach die allerbesten Umarmungen gegeben.
Als ich nach der Schule dann von Zuhause ausgezogen bin, war für mich klar: Rudi kommt mit. Ich hab mich mit ihm in der neuen Stadt nicht ganz so alleine gefühlt. Ein bisschen Zuhause hatte ich ja dabei. J
Heute ist Rudi nicht mehr mein Gefühlsventil wie als Kind und ich brauche ihn auch nicht, um mich nicht alleine zu fühlen. Jetzt ist er einfach eine Erinnerung an meine Kindheit. Er ist mir immer noch wichtig, weil er in jeder Lebenslage dabei war. Er hat auch immer noch einen Platz in meinem Bett. Und wenn ich ihn umarme, dann kann ich kurz Kind sein. Bevor es wieder an den Alltag geht.