Benni
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Montag, 08. Juni 2026
Ich habe einen spannenden Dialog erlebt zwischen einem Politikjournalisten und einer Nonne.
Das Interessante daran: Der Journalist ist Atheist und hat mit Glauben eigentlich gar nichts zu tun. Und trotzdem kommen beide am Ende auf denselben Punkt:
Wir können keine individuellen Antworten geben auf gesellschaftliche Fragen.
Aus der Wirtschaftskrise kommen wir halt nicht raus, wenn der Einzelne mehr arbeitet. Und mit dem Reich Gottes, also mit einer gerechten Welt, wird auch nichts, wenn jeder nur für sich mehr betet.
Glaube funktioniert nicht als Privatobjekt.
Also dieses: Gott hat mich gerettet. Gott hilft mir. Glaube macht mein Leben besser.
Glaube wird dann stark, wenn wir nicht nur auf uns selbst schauen, sondern aufeinander.
Gott als Werkzeug zur Gemeinschaftsoptimierung -
Ich denke, genau so einen Gott brauchen wir gerade.