Dienstag, 03. März 2026
Ich habe Epilepsie. Und das ist mehr als eine Diagnose. Auch wenn Außenstehende das nicht sehen können, schränkt es mein Leben ein. Denn bei mir kommt ein Anfall meistens, wenn ich’s am wenigsten erwarte. Monate oder sogar Jahre lang passiert gar nichts – und genau das ist das Problem. Ich wähne mich in Sicherheit, denk: „Okay, jetzt hab ich’s im Griff.“ Und dann passiert’s wieder.
Das Schlimmste ist für mich nicht mal der Anfall selbst, obwohl der natürlich gefährlich ist, zum Beispiel wenn ich auf der Straße umfalle. Viel schlimmer ist das Danach. Die Enttäuschung, die Angst. Der Moment, in dem ich aufwache und nicht weiß, was gerade passiert ist – und dann kapiere: Ich muss schon wieder von vorne anfangen. Ich frage mich dann, ob ich jemals wirklich sicher sein kann – oder ob ich immer mit dieser Unsicherheit leben muss.
Ich habe gelernt, dass Kontrolle oft eine Illusion ist. Ich kann alles richtig machen, meine Medikamente nehmen, Stress vermeiden – und trotzdem kann’s passieren. Das ist hart. Aber ich versuche, mich davon nicht lähmen zu lassen. Statt mich zurückzuziehen, spreche ich offen darüber, um anderen Mut zu machen und aufzuklären, was im Ernstfall zu tun ist. Ich will nicht in Angst leben, sondern mit ihr. Und mir sagen: Ich bin nicht meine Krankheit. Ich bin mehr als das, was mir passiert. Und wenn’s wieder passiert – stehe ich eben wieder auf.
Das Schlimmste ist für mich nicht mal der Anfall selbst, obwohl der natürlich gefährlich ist, zum Beispiel wenn ich auf der Straße umfalle. Viel schlimmer ist das Danach. Die Enttäuschung, die Angst. Der Moment, in dem ich aufwache und nicht weiß, was gerade passiert ist – und dann kapiere: Ich muss schon wieder von vorne anfangen. Ich frage mich dann, ob ich jemals wirklich sicher sein kann – oder ob ich immer mit dieser Unsicherheit leben muss.
Ich habe gelernt, dass Kontrolle oft eine Illusion ist. Ich kann alles richtig machen, meine Medikamente nehmen, Stress vermeiden – und trotzdem kann’s passieren. Das ist hart. Aber ich versuche, mich davon nicht lähmen zu lassen. Statt mich zurückzuziehen, spreche ich offen darüber, um anderen Mut zu machen und aufzuklären, was im Ernstfall zu tun ist. Ich will nicht in Angst leben, sondern mit ihr. Und mir sagen: Ich bin nicht meine Krankheit. Ich bin mehr als das, was mir passiert. Und wenn’s wieder passiert – stehe ich eben wieder auf.

