Mila
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Montag, 01. Dezember 2025
1. Dezember. Jetzt dauerts nicht mehr lang bis Weihnachten. In den nächsten Wochen wird viel über Liebe und Hoffnung geredet werden. Und wisst ihr, was mir richtig Hoffnung macht: Wenn man sich anschaut, was die Forschung in den letzten Jahrzehnten im Kampf gegen AIDS erreicht hat.

An AIDS erkranken Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben und keine Medikamente dagegen einnehmen. Das Virus schwächt den Körper so sehr, dass eine Infektion ohne Behandlung früher oder später tödlich verläuft.

Aber: eine Infektion ist längst nicht mehr das Todesurteil, das es einmal war. HIV ist heute gut behandelbar und unter Therapie nicht mehr übertragbar.

Trotzdem machen HIV-positive Menschen heute noch Diskriminierungserfahrungen. Auch hier in Deutschland. Da geht’s um abwertende Kommentare, Vorurteile in Freundschaften und Beziehungen und sogar Benachteiligungen im Job. Aufklärung bleibt deshalb entscheidend.
Der heutige Welt-Aids-Tag ruft jedes Jahr dazu auf, Haltung zu zeigen. Gegen Stigmatisierung und für ein offenes, wertschätzendes Miteinander. Nur dann sind die Fortschritte, die es in der Forschung zu AIDS gegeben hat, auch Hoffnungszeichen: Wenn wir nicht nur das HI-Virus bekämpfen, sondern auch Vorurteile und Diskriminierung ,die damit verbunden sind.