Mila
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Donnerstag, 09. Oktober 2025
Eine meiner größten Herausforderungen im letzten halben Jahr: Eindeutig: Mit 12 Menschen zusammenwohnen.
Ich bin frisch in ein Wohnheim gezogen. Plötzlich wohne ich zu dreizehnt auf einem Flur. Heißt: 12 Mitbewohnis, mit denen ich mir alles teile: Küche, Aufenthaltsraum, Duschen, Toiletten. Am Anfang dachte ich: puh, ganz schön viel Gewusel, wenn man vorher nur in kleineren WGs oder mit dem Freund zusammen gewohnt hat.
Aber ehrlich? Es hat auch richtig coole Seiten. Manchmal komm ich spätabends ins Wohnzimmer und da sitzt noch jemand zum Quatschen. Ich verabrede mich zu gemeinsamen Kochabenden oder klopf einfach an einer Zimmertür, wenn ich Bock auf Gemeinschaft hab. So viel spontanes Miteinander hatte ich echt noch nie.
Und irgendwie musste ich schmunzeln, als mir aufgefallen ist: l 12 Menschen mit denen man den Alltag teilt, die gibt’s auch in der Bibel. Jesus hatte nämlich auch 12 Leute um sich herum: Seine Jünger. Die waren quasi eine mobile WG – haben aber auch alles geteilt, zusammen gegessen, gefeiert, diskutiert, gelacht und gestritten.
Die Geschichten von Jesus und seinen Friends zeigen, dass Gemeinschaft echt nicht immer einfach ist, selbst, wenn Gott persönlich ein Teil davon ist. Aber die Storys von Jesus und den Jüngern erzählen auch davon, dass so ne Community total schön und unterstützend sein kann. Vor 2000 Jahren genauso wie heute.