Mittwoch, 01. Oktober 2025
Diesen Sommer wollte ich eigentlich ein Radrennen fahren. Ein Enduro-Rennen mit dem Mountainbike. Ich hab mich einige Monate echt intensiv darauf vorbereitet. Ich war mehrmals in der Woche auf den Trails unterwegs und hab neben Ausdauer auch Krafttraining gemacht. Ich habe außerdem versucht, mich überwiegend gesund zu ernähren und in dieser Zeit nur einmal Alkohol getrunken, und das war an meinem Geburtstag. Ich war also richtig fit, und das Ganze hat auch echt Bock gemacht.
Für die letzte Trainingseinheit bin ich dann in die Berge gefahren. Dort hatte ich meinen ersten kleinen Rückschlag: Ich bin gestürzt. Das war nicht so schlimm, ein paar Abschürfungen und meine Hand war verstaucht; ich musste erstmal zwei Tage Pause machen. Trotzdem kam mir zum ersten Mal der Gedanke, ob das Ziel überhaupt realistisch ist, das ich verfolge. Ob das Rennen vielleicht auf einem Niveau ist, das ich gar nicht fahren kann.
Ich bin unsicher geworden und wollte auch keinen weiteren Sturz riskieren; also habe ich das Rennen abgesagt. Das Ziel, eigentlich fast schon der Traum, war damit zu Ende. Ich habe ein paar Tage gebraucht, um zu verstehen, warum mir das Rennen so wichtig war. Dann hab ich gecheckt: Mir ging es nie darum, ein Rennen zu gewinnen. Ich wollte mir damit aber beweisen, dass ich in der Lage bin, gegen andere in meiner Altersklasse anzutreten. Diese Erfahrung konnte ich nicht machen. Aber ich habe etwas anderes gelernt:
Mich hat die Vorbereitung auf das Rennen besser gemacht. Sie hat mir gezeigt, dass ich diszipliniert sein und auch mal was durchziehen kann. Diese Erfahrung ist mir viel mehr wert als jede Platzierung bei einem Rennen.
Für die letzte Trainingseinheit bin ich dann in die Berge gefahren. Dort hatte ich meinen ersten kleinen Rückschlag: Ich bin gestürzt. Das war nicht so schlimm, ein paar Abschürfungen und meine Hand war verstaucht; ich musste erstmal zwei Tage Pause machen. Trotzdem kam mir zum ersten Mal der Gedanke, ob das Ziel überhaupt realistisch ist, das ich verfolge. Ob das Rennen vielleicht auf einem Niveau ist, das ich gar nicht fahren kann.
Ich bin unsicher geworden und wollte auch keinen weiteren Sturz riskieren; also habe ich das Rennen abgesagt. Das Ziel, eigentlich fast schon der Traum, war damit zu Ende. Ich habe ein paar Tage gebraucht, um zu verstehen, warum mir das Rennen so wichtig war. Dann hab ich gecheckt: Mir ging es nie darum, ein Rennen zu gewinnen. Ich wollte mir damit aber beweisen, dass ich in der Lage bin, gegen andere in meiner Altersklasse anzutreten. Diese Erfahrung konnte ich nicht machen. Aber ich habe etwas anderes gelernt:
Mich hat die Vorbereitung auf das Rennen besser gemacht. Sie hat mir gezeigt, dass ich diszipliniert sein und auch mal was durchziehen kann. Diese Erfahrung ist mir viel mehr wert als jede Platzierung bei einem Rennen.

