Mila
Anhören
Sonntag, 25. Mai 2025
Leute, ich muss euch von einem richtig schönen Erlebnis in meinem Schottland-Urlaub erzählen. Ich war in der Landeshauptstadt Edinburgh in einem Gottesdienst – und der war einfach nur Zucker! Direkt am Anfang hat die Person vorne gesagt: „Ihr dürft euch bewegen, wie ihr wollt. Und wenn ihr lieber sitzen bleiben möchtet: auch total okay!“ Ich hab’ sofort gemerkt: Hier geht’s um echtes Willkommen-Sein.
Und dann die Sprache! Alle Gebete waren so gestaltet, dass mir richtig warm ums Herz wurde. Gott war nicht nur „Vater“, sondern auch „Mutter“ oder einfach „Holy One“. Kein Schubladendenken, keine festen Rollen – einfach ein Raum, in dem alle sich wohlfühlen konnten. Ich war begeistert, wie queersensibel und schön Sprache gleichzeitig sein kann.
Und die Stimmung? Mega! So frei, so herzlich – wie ein riesiger Safe Space. Ich hab mich selten so sehr als Teil einer Gemeinschaft gefühlt, ohne mich irgendwie anpassen zu müssen.
Als ich rausgegangen bin, war ich total bewegt. Ich hab sogar ein paar Tränchen verdrückt, weil ich’s sooo schön fand.
So sollte Kirche doch immer sein: ein Ort, an dem wirklich jede und jeder willkommen ist