Wie ist Gott für dich? Das wurde ich letztens von einer guten Freundin gefragt. Ich finde, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. In der Bibel gibt es einige Stellen, an denen Gott beschrieben wird. Oder besser gesagt: Gott wird mit etwas Bekanntem verglichen. Zum Beispiel wird Gott manchmal mit einem Vater oder einer Mutter verglichen. Manchmal wird gesagt, er sei wie ein Fels oder eine Burg. Auch als Richter oder Hirte wird Gott beschrieben.
Das zeigt mir: Gott ist ganz vielseitig. Jeder stellt sich Gott ein bisschen anders vor und nimmt ihn anders wahr. Das kann sich über die Zeit auch ändern. Und die Vergleiche und Bilder aus der Bibel helfen mir dabei, mir Gott vorzustellen.
Im Moment ist Gott für mich wie ein Leuchtturm. Er steht fest, egal wie stark der Sturm das Meer gegen ihn schlägt. Er behält den Überblick und leitet mich auch durch Dunkelheit. Das heißt: Gott ist für mich da, auch wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich nicht weiterweiß. Bei ihm fühle ich mich sicher, so wie bei einem Leuchtturm, der schon seit Hunderten von Jahren die Schiffe durch Stürme leitet. Und auch wenn ich Gott mal nicht sehen kann oder zweifle. Irgendwann taucht er wieder auf. Ich bin dankbar, dass Gott mich wie ein Leuchtturm begleitet, an dem ich mich orientieren kann.