Heute Nacht haben wir eine Stunde verloren. Um zwei Uhr, war es plötzlich drei Uhr. Es ist jetzt Sommerzeit. Ich bekomme das meistens aber gar nicht so richtig mit. Erst am nächsten Tag merke ich, dass ich müde bin. Und dass ich ja eine Stunde weniger geschlafen habe.
So ähnlich stelle ich mir das auch mit Gott vor. Gott tut was in der Welt. Das kapiere ich aber oft erst im Nachhinein, dass Gott da in mein Leben eingegriffen hat.
Das müssen nicht so riesige Sachen sein. Also nicht so ein Wunder oder so. Oder, dass mir eine tiefe Stimme sagt: „Tu dies oder mach das…“ Ich glaube Gott arbeitet häufig unbemerkt. Im Kleinen. Zum Beispiel mit einem Sonnenstrahl. Der genau zur richtigen Zeit in mein Gesicht scheint. Und der mich dann freundlicher und offener durch den Tag gehen lässt. Eine kleine Sache kann also eine große Auswirkung haben. Und das ohne, dass ich im ersten Moment bemerkt habe, dass da gerade Gott am Werk war.