Manchmal komme ich morgens richtig motiviert zur Arbeit und blicke in frustrierte, gelangweilte Gesichter. Diese negative Stimmung zieht mich immer direkt runter, obwohl ich eigentlich selbst gar nicht so schlecht drauf bin. Dagegen ankämpfen ist echt schwer.
In den Pausen gibt es oft keine anderen Themen. Alles ist so nervig und stressig, sagen meine Kollegen. Und überhaupt, wann ist denn endlich wieder Wochenende? Im Zentrum steht oft das Negative. Da ist wenig Raum für positive Gedanken.
Ich bin eigentlich ein sehr fröhlicher Mensch. Ich mag es total, zu lachen, ich freue mich über Kleinigkeiten und liebe es, das Leben zu genießen. Für mich ist das Leben mit allen leichten und schweren Momenten ein Geschenk.
Wenn ich merke, dass nur negative Stimmung im Raum ist, möchte ich mich davon nicht runterziehen lassen. Deshalb nehme ich mir jetzt vor, das mal auszuprobieren: Wenn für die anderen mal wieder alles nur mies ist, dann kann ich versuchen ein bisschen von meiner Lebensfreude überschwappen zu lassen. Anstatt mitzulästern, mich zu beschweren und frustriert zu sein, kann ich doch auch einfach erzählen, was ich gerade schön an meiner Arbeit finde. Was gut läuft und wofür ich an diesem Tag besonders dankbar bin. So passe ich mich nicht an die negative Stimmung an, sondern werde zum positiven-Influencer.