Glaubst du, dass der VfB den Aufstieg schafft? Glaubst du an den Klimawandel? Glaubst du echt an Gott? Glaubst du dies? Glaubst du das?
Das sind so Fragen die ich zu hören kriege. Und manchmal bringen die mich auch ganz schön in Erklärungsnot: Ich muss ja immer irgendwie eine Antwort darauf finden. Ich muss begründen, warum ich was glaube. Oder auch warum ich was nicht glaube. Neulich habe ich mir dann aber überlegt, ob das zu einseitig ist. Ob es nicht vielleicht genau so wichtig ist, wer an mich glaubt. Zum Beispiel wenn mir ein Freund sagt: Ich glaube du schaffst das, dann hilft mir das weiter.
Und so ist das glaube ich auch mit Gott. Es geht nicht nur darum, dass ich an Gott glaube. Gott glaubt auch an mich. Und Gott glaubt, dass ich meine Sache gut machen werde. Dass ich gut mit meinen Mitmenschen und dieser Welt umgehen kann. Davon bin ich überzeugt. Das bringt mich nicht in Erklärungsnot, sondern das macht mir Mut und gibt mir Kraft.
Ja, ich glaube an Gott. Aber ich glaube Gott glaubt auch an mich.