Oft denke ich, dass ich schon ganz genau weiß, wie ein Tag werden wird. Zum Beispiel beim Wetter. Da höre ich abends, dass es regnet und denk dann ja morgen wird ein trüber, regnerischer Tag. Auch bei anderen Sachen ist das so. Im Urlaub zum Beispiel wollte ich mit meiner Freundin eine Fahrradtour machen. Das hat dann aber nicht geklappt, weil der Fahrradverleih gar keine passenden Fahrräder mehr hatte. Unser Plan ging also nicht auf.
Stattdessen waren wir dann aber im Klettergarten. Da hab ich gemerkt: Es war gar nicht so schlimm, dass das nicht geklappt hat. Es war trotzdem ein richtig schöner Tag.
Deshalb denke ich jetzt: Ich finde es gut einen Plan zu haben. Auch wenn man nie weiß, ob das wirklich klappt. Weil das ja von vielem beeinflusst wird: Von anderen Menschen, von Systemen, von Umweltfaktoren und ich glaube auch von Gott. Das heißt nicht, dass ich immer Gott die Schuld geben kann, wenn was nicht läuft. Aber ich brauche die Schuld auch nicht nur bei mir selbst suchen. Manchmal ist es ja vielleicht auch ganz gut, wenn nicht alle meine Pläne aufgehen.
Wenn also ein Tag so richtig regnerisch angesagt ist, dann kann der regnerisch und trüb werden. Muss er aber nicht. Ich kann mich ja anpassen. Und dann ist vielleicht auch Plan B ganz schön.