Ich hab mal zu den typischen Freitagabend-Rauchern gehört. Ich bin oft mit meiner Clique weggegangen zum Feiern. Und da war es ganz normal, dass man in der Gruppe geraucht hat. Ich hab mir gar nicht so viel dabei gedacht, sondern einfach mitgemacht. Ich wollte halt dazugehören.
Dann bin ich umgezogen und hab neue Leute kennengelernt. Von denen raucht niemand. Da hab ich gemerkt, dass ich das Rauchen selbst gar nicht so toll finde. Und dass ich vorher nur geraucht hab, weil das alle gemacht haben. So aus Gruppenzwang eben, weil ich nicht auffallen und den anderen gefallen wollte.
Ich glaube bei Gott ist das nicht so. Für ihn muss ich mich nicht erst verändern, damit ich ihm gefalle. Gott nimmt jeden genauso an wie er ist. Mir gibt das den Mut auch wirklich so zu sein wie ich bin.
Jetzt rauche ich nicht mehr. Und, wenn ich meine alte Clique treffe, dann rauche ich auch nicht mit. Und das ist gar nicht schlimm, weil die anderen mich trotzdem noch mögen. Ein Kumpel hat sogar zu mir gesagt, dass er es richtig toll findet, dass ich Nein zu diesem Gruppenzwang gesagt habe.