Voll oft kann ich abends einfach nicht einschlafen. Vor allem vor Prüfungen oder einem unangenehmen Gespräch oder so. Da schwirren dann viele Fragen in meinem Kopf rum: Werde ich alle Prüfungsfragen beantworten können? Finde ich die richtigen Worte?
Ich kann nicht aufhören an den nächsten Tag zu denken. Je länger ich wachliege, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich am nächsten Tag konzentrieren kann. Trotzdem kommen meine Gedanken nicht zur Ruhe.
Bei mir hilft dann oft nur eins: Die Gedanken stoppen und sie mit anderen ersetzen. Ich versuche mich in solchen Situationen daran zu erinnern, dass es nichts bringt, sich Sorgen zu machen. Jesus hat dazu nämlich mal gemeint, dass man sich um nichts sorgen soll. Nicht mal um lebensnotwendige Dinge wie Essen oder Trinken. Er macht damit deutlich, dass wir als Menschen das Leben eigentlich gar nicht selbst in der Hand haben. Die Sorge darüber, ob ich meinen Arbeitsplatz behalte, die Prüfung schaffe oder diesen Monat mit dem Geld über die Runden komme, löst mein Problem nicht. Ich verliere nur Lebenszeit, die ich anders besser und sinnvoller nutzen könnte.
Wenn ich daran denke, ändere ich meine Perspektive auf meine Sorgen. Ich glaube, dass Gott mein Leben in der Hand hat und für mich sorgt, egal was am nächsten Tag passiert. Das beruhigt meine Gedanken und ich kann endlich einschlafen.