Es ist September, der Sommer geht zu Ende. Für einige beginnt heute ein neues Schuljahr, für andere startet gerade ein neues Ausbildungsjahr und viele steigen nach dem Sommerurlaub wieder in den Alltagstrubel ein. Ich war diesen Sommer im Urlaub am Meer. Bei einem schönen Strandspaziergang hab ich dort meine Spuren im Sand gesehen.
Dazu gibt es ein Gedicht, das ich sehr mag. In dem Gedicht geht es um einen Mann, der eine Traum hat. In dem Traum ist er an einem Strand und sieht im Himmel Ausschnitte aus seinem Leben. Im Sand sieht er zwei Fußspuren. Seine und die von Gott, der ihn begleitet. In schweren Zeiten seines Lebens sieht er nur eine Spur im Sand. Das erschreckt den Mann und er fragt Gott: Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten gebraucht habe?“. Und Gott antwortet: Ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in schweren Zeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“
Ich finde das eine wunderschöne Geschichte. Bei mir beginnt auch bald ein neues Semester. Ich weiß nicht so recht, was mich da erwartet. Das macht mich neugierig, aber auch etwas unsicher. Wenn ich aber an die Geschichte denke, vergeht meine Unsicherheit. Es ist ein krasser Zuspruch von Gott, dass er mich im Leben begleitet. In Zeiten, in denen es mir gut geht, geht er an meiner Seite. Und in schweren Zeiten wird er mich tragen. Ich kann mich auf Gott verlassen und so mutig neue, unbekannte Wege gehen.