Tick, Tack – die Uhr läuft immer weiter und einmal im Jahr werde ich wieder aufs Neue daran erinnert, dass die Zeit nicht stehen bleibt: an meinem Geburtstag. Und solange Zeitmaschinen noch nicht erfunden sind, wird sich auch weiterhin nichts daran ändern, dass es jedes Jahr einen Tag gibt, an dem ich zu meinem Alter ein +1 addieren muss. Ich werde halt älter und verändere mich, das gehört zum Leben einfach dazu – aber Geburtstage sind meiner Meinung nach auch dazu da, immer nach vorne zu schauen. Ich vergleiche Geburtstage gerne mit dem Ende eines Filmes, der ein ganzes Jahr gedauert hat: Ich bin ein wenig traurig, dass es vorbei ist, habe aber jetzt Zeit für den nächsten Film, für das nächste Jahr Lebenszeit, das nächste Abendteuer. Egal, ob der Film im letzten Jahr eher gut oder eher schlecht war – er hatte bestimmt auch einige tolle Momente, wie beispielsweise Treffen mit Freunden. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die immer irgendwo da sind, denn in jedem Film gibt es tolle Momente, wegen denen sich es lohnt, ihn anzuschauen; auch wenn man diese Momente manchmal suchen muss. Aber ich denke, dass es sie gibt und Gott mir den Weg zu diesen tollen Momenten zeigen wird.
Bei mir fängt jetzt auch bald der Film: „mein Leben – Teil 22“ an und ich bin gespannt, mir das wieder anzugucken.