Letztes Wochenende ist Pfingsten gewesen. An diesem Fest feiert die Kirche den Heiligen Geist. Sie feiert, dass die ersten Christen den Durchblick hatten und verstanden haben, was Jesus mit seiner Botschaft wollte. Diesen Durchblick nennen sie Heiligen Geist. Manchmal wünsche ich mir so was auch heute. Denn manche führen sich innerhalb der Kirche auf, als hätten sie allein den Durchblick, aber an dem was sie tun erkennt man schnell, dass sie eben nur so tun als ob.
Das finde ich schade. Ich feier an der Kirche, dass viele Menschen ihren Glauben und das was sie hoffen zusammenbringt. Männer und Frauen, Jung und Alt, Handwerker und Professoren. Was ich aber gar nicht verstehe ist, dass Frauen gar nicht vorkommen, wenn es darum geht größere Verantwortung zu tragen. Vor ein paar Wochen haben sich einige Frauen zusammengetan und demonstriert. Sie sind von manchen angefeindet worden, von manchen Bischöfen belächelt und bewegt hat sich nichts.
Pfingsten ist eigentlich das glatte Gegenteil davon. Denn, dass Frauen von der Verantwortung her in der Kirche keine Rolle spielen ist sicher nicht im Geiste Jesu. Denn er hat auch Frauen berufen, ihm zu folgen. Als Auferstandener hat er sich zuerst einer Frau gezeigt. Sein Geist wo er will und ist an kein Geschlecht gebunden.