Prioritäten setzen, das ist wichtig. Vor allem, wenn mal wieder viel zu viel zu tun ist.
Dazu gibt es eine coole Geschichte, die mir hilft. Ein Professor hat mal ein Mayonnaiseglas mit in seine Vorlesung gebracht und mit Golfbällen gefüllt. Die Studierenden haben gedacht, dass das Glas jetzt voll wäre. Dann hat der Professor Kieselsteine mit ins Glas gegeben, die die Zwischenräume gefüllt haben. Wieder haben alle gedacht, dass das Glas nun voll ist. Der Professor hat dann noch Sand dazu geschüttet. Alle Studierenden haben angefangen zu lachen und zu verstehen.
Das Glas steht für das Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge, wie die Familie, die Gesundheit, und Freunde. Die Kieselsteine sind nebensächlichere Dinge wie die Arbeit und Zeug, was man so besitzt, z.B. das Smartphone. Der Sand ist dann alles andere, die kleinen Dinge, über die ich mich so richtig aufregen kann. Wenn die Bahn zu spät kommt oder so.
All das passt aber nur in das Glas, wenn man mit den Golfbällen beginnt und nicht mit dem Sand. So ist das auch im Leben, finde ich. Wenn ich meine gesamte Zeit und Energie an die kleinen Dinge verschwende, habe ich keinen Platz mehr für die wichtigen Dinge.
In Situationen, in denen ich viel zu viel zu tun habe, hilft mir das Bild mit dem Glas. Ich überlege dann, was ich als Nächstes machen soll. Ich setze Prioritäten, damit ich mit den wirklich wichtigen Dingen beginne.