Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins dann zwei… Ich habe mir vorletzte Woche einen Adventskranz gekauft und heute schon die zweite Kerze angezündet. Erfunden wurde der Adventskranz vor fast zweihundert Jahren in Hamburg. Ein Erzieher hat sich in einem alten Bauernhaus um arme Kinder gekümmert. Die haben ihn immer gefragt, wann endlich Weihnachten ist. Er hat dann ein großes Holzrad genommen und 24 Kerzen drauf gestellt. Jeden Tag durften die Kinder eine Kerze anzünden. Und an den vier Adventssonntagen gab es eine große Kerze.
Ich finde das eine tolle Tradition. Vor allem seit ich weiß, welche Geschichte dahintersteckt. Die Kinder hatten kein Geld und oft keine Familien mehr. In dem alten Bauernhaus konnten sie mit anderen Kindern zusammen sein und es hat sich jemand um sie gekümmert. Für mich gehört der Adventskranz zu Weihnachten dazu. Genauso gehört es für mich dazu, an andere Menschen zu denken. Ich kaufe meinen Adventskranz jedes Jahr auf einem Weihnachtsbazar. Das Geld wird dann gespendet. So kann ich auch jeden Sonntag eine Kerze anzünden und dabei an andere Menschen denken.