»Das Geniale an Weihnachten« von Juliane   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.12.2020 gesendet.
Neulich hab‘ ich gelesen, dass es in Irland einen ganz besonderen Weihnachtsbrauch gibt: das Weihnachtsschwimmen.
Am ersten Weihnachtsfeiertag springen viele Iren in den eiskalten Atlantik – eine Tradition, die es schon seit Jahrzehnten gibt!

In den verschiedenen Ländern und Kulturen feiern wir Weihnachten ganz unterschiedlich. – Bei uns springt wahrscheinlich keiner in den Neckar. Aber vielleicht gibt es jedes Jahr dasselbe Essen oder so.
Ich finde das echt spannend: Wir feiern auf der ganzen Welt dasselbe Fest, aber jeder auf unterschiedliche Weise. Und da frag ich mich: Was verbindet uns eigentlich an Weihnachten?

Ich denke, es ist die Message! Der Ursprung von Weihnachten war vor 2000 Jahren mit der Geburt Jesu: Gott selbst kommt als Baby auf die Erde - Mit dem Ziel, der Welt Frieden zu bringen.
Das ist für mich die Botschaft von Weihnachten: Nicht die stark sind oder laut schreien haben Macht. Sondern diejenigen, die auf andere angewiesen sind; die friedlich sind – wie ein neugeborenes Kind!
Heute sind wir von einer friedlichen Welt immer noch weit entfernt. Aber der Gedanke, dass Menschen überall gemeinsam Weihnachten feiern, macht mich jedes Jahr mega glücklich!
Und gibt mir Hoffnung, dass es irgendwann auf der ganzen Welt friedlich zugehen wird.
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»Omas Weihnachtsplätzchen« von Juliane   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.12.2020 gesendet.
Meine Oma hat angekündigt, dass Sie dieses Jahr streikt.
Sie hat keinen Bock mehr, Weihnachtsplätzchen zu backen. Sie will einfach nicht mehr die ganze Vorweihnachtszeit in der Küche stehen – um dann mit anzusehen, wie die Familie in wenigen Tagen alles wegfuttert.

Ich kann den Frust meiner Oma total verstehen. Aber für mich ist ein Weihnachten ohne Omas Plätzchen leider kein richtiges Weihnachten!
Und so hab‘ ich beschlossen, dass ich mich selbst darum kümmere.
Ich habe mir sämtliche Original-Rezepte schicken lassen und bin viele Tage in der Küche gestanden. Damit ich die Weihnachtsplätzchen so perfekt wie möglich hinbekomme! – Eben ganz wie von Oma!
Das Ergebnis war nicht so toll: Die Küche war in den letzten Tagen dauervollgekrümelt und die Plätzchen trotzdem nicht im Geringsten so genial, wie ich gehofft hab‘.

Aber immerhin ist mir bei der ganzen Backerei was ganz Wichtiges klar geworden. Ich bin so dankbar, dass meine Oma in den letzten Jahren immer gebacken hat! Ich hatte keine Ahnung, wie viel Aufwand das ist, und ich denke, ich hätte Omas Backkünste öfter loben sollen.
Wenn sie nächstes Jahr wieder bäckt (was ich sehr hoffe!), dann werde ich an Weihnachten mein erstes großes „Plätzchen-Danke“ an Oma aussprechen.
Denn ich hab‘ gelernt: Dankbarkeit ist gerade an Weihnachten so mega wichtig!
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