»Regeln« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.05.2020 gesendet.
Jetzt mit Corona gibt es einige Regeln, an die ich mich halten soll. Ich finde, das ist gar nicht immer so einfach. Ständig Abstandhalten und immer ans Hände waschen denken ist manchmal echt nervig. Aber trotzdem versuche ich mich dran zu halten, denn ich weiß, dass diese Regeln mich und andere schützen .
Auch in der Bibel gibt es Regeln. Zum Beispiel die 10 Gebote. Auch sie sollen mich und meine Mitmenschen schützen. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht neidisch sein. Ich finde: Diese Gebote machen es möglich friedlich miteinander zu leben. Obwohl sie wie Verbote klingen, geben sie uns Freiheit. Gott will uns nicht eingrenzen, sondern er liebt uns und möchte uns so eine Orientierung für den Alltag bieten. Denn, wenn ich immer Angst haben muss, vom anderen beklaut oder getötet zu werden kann ich nicht friedlich und entspannt leben.
Und weil ich weiß, dass die Gebote mich und meine Mitmenschen schützen, halte ich mich gern dran.
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»Beten« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.05.2020 gesendet.
Ich bete manchmal in der Bahn oder beim Sport. Nur für mich, wie bei einem Selbstgespräch. Dabei ist es wie bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin, ganz offen und vertraut. Ich spreche dann mit Gott und teile ihm meine Gedanken mit. Dabei bete ich ohne die Hände zu falten und die Augen zu schließen. Ich hoffe, dass Gott mir hilft. Leider kommt es nicht immer direkt so, wie ich es mir von Gott wünsche. In der Bibel wird von Elia berichtet. Er wartet auf Gott. Dieser kommt auch. Aber nicht wie erwartet, als mächtiger, starker Wind, sondern als sanftes leises Lüftchen.
Das zeigt mir: Manchmal erscheint Gott anders als ich es mir vorstelle. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich sofort etwas ändert, wenn ich ihn um Hilfe bitte. Denn schon das Sprechen mit Gott tut mir gut. Seine Antwort dauert manchmal halt länger oder ist nicht direkt offensichtlich. Trotzdem glaube ich, dass Gott mir immer zuhört und für mich da ist
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»Freundschaft« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.05.2020 gesendet.
Ich vermisse meine Freunde aktuell sehr. So gerne würde ich mich endlich wieder mit ihnen treffen und nicht nur über Skype mit ihnen sprechen. Ich möchte meinen Alltag direkt mit ihnen teilen und gemeinsam was erleben.
Ich glaube bei Gott ist das genauso. Er möchte ein guter Freund sein und immer bei mir sein. Jesus hat mit Gott gesprochen wie mit einem Freund. Im Vaterunser betet er ganz vertraut zu ihm. Das zeigt mir: Gott freut sich, wenn ich ihm vertrauen und alles erzähle. Die schönen, aber auch die traurigen Dinge, die ich erlebe. Er möchte eben an meinem ganzen Leben teilhaben. Und vermisst uns, wenn wir uns lange nicht bei ihm melden.
Aber ich glaube, dass Gott trotzdem nicht böse ist, wenn ich mich nicht melde. Sondern er freut sich dann umso mehr, wenn ich es doch wieder mache. Eben so, wie es bei einem guten Freund ist.
Ich glaube, es tut gut die Beziehung zu so einem Freund zu pflegen. Gerade jetzt in dieser verrückten Zeit.
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»Vergeben« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.04.2020 gesendet.
Letzte Woche hatte ich mal wieder einen Streit mit einer Freundin. Echt – da wirft sie mir Sachen an Kopf, das glaubt man gar nicht. Und am Ende ist es immer wieder das gleiche: Bitte bitte… kannst Du mir nochmal verzeihen? Ja, ich kann. Aber so langsam habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Ist es nicht irgendwann auch einfach mal genug.
Genau das hat Petrus, ein Freund von Jesus gefragt: „Sag mal Jesus, wie oft muss ich eigentlich jemandem vergeben? Jesus hat ihm dann geantwortet, dass man siebzigmal siebenmal vergeben soll. Das war natürlich keine Rechenaufgabe. Ich glaube er hat damit gemeint, dass ich nicht nachzählen soll, sondern eben doch immer wieder vergeben. Dass es eher so was wie eine Grundhaltung von mir wird. Gerade dann, wenn mich jemand ehrlich um Vergebung bittet.
Das ist aber gar nicht immer so leicht. Manchmal verletzt mich ein Streit dann doch so sehr, dass ich dann nicht so einfach vergeben kann. Aber vielleicht hat Jesus genau das damit gemeint: Wenn ich nicht merke, dass ich mich entschuldigen muss. Oder ich nicht vergeben kann, dann geht eine Freundschaft kaputt. Dann ist das Verhältnis von zwei Leuten gestört. Und das ist glaube ich für keinen gut. Vielleicht macht mich diese Geschichte auch ein bisschen aufmerksamer. So dass es das nächste Mal gar nicht mehr so weit kommt.
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»Karfreitag« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.04.2020 gesendet.
Heute ist Karfreitag.
Dieser Tag erinnert daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Sonst hat man sich vielleicht drüber aufgeregt, dass man an Karfreitag nicht feiern gehen darf. An Karfreitag ist Tanzverbot. Das ist im Moment aber eh unwichtig. Es hat ja nichts offen
Allerdings für mich als Christin ist Karfreitag auch so ein besonders wichtiger Tag. Wir Christen glauben nämlich, dass alle Schuld und Fehler von Gott vergeben wurden. Denn Jesus ist stellvertretend für alle gestorben, die Strafe verdient hätten. Das ist die Idee. Und dafür bin ich dankbar, denn ich habe schon so manches falsch gemacht, wofür ich mich jetzt schäme. Aber Gott vergibt mir, wenn ich ihn darum bitte. Er will mich nicht bestrafen. Schon gar nicht mit schlimmen Krankheiten oder so was. Das meinen ja inzwischen manche.
So kann ich in Ruhe versuchen, in Ordnung zu bringen, was ich verbockt habe. Das gilt übrigens für alle, die das glauben wollen.
Ich finde es gut, am Karfreitag daran ausdrücklich erinnert zu werden. Auch, wenn dieses Jahr irgendwie alles ganz anders läuft.
Der Karfreitag ist ein Tag, der nachdenklich macht. Vor allem dieses Jahr. Deshalb stört es mich auch nicht, dass ich nicht feiern gehen darf. Denn ich weiß ja Gott sein Dank. Das Feiern kommt wieder.
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»Zweifel und Gott« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.04.2020 gesendet.
Habt ihr auch manchmal so Tage, wo ihr einfach nur heulen könntet? Ich musste dringend noch wichtige Mails fertigbekommen und das habe ich nicht geschafft. Morgens war mein Auto kaputt und dann war auch noch meine Mama krank, für die ich etwas besorgen sollte. Nerv! Ich habe mich nur geärgert und war echt verzweifelt. Ich wollte alles einfach nur rausschreien. Der Welt zeigen, wie verzweifelt ich bin. Aber ich habe kein Wort rausgebracht.
Keine Sorge. Es ist alles gut. Immer mal wieder geht es mir so. Als Christin glaube ich ja eigentlich auch, dass das alles nicht so schlimm ist. Gott ist doch bei mir. Ich kann ihm meine Sorgen einfach erzählen. Ja klar, als ob das so leicht wäre. Und so wirklich überzeugt davon, dass dann alles gut wird, bin ich auch nicht. Zumindest nicht immer. Ich glaube aber Gott ist es. Für Gott ist es in Ordnung, dass ich zweifle. Ja, dass ich ihn frage was das alles soll und wie ich das schaffen kann. Er weiß wovor ich Angst habe. Er kennt meinem Stress und meine Situation. Deshalb sagt er mir immer wieder „hab keine Angst und verzweifle nicht“. Wie bei Josua. Von ihm wird in der Bibel erzählt. Er hatte auch Zweifel. Josua sollte plötzlich ein ganzes Volk führen. Er hat sich das nicht zugetraut und war auch am Verzweifeln. Aber ich glaube, Gott hat es ihm zugetraut. Deshalb sagte er „sei mutig und stark, habe keine Angst und verzweifle nicht“. Ich glaube das gilt auch für mich. Es ist ok, nicht alles zu glauben. Aber Gott glaubt an mich und mit ihm kann ich alles schaffen.
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»Segen« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.04.2020 gesendet.
Ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche. Ok, das geht im Moment eh nicht. Aber das war schon vor Corona so. Meistens weil ich sonntags einfach zu faul bin und keine Lust habe so früh irgendwo hinzugehen. Allerdings gerade jetzt in der Osterzeit – würde ich total gerne in einen Gottesdienst gehen. Weil mir der Segen am Ende im Moment so fehlt.. Einmal, weil ich finde, dass wir gerade echt in einer schwierigen Situation sind. Ich mag den Segen aber auch, weil er so ein geniales Geschenk ist. Da sagt jemand zu mir: Gott begleitet dich. Geht überall mit dir mit. Wow - Ganz egal, was ich in meinem Alltag so erlebe. Ob ich mich total freue oder nur heulen könnte. Gott ist dabei. Das hat er versprochen. Mir und eigentlich allen Menschen. Für ihn gibt es keine Kontaktsperre. Das ist sein Geschenk und darüber kann ich mich einfach nur freuen. Aber das genialste am Segen ist: dass ich das einfach weiterverschenken kann. Ich kann das einfach teilen. Ich kann davon erzählen, wie froh ich darüber bin. Oder ich kann für meine Freundin da sein, wenn es ihr nicht so gut geht. Oder ich schau mich in meinem Alltag um. Wer könnte da gerade vielleicht ein bisschen Segen brauchen? Das ist gerade auch in dieser Zeit voll wichtig. Denn genau das möchte ich machen: Für andere Menschen ein Segen sein und ihnen Gottes Geschenk weitergeben.
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