»Leuchtturm« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.08.2020 gesendet.
Wie ist Gott für dich? Das wurde ich letztens von einer guten Freundin gefragt. Ich finde, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. In der Bibel gibt es einige Stellen, an denen Gott beschrieben wird. Oder besser gesagt: Gott wird mit etwas Bekanntem verglichen. Zum Beispiel wird Gott manchmal mit einem Vater oder einer Mutter verglichen. Manchmal wird gesagt, er sei wie ein Fels oder eine Burg. Auch als Richter oder Hirte wird Gott beschrieben.
Das zeigt mir: Gott ist ganz vielseitig. Jeder stellt sich Gott ein bisschen anders vor und nimmt ihn anders wahr. Das kann sich über die Zeit auch ändern. Und die Vergleiche und Bilder aus der Bibel helfen mir dabei, mir Gott vorzustellen.
Im Moment ist Gott für mich wie ein Leuchtturm. Er steht fest, egal wie stark der Sturm das Meer gegen ihn schlägt. Er behält den Überblick und leitet mich auch durch Dunkelheit. Das heißt: Gott ist für mich da, auch wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich nicht weiterweiß. Bei ihm fühle ich mich sicher, so wie bei einem Leuchtturm, der schon seit Hunderten von Jahren die Schiffe durch Stürme leitet. Und auch wenn ich Gott mal nicht sehen kann oder zweifle. Irgendwann taucht er wieder auf. Ich bin dankbar, dass Gott mich wie ein Leuchtturm begleitet, an dem ich mich orientieren kann.
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»Gottes Schutz« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.08.2020 gesendet.
Neulich bin ich mit meinem Freund spontan in den Urlaub an die Nordsee gefahren. Wir wollten den Kopf frei kriegen. Es waren sechs Stunden Fahrt, viel auf der Autobahn. Natürlich waren auch wieder super viele andere Autos unterwegs. Manche waren leider nicht ganz so aufmerksam.
Wir sind also ziemlich schnell auf der mittleren Spur gefahren und plötzlich sehe ich, wie das Auto rechts direkt neben uns reinzieht. Ich hatte unglaubliche Angst und dachte: Gleich kracht das Auto direkt in meine Seite. Aber mein Freund konnte noch rechtzeitig nach links ausweichen.
Zum Glück war in dem Moment die linke Spur frei. Klar: Man kann sagen, dass es Zufall war. Aber ich glaube, Gott hat uns beschützt, so wie er es in der Bibel immer wieder zusichert. Im ersten Buch Mose sagt Gott z. B.: „Ich will mit dir sein, wohin du auch gehst“. Gerade, wenn ich unterwegs bin, ist das ganz wichtig für mich. Und ich bin mir sicher: Gott war in diesem Moment bei uns und hat auf uns aufgepasst. Erklären kann ich das nicht. Aber ich bin einfach dankbar dafür.
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»Alt und doch aktuell« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.07.2020 gesendet.
Die ältesten Geschichten der Bibel sind schon über 3000 Jahre alt. Trotzdem ist die Bibel für mich ein aktuelles Buch. Sie beantwortet mir auch heute noch wichtige Fragen und gibt mir Tipps für mein Leben. Warum ist das so?
In der Bibel gibt es Geschichten von Menschen, die sich freuen und trauern. Von Menschen, die Träume und Hoffnungen haben, aber auch Enttäuschungen erleben. In der Bibel wird manchmal heftig gestritten, aber oft auch vergeben. Ebenso werden in der Bibel auch wichtige Fragen des Lebens gestellt, wie „Was ist der Sinn des Lebens?“, „Wie ist die Welt entstanden?“ Oder: „Wie oft muss ich eigentlich vergeben?“. Auch mich beschäftigten und interessieren diese Themen heute noch.
Zum Beispiel, wenn ich mal wieder unglaublich viel Stress habe und überhaupt gar nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht, dann erinnert mich eine Stelle in der Bibel daran, auch mal Pause zu machen und durchzuatmen. Vielleicht auch Gott von meinen Sorgen und meinen Stress zu erzählen. So erinnert mich die Stelle daran, dass ich bei Gott Ruhe und Kraft tanken kann.
Und deshalb ist die Bibel für mich immer noch wichtig! Klar, ihre Geschichten wurden vor sehr langer Zeit geschrieben, aber die Themen, die darin vorkommen, sind für mich ganz aktuell. Deshalb ist die Bibel für mich immer noch ein ganz modernes Buch.
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»Über Geschenke freuen« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.07.2020 gesendet.
Ich habe bei meinen Eltern meine alten Kinderbücher aussortiert. Manche waren noch so gut erhalten, die wollte ich nicht wegschmeißen. Also habe ich sie der Tochter einer Freundin geschenkt. Die hat sich gefreut wie ein Schneekönigin. Es war so goldig. Die Kleine war unglaublich glücklich. Die Bücher hat sie dann gleich ganz stolz ihrer Mama gezeigt.
In der Bibel heißt es: „Wer sich das Reich Gottes nicht schenken lässt wie ein Kind, wird nie hineinkommen“
Ich soll also das Reich Gottes so annehmen, wie das Kind meiner Freundin, die Bücher. Mich einfach darüber freuen und dankbar sein. Ich finde, das ist schwieriger als es klingt. Denn ich mach mir oft Gedanken, zweifle oder versuche Sachen zu verstehen. Selten freue ich mich einfach unbeschwert und kindlich. Aber die Bibelstelle sagt mir: Manchmal ist es gut, sich einfach über die schönen Dinge im Leben zu freuen. Es ist wichtig, das Gute, was mir passiert, als Geschenk anzunehmen, ohne darüber viel nachzudenken.
Für mich ist es zum Beispiel ein Geschenk, dass Gott mich im Leben begleitet und für mich da ist. Darüber freue ich mich und bin dankbar. Einfach so.
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»Regeln« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.05.2020 gesendet.
Jetzt mit Corona gibt es einige Regeln, an die ich mich halten soll. Ich finde, das ist gar nicht immer so einfach. Ständig Abstandhalten und immer ans Hände waschen denken ist manchmal echt nervig. Aber trotzdem versuche ich mich dran zu halten, denn ich weiß, dass diese Regeln mich und andere schützen .
Auch in der Bibel gibt es Regeln. Zum Beispiel die 10 Gebote. Auch sie sollen mich und meine Mitmenschen schützen. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht neidisch sein. Ich finde: Diese Gebote machen es möglich friedlich miteinander zu leben. Obwohl sie wie Verbote klingen, geben sie uns Freiheit. Gott will uns nicht eingrenzen, sondern er liebt uns und möchte uns so eine Orientierung für den Alltag bieten. Denn, wenn ich immer Angst haben muss, vom anderen beklaut oder getötet zu werden kann ich nicht friedlich und entspannt leben.
Und weil ich weiß, dass die Gebote mich und meine Mitmenschen schützen, halte ich mich gern dran.
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»Beten« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.05.2020 gesendet.
Ich bete manchmal in der Bahn oder beim Sport. Nur für mich, wie bei einem Selbstgespräch. Dabei ist es wie bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin, ganz offen und vertraut. Ich spreche dann mit Gott und teile ihm meine Gedanken mit. Dabei bete ich ohne die Hände zu falten und die Augen zu schließen. Ich hoffe, dass Gott mir hilft. Leider kommt es nicht immer direkt so, wie ich es mir von Gott wünsche. In der Bibel wird von Elia berichtet. Er wartet auf Gott. Dieser kommt auch. Aber nicht wie erwartet, als mächtiger, starker Wind, sondern als sanftes leises Lüftchen.
Das zeigt mir: Manchmal erscheint Gott anders als ich es mir vorstelle. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich sofort etwas ändert, wenn ich ihn um Hilfe bitte. Denn schon das Sprechen mit Gott tut mir gut. Seine Antwort dauert manchmal halt länger oder ist nicht direkt offensichtlich. Trotzdem glaube ich, dass Gott mir immer zuhört und für mich da ist
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»Freundschaft« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.05.2020 gesendet.
Ich vermisse meine Freunde aktuell sehr. So gerne würde ich mich endlich wieder mit ihnen treffen und nicht nur über Skype mit ihnen sprechen. Ich möchte meinen Alltag direkt mit ihnen teilen und gemeinsam was erleben.
Ich glaube bei Gott ist das genauso. Er möchte ein guter Freund sein und immer bei mir sein. Jesus hat mit Gott gesprochen wie mit einem Freund. Im Vaterunser betet er ganz vertraut zu ihm. Das zeigt mir: Gott freut sich, wenn ich ihm vertrauen und alles erzähle. Die schönen, aber auch die traurigen Dinge, die ich erlebe. Er möchte eben an meinem ganzen Leben teilhaben. Und vermisst uns, wenn wir uns lange nicht bei ihm melden.
Aber ich glaube, dass Gott trotzdem nicht böse ist, wenn ich mich nicht melde. Sondern er freut sich dann umso mehr, wenn ich es doch wieder mache. Eben so, wie es bei einem guten Freund ist.
Ich glaube, es tut gut die Beziehung zu so einem Freund zu pflegen. Gerade jetzt in dieser verrückten Zeit.
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»Vergeben« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.04.2020 gesendet.
Letzte Woche hatte ich mal wieder einen Streit mit einer Freundin. Echt – da wirft sie mir Sachen an Kopf, das glaubt man gar nicht. Und am Ende ist es immer wieder das gleiche: Bitte bitte… kannst Du mir nochmal verzeihen? Ja, ich kann. Aber so langsam habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Ist es nicht irgendwann auch einfach mal genug.
Genau das hat Petrus, ein Freund von Jesus gefragt: „Sag mal Jesus, wie oft muss ich eigentlich jemandem vergeben? Jesus hat ihm dann geantwortet, dass man siebzigmal siebenmal vergeben soll. Das war natürlich keine Rechenaufgabe. Ich glaube er hat damit gemeint, dass ich nicht nachzählen soll, sondern eben doch immer wieder vergeben. Dass es eher so was wie eine Grundhaltung von mir wird. Gerade dann, wenn mich jemand ehrlich um Vergebung bittet.
Das ist aber gar nicht immer so leicht. Manchmal verletzt mich ein Streit dann doch so sehr, dass ich dann nicht so einfach vergeben kann. Aber vielleicht hat Jesus genau das damit gemeint: Wenn ich nicht merke, dass ich mich entschuldigen muss. Oder ich nicht vergeben kann, dann geht eine Freundschaft kaputt. Dann ist das Verhältnis von zwei Leuten gestört. Und das ist glaube ich für keinen gut. Vielleicht macht mich diese Geschichte auch ein bisschen aufmerksamer. So dass es das nächste Mal gar nicht mehr so weit kommt.
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»Karfreitag« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.04.2020 gesendet.
Heute ist Karfreitag.
Dieser Tag erinnert daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Sonst hat man sich vielleicht drüber aufgeregt, dass man an Karfreitag nicht feiern gehen darf. An Karfreitag ist Tanzverbot. Das ist im Moment aber eh unwichtig. Es hat ja nichts offen
Allerdings für mich als Christin ist Karfreitag auch so ein besonders wichtiger Tag. Wir Christen glauben nämlich, dass alle Schuld und Fehler von Gott vergeben wurden. Denn Jesus ist stellvertretend für alle gestorben, die Strafe verdient hätten. Das ist die Idee. Und dafür bin ich dankbar, denn ich habe schon so manches falsch gemacht, wofür ich mich jetzt schäme. Aber Gott vergibt mir, wenn ich ihn darum bitte. Er will mich nicht bestrafen. Schon gar nicht mit schlimmen Krankheiten oder so was. Das meinen ja inzwischen manche.
So kann ich in Ruhe versuchen, in Ordnung zu bringen, was ich verbockt habe. Das gilt übrigens für alle, die das glauben wollen.
Ich finde es gut, am Karfreitag daran ausdrücklich erinnert zu werden. Auch, wenn dieses Jahr irgendwie alles ganz anders läuft.
Der Karfreitag ist ein Tag, der nachdenklich macht. Vor allem dieses Jahr. Deshalb stört es mich auch nicht, dass ich nicht feiern gehen darf. Denn ich weiß ja Gott sein Dank. Das Feiern kommt wieder.
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»Zweifel und Gott« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.04.2020 gesendet.
Habt ihr auch manchmal so Tage, wo ihr einfach nur heulen könntet? Ich musste dringend noch wichtige Mails fertigbekommen und das habe ich nicht geschafft. Morgens war mein Auto kaputt und dann war auch noch meine Mama krank, für die ich etwas besorgen sollte. Nerv! Ich habe mich nur geärgert und war echt verzweifelt. Ich wollte alles einfach nur rausschreien. Der Welt zeigen, wie verzweifelt ich bin. Aber ich habe kein Wort rausgebracht.
Keine Sorge. Es ist alles gut. Immer mal wieder geht es mir so. Als Christin glaube ich ja eigentlich auch, dass das alles nicht so schlimm ist. Gott ist doch bei mir. Ich kann ihm meine Sorgen einfach erzählen. Ja klar, als ob das so leicht wäre. Und so wirklich überzeugt davon, dass dann alles gut wird, bin ich auch nicht. Zumindest nicht immer. Ich glaube aber Gott ist es. Für Gott ist es in Ordnung, dass ich zweifle. Ja, dass ich ihn frage was das alles soll und wie ich das schaffen kann. Er weiß wovor ich Angst habe. Er kennt meinem Stress und meine Situation. Deshalb sagt er mir immer wieder „hab keine Angst und verzweifle nicht“. Wie bei Josua. Von ihm wird in der Bibel erzählt. Er hatte auch Zweifel. Josua sollte plötzlich ein ganzes Volk führen. Er hat sich das nicht zugetraut und war auch am Verzweifeln. Aber ich glaube, Gott hat es ihm zugetraut. Deshalb sagte er „sei mutig und stark, habe keine Angst und verzweifle nicht“. Ich glaube das gilt auch für mich. Es ist ok, nicht alles zu glauben. Aber Gott glaubt an mich und mit ihm kann ich alles schaffen.
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