»Freunde sind wichtig« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.09.2020 gesendet.
Während des Social Distancing in den letzten Monaten habe ich es schon sehr vermisst, meine Freunde zu treffen. Und noch immer bin ich vorsichtig. Zur Begrüßung umarme ich nur meine engsten Freunde. Aber ich genieße es jetzt sehr, meine Freunde wieder öfter zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen.
In der letzten Zeit ist mir klar geworden, wie wichtig mir meine Freunde sind. Und mir ist bewusst geworden, wie wenig ich manchmal in die Freundschaften investiert habe. Ich hab sie als Selbstverständlichkeit angesehen und sie manchmal auch vernachlässigt. Dabei sind mir Freunde doch so wichtig.
In der Bibel heißt es: Zwei sind allemal besser dran als einer allein.
Ich glaube, genau das möchte ich aus dieser Zeit mitnehmen: dass ich alleine nicht so gut dran bin. Ich brauche meine Freunde. In den schlechten Zeiten, weil sie mir aufhelfen, mich unterstützen und für mich da sind. Aber auch in den guten Zeiten, um gemeinsam mit ihnen in den Urlaub zu fahren oder abends gemütlich ein Wein zu trinken.
Ich möchte mir vornehmen, meinen Freunden das auch sagen: Ihr seid mir wichtig!
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»Vergleiche« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.09.2020 gesendet.
Manchmal scroll ich mich durch Insta und denke: oh die sieht so toll aus, die hat so eine schöne Figur. Warum darf ich nicht so viel von der Welt sehen? Oder sie hat so eine schöne Wohnung, warum kann ich nicht solche Möbel zu kaufen? Ja – ich vergleich mich öfter mal mit den Menschen dort und irgendwie ziehe ich dabei immer den Kürzeren. Das macht mich traurig und ärgert mich. Ich bin eifersüchtig!
Vom Vergleichen wird auch in der Bibel erzählt. Es geht um Arbeiter in einem Weinberg: Sie machen morgens mit dem Chef einen Betrag aus, den sie bekommen, wenn sie einen Tag im Weinberg arbeiten. Mittags stellt der Chef noch mehr Arbeiter ein. Am Ende des Tages bekommen aber alle gleich viel Lohn. Genau so viel, wie die ersten Arbeiter vereinbart haben. Die werden sauer und beschweren sich, weil sie doch viel mehr geleistet haben als die Arbeiter, die erst mittags angefangen haben.
Sie ärgern sich, weil sie sich mit den anderen vergleichen, und das, obwohl sie genug zu leben bekommen haben.
Die Geschichte zeigt mir, dass Vergleiche oft neidisch machen. Ich glaube, ich kann dankbar für das sein, was ich habe und muss nicht vergleichen, was ich alles nicht habe. Deshalb will ich mehr darauf achten, was mir geschenkt wurde, was ich tatsächlich schon alles besitze und erlebe. Das ist nämlich ganz schön viel.
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»Verloren« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 22.09.2020 gesendet.
Ich hab neulich mal wieder meine Kopfhörer gesucht, wirklich ewig, aber ich hab sie nicht gefunden. Irgendwann hab ich dann aufgegeben.
Wäre es mein Handy oder mein Geldbeutel gewesen, hätte ich noch viel länger gesucht. Sogar so lange, bis ich die Sachen gefunden hätte. Aber die Kopfhörer waren mir dann doch nicht so wichtig und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr. Es hat mich nur noch genervt, dass sie weg waren.
In der Bibel erzählt Jesus auch von einer Suche.
Ein Hirte hatte 100 Schafe. Irgendwann ist eins verloren gegangen. Der Hirte hat alle anderen 99 Schafe zurückgelassen, um das eine zu suchen. Es war ihm so wichtig, dass er so lange gesucht hat, bis er es schließlich gefunden hat.
Jesus erzählt weiter, dass es bei Gott und den Menschen genauso ist. Ich bin ihm so unglaublich wichtig, dass er mich immer suchen würde. So lange, bis er mich findet.
Es tut mir gut, zu wissen, dass Gott auf mich aufpasst. Ich bin ihm wichtig und deshalb sucht er mich, auch wenn ich mal wieder an ihm zweifle oder mich ihm nicht so nahe fühle. Das hilft mir, wenn ich mal was ausprobiere oder einen ganz neuen Weg gehen will. Denn ich weiß: Auch wenn dabei was schiefgeht, Gott wird mich immer suchen und finden.
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»Leuchtturm« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.08.2020 gesendet.
Wie ist Gott für dich? Das wurde ich letztens von einer guten Freundin gefragt. Ich finde, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. In der Bibel gibt es einige Stellen, an denen Gott beschrieben wird. Oder besser gesagt: Gott wird mit etwas Bekanntem verglichen. Zum Beispiel wird Gott manchmal mit einem Vater oder einer Mutter verglichen. Manchmal wird gesagt, er sei wie ein Fels oder eine Burg. Auch als Richter oder Hirte wird Gott beschrieben.
Das zeigt mir: Gott ist ganz vielseitig. Jeder stellt sich Gott ein bisschen anders vor und nimmt ihn anders wahr. Das kann sich über die Zeit auch ändern. Und die Vergleiche und Bilder aus der Bibel helfen mir dabei, mir Gott vorzustellen.
Im Moment ist Gott für mich wie ein Leuchtturm. Er steht fest, egal wie stark der Sturm das Meer gegen ihn schlägt. Er behält den Überblick und leitet mich auch durch Dunkelheit. Das heißt: Gott ist für mich da, auch wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich nicht weiterweiß. Bei ihm fühle ich mich sicher, so wie bei einem Leuchtturm, der schon seit Hunderten von Jahren die Schiffe durch Stürme leitet. Und auch wenn ich Gott mal nicht sehen kann oder zweifle. Irgendwann taucht er wieder auf. Ich bin dankbar, dass Gott mich wie ein Leuchtturm begleitet, an dem ich mich orientieren kann.
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»Gottes Schutz« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.08.2020 gesendet.
Neulich bin ich mit meinem Freund spontan in den Urlaub an die Nordsee gefahren. Wir wollten den Kopf frei kriegen. Es waren sechs Stunden Fahrt, viel auf der Autobahn. Natürlich waren auch wieder super viele andere Autos unterwegs. Manche waren leider nicht ganz so aufmerksam.
Wir sind also ziemlich schnell auf der mittleren Spur gefahren und plötzlich sehe ich, wie das Auto rechts direkt neben uns reinzieht. Ich hatte unglaubliche Angst und dachte: Gleich kracht das Auto direkt in meine Seite. Aber mein Freund konnte noch rechtzeitig nach links ausweichen.
Zum Glück war in dem Moment die linke Spur frei. Klar: Man kann sagen, dass es Zufall war. Aber ich glaube, Gott hat uns beschützt, so wie er es in der Bibel immer wieder zusichert. Im ersten Buch Mose sagt Gott z. B.: „Ich will mit dir sein, wohin du auch gehst“. Gerade, wenn ich unterwegs bin, ist das ganz wichtig für mich. Und ich bin mir sicher: Gott war in diesem Moment bei uns und hat auf uns aufgepasst. Erklären kann ich das nicht. Aber ich bin einfach dankbar dafür.
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»Alt und doch aktuell« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.07.2020 gesendet.
Die ältesten Geschichten der Bibel sind schon über 3000 Jahre alt. Trotzdem ist die Bibel für mich ein aktuelles Buch. Sie beantwortet mir auch heute noch wichtige Fragen und gibt mir Tipps für mein Leben. Warum ist das so?
In der Bibel gibt es Geschichten von Menschen, die sich freuen und trauern. Von Menschen, die Träume und Hoffnungen haben, aber auch Enttäuschungen erleben. In der Bibel wird manchmal heftig gestritten, aber oft auch vergeben. Ebenso werden in der Bibel auch wichtige Fragen des Lebens gestellt, wie „Was ist der Sinn des Lebens?“, „Wie ist die Welt entstanden?“ Oder: „Wie oft muss ich eigentlich vergeben?“. Auch mich beschäftigten und interessieren diese Themen heute noch.
Zum Beispiel, wenn ich mal wieder unglaublich viel Stress habe und überhaupt gar nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht, dann erinnert mich eine Stelle in der Bibel daran, auch mal Pause zu machen und durchzuatmen. Vielleicht auch Gott von meinen Sorgen und meinen Stress zu erzählen. So erinnert mich die Stelle daran, dass ich bei Gott Ruhe und Kraft tanken kann.
Und deshalb ist die Bibel für mich immer noch wichtig! Klar, ihre Geschichten wurden vor sehr langer Zeit geschrieben, aber die Themen, die darin vorkommen, sind für mich ganz aktuell. Deshalb ist die Bibel für mich immer noch ein ganz modernes Buch.
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»Über Geschenke freuen« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.07.2020 gesendet.
Ich habe bei meinen Eltern meine alten Kinderbücher aussortiert. Manche waren noch so gut erhalten, die wollte ich nicht wegschmeißen. Also habe ich sie der Tochter einer Freundin geschenkt. Die hat sich gefreut wie ein Schneekönigin. Es war so goldig. Die Kleine war unglaublich glücklich. Die Bücher hat sie dann gleich ganz stolz ihrer Mama gezeigt.
In der Bibel heißt es: „Wer sich das Reich Gottes nicht schenken lässt wie ein Kind, wird nie hineinkommen“
Ich soll also das Reich Gottes so annehmen, wie das Kind meiner Freundin, die Bücher. Mich einfach darüber freuen und dankbar sein. Ich finde, das ist schwieriger als es klingt. Denn ich mach mir oft Gedanken, zweifle oder versuche Sachen zu verstehen. Selten freue ich mich einfach unbeschwert und kindlich. Aber die Bibelstelle sagt mir: Manchmal ist es gut, sich einfach über die schönen Dinge im Leben zu freuen. Es ist wichtig, das Gute, was mir passiert, als Geschenk anzunehmen, ohne darüber viel nachzudenken.
Für mich ist es zum Beispiel ein Geschenk, dass Gott mich im Leben begleitet und für mich da ist. Darüber freue ich mich und bin dankbar. Einfach so.
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»Regeln« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.05.2020 gesendet.
Jetzt mit Corona gibt es einige Regeln, an die ich mich halten soll. Ich finde, das ist gar nicht immer so einfach. Ständig Abstandhalten und immer ans Hände waschen denken ist manchmal echt nervig. Aber trotzdem versuche ich mich dran zu halten, denn ich weiß, dass diese Regeln mich und andere schützen .
Auch in der Bibel gibt es Regeln. Zum Beispiel die 10 Gebote. Auch sie sollen mich und meine Mitmenschen schützen. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht neidisch sein. Ich finde: Diese Gebote machen es möglich friedlich miteinander zu leben. Obwohl sie wie Verbote klingen, geben sie uns Freiheit. Gott will uns nicht eingrenzen, sondern er liebt uns und möchte uns so eine Orientierung für den Alltag bieten. Denn, wenn ich immer Angst haben muss, vom anderen beklaut oder getötet zu werden kann ich nicht friedlich und entspannt leben.
Und weil ich weiß, dass die Gebote mich und meine Mitmenschen schützen, halte ich mich gern dran.
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»Beten« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.05.2020 gesendet.
Ich bete manchmal in der Bahn oder beim Sport. Nur für mich, wie bei einem Selbstgespräch. Dabei ist es wie bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin, ganz offen und vertraut. Ich spreche dann mit Gott und teile ihm meine Gedanken mit. Dabei bete ich ohne die Hände zu falten und die Augen zu schließen. Ich hoffe, dass Gott mir hilft. Leider kommt es nicht immer direkt so, wie ich es mir von Gott wünsche. In der Bibel wird von Elia berichtet. Er wartet auf Gott. Dieser kommt auch. Aber nicht wie erwartet, als mächtiger, starker Wind, sondern als sanftes leises Lüftchen.
Das zeigt mir: Manchmal erscheint Gott anders als ich es mir vorstelle. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich sofort etwas ändert, wenn ich ihn um Hilfe bitte. Denn schon das Sprechen mit Gott tut mir gut. Seine Antwort dauert manchmal halt länger oder ist nicht direkt offensichtlich. Trotzdem glaube ich, dass Gott mir immer zuhört und für mich da ist
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»Freundschaft« von Isi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.05.2020 gesendet.
Ich vermisse meine Freunde aktuell sehr. So gerne würde ich mich endlich wieder mit ihnen treffen und nicht nur über Skype mit ihnen sprechen. Ich möchte meinen Alltag direkt mit ihnen teilen und gemeinsam was erleben.
Ich glaube bei Gott ist das genauso. Er möchte ein guter Freund sein und immer bei mir sein. Jesus hat mit Gott gesprochen wie mit einem Freund. Im Vaterunser betet er ganz vertraut zu ihm. Das zeigt mir: Gott freut sich, wenn ich ihm vertrauen und alles erzähle. Die schönen, aber auch die traurigen Dinge, die ich erlebe. Er möchte eben an meinem ganzen Leben teilhaben. Und vermisst uns, wenn wir uns lange nicht bei ihm melden.
Aber ich glaube, dass Gott trotzdem nicht böse ist, wenn ich mich nicht melde. Sondern er freut sich dann umso mehr, wenn ich es doch wieder mache. Eben so, wie es bei einem guten Freund ist.
Ich glaube, es tut gut die Beziehung zu so einem Freund zu pflegen. Gerade jetzt in dieser verrückten Zeit.
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