»Palmsonntag« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.04.2019 gesendet.
Vor ungefähr einem Monat wurde der rote Teppich in Hollywood ausgerollt: Oscarverleihung. Wichtig war: Wer hat das Kleid von Jennifer Lawrence designt? Wie viel hat der Anzug von George Clooney gekostet? Und in welchem Auto erscheint Leonardo di Caprio?
Im Mittelpunkt dieses Abends steht jedes Jahr der Klatsch über die Stars von Hollywood. Viele sind von diesem Drumrum total fasziniert. Auch, weil die Welt der Promis für die Zuschauer und Zuschauerinnen unerreichbar zu sein scheint.
Heute feiern Christinnen und Christen Palmsonntag. Sie erinnern sich an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Damals waren alle mega aufgeregt: Der Superstar der Juden ist nach Jerusalem gekommen. Jesus wird von Christinnen und Christen als König, als Befreier und Erlöser gesehen.
Doch Jesus hat sich ganz anders verhalten als ein Star. Er ist in seinen schmutzigen Wanderkleidern erschienen. Auf einem Esel ist er geritten. Und da war kein roter Teppich, der vor ihm ausgerollt wurde. Sondern die Leute haben ihre Kleider vor ihm auf den Boden geworfen.
Jesus hat für die Menschen ganz greifbar gewirkt. Und eben nicht unerreichbar. Das macht ihn auch heute noch so sympathisch.
Für mich ist er ein richtiger Star. Ganz anders als die bei der Oscarverleihung.
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»Klimafasten« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.04.2019 gesendet.
In der Zeit vor Ostern fasten viele Menschen. Das heißt sie verzichten auf etwas, was ihnen sonst wichtig ist. Das hat in der Kirche schon lange Tradition. Eine Freundin von mir fastet dieses Jahr für den Klimaschutz! Ich habe zuerst gar nichts geblickt. Aber dann hat sie es erklärt. Sie will versuchen, ihre Lebensweise an bestimmten Punkten zu verändern – mal so zur Probe in der Fastenzeit.
Zum Beispiel will sie eine Woche auf Fleisch verzichten. Dann beim Einkaufen keine Plastiktüten benutzen. Und eine Woche das Auto stehen lassen und nur Fahrradfahren. Ihr ist der Klimaschutz wichtig. Und die Grundlage sieht sie dafür auch in der Bibel. Da sagt Gott am Anfang zu den Menschen:
„Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.“
Für mich ist das eine große Verantwortung, die Gott uns Menschen gibt. Sich um die Tiere und die Erde zu kümmern. So leben, dass alle leben können. Das bedeutet für mich heute, dass ich auf den Klimawandel achten muss. Die Tiere und die Erde vor den Folgen schützen. Und dabei, das hat meine Freundin auch gecheckt, kann jeder Mensch bei seinem Lebensstil anfangen.
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»Bewerbung« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.04.2019 gesendet.
Was sind meine Stärken? Warum bin gerade ich geeignet? Was macht mich besonders? Bewerbungsbogen, Motivationsschreiben, Vorstellungsgespräch. Überall tauchen diese Fragen auf. Ich tu mir immer übel schwer diese zu beantworten. Mir ist das voll unangenehm. Da muss ich mich von meiner besten Seite präsentieren. Mich selber loben. Das finde ich irgendwie voll strange.
Da entsteht voll die Blockade und ich hab schon gar kein Bock mehr auf die Bewerbung. Nach ein bisschen überlegen, fallen mir doch ein paar Sachen ein die ich ganz gut kann. Eigentlich hat doch jeder und jede Stärken. Gott hat uns allen Stärken geschenkt. Die eine kann gut vor vielen Menschen sprechen. Der andere ist total gut im Organisieren. Und nochmal eine andere kann toll zuhören.
Mir hat eine Stelle in der Bibel geholfen selbstbewusster zu sein. Dort hat Jesus zu den Menschen gesagt: Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter einen Stuhl, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten
Für mich bedeutet das: Ich kann was und ich kann es gut. Ich muss das auch nicht verstecken sondern ich kann stolz darauf sein. Jetzt fällt es mir auch leichter die gar nicht mehr so blöde Bewerbung zu machen.
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»Umsteigen« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.04.2019 gesendet.
Neulich stand ich auf dem Bahnhof. Ich konnte die Ansage nicht hören, auf welches Gleis ich nun muss. Und dann waren es nur noch 4 Minuten zum Umsteigen!
Ich hab erstmal mein Handy rausgezogen: Aber klar, der Akku war leer, so ein Mist! Ich bin dann einfach losgerannt und hab versucht mich an der Abfahrttafel zu orientieren. Keine Chance! Eine Frau hat mich verzweifelt dort stehen sehen und gefragt, ob sie helfen kann. Sie konnte. Sie hat das richtige Gleis gewusst. Im Rennen hab ich ihr noch schnell „Danke“ zugerufen. Den Zug habe ich in letzter Sekunde bekommen.
Solche stressigen Situationen kenne ich nicht nur vom Bahnfahren. Auch sonst weiß ich im Leben manchmal nicht, wo ich hin muss. Welcher Weg mich an mein Ziel bringt. Mir fällt es dann schwer die Ruhe und den Überblick zu bewahren.
Ich glaube, dass Gott meinen Weg kennt. Denn sein Plan mit mir steht fest: „Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft.“
So heißt es in der Bibel. Ich glaube Gott schickt immer wieder Zeichen. Zeichen, die Hoffnung geben und den Weg zeigen. In meinem Fall war es die Frau auf dem Bahnhof. Dank ihr habe ich gerade so noch den richtigen Weg gefunden. Ich hoffe sowas passiert mir mal wieder.
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»Fisch« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.03.2019 gesendet.
Neulich auf der Autobahn sind mir einige Autos mit besonderen Aufklebern aufgefallen. Hinten auf dem Kofferraum hat ein Fisch geklebt. Hinter diesen Fisch-Stickern steckt eine echt spannende Story.
Die ersten Christinnen und Christen haben den Fisch als Geheimzeichen verwendet. Sie durften ihren Glauben nicht frei und öffentlich leben. Sie wurden sogar deswegen verfolgt und getötet.
Sie haben sich trotzdem getroffen und Gottesdienste gefeiert. Das war ziemlich mutig. Dabei haben sie den Fisch als Erkennungszeichen verwendet.
Fisch heißt auf Griechisch ICHTHYS. Die Buchstaben dieses Wortes ergeben jeweils neue Wörter. Übersetzt heißt das dann so viel wie:
JESUS CHRISTUS GOTTES SOHN RETTER
Das ist also wie ein kleines Bekenntnis zum christlichen Glauben.
Heute ist der Fisch kein geheimes Zeichen mehr. Zum Glück ist das auch nicht mehr notwendig. Bei uns in Deutschland dürfen alle ihre Religion frei leben.
Mir gefällt der Fisch-Sticker als Zeichen für Christinnen und Christen. Schön ihn immer wieder zu sehen, selbst auf Autos.
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»Fridays for future« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.03.2019 gesendet.
Ein riesen Lärm war da wieder auf der Straße! Vor meinem Fenster waren viele Jugendliche, die haben Plakate hochgehalten. Und haben lautstark gerufen:
Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!
Jeden Freitagmittag demonstrieren Schülerinnen und Schülern. Sie schwänzen dafür sogar die Schule. Das finde ich ganz schön mutig.
Den Anfang hat Greta Thunberg, ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden gemacht. Sie schwänzt jeden Freitag seit über einem Jahr die Schule, um vor dem Parlament zu protestieren. Inzwischen demonstrieren jede Woche Schülerinnen und Schüler weltweit. Ich finde das echt krass!
Sie protestieren gegen die Energiegewinnung aus Kohle, also für den Klimaschutz. Ich finde es toll, wen Menschen auf die Straße gehen, um ihre Meinung zu sagen. Für mich ist das auch etwas, das ich als Christ tun will.
„Suchet das Wohl des Landes“ heißt es in der Bibel. Dabei ist es für mich wichtig, dass es meinem Land auch in Zukunft noch gut geht. Ich möchte, dass irgendwann einmal auch meine Kinder und Enkel glücklich leben können.
Das Ziel der Schülerinnen und Schüler, ist auf das Problem aufmerksam zu machen. Bei mir haben sie es auf jeden Fall geschafft. Hoffentlich schaffen sie es auch bei den Politikern und Politikerinnen. Damit sich wirklich was verändert!
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»Kraft« von Paul   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.03.2019 gesendet.
Nach der Arbeit fühle ich mich oft fix und fertig, so richtig kraftlos. Trotzdem liebe ich es mich beim Sport nochmal so richtig auszupowern. Ich gebe alles im Fitnessstudio, bis ich auch körperlich keine Kraft mehr habe. Ich konzentriere mich nur auf die Übungen. Dabei wird alles andere unwichtig und ich fühle mich befreit.
Nach dem Sport bin ich dann immer viel besser gelaunt. Ich fühle mich ausgeglichen und zufrieden.

Im Fitnessstudio brauche ich meine körperliche Kraft. Auch sonst brauche ich Kraft für den Tag. Kraft jeden Tag zu begehen mit allen seinen coolen Momenten aber auch Schwierigkeiten. Aber woher kommt denn meine ganze Kraft?
Da ist mir eine Stelle in der Bibel eingefallen:
Aber alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft.

Ich finde das schön. Ich glaube, wer auf Gott vertraut, der kriegt neue Kraft. Eine Kraft die beflügelt und mich vor Erschöpfung bewahrt. Ich glaube Gott ist immer bei mir. Das ist eine Antriebskraft für mein Leben und gibt mir Halt. Einen starken Halt, der mir immer wieder neue Kraft schenkt.
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