»Dankbarkeit« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.01.2019 gesendet.
Neulich hab ich eine Hand voll roter Bohnen bekommen. Zu jeder Bohne sollte ich mir eine Sache überlegen, für die ich Gott besonders danken wollte. Das war in einem Gottesdienst. Ich fand das erstmal ganz schön schwierig, weil ich echt viele Bohnen hatte. Aber je länger ich darüber nachgedacht hab desto mehr Dinge sind mir eingefallen: meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit, mein Zuhause und vieles mehr.
Gott zu danken ist Christinnen und Christen wichtig. Das sieht man an vielen Dankesliedern und Gebeten, die Christen singen und beten. Zum Beispiel auch in Gottesdiensten.
Mir ist es wichtig Danke zu sagen. Und mir tut es gut, wenn mir jemand Danke sagt. Es zeigt mir, dass andere mich nicht für selbstverständlich nehmen. Und anderes herum, macht es mich genauso glücklich, wenn sich andere über meinen Dank freuen. Es heißt ja nicht umsonst: Geteilte Freude ist doppelte Freude.
Ich glaube bei Gott ist das ganz genauso. Er freut sich, wenn ich ihm ab und zu sage, wie dankbar ich für das bin, was ich habe. Ich habe eine der roten Bohnen aus dem Gottesdienst aufgehoben. Sie liegt auf meinem Schreibtisch direkt neben der Einkaufsliste. So erinnert sie mich jeden Tag daran, dankbar zu sein.
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»Vielfalt« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.01.2019 gesendet.
Eigentlich hab ich nur einen ganz normalen roten Tee gewollt. Aber dann stand ich vor dem Teeregal und konnte zwischen fünfzig verschiedenen Sorten wählen. Da war von Erdbeere über Waldbeere bis zum Granatapfeltee alles mit dabei. Das hat mich ganz schön begeistert: da kann ja jeder ganz leicht seinen Lieblingstee nehmen oder mutig etwas Neues ausprobieren!
Ich bin der Meinung, dass es mit der Art zu glauben genau so ist. Je nach Lebenssituation ist mir nämlich in meinem Glauben etwas anderes wichtig. Wenn ich grade zornig bin, dann streite ich auch mal mit Gott. Dann mache ich ihm im Gebet Vorwürfe und lasse meine ganze Wut bei ihm aus. Bin ich aber grade glücklich, fällt es mir viel leichter Gottes Liebe wahrzunehmen und ihm dafür auch dankbar zu sein. Es gibt ganz viele verschieden Wege seinen Glauben zu verstehen und zu leben. Und ich finde es auch okay, wenn andere einen anderen Weg für sich wählen.
Mir hilft es, wenn ich mir das manchmal wieder in Erinnerung rufe. Jeder hat die Freiheit zwischen den Wegen zu wählen oder auch mal einen anderen auszuprobieren. Ich glaube nicht, dass es die eine richtige Art gibt, seinen Glauben zu leben. Genauso wenig wie es den einen Tee gibt. Aber genau diese große Vielfalt ist es, die es ausmacht.
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»Zeit« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.01.2019 gesendet.
Ich hab letzte Woche ewig am Bahnhof gestanden. Mein Zug war verspätet. Mir war kalt und ich war müde und wollte nur noch nach Hause. Aber der Zug ist einfach nicht gekommen und mir ist nichts anderes übrig geblieben als einfach nur zu warten.
In der Bibel heißt es, dass alles seine Zeit hat: Lachen und weinen, arbeiten und ausruhen. Das sind alles Bezeichnungen für Positives und Negatives. Sie scheinen zusammenzugehören. Das Gute und das Schlechte.
Wenn es mir gerade nicht so gut geht, macht mir das Mut. Es gibt mir die Hoffnung, dass auch wieder Zeiten kommen, in denen ich mich wohler fühle. Es hilft mir Geduld zu haben, wenn ich auf etwas warte wie neulich auf den Zug. Aber es hilft mir auch, die Zeit besser zu genießen, in der ich besonders glücklich bin. Zum Beispiel wenn ich einen schönen Abend mit meinen Freunden verbringe. Alles hat seine Zeit. Das bedeutet auch, dass ich mir mal Zeit für mich nehmen darf, um mir nochmal meinen Lieblingsfilm nach einem langen Arbeitstag anzuschauen.
Lachen und weinen, arbeiten und ausruhen. Alles gehört dazu. Wenn ich mir das klar mache, dann ist manches leichter.
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»Zuhören« von Sarah   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.01.2019 gesendet.
Egal wo man ist, man hört überall Geräusche. Hier unterhalten sich Leute und da läuft Musik. Mir ist aufgefallen, dass ich oft gar nicht mehr richtig zuhöre .
Dabei ist zuhören so wichtig: Man merkt ja auch selbst, ob jemand aufmerksam ist. Zum Beispiel, wenn man gerade redet und einem niemand zuhört. Ich finde das dann immer total unhöflich. Dabei passiert mir das manchmal auch. Dann bin ich mit meinen Gedanken ganz woanders, wenn jemand gerade was zu mir sagt.
Von Jesus wird in der Bibel erzählt, dass er immer allen zugehört hat. Das waren Männer, Frauen und Kinder. Ich finde das nicht selbstverständlich. Von mir weiß ich, dass ich mit manchen Menschen nur rede, wenn ich etwas von ihnen möchte. Zum Beispiel mit dem Hausmeister, wenn mal wieder der Rollladen kaputt ist. Aber von Jesus wird gesagt, dass er wirklich allen zugehört hat. Ich glaube, das hat er gemacht, weil er sich für jeden Einzelnen interessiert hat.
Ich finde das sehr beeindruckend. Es erinnert mich daran, selbst wieder besser zuzuhören. Auf das, was mir meine Freunde zu sagen haben, um zu wissen, was sie grad so machen. Aber auch darauf, was ich selbst brauche oder einfach mal wieder auf richtig gute Musik.
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