»Schlummern« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.06.2020 gesendet.
Ich bin manchmal ganz schön müde. Zum Beispiel wenn ich an einem Sonntagmorgen noch ein bisschen schlummern möchte. Ich finde das auch völlig in Ordnung mal so richtig zu entspannen. Manchmal wird meine Müdigkeit aber auch zum Problem. Zum Beispiel als ich vor kurzem Auto gefahren bin und sehr müde war. Da sollte man ja eigentlich fit sein. Zum Glück war meine Freundin dabei, die mich wachgehalten hat. Wir haben eine kurze Pause an der frischen Luft gemacht und danach war ich wieder konzentriert. Auch in der Arbeit mit Menschen macht es einen Unterschied, ob ich wach bin oder müde. Wenn ich richtig wach und voll da bin, kann ich Menschen besser wahrnehmen und auf sie eingehen.
In der Bibel hab ich gelesen, dass Gott nie schläft oder schlummert. Auch, wenn ich müde werde und noch im Auto unterwegs bin, ist er bei mir und begleitet mich. Das heißt für mich natürlich nicht, dass ich auch im Halbschlaf fahren kann. So nach dem Motto: Gott ist ja wach, das muss reichen. Aber trotzdem finde ich das beruhigend. Dass da jemand bei mir ist, der nie schläft.
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»Southside« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.06.2020 gesendet.
Jetzt beginnt ja eigentlich gerade die Festivalzeit. Dieses Wochenende wäre ich zum vierten Mal beim Southside am Start. Es tut weh, dass das dieses Jahr nicht geht. Denn ich gehe sehr gern auf Festivals. Und das als Christ. Manche sagen, das passt doch nicht zusammen. Ein Christ der auf Festivals geht. Christen gelten ja oft als verklemmt. Sie trinken keinen Alkohol und auf keinen Fall dürfen sie zu viel Haut zeigen oder sehen.
Für mich aber passt Christsein und auf Festivals gehen sehr gut zusammen. Denn auch Jesus hat es geliebt zu feiern. Auf einer Hochzeitfeier hat er sogar Wasser in Wein verwandelt, damit die Party weitergehen konnte. Kein Wunder also, dass er von seinen Feinden sogar als Fresser und Weinsäufer bezeichnet wurde. Er hat anders gehandelt, als sie es für richtig hielten.
Ich erkenne am Handeln Jesu, dass er das Leben geliebt hat. Oft war er auch ernst und nachdenklich, aber eben nicht nur. Er genoss sein Leben und war weder verklemmt noch spaßbefreit. Feiern, Musik hören, auf Festivals gehen und Christ sein. Für mich passt das deshalb sehr gut zusammen.
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»Fussball-EM« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.06.2020 gesendet.
Am Freitag hätte eigentlich die Fußball-EM angefangen. Ich hätte richtig Lust auf das morgige Spiel Deutschland gegen Frankreich. Leider muss ich darauf jetzt noch ein Jahr warten. Und vor zwei Jahren war Deutschland ja ziemlich schlecht.
Mit Blick auf den Misserfolg von letztem Mal könnte jetzt ein Wort aus der Bibel weiterhelfen. Da heißt es: Die Letzten werden die Ersten sein. Man kann also hoffen, dass Deutschland nächstes Jahr besser abschneidet. Dabei geht es in dem Bibelvers gar nicht um Fußball. Der Vers spricht nicht von den Erfolgen und Misserfolgen dieser Welt. Er meint das danach. Den Himmel. Die Ewigkeit. Oder wie auch immer man das nennen will. Die letzten werden die Ersten sein. Deshalb können alle, die Niederlagen und Leid in dieser Welt erleben, hoffen. Deshalb glaube ich, dass das alles einmal überwunden sein wird. Erfolg und Misserfolg. Sieg und Niederlage. Das hilft mir, wenn bei mir mal was nicht so gut klappt.
Klar im Fußball macht es einen Unterschied, ob ich Erster oder Letzter bin. Bei Gott nicht. Er dreht das Ganze um. Bei Ihm sind die Letzten die Ersten. Natürlich hab ich Bock dass Deutschland nächstes Jahr bei der EM wieder besser spielt. Aber Erster zu sein ist nicht alles. Daran lasse ich mich gerne immer wieder erinnern.
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»Schnaken« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.05.2020 gesendet.
Bei manchen Tieren frage ich mich manchmal warum gibt's die eigentlich? Schnaken zum Beispiel. Die nerven doch nur. Die sind hässlich und wenn sie stechen juckt es mich ganz übel.
Im Gespräch mit Freunden haben wir darüber geredet was schön ist. Bei Kunst ist das ja oft so: Ich stehe vor einem Bild und kapiere nicht, was daran schön sein soll. Der Schöpfer des Kunstwerkes hat darin aber vielleicht etwas verarbeitet das ich gar nicht sehe. Er kann sein Kunstwerk sehr schön finden.
Ich glaube daran, dass Gott der Schöpfer dieser Welt ist. Und in der Bibel steht, dass Gott alles, was er geschaffen hat gut findet. Ein kleines Insekt wie die Schnake ist gut, weil Gott sagt, dass sie gut ist. Für sie gilt das Gleiche wie für uns Menschen. Wir alle sind gut gemacht. Egal was andere über uns sagen. Die Bewertung des Schöpfers ist bereits abgegeben. Sie lautet: sehr gut.
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»Himmelfahrt« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.05.2020 gesendet.
Heute ist ein Feiertag und zwar Christi Himmelfahrt. Ein Feiertag, der erstmal nicht so bekannt ist, wie jetzt Weihnachten oder Ostern. Ich habe mich gefragt: Was wird da nochmal gefeiert? Und ist heute nicht eigentlich Vatertag? Doch, heute ist Christi Himmelfahrt und Vatertag.
Und beim drüber nachdenken passen diese zwei Sachen wunderbar zusammen. Denn an Christi Himmelfahrt feiern Christen, dass Jesus zu seinem Vater in den Himmel aufgefahren ist. Sie erklären sich damit, dass Jesus nach seiner Auferstehung jetzt nicht mehr sichtbar unter uns lebt, sondern bei Gott ist. Mit dem Begriff ‚Vater‘ soll jetzt aber nicht gesagt werden, dass Gott ein Mann ist. Das drückt eine Beziehung aus. Jesus selbst hat Gott ja Vater genannt. Er fühlte sich Gott so nahe wie einem Vater. Und er hat oft gesagt, dass Gott auch uns Menschen so nah sein will, wie ein Vater oder eine Mutter ihrem Kind. Deshalb kann ich zu Gott so reden wie ich mit meinen Eltern rede. Ich könnte eigentlich auch ‚Mutter‘ zu ihm sagen.
Also: Wir feiern, dass Jesus zu seinem Vater gegangen ist. Und so verstanden ist Christi Himmelfahrt auch Vatertag.
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»Spazieren« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.05.2020 gesendet.
In Zeiten von Corona heißt es: Stay Home. Bleib Zuhause. Das ist wichtig, weil wir so die Ausbreitung der Pandemie verlangsamen können und unsere Krankenhäuser nicht überlastet werden.
Ich gehe trotzdem raus. Bin ich verrückt? Kinos, Schwimmbäder und Restaurants haben doch alle geschlossen. Freunde und andere Menschen soll man nicht treffen. Daran halte ich mich auch. Aber ich gehe in die Natur. Die hat nämlich immer geöffnet und außerdem kann man da gut Abstand halten.
Und ich merke, dass mir das gut tut. Ich gehe gerade viel spazieren, freue mich an den Vögeln, an der Sonne und der frischen Luft. So fällt mir die Decke nicht auf den Kopf und ich kann mich etwas ablenken. Und ich kann Zeit mit Gott verbringen. Er begegnet mir in all dem, was er geschaffen hat. Im Zwitschern der Vögel höre ich Gott. Durch die Wärme der Sonne spüre ich ihn. Gott kann ich immer begegnen. Auch in diesen besonderen Zeiten.
Und das gelingt mir besonders gut bei einem Spaziergang an der frischen Luft.
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»Sommerzeit« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.03.2020 gesendet.
Heute Nacht haben wir eine Stunde verloren. Um zwei Uhr, war es plötzlich drei Uhr. Es ist jetzt Sommerzeit. Ich bekomme das meistens aber gar nicht so richtig mit. Erst am nächsten Tag merke ich, dass ich müde bin. Und dass ich ja eine Stunde weniger geschlafen habe.
So ähnlich stelle ich mir das auch mit Gott vor. Gott tut was in der Welt. Das kapiere ich aber oft erst im Nachhinein, dass Gott da in mein Leben eingegriffen hat.
Das müssen nicht so riesige Sachen sein. Also nicht so ein Wunder oder so. Oder, dass mir eine tiefe Stimme sagt: „Tu dies oder mach das…“ Ich glaube Gott arbeitet häufig unbemerkt. Im Kleinen. Zum Beispiel mit einem Sonnenstrahl. Der genau zur richtigen Zeit in mein Gesicht scheint. Und der mich dann freundlicher und offener durch den Tag gehen lässt. Eine kleine Sache kann also eine große Auswirkung haben. Und das ohne, dass ich im ersten Moment bemerkt habe, dass da gerade Gott am Werk war.
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»Gott ist kein Deutscher« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.03.2020 gesendet.
Ich finde es manchmal schon krass, wie viel Einfluss mein Geburtsort auf mein Leben hat. Ich bin in Stuttgart geboren worden. Also in Deutschland und das macht schon einen riesen Unterschied: Es ging und geht mir besser als den meisten Menschen auf der Welt. Und ich kann in ganz viele Länder reisen. Einfach weil ich einen deutschen Reisepass habe.
Und auch mein Glaube ist total davon beeinflusst. Wenn ich bete, rede ich deutsch mit Gott. Als ob er Deutscher wäre. Engländer, Franzosen, Araber und Russen beten aber auch. Und ich bin mir sicher: Gott versteht sie genauso. Er hat anscheinend von allem ein bisschen was. In der Bibel steht, dass Gott alles geschaffen hat. Auch mich. Und dass alle Menschen Gottes Ebenbild sind. Das heißt für mich, dass in Gott alle Nationen dieser Welt vereint sind. Aber nicht der eine mehr und der andere weniger. Nicht besser oder schlechter. Sondern alle sind sein Ebenbild. In jedem Menschen aus jeder Nation kann man Gott sehen.
Wenn das mal bei uns Menschen auch so klappen würde, wäre das glaube ich ziemlich cool.
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»Sonntag« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.02.2020 gesendet.
Ich liebe Sonntage. An Sonntagen ist irgendwie alles langsamer. Da haben die Läden zu. Kaum jemand ist in der Stadt unterwegs. Die Busse fahren seltener. Ich merke da richtig wie so eine ganze Stadt durchatmet.
Und ich glaube das ist kein Zufall. Ich glaube, dass Gott uns bewusst so geschaffen hat, dass wir einen Tag Ruhe brauchen. Dass uns das gut tut. Nur fällt mir das heute oft ganz schön schwer. Mein Handy macht sonntags keine Pause. Die Pushnachrichten kommen trotzdem. Emails erscheinen auf meinem Display. Anfragen für die nächste Woche lassen mir keine Ruhe. Und es gibt ja auch viele Menschen, die sonntags arbeiten müssen.
Richtig ruhig werde ich erst dann, wenn ich das alles loslasse. Ich erhole mich zum Beispiel bei einem Gottesdienstbesuch. Aber da geh ich auch nicht immer hin. Manchmal lese ich auch einfach ein Buch. Oder chill mit meiner Freundin und schau ne Serie. Dann wird der Sonntag wirklich zu einem Erholungstag.
Nach so einem Sonntag bin ich wieder fit. Die neue Woche kann losgehen. Mal schauen, was sie bringt.
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»Wo viele sind« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.02.2020 gesendet.
Wo viele Menschen zusammen kommen da bewegt sich was. Ich erlebe das zum Beispiel, wenn ich ins Stadion gehe. Da wollen viele Fans ihre Mannschaft anfeuern. Und ich glaube, dass das ein Spiel auch tatsächlich beeinflusst. Dass eine Mannschaft besser spielen kann, wenn sie angefeuert wird.
Vor kurzem war ich in einem Musical: In Martin Luther King. Da waren auch wieder viele Menschen. Aber was es bedeutet mit vielen Menschen etwas zu erreichen habe ich erst drinnen bemerkt. Denn Martin Luther King ist auf die Straße gegangen, um für Gleichheit und Freiheit einzutreten. Das war in Amerika. Lange vor meiner Zeit. Da war klar geregelt, dass die Hautfarbe entscheidet, was man darf und was nicht. Genau das wollte er ändern. Und er hatte viele Menschen hinter sich. Bei der größten Demonstration waren 250.000 Menschen. Ganz ohne Waffen nur eine Menge an Menschen. Das hatte Wirkung. Und der Traum von Martin Luther King wurde zum Teil Realität.
Auch heute gibt es Ungerechtigkeit. Gibt es Rassismus. Und den Klimawandel. Ich glaube, dass wir das nur gemeinsam in den Griff kriegen. Wenn sich jeder an der eigenen Nase packt. Denn ich bin mir sicher, dass viele Menschen gemeinsam etwas bewegen können.
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