»Feuerwehrfest« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.03.2019 gesendet.
Letzte Woche musste ich mich entscheiden. Ein Kumpel hatte mich zum Geburtstag eingeladen und in meinem Dorf war Feuerwehrfest. Dort wollte ich mit anderen Kumpels hingehen. Leider beides Samstagabend. Und jetzt: Wo sollte ich hingehen? Beides gleichzeitig ging ja nicht.
Ich habe mich dann entschieden aufs Feuerwehrfest zu gehen. Mich entschieden zu haben, hat richtig gutgetan. Ich war mir sicher, dass das richtig war. Und ich konnte den Abend mit meinen Freunden richtig genießen. Wir haben gequatscht und Bier getrunken. Ich hatte richtig Zeit für die Freunde. War voll da! Ich habe nicht daran gedacht, dass ich jetzt auch beim Geburtstag sein könnte.
Wäre ja auch blöd gewesen. Wenn ich mit meinen Gedanken wo anders bin, kann ich das Eigentliche ja gar nicht genießen.
Als ich den Kumpel dann wiedergetroffen habe, der mich zum Geburtstag eingeladen hatte war das nicht schlimm. Er hat sich gefreut mich zu sehen. Ich habe mich gefreut ihn zu sehen. Und wieder hatten wir richtig Zeit zusammen!
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»Nelson Mandela« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.02.2019 gesendet.
„Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht“. Dieser Satz ist von Nelson Mandela. Er war der erste dunkelhäutige Präsident Südafrikas.
Ich finde das so eine tolle Zusage, weil ich mich auch manchmal klein mache. Weil ich blöde Gedanken habe. Gedanken die mir sagen ich schaffe das nicht. Ich bin zu schlecht. Ich kann das nicht. Ich bin klein. Aber das bringt nichts. Es bringt mir nichts und es bringt der Welt nichts. Stattdessen hat Mandela gesagt, dass jeder Mensch von Gott gut gemacht ist. Ich finde das auch. Und wenn ich das wirklich glaube und nicht an mir zweifle, dann bringt das wirklich was. Dann bin ich mit mir zufriedener und das ist gut. Aber es ist nicht nur für mich alleine gut.
Es ist auch für die Welt gut. Wenn ich mich nicht klein mache kann ich mutig in die Welt gehen. Ich kann etwas bewegen. Ich kann Menschen helfen. Das sind ganz andere Gedanken. Das sind tolle Gedanken: „Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht“
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»Fahrraddiebstahl« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.02.2019 gesendet.
Vor kurzem bin ich ganz schön zornig gewesen. Und das hat auch seinen Grund gehabt. Mir wurde mein Fahrrad gestohlen. Ich habe es am Bahnhof abgeschlossen. Aber es ist einfach nicht mehr da gewesen.
Beim nach Hause laufen musste ich dann an Jona aus der Bibel denken. Der war auch ganz schön zornig. Er war zornig auf Gott, weil Gott nicht das gemacht hat, was Jona gerne wollte. Seine Geschichte steht in der Bibel. Und da steht, dass Gott ihn dann gefragt hat, ob er ein Recht hat so zornig zu sein.
Ich glaube es bringt nichts zornig zu sein. Zornig sein macht nichts besser. Es hilft auch nicht weiter. Zornig sein macht einfach schlechte Laune!
Ich habe mir dann vorgestellt, dass Gott mich das auch fragt. Ob ich ein Recht hab so zornig zu sein. Ich glaube nicht. Natürlich hat es genervt, dass das Fahrrad weg war. Aber die Situation wird nicht besser, wenn ich zornig bin. Die Situation wird dann besser, wenn ich mich wieder auf das Schöne konzentriere.
Zwei Wochen später wurde das Fahrrad sogar wiedergefunden. Es ist vor einem Haus gestanden und der Besitzer hat es zum Rathaus gebracht. Aber auch wenn das Fahrrad nicht mehr aufgetaucht wäre habe ich etwas Tolles gelernt:
Zornig sein hilft nicht. Ich will mich lieber an dem Schönen freuen.
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»Sich anpassen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.01.2019 gesendet.
Wenn ich neue Menschen kennenlerne, dann muss ich mich oft anpassen. Meist klappt das auch ganz gut. Sich anzupassen ist oft ganz nützlich, weil man dann leichter in Kontakt kommt. Und sich eher gut versteht. Ich habe dann nämlich das Gefühl, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Aber ich will mich auch nicht zu sehr anpassen und dadurch mein Gesicht verlieren.
Mir als Christ ist es wichtig auch mit Jesus auf einer Wellenlänge zu sein. Ich glaube aber, dass ich mich an ihn nicht extra anpassen muss. In der Bibel hat dazu ein Lehrer der Christen mal gesagt, dass Gottes Geist in uns wirkt und wir ihm deshalb immer ähnlicher werden. Das heißt da passiert was automatisch. Der Heilige Geist wirkt von ganz alleine und ich muss gar nichts tun. Ich muss mich also nicht extra anpassen, damit ich mit Jesus auf einer Wellenlänge bin. Ich darf ich bleiben. Und mich darauf verlassen, dass der Heilige Geist in mir wirkt. Und dass er meinen Weg mit mir geht. Bei ihm kann ich mein Gesicht gar nicht verlieren. Eben, weil ich mich nicht für ihn verändern muss. Das finde ich super.
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»Kartenspielen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.01.2019 gesendet.
Ich spiele richtig gerne Kartenspiele. Blöd ist nur, wenn ich verliere. Und wenn mein Mitspieler mir das dann noch unter die Nase reibt, kann mich das ganz schön ärgern. Es nervt mich, dass mein Mitspieler so angibt.
Ich sage dann, dass er ein Glückspilz ist. Dass eigentlich ich den Sieg verdient hätte.
Aber ist das besser? In der Bibel sagt Jesus: „Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“
Wenn ich das lese wird mir etwas klar. Ich bin ein schlechter Verlierer. Ich bin nicht perfekt. Aber alle anderen sind es auch nicht. Wenn jemand einen Fehler macht ist das doch nicht so schlimm. Denn ich mache ja auch Fehler. Vielleicht ist mein Fehler sogar ein Balken, also ein richtig dickes Ding. Und der Fehler des Anderen nur ein kleiner Splitter, völlig undramatisch. Ich finde es wichtig, dass ich meine eigenen Fehler kenne. So kann ich auch Fehler von anderen besser verstehen.
Wenn ich also mal wieder verliere muss ich den Gewinner nicht gleich schlecht machen. Sondern ich will mich erinnern, dass ich nicht perfekt bin. Das ich Fehler habe. Das es ok ist auch mal zu verlieren.
Ich bin unperfekt und das ist auch gut so.
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»Fitnessarmband« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.01.2019 gesendet.
Ich finde Fitnessarmbänder sind eine richtig tolle Erfindung. Oft kann man einspeichern was das Tagesziel sein soll. Wie viele Kalorien möchte ich verbrennen? Wie viele Schritte will ich laufen? Die Technik hilft mir dabei, dass ich meinen Körper und meine Fitness perfektionieren kann. Fit und gesund zu sein ist mir wichtig.
Manchmal kann mich das aber auch ganz schön unter Druck setzen. Wenn ich zum Beispiel das Tagesziel wieder einmal nicht erreicht habe. Das Fitnessarmband, das mir eigentlich helfen sollte nervt mich dann. Ich bin gestresst und unzufrieden.
Was mir in solchen Momenten hilft ist zu wissen, dass ich mich nicht immer besser machen muss. Ich muss nicht immer selbst die Kontrolle über mein Leben haben. Ich kann diese Sorge an Gott abgeben und das entspannt mich. Jesus hat mal gesagt: „Schaut euch die Vögel an! Sie gehen auch nicht einkaufen – aber Gott im Himmel sorgt trotzdem für sie. Und ihr seid ihm doch noch viel wichtiger als Vögel!“
Wenn ich also mein Tagesziel mal nicht erreiche brauche ich mich nicht ärgern. Ich darf mich entspannen und wissen, dass Gott für mich sorgt. Anstatt mich selbst zu stressen darf ich auch Gott mal die Leitung übernehmen lassen.
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