»Sich anpassen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.01.2019 gesendet.
Wenn ich neue Menschen kennenlerne, dann muss ich mich oft anpassen. Meist klappt das auch ganz gut. Sich anzupassen ist oft ganz nützlich, weil man dann leichter in Kontakt kommt. Und sich eher gut versteht. Ich habe dann nämlich das Gefühl, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Aber ich will mich auch nicht zu sehr anpassen und dadurch mein Gesicht verlieren.
Mir als Christ ist es wichtig auch mit Jesus auf einer Wellenlänge zu sein. Ich glaube aber, dass ich mich an ihn nicht extra anpassen muss. In der Bibel hat dazu ein Lehrer der Christen mal gesagt, dass Gottes Geist in uns wirkt und wir ihm deshalb immer ähnlicher werden. Das heißt da passiert was automatisch. Der Heilige Geist wirkt von ganz alleine und ich muss gar nichts tun. Ich muss mich also nicht extra anpassen, damit ich mit Jesus auf einer Wellenlänge bin. Ich darf ich bleiben. Und mich darauf verlassen, dass der Heilige Geist in mir wirkt. Und dass er meinen Weg mit mir geht. Bei ihm kann ich mein Gesicht gar nicht verlieren. Eben, weil ich mich nicht für ihn verändern muss. Das finde ich super.
Auf Facebook teilen
»Kartenspielen« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.01.2019 gesendet.
Ich spiele richtig gerne Kartenspiele. Blöd ist nur, wenn ich verliere. Und wenn mein Mitspieler mir das dann noch unter die Nase reibt, kann mich das ganz schön ärgern. Es nervt mich, dass mein Mitspieler so angibt.
Ich sage dann, dass er ein Glückspilz ist. Dass eigentlich ich den Sieg verdient hätte.
Aber ist das besser? In der Bibel sagt Jesus: „Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“
Wenn ich das lese wird mir etwas klar. Ich bin ein schlechter Verlierer. Ich bin nicht perfekt. Aber alle anderen sind es auch nicht. Wenn jemand einen Fehler macht ist das doch nicht so schlimm. Denn ich mache ja auch Fehler. Vielleicht ist mein Fehler sogar ein Balken, also ein richtig dickes Ding. Und der Fehler des Anderen nur ein kleiner Splitter, völlig undramatisch. Ich finde es wichtig, dass ich meine eigenen Fehler kenne. So kann ich auch Fehler von anderen besser verstehen.
Wenn ich also mal wieder verliere muss ich den Gewinner nicht gleich schlecht machen. Sondern ich will mich erinnern, dass ich nicht perfekt bin. Das ich Fehler habe. Das es ok ist auch mal zu verlieren.
Ich bin unperfekt und das ist auch gut so.
Auf Facebook teilen
»Fitnessarmband« von Tobi   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.01.2019 gesendet.
Ich finde Fitnessarmbänder sind eine richtig tolle Erfindung. Oft kann man einspeichern was das Tagesziel sein soll. Wie viele Kalorien möchte ich verbrennen? Wie viele Schritte will ich laufen? Die Technik hilft mir dabei, dass ich meinen Körper und meine Fitness perfektionieren kann. Fit und gesund zu sein ist mir wichtig.
Manchmal kann mich das aber auch ganz schön unter Druck setzen. Wenn ich zum Beispiel das Tagesziel wieder einmal nicht erreicht habe. Das Fitnessarmband, das mir eigentlich helfen sollte nervt mich dann. Ich bin gestresst und unzufrieden.
Was mir in solchen Momenten hilft ist zu wissen, dass ich mich nicht immer besser machen muss. Ich muss nicht immer selbst die Kontrolle über mein Leben haben. Ich kann diese Sorge an Gott abgeben und das entspannt mich. Jesus hat mal gesagt: „Schaut euch die Vögel an! Sie gehen auch nicht einkaufen – aber Gott im Himmel sorgt trotzdem für sie. Und ihr seid ihm doch noch viel wichtiger als Vögel!“
Wenn ich also mein Tagesziel mal nicht erreiche brauche ich mich nicht ärgern. Ich darf mich entspannen und wissen, dass Gott für mich sorgt. Anstatt mich selbst zu stressen darf ich auch Gott mal die Leitung übernehmen lassen.
Auf Facebook teilen