»Salzstreuer« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.08.2019 gesendet.
Eine falsche Handbewegung und schwupp hab` ich den Salzstreuer umgefegt. So ein Mist… Ich war doch nur kurz abgelenkt. Auf dem Boden kann ich das Salz wirklich nicht gebrauchen.
Das Auffegen dauert lang. Dabei fällt mir aber ein, wie genial Salz eigentlich ist. Oft reicht nur eine Prise, damit das Essen nach etwas schmeckt. Salz reinigt und macht Nahrungsmittel haltbar. Und das Krasseste ist: Salz ist lebensnotwendig. Ohne Salz sterben Menschen und Tiere.
Jesus hat mal gesagt: „Ihr seid das Salz der Erde“. Er hat das zu seinen Anhängern gesagt.
Aber ich denke es gilt für alle: Ihr seid das Salz in der Suppe, ihr macht den Unterschied in dieser Welt!
Aber wie soll das gehen? Ich denke, dass ich jeden Tag die Wahl habe, gute Entscheidungen zu treffen und meinen Mitmenschen Gutes zu tun. Ich versuche z.B. älteren Menschen meinen Sitzplatz im Bus anzubieten oder helfe meinen Nachbarn beim Einkäufe schleppen. Das macht schon einen kleinen Unterschied.
Natürlich bin ich nur ein winziges Salzkorn unter 7 Mrd. anderen. Aber das ist ja das Coole an Salz. Nur wenige Menschen, eine Prise voll, die sich für andere einsetzen, können schon etwas verändern.
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»Funke des Neuen« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.07.2019 gesendet.
Im letzten Urlaub haben meine Freunde und ich ein Lagerfeuer gemacht. Dabei habe ich von einem Freund gelernt, wie man das Feuer anbekommt, ohne ein Streichholz zu verwenden. Er hat dazu gesagt: „Feuermachen ist wie das Leben.“
Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich finde das stimmt.
Beim Feuermachen muss man zuerst die alte Asche zur Seite räumen. Sie lässt nämlich keine Luft an das neue Feuer. Dann kann man neue Scheite darüber schichten, die die Grundlage für das neue Feuer sind.
Im Leben muss man auch zuerst das Alte zur Seite räumen, damit man etwas Neues beginnen kann. So habe ich das schon erlebt. So innerlich aufräumen, damit das Alte nicht die Luftzufuhr fürs Neue stoppt.
Zum Beispiel bei einer neuen Beziehung. Bevor man die beginnt, muss die Alte zu Ende sein. Das heißt man muss erst die Alte vollkommen innerlich abgeschlossen und überwunden haben. Erst dann kann man sich auf den neuen Menschen im Leben einlassen. Sonst werden alte Gefühle die neue Beziehung immer wieder beeinflussen.
Oder wenn man umzieht oder eine neue Arbeit anfängt. Dann fällt es leichter sich auf das Neue einzulassen, wenn man sich richtig bewusst von dem Alten verabschiedet hat. Erst dann kann der Funke des Neuen zu einem richtigen Feuer werden.
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»Unerwartetes Geschenk« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.07.2019 gesendet.
Vor kurzem war ich auf dem Markt Gemüse kaufen. Als ich meine Einkäufe zuhause weggeräumt habe, hab ich mich voll gewundert. Ich hatte viel mehr Tomaten, als ich bezahlt hatte. Der Gemüseverkäufer hat mir einfach mehr eingepackt. Ich habe mich mega darüber gefreut, weil er mir so ein unerwartetes Geschenk gemacht hat.
Ich habe nichts getan, womit ich das „verdient“ hätte. Er hat mir einfach eine Freude gemacht. Und ich musste nicht mal danke sagen.
So ähnlich stelle ich mir auch die Liebe Gottes vor. Sie ist ein Geschenk, das ich mir nicht verdienen kann. Ich muss mich nicht anstrengen, um Gott zu gefallen. Er schenkt mir seine Liebe auch so - ganz unerwartet. Ich bin oft kein guter Mensch und finde mich meistens nicht besonders liebenswert. Aber Gott schenkt mir trotzdem seine Liebe einfach so. In der Bibel steht sogar, dass Gott die vollkommene Liebe ist.
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»Stoßgebet« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.07.2019 gesendet.
„Ab Windstärke 8 gibt es keine Atheisten mehr, da betet jeder.“, hat mal ein Pfarrer gesagt. Ich finde das stimmt irgendwie. Also im übertragenen Sinn: Wenn ich in Stress gerate, Angst habe oder etwas Schreckliches passiert, dann schicke ich oft Stoßgebete Richtung Himmel.
Aber Beten ist für mich als Christin mehr als das. Ich mache das nicht nur, wenn es mal eng wird oder „weil man das halt so machen muss“. Ich glaube nicht an einen Gott, der den Menschen mit möglichst vielen Regeln einschränken will. Sondern ich glaube: Gott kennt und liebt mich und interessiert sich daher für das, was mich beschäftigt. Beten ist deswegen für mich ein Teil meiner Freundschaft mit ihm. Aber es ist noch mehr: ich glaube, dass Gott in dieser Welt handelt. In der Bibel stehen viele Geschichten von Menschen, die erlebt haben, dass Gott eingreift. Heute gibts das auch noch. Wenn zum Beispiel gegen alle Erwartungen genau das erbetene Wetter kommt oder Heilungen passieren. Deswegen bete ich nicht nur, um einfach mit Gott zu reden, sondern bitte ihn auch einzugreifen oder etwas zu verändern. Auch wenn ich nicht weiß, ob er das dann auch tun wird.
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»Christen voll verföhnt« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.06.2019 gesendet.
Heute ist Pfingsten. An diesem Tag feiern die Christinnen und Christen den Heiligen Geist. Sie meinen damit aber nicht irgendeine komische Spukgestalt, die plötzlich vom Himmel kommt, sondern etwas ganz anderes.
Für mich lässt sich der Heilige Geist am besten mit einem Bild erklären.
Wenn man sich vorstellt, dass Gott ein Föhn ist und die Christen ein Tischtennisball, dann ist der Heilige Geist der warme Luftstrom des Föhns. Wenn man den Tischtennisball dann über den Föhn hält, dann wird er vom Luftstrom getragen. Die Luft bewegt den Tischtennisball leicht hin und her. Aber die Verbindung zum Föhn bleibt immer bestehen und der Tischtennisball fällt daher nicht runter.
Im Klartext ist der Heilige Geist also der Vermittler zwischen Gott und den Menschen, so wird das auch in der Bibel beschrieben. Er vermittelt Wärme und Liebe Gottes und schenkt so den Glauben an Gott. Dabei zeigt er den Menschen den richtigen Weg und tröstet sie.
Dass ich also an Gott und Jesus glauben kann, das macht der Heilige Geist in mir. Darüber bin ich sehr froh und deshalb feiere ich jedes Jahr Pfingsten und den Heiligen Geist.
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»Wunder« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.06.2019 gesendet.
Vor Kurzem habe ich einen richtig coolen Film gesehen. Er heißt „Wunder“ und handelt von Auggie. Einem Jungen, der durch viele Operationen Narben im Gesicht hat. Er wird übel von seinen Schulkameraden gehänselt. Aber später findet er Freunde und merkt, dass sein Aussehen gar nicht so wichtig ist.
Ein Lehrer sagt zu der Klasse einen Satz, der mich total beeindruckt „Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Und wenn man erkennen will, wie Menschen sind, braucht man nichts weiter zu tun als hinzusehen.“
Auggie muss in dem Film immer wieder mit ungerechten Hänseleien klarkommen. Es ärgert ihn, dass er nicht so ist, wie alle anderen.
Der Satz erinnert ihn und mich daran jeden Menschen ganz genau anzuschauen. Jeder hat täglich kleine und große Herausforderungen und handelt deshalb manchmal unfair. In dem Film zeigt sich z.B. dass der fieseste Junge Schwierigkeiten mit seinen Eltern hat. Jeder Mensch sollte, gnädig mit den Mitmenschen umgehen. Man weiß nie, wie es in den anderen aussieht. Den Kampf, den jeder kämpft kann man eben nur sehen, wenn man ganz genau hinschaut.
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»Christen sind nicht besser« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.06.2019 gesendet.
Wenn ich anderen von meiner Ausbildung erzähle und dass ich was mit Theologie mache, dann erzählen mir viele ihre Erfahrungen mit Christen. Einer hat mal gemeint, dass er sich in der Gegenwart von Christen immer unwohl fühlt. Sie scheinen für ihn immer so perfekt zu sein. Handeln immer korrekt. Sie geben ihm das Gefühl, etwas schlechteres zu sein.
Ich finde es total traurig, dass er diese Erfahrung mit überheblichen Christen gemacht hat. Sie sind nämlich keine besseren Menschen. Sie machen auch Fehler und verletzen andere.
Wenn jemand ein Christ wird, dann ist er ein neuer Mensch. So steht es in der Bibel. Weil er entscheidet, dass Gottes Liebe in seinem Leben eine Rolle spielen soll. Alle Fehler, die er schon gemacht hat und die noch kommen, sind ihm vergeben. Das ist ein Geschenk von Gott an alle Menschen. Aus Dankbarkeit dafür soll er versuchen mehr nach den Spielregeln Gottes zu leben.
Mir hilft es, wenn ich mich daran erinnere. Ich weiß, dass ich Fehler mache und sich daran nichts verändern wird. Ich bin nicht besser als andere Menschen und brauche Gott. Er hilft mir andere nicht zu verurteilen, sondern ihnen immer eine neue Chance zu geben.
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»Zweite Geige« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.06.2019 gesendet.
Ich spiele schon lange Geige, so als Hobby. Im Orchester wollte ich am liebsten immer die erste Geige spielen, also die Melodie. Oft musste ich aber die Zweite spielen. Also die Begleitung. Manchmal fand ich das gar nicht cool, weil man mich ja gar nicht so richtig hört dabei.
Im Leben hab ich das Gefühl auch manchmal. Es gibt fast überall Rangfolgen. In der Arbeit oder in der Schule oder so. Oft denke ich dann, dass meine Aufgabe nicht so wichtig ist. Oder eben gar nicht für voll genommen wird, wenn ich nur die „Begleitung“ bin.
In der Bibel steht die Geschichte von Jonathan. Er ist ein Beispiel für eine „zweite Geige“, ein Kronprinz. Der verzichtet darauf König zu werden. Für seinen besten Freund David. Von ganzem Herzen freut er sich, dass David König wird. Er stellt sich so zusagen freiwillig in die zweite Reihe. Dabei redet er aber nur Gutes über David, er setzt sich für ihn ein und hilft ihm aus der Patsche. Jonathan ist ein treuer Freund und gar nicht neidisch.
Ich finde die beiden handeln mega cool. Die Geschichte zeigt, dass nur einer der Erste sein kann. Aber der zweite genauso wichtig ist. Das finde ich viel wichtiger. Jeder erfüllt seine Aufgabe, aber wird dabei nicht überheblich oder neidisch. So kann Zusammenarbeit im Team gut klappen. So wie im Orchester. Ohne zweite Geige wäre die Musik ja nur halb so schön.
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»Offene Türen« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.04.2019 gesendet.
Ich will total gern ein Auslandpraktikum machen. Und hatte sogar schon die perfekte Stelle in meinem Wunschland gefunden. Schnell hab ich denen dann eine Mail geschrieben und ein paar Tage später haben die dann tatsächlich geantwortet. Die wollten mich gerne als Praktikantin haben. Aber leider gibt es in dem Land momentan Visumsprobleme.
Ich war total enttäuscht. Mein Plan, dort hinzugehen, war doch so gut und ich hab gedacht, dass die Tür in dieses Land für mich offen ist. Leider wurde sie durch das Telefonat aber ganz schnell zugeschlagen.
In solchen Momenten merke ich, dass ich Planänderungen zulassen muss. Ich komme durch die eine Tür nicht durch, dann muss ich eben durch die nächste durchgehen. Es gibt noch viele ähnliche Beispiele aus meinem Alltag, wo ich das so erlebe. Wenn es nicht so läuft, wie ich es geplant habe. Dann muss ich umdenken:
Ich glaube, dass Gott in meinem Leben auch durch geschlossene Türen wirkt. Mir hilft es daran zu denken, dass er einen Plan für mein Leben hat. Auch, wenn ich den oft nicht gleich verstehen kann. Er hat den Blick für die Ewigkeit und über die ganze Welt. Ich aber nicht. Deshalb vertraue ich ihm, dass Türen sich nicht zufällig verschließen. Und vor allem, dass er die richtigen öffnen wird.
Ich hab jetzt tatsächlich eine geniale andere Praktikumsstelle gefunden und denke, dass die viel besser zu mir passt.
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»Freiheit« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.04.2019 gesendet.
Vor kurzem war ich endlich mal wieder im Urlaub. Das coolste war, dass ich mich richtig frei gefühlt hab. Ich konnte alles tun, worauf ich Lust hatte, ohne an den Alltag denken zu müssen… herrlich!
Krass finde ich, wie schnell aus Urlaub aber wieder neuer Stress werden kann: So viel wie möglich erleben, dabei möglichst entspannt sein und ja nicht mit seinen Mitreisenden streiten. So schnell ist die ersehnte Freiheit gefährdet.
In der Bibel gibt es einen Ausspruch der für mich dazu passt: „Zu Freiheit seid ihr befreit. Lasst euch nicht wieder durch das Gesetz versklaven.“ Damit ist gemeint, dass Jesus Freiheit verspricht. Wer an Gott glaubt, der wird nach dem Tod bei ihm sein. Er stirbt zwar, aber lebt danach bei Gott weiter. Im Himmel. Gott liebt ohne Bedingungen. Und er will, dass jeder Mensch frei ist. Das ist der Grundsatz. Das ist für mich eine riesige Freiheit.
Es gibt aber viele Christen, die behaupten, dass man noch viel mehr machen muss. Voll viel Gutes tun oder ständig Bibel lesen und so. Das ist dann ganz schön gesetzlich. Das passt, aber meiner Meinung nach, nicht zu Gott. Er will ja Freiheit!
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