»Christen voll verföhnt« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 09.06.2019 gesendet.
Heute ist Pfingsten. An diesem Tag feiern die Christinnen und Christen den Heiligen Geist. Sie meinen damit aber nicht irgendeine komische Spukgestalt, die plötzlich vom Himmel kommt, sondern etwas ganz anderes.
Für mich lässt sich der Heilige Geist am besten mit einem Bild erklären.
Wenn man sich vorstellt, dass Gott ein Föhn ist und die Christen ein Tischtennisball, dann ist der Heilige Geist der warme Luftstrom des Föhns. Wenn man den Tischtennisball dann über den Föhn hält, dann wird er vom Luftstrom getragen. Die Luft bewegt den Tischtennisball leicht hin und her. Aber die Verbindung zum Föhn bleibt immer bestehen und der Tischtennisball fällt daher nicht runter.
Im Klartext ist der Heilige Geist also der Vermittler zwischen Gott und den Menschen, so wird das auch in der Bibel beschrieben. Er vermittelt Wärme und Liebe Gottes und schenkt so den Glauben an Gott. Dabei zeigt er den Menschen den richtigen Weg und tröstet sie.
Dass ich also an Gott und Jesus glauben kann, das macht der Heilige Geist in mir. Darüber bin ich sehr froh und deshalb feiere ich jedes Jahr Pfingsten und den Heiligen Geist.
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»Wunder« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 07.06.2019 gesendet.
Vor Kurzem habe ich einen richtig coolen Film gesehen. Er heißt „Wunder“ und handelt von Auggie. Einem Jungen, der durch viele Operationen Narben im Gesicht hat. Er wird übel von seinen Schulkameraden gehänselt. Aber später findet er Freunde und merkt, dass sein Aussehen gar nicht so wichtig ist.
Ein Lehrer sagt zu der Klasse einen Satz, der mich total beeindruckt „Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Und wenn man erkennen will, wie Menschen sind, braucht man nichts weiter zu tun als hinzusehen.“
Auggie muss in dem Film immer wieder mit ungerechten Hänseleien klarkommen. Es ärgert ihn, dass er nicht so ist, wie alle anderen.
Der Satz erinnert ihn und mich daran jeden Menschen ganz genau anzuschauen. Jeder hat täglich kleine und große Herausforderungen und handelt deshalb manchmal unfair. In dem Film zeigt sich z.B. dass der fieseste Junge Schwierigkeiten mit seinen Eltern hat. Jeder Mensch sollte, gnädig mit den Mitmenschen umgehen. Man weiß nie, wie es in den anderen aussieht. Den Kampf, den jeder kämpft kann man eben nur sehen, wenn man ganz genau hinschaut.
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»Christen sind nicht besser« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.06.2019 gesendet.
Wenn ich anderen von meiner Ausbildung erzähle und dass ich was mit Theologie mache, dann erzählen mir viele ihre Erfahrungen mit Christen. Einer hat mal gemeint, dass er sich in der Gegenwart von Christen immer unwohl fühlt. Sie scheinen für ihn immer so perfekt zu sein. Handeln immer korrekt. Sie geben ihm das Gefühl, etwas schlechteres zu sein.
Ich finde es total traurig, dass er diese Erfahrung mit überheblichen Christen gemacht hat. Sie sind nämlich keine besseren Menschen. Sie machen auch Fehler und verletzen andere.
Wenn jemand ein Christ wird, dann ist er ein neuer Mensch. So steht es in der Bibel. Weil er entscheidet, dass Gottes Liebe in seinem Leben eine Rolle spielen soll. Alle Fehler, die er schon gemacht hat und die noch kommen, sind ihm vergeben. Das ist ein Geschenk von Gott an alle Menschen. Aus Dankbarkeit dafür soll er versuchen mehr nach den Spielregeln Gottes zu leben.
Mir hilft es, wenn ich mich daran erinnere. Ich weiß, dass ich Fehler mache und sich daran nichts verändern wird. Ich bin nicht besser als andere Menschen und brauche Gott. Er hilft mir andere nicht zu verurteilen, sondern ihnen immer eine neue Chance zu geben.
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»Zweite Geige« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.06.2019 gesendet.
Ich spiele schon lange Geige, so als Hobby. Im Orchester wollte ich am liebsten immer die erste Geige spielen, also die Melodie. Oft musste ich aber die Zweite spielen. Also die Begleitung. Manchmal fand ich das gar nicht cool, weil man mich ja gar nicht so richtig hört dabei.
Im Leben hab ich das Gefühl auch manchmal. Es gibt fast überall Rangfolgen. In der Arbeit oder in der Schule oder so. Oft denke ich dann, dass meine Aufgabe nicht so wichtig ist. Oder eben gar nicht für voll genommen wird, wenn ich nur die „Begleitung“ bin.
In der Bibel steht die Geschichte von Jonathan. Er ist ein Beispiel für eine „zweite Geige“, ein Kronprinz. Der verzichtet darauf König zu werden. Für seinen besten Freund David. Von ganzem Herzen freut er sich, dass David König wird. Er stellt sich so zusagen freiwillig in die zweite Reihe. Dabei redet er aber nur Gutes über David, er setzt sich für ihn ein und hilft ihm aus der Patsche. Jonathan ist ein treuer Freund und gar nicht neidisch.
Ich finde die beiden handeln mega cool. Die Geschichte zeigt, dass nur einer der Erste sein kann. Aber der zweite genauso wichtig ist. Das finde ich viel wichtiger. Jeder erfüllt seine Aufgabe, aber wird dabei nicht überheblich oder neidisch. So kann Zusammenarbeit im Team gut klappen. So wie im Orchester. Ohne zweite Geige wäre die Musik ja nur halb so schön.
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»Offene Türen« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 26.04.2019 gesendet.
Ich will total gern ein Auslandpraktikum machen. Und hatte sogar schon die perfekte Stelle in meinem Wunschland gefunden. Schnell hab ich denen dann eine Mail geschrieben und ein paar Tage später haben die dann tatsächlich geantwortet. Die wollten mich gerne als Praktikantin haben. Aber leider gibt es in dem Land momentan Visumsprobleme.
Ich war total enttäuscht. Mein Plan, dort hinzugehen, war doch so gut und ich hab gedacht, dass die Tür in dieses Land für mich offen ist. Leider wurde sie durch das Telefonat aber ganz schnell zugeschlagen.
In solchen Momenten merke ich, dass ich Planänderungen zulassen muss. Ich komme durch die eine Tür nicht durch, dann muss ich eben durch die nächste durchgehen. Es gibt noch viele ähnliche Beispiele aus meinem Alltag, wo ich das so erlebe. Wenn es nicht so läuft, wie ich es geplant habe. Dann muss ich umdenken:
Ich glaube, dass Gott in meinem Leben auch durch geschlossene Türen wirkt. Mir hilft es daran zu denken, dass er einen Plan für mein Leben hat. Auch, wenn ich den oft nicht gleich verstehen kann. Er hat den Blick für die Ewigkeit und über die ganze Welt. Ich aber nicht. Deshalb vertraue ich ihm, dass Türen sich nicht zufällig verschließen. Und vor allem, dass er die richtigen öffnen wird.
Ich hab jetzt tatsächlich eine geniale andere Praktikumsstelle gefunden und denke, dass die viel besser zu mir passt.
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»Freiheit« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.04.2019 gesendet.
Vor kurzem war ich endlich mal wieder im Urlaub. Das coolste war, dass ich mich richtig frei gefühlt hab. Ich konnte alles tun, worauf ich Lust hatte, ohne an den Alltag denken zu müssen… herrlich!
Krass finde ich, wie schnell aus Urlaub aber wieder neuer Stress werden kann: So viel wie möglich erleben, dabei möglichst entspannt sein und ja nicht mit seinen Mitreisenden streiten. So schnell ist die ersehnte Freiheit gefährdet.
In der Bibel gibt es einen Ausspruch der für mich dazu passt: „Zu Freiheit seid ihr befreit. Lasst euch nicht wieder durch das Gesetz versklaven.“ Damit ist gemeint, dass Jesus Freiheit verspricht. Wer an Gott glaubt, der wird nach dem Tod bei ihm sein. Er stirbt zwar, aber lebt danach bei Gott weiter. Im Himmel. Gott liebt ohne Bedingungen. Und er will, dass jeder Mensch frei ist. Das ist der Grundsatz. Das ist für mich eine riesige Freiheit.
Es gibt aber viele Christen, die behaupten, dass man noch viel mehr machen muss. Voll viel Gutes tun oder ständig Bibel lesen und so. Das ist dann ganz schön gesetzlich. Das passt, aber meiner Meinung nach, nicht zu Gott. Er will ja Freiheit!
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»Maximilian Kolbe« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.04.2019 gesendet.
Eine Geschichte hat mich neulich richtig beeindruckt. Sie passt für mich zur Ostern.
Im August 1941 ist es einem Häftling gelungen aus dem KZ Auschwitz zu fliehen. Abends sind deshalb zur Abschreckung 10 Häftlinge in den Hungerbunker gebracht worden, damit sie dort sterben. Dabei war auch ein Pole Franz. Er hat laut losgeweint und ist zusammengebrochen, als er gemerkt hat, dass er sterben soll.
Ein elfter Mann hat darauf reagiert und gesagt: „Ich bin katholischer Priester, lassen Sie mich für den Mann gehen. Er hat eine Frau und kleine Kinder zuhause!“ Der Lagerleiter war natürlich mega verblüfft, aber hat dem Tausch zugestimmt.
Dieser Mann war Maximilian Kolbe und er ist tatsächlich für Franz gestorben. Er hat durch seinen eigenen Tod dem anderen ein neues Leben geschenkt. Franz hat dann den gesamten 2. Weltkrieg überlebt und hatte ein langes Leben mit einer großen Familie.
Für mich ist diese Begebenheit ein eindrückliches Bild dafür, was an Ostern passiert ist. Jesus, ein Unschuldiger, stirbt am Kreuz, ganz selbstlos. Gott schenkt den Menschen dadurch ein neues Leben. So steht es in der Bibel. Auf der Erde, aber auch nach dem Tod im Himmel.
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»dadada« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.03.2019 gesendet.
Mein Neffe wird diesen Monat ein Jahr alt. Wir feiern mit ihm ein Jahr voller Entdeckungstouren. Alles in seiner Nähe wird angefasst und in den Mund genommen. Es muss erlebt, ertastet und ausprobiert werden. Dabei geht auch einiges kaputt. Oft nimmt er das aber gar nicht so wahr. Er nimmt eine Scherbe in die Hand und zeigt sie seiner Mama mit den Worten „da, da, da“.
Sein Vertrauen fasziniert mich. Er zeigt seiner Mama einfach die Scherben und scheint zu sagen „Guck mal, was ich gemacht habe, kannst du damit was anfangen?“ Er rechnet nicht mit einer Bestrafung, sondern geht mit seinen Scherben ganz selbstverständlich zu Mama. Dann kann die Entdeckertour weitergehen. Mama wird es schon in Ordnung bringen.
Ich merke oft, dass ich das nicht so einfach kann. Ich möchte meine Fehler meist nicht zugeben und sie verstecken. Am liebsten keine Schwäche zeigen. Manche Konflikte z.B. in Freundschaften oder in der Arbeit bleiben daher ungeklärt.
Jesus hat mal die Menschen dazu aufgefordert, wie die Kinder zu werden und sich vertrauensvoll an Gott zu wenden. Das steht so in der Bibel. Er wartet darauf, dass ich ihm die Scherben, meine Schwächen und Fehler bringe. Er ist sozusagen der Fachmann für alle Brüche in meinem Leben und trötet und hilft mir wie eine Mutter.
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»Mayonnaiseglas« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.03.2019 gesendet.
Prioritäten setzen, das ist wichtig. Vor allem, wenn mal wieder viel zu viel zu tun ist.
Dazu gibt es eine coole Geschichte, die mir hilft. Ein Professor hat mal ein Mayonnaiseglas mit in seine Vorlesung gebracht und mit Golfbällen gefüllt. Die Studierenden haben gedacht, dass das Glas jetzt voll wäre. Dann hat der Professor Kieselsteine mit ins Glas gegeben, die die Zwischenräume gefüllt haben. Wieder haben alle gedacht, dass das Glas nun voll ist. Der Professor hat dann noch Sand dazu geschüttet. Alle Studierenden haben angefangen zu lachen und zu verstehen.
Das Glas steht für das Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge, wie die Familie, die Gesundheit, und Freunde. Die Kieselsteine sind nebensächlichere Dinge wie die Arbeit und Zeug, was man so besitzt, z.B. das Smartphone. Der Sand ist dann alles andere, die kleinen Dinge, über die ich mich so richtig aufregen kann. Wenn die Bahn zu spät kommt oder so.
All das passt aber nur in das Glas, wenn man mit den Golfbällen beginnt und nicht mit dem Sand. So ist das auch im Leben, finde ich. Wenn ich meine gesamte Zeit und Energie an die kleinen Dinge verschwende, habe ich keinen Platz mehr für die wichtigen Dinge.
In Situationen, in denen ich viel zu viel zu tun habe, hilft mir das Bild mit dem Glas. Ich überlege dann, was ich als Nächstes machen soll. Ich setze Prioritäten, damit ich mit den wirklich wichtigen Dingen beginne.
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»Werbeflut« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.03.2019 gesendet.
Ständig und überall ist um mich rum Werbung. In der S-Bahn, in meinem Mailpostfach, im Fernsehen… überall sieht man Slogans, die mir erzählen, was ich so alles brauche, um glücklich zu sein. Manchmal denke ich dann auch, dass ich diese Schnäppchen auf keinen Fall verpassen darf.
Soziologen haben nachgezählt und festgestellt, dass jeden Tag etwa 1800 Werbeimpulse auf uns einströmen. Ich meine aber oft, dass ich nicht von der Werbung beeinflusst bin… Ich kann doch selbst entscheiden, was ich kaufe oder nicht.
Jesus sagt dazu ganz deutlich: „Sorge dich nicht um morgen!“ Er meint damit, wer ohne ein bestimmtes Produkt nicht glücklich ist, der ist es auch nicht, wenn er es hat. Viel wichtiger ist für ihn die Lebenseinstellung. Dass man glaubt, dass Gott den Menschen versorgt und niemand dabei zu kurz kommt.
Ich versuche nach diesem Motto zu leben und muss daher nicht immer informiert sein. Ich klicke bewusst die Werbung weg und filtere die heraus, die mit mir zu tun hat. Ich glaube, dass mir nichts fehlt und fehlen wird, wenn ich Gott in meinem Leben habe und er mich versorgt.
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