»Komm und ruh dich aus« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.08.2020 gesendet.
„Du bist müde und ausgelaugt, hast deine Kräfte aufgebraucht“. Die Liedzeile von Johannes Falk geht mir nicht aus dem Kopf. Die Worte berühren mein Herz. Ich bin gerade voll fertig. In letzter Zeit hatte ich voll viele Prüfungen und das hat mich sehr herausgefordert. Jetzt bin ich richtig erschöpft und kraftlos, obwohl ich noch so viel zu tun habe.
Im Lied heißt es weiter: „Komm und ruh dich aus, lass deine Gedanken langsam fliegen. Komm und ruh dich aus bei mir.“ Das klingt schön, da kann ich aufatmen und meine Gedanken wirklich wandern lassen. „Komm und ruh dich aus, lass deine Sorgen bei mir liegen“. Meine Sorgen ablegen, das wäre schön. Jemand haben, der mich immer begleitet und meine Sorgen abnimmt.
Aber wer singt mir dieses Lied eigentlich zu?
Der Künstler, Johannes Falk, ist selbst Christ und hat dieses Lied aus der Sicht Gottes geschrieben. Da bekommt der Text plötzlich noch mal eine ganz andere Bedeutung für mich. Gott sagt mir, dass er mich begleitet, dass er all meine Sorgen und meine Not sieht und mir hilft. So ein schöner Gedanke. Gott verspricht, mir zu helfen.
Das gibt mir richtig Kraft, wieder positiver zu denken und weiter zu machen. Ich kann das schaffen, mit Gott an meiner Seite.
Auf Facebook teilen
»5 Mal Ich liebe dich« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.08.2020 gesendet.
Ich liebe dich! Oder ich hab dich lieb! Für mich sind das die wichtigsten Worte auf der Welt. Wenn jemand zu mir sagt: Ich hab dich lieb, werde ich immer ganz emotional. Vor allem wenn mir derjenige wichtig ist. Es macht mich glücklich, ich fühle mich ermutigt, es baut mich auf, vor allem wenn´s mir gerade mies geht.
Trotzdem habe ich festgestellt, dass ich es selbst viel zu selten ausspreche. Ich würde es aber gerne öfters tun.
Deshalb lese ich gerade ein Buch dazu. Da beschreibt der Autor, dass man auf fünf unterschiedliche Arten „ich liebe dich“ sagen kann. Mit Lob und Anerkennung, mit Geschenken, mit Hilfsbereitschaft, durch Zärtlichkeit und durch Zeit zu zweit. Der Autor sagt auch, dass jeder so ne Art Muttersprache hat, wie er Liebe weitergibt und auch gerne empfangen möchte. Das hat mir voll die Augen geöffnet.
Ich muss nämlich gar nicht immer sprechen, um meine Liebe auszudrücken. Sondern ich muss herausfinden, was mein Gegenüber für ne Liebessprache spricht. So habe ich z. B. gemerkt: Eine gute Freundin braucht es voll, dass man ihr Komplimente macht. Eine andere liebt es, Geschenke zu bekommen. Meine Mutter liebt es, in den Arm genommen zu werden.
Ich versuche, jetzt mehr drauf zu achten, was meine Freunde und Familie so brauchen, um sich von mir geliebt zu fühlen. Und dann starte ich kleine Liebesaktionen, mitten im Alltag.
Auf Facebook teilen
»Nahrung für die Seele« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.08.2020 gesendet.
In „Corona-Zeiten“ hatte ich endlich mal Zeit, mich um meine Pflanzen zu kümmern. Bisher haben die in meinem WG-Zimmer eher gelitten als gelebt. Ich hab mich einfach nicht um sie gekümmert.
Vor allem eine Sukkulente, so nen Kakteengewächs, sah, nachdem ich sie monatelang nicht beachtet habe, so richtig tot aus. Voll verdorrt und so ganz hoffnungslos.
Trotzdem dachte ich, ich probiere mal sie zu retten. Seit ein paar Wochen gieße ich sie regelmäßig und auch neue Erde hat sie bekommen. Erstaunlicherweise ist sie wieder richtig grün geworden. Jetzt sieht sie gar nicht mehr tot aus. Voll überraschend für mich. Dank Wasser und Nährstoffen im Boden, ist sie wieder richtig lebendig, wächst und gedeiht.
Ich merke: Wenn ich an mein Leben denke, ist das eigentlich genauso. Ich wachse nur, wenn ich gut versorgt bin.
Wasser und Essen – klar dadurch nehme ich Nährstoffe auf. Aber ich denke, da sind auch noch andere Sachen wichtig. Ich muss mich sicher fühlen. Ich brauche Menschen, die mich gernhaben. Meinen Glauben zu leben, zu beten, tut mir gut. Das alles ist auch Nahrung. Nahrung für meine Seele.
Manchmal merke ich, dass es mir nicht gut geht und ich nur so kümmerlich vor mich hinlebe, wie meine Sukkulente. Dann hilft es mir, mich zu fragen, welche Nahrung mir gerade fehlt und diese dann aufzunehmen.
Auf Facebook teilen
»Inneres Chaos« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.06.2020 gesendet.
Wenn ich Besuch bekomme, räume ich meistens vorher auf. Ich merke dann immer, wie zugemüllt und staubig alles bei mir ist. Schnell schiebe ich alles weg, was man sieht. Es ist mir peinlich, wenn andere das sehen.
In mir drin ist es oft genauso chaotisch, wie in meinem Zimmer. Auch das soll am besten niemand sehen. Ich versuche manche Gedanken und Gefühle einfach wegzuräumen, bevor sie jemand entdeckt, z. B. wenn ich schlecht über eine Person denke oder mich selbst fertig mache.
Meine beste Freundin ist da ganz anders. Sie geht voll gelassen mit ihrer Unordnung um. Wenn Besuch kommt, versucht sie gar nicht erst ihr Chaos zu verstecken, sondern steht einfach dazu. Das bewundere ich an ihr.
Denn ich finde, meine Freundin mit ihrem sichtbaren Chaos viel ehrlicher als mich. Sie zeigt sich so wie sie ist. Ich hingegen verstelle mich. Äußerlich und innerlich.
Aber eigentlich verpasse ich dadurch die Chance, dass mir jemand mit meinen innerlichen Chaos helfen kann. Denn nur wenn ich meinen Freunden mein Chaos zeige und mit ihnen darüber spreche, kann ich anfangen es zu ordnen.
Eigentlich ist es mir ja voll wichtig ehrlich zu meinen Freunden zu sein. Daher möchte ich ihnen mein Chaos mehr zeigen.
Auf Facebook teilen
»Zerstreuung« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.06.2020 gesendet.
In letzter Zeit war ich richtig häufig voll verpeilt, irgendwie abgelenkt. Das hat mich selbst voll an mir genervt. Eigentlich hab ich grade mit einer Freundin geredet und wollte ganz für sie da sein. Gleichzeitig hab ich aber schon an meine To-Do-Liste gedacht und was ich alles noch schaffen musste. Oder ich bin bei Freunden gewesen und hab mit denen gechillt. Ich konnte mich aber gar nicht entspannen, weil ich die ganze Zeit gedacht hab, ich müsste eigentlich was anderes tun. Irgendwie konnte ich die Momente nicht mehr richtig genießen.
Eine Balance zwischen mal Entspannen und etwas Tun ist aber mega wichtig. Ich muss einfach auch Dinge machen, die mir so richtig guttun. Mal nur Musik hören oder entspannt einen Kaffee mit Freunden trinken oder so. Sonst kann ich auch nicht voller Kraft meine To-Dos für die Ausbildung oder so erledigen. Ich laufe dann nämlich nur auf Sparflamme. Andersherum aber auch. Wenn ich gar nicht mein To-Dos erledige, kann ich mich auch nicht entspannen.
Deshalb will ich mehr im Moment leben und mich bewusst entscheiden: Entweder entspanne ich mich und tanke auf oder ich bin aktiv. Beides gleichzeitig geht eben nicht.
Auf Facebook teilen
»Mit sechs Minuten zum Glück« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.06.2020 gesendet.
Mit diesem Buch wirst du glücklicher! Das verspricht das 6-Minuten-Tagebuch. Seit ein paar Wochen probiere ich mal aus, ob das stimmt. Jeden Morgen und jeden Abend fülle ich 3 Minuten lang das Tagebuch aus.
Gleich nach dem Aufstehen soll man aufschreiben, für welche drei Dinge man gerade dankbar ist. Ich finde das manchmal ganz schön kniffelig, vor allem, wenn ich schlecht geschlafen habe. Aber nach wissenschaftlichen Studien macht Dankbarkeit langfristig glücklicher. Daher versuche ich das konsequent durchzuhalten und beantworte die Frage.
Und es wirkt. Es fällt mir jetzt schon leichter drei Dinge zu finden als zu Beginn. Ich bin z. B. dankbar, wenn mir mein Freund die Tür aufhält, meine Mutter mir Frühstück macht oder einfach eine Ampel im richtigen Moment grün wird. Wenn ich mir das morgens aufschreibe, starte ich positiv in den Tag. Und an Tagen, an denen alles richtig blöd gelaufen ist, erinnert mich das Tagebuch spätestens am nächsten Morgen daran, wie gut es mir eigentlich geht und für was ich alles dankbar sein kann. Das macht mich wirklich ein bisschen glücklicher.
Manchmal verbinde ich das Tagebuch auch mit meinem Glauben. Ich glaube nämlich, dass das Leben ein Geschenk von Gott ist. Er hat all die Dinge gemacht, für die ich dankbar bin. Mein Freund, meine Eltern, das gute Wetter. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Daher versuche ich jetzt meine morgendlichen Antworten als Gebet zu formulieren.
Auf Facebook teilen
»Danke« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.05.2020 gesendet.
Ein Blick in den Kalender und mir wird klar: Mist, schon wieder den Muttertag vergessen. Der ist – heute. Jetzt ist es zu wohl spät noch ein richtig gutes Geschenk zu besorgen.
Ganz schön undankbar von mir, finde ich. Mir ist nämlich neulich klargeworden, wie stressig es eigentlich ist, Mutter zu sein. Ich habe kürzlich mehrere Stunden auf meinen kleinen Neffen aufgepasst und für die ganze Familie gekocht. Das war ganz schön anstrengend. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Mutter das jeden Tag für uns gemacht hat, dann ist ein Blumenstrauß pro Jahr viel zu wenig. Eigentlich verdient sie meinen Dank viel öfter.
Aber nicht nur meiner Mutter sage ich viel zu selten danke. Mir fällt auf, dass ich selten so richtig Danke sage. Damit meine ich nicht das schnell daher gesagtes „Danke“, wenn mir jemand was gibt, sondern so ein wirklich wertschätzendes und überlegtes Dankeschön.
Ich nehme mir jetzt vor, das öfter zu machen. Und meiner Mutter möchte ich noch diesen Monat so ein richtig kreatives Geschenk machen.
Auf Facebook teilen
»Zusammenwachsen« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.05.2020 gesendet.
In den letzten Wochen habe ich wegen der Corona-Krise viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Wir waren. Zu siebt auf einem Haufen, inklusive meinem 2-Jährigen Neffen. Das war ganz schön turbulent und manchmal auch anstrengend. Es gab auch einige Konflikte. Ich habe plötzlich Ecken und Kanten an den anderen bemerkt, die ich vorher gar nicht kannte. Mich hat es richtig genervt, dass wir uns oft nicht aus dem Weg gehen konnten.
Andererseits denke ich, man kann es auch positiv sehen. Durch die Konflikte habe ich meine Familie viel besser kennengelernt. Wir haben z. B. einen Koch- und Putzplan erstellt und alles Mögliche vorher abgesprochen. So haben wir gemerkt, was wir voneinander brauchen und wie wir besser klarkommen. Mir ist dabei klargeworden, dass ich oft gar nicht wahrnehme, was die anderen gerade brauchen. Ich bin oft mit mir selbst und meinen eigenen Bedürfnissen beschäftigt deshalb bin ich manchmal verletzend ohne es zu wollen. In Zukunft will ich daher mehr auf die Bedürfnisse der anderen achten.
Ich finde: Als Familie kommen wir jetzt noch besser miteinander klar. In der Corona-Krise ist das für mich was sehr Positives.
Auf Facebook teilen
»Machtlos« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.05.2020 gesendet.
Momentan läuft vieles nicht so, wie ich es gedacht habe. Meine Ausbildung hat nicht so angefangen wie geplant. Ich kann nicht verreisen, meine Familie besuchen oder was mit meinen Freunden unternehmen. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Leben gerade gar nicht selbst bestimmen kann. Dadurch wird mir bewusst, wie machtlos ich bin. Wie naiv eigentlich von mir, zu denken, dass alles immer so weiter geht. Im Momentfühle ich mich ziemlich klein.
In dieser Situation hilft mir mein Glaube. Ich bin nämlich überzeugt davon, dass Gott alles in der Hand hat. Ich glaube, dass er heute noch in der Welt handelt und für mich nur das Beste will. Deshalb Ich verstehe auch nicht wirklich, warum er dieses Virus mit allen Folgen überhaupt zulässt
Mir hilft es da aber, wenn ich mit Gott über meine Gefühle, meine Frustration und meine Angst sprechen kann und weiß, dass er mir zuhört. Er hat die Macht, mir zu helfen und wenn er bei mir ist, dann kann ich diese schlimme Zeit durchstehen. Bis es wieder anders wird.
Auf Facebook teilen
»Hopesongs« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 04.05.2020 gesendet.
Ich fühle mich in letzter Zeit oft so richtig hoffnungslos. Volle Krankenhäuser, steigende Arbeitslosigkeit und so viele Tote. Alle reden nur noch von Corona. Ich kann dem gar nicht ausweichen.
In Deutschland geht es uns ja noch vergleichsweise gut. Aber wenn ich von der weltweiten Situation höre, dann frage ich mich schon, wie das alles wieder gut werden soll. Und vor allem wann?
Bei Facebook bin ich auf eine coole Aktion gestoßen. Sie heißt HOPESONGS. Angefangen hat das damit, dass eine bekannte christliche Künstlerin, Judy Bailey heißt sie, jeden Abend ein kleines Konzert live gestreamt hat.
Als vor ein paar Wochen alle ihre nächsten Konzerte abgesagt wurden, hat sie beschlossen, dass sie trotzdem weiter Musik für ihr Publikum machen will und die Aktion gestartet. Sie möchte mit ihren Liedern Hoffnung machen. Weil ihr schon am ersten Abend richtig Viele zugehört haben, machen jetzt noch mehr Künstler mit. Durch ihr Singen und Sprechen wollen sie Hoffnung verbreiten. Hoffnung darauf, dass Gott mit uns durch diese Krise geht.
Mich berührt das voll, dass sie auch in dieser Zeit so zuversichtlich sind. Ihre Hoffnung macht mir Mut, dass ich mit Gott über meine Sorgen und Ängste reden kann und irgendwann vielleicht alles wieder besser werden kann.
Auf Facebook teilen