»Raus in die Ruhe« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.11.2018 gesendet.
Sorry, ich hab keine Zeit! Wie oft habe diesen Satz die letzten Wochen gesagt. Ich kann ihn selbst schon nicht mehr hören. Irgendwie bin ich im Dauerstress. Ständig erreichbar sein, alles gleichzeitig erledigen und nebenbei natürlich immer up-to-date sein.
Ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe vor lauter Terminen. Ich würde ja gerne, aber es steht noch so viel an, dass ich mich gar nicht traue, mal Pause zu machen.
Jesus war da ganz anders. Er hat sich Zeit für Ruhe genommen. Nicht obwohl, sondern gerade weil er im Stress war. Er war super bekannt damals und wahnsinnig viele Menschen wollten ständig etwas von ihm. Aber der Leistungsdruck und die Erwartungen seiner Freunde haben ihn gar nicht beeindruckt. Er ist dann manchmal auf einen Berg gegangen, um aufzutanken in der Stille. Dabei hat er gebetet, mit Gott geredet. Das war bei ihm an erster Stelle.
Ich denke, dass mir die Ruhe auch guttun würde. Einfach mal aus dem Alltag aussteigen. Einen Ort haben, um aufzutanken. Wie Jesus auf den Berg gegangen ist. Nicht trotz des Stresses, sondern gerade deswegen. Ich nehme es mir ganz bewusst vor, öfter Pausen zu machen, gerade in der so vollen Vorweihnachtszeit.
Auf Facebook teilen
»Hör mal hin« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 20.11.2018 gesendet.
Im Bus sitzen oft super viele Menschen mit Kopfhörern im Ohr da. Sie gucken meist gelangweilt in der Gegend rum. Das hat mich nachdenklich gemacht.
Das Ohr kann unendlich viele Klänge gleichzeitig wahrnehmen und es gibt so viele davon! Zurzeit zum Beispiel das Rascheln der Blätter, der leise Nieselregen, das Gluckern der Heizung oder das Zischen der brennenden Kerzen. Jedes Geräusch löst in mir eine Emotion, eine Erinnerung oder ein Bild aus. Was für eine geniale Erfindung, finde ich! Das Hören versetzt mich oft in Erstaunen, wie schön diese Welt ist und wie genial wir Menschen eigentlich geschaffen sind. Z.B. das Geschrei von Kindern. Wie cool, dass es sie gibt! Oder das Zischen der Bustür. Genial, dass jemand Busse erfunden hat und ich im Warmen von A nach B komme.
In solchen Momenten bin ich immer super dankbar dafür, dass ich lebe und so viel Schönes um mich herum hab. Wie reich beschenkt ich doch in Deutschland bin!
Und weil das so ist, lass ich jetzt öfter meine Kopfhörer zuhause. Dann sind meine Ohren offen für die vielen Geräusche in meiner Umgebung. Ich möchte aufmerksamer für all das Gute in meinem Leben sein und dazu all meine Sinne benutzen.
Auf Facebook teilen
»Alles neu« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.11.2018 gesendet.
„Wer einen Sprung wagen will, der geht weit zurück“. Diesen Spruch habe ich vor kurzem gelesen und finde, dass er stimmt.
Wenn ich etwas Neues anfangen und wagen möchte muss ich mit dem Alten abschließen. Wenn ich z.B. umziehe muss ich erstmal das Alte ordnen und verstauen. Ansonsten funktioniert das Neue nicht. Es hat einfach keinen Platz in meinem Leben.
Das ist auch mit Gefühlen oder Erinnerungen so. Schlechte Erlebnisse und Erfahrungen hindern mich heute daran mutig zu sein und neue Dinge zu wagen. In der Schule war ich manchmal gar nicht beliebt und wurde sogar eine Zeit lang gemobbt. Wenn ich heute in eine neue Gruppe komme, dann muss ich mich erstmal daran erinnern, dass die Vergangenheit wirklich vorbei ist. Dass ich jetzt etwas Neues beginne. Das ist oft ganz schön anstrengend.
Zum Glück ist das bei Gott anders. Ein weiser Mann aus der Bibel, namens Paulus, hat dazu mal geschrieben: „Wenn jemand an Jesus glaubt, dann ist er ein neuer Mensch. Das Alte ist vergangen, etwas Neues hat begonnen!“ Damit meinte er, dass Jesus die Menschen liebt, egal was in der Vergangenheit passiert ist.
Für ihn muss ich also nicht erst weit zurückgehen, um mit ihm neu anzufangen zu können.
Auf Facebook teilen
»Big father is loving you« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.09.2018 gesendet.
„Big Brother is watching you!“ Im Fernsehen lief bis vor kurzem ständig die Werbung von Promi Big Brother. Jedes Mal ist es mir kalt den Rücken herunter gelaufen, als ich das gehört habe. Eine gruselige Vorstellung, immer beobachtet und bewertet zu werden, oder? Die Spielregeln der Sendung sind einfach: Wer nicht so ist und lebt, wie die Show und die Zuschauer es sich vorstellen, muss gehen. Einer gewinnt am Ende. Die anderen bleiben auf der Strecke.
Ich habe oft das Gefühl, dass es dieses Prinzip auch im Alltag gibt. So ein Aussortieren. Was ist, wenn ich den Abschluss, den tollen Beruf, den Traummann nicht bekomme? Was ist, wenn ich versage und nicht in die Gesellschaft passe? Fliege ich dann raus?
Ich merke es ja bei mir selbst. Ich finde Menschen meist wegen ihrer Stärke toll. Aber schnell verurteile ich alles und jeden wegen einer kleinen Schwäche.
Ich glaube: Bei Gott ist das anders! Gott liebt jeden Menschen auch mit seinen Schwächen. Bei ihm muss niemand die krasse Show abliefern, um akzeptiert zu werden. Jesus hat sogar die Gemeinschaft mit den Loosern gesucht. So steht das auch in der Bibel. Bei ihm gilt nicht: Big brother is watching you! Sondern: Big father is loving you!
Ich glaube: Bei Gott kann ich nicht verlieren, sondern nur gewinnen. Weil er mich liebt.
Auf Facebook teilen
»Positive Gedanken« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.09.2018 gesendet.
Gestern bin ich mal wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden. Ich bin aufgewacht und das erste, was ich gedacht habe war: Scheiße, es regnet in Strömen, mein Rücken tut weh, ich hab´ schon wieder verschlafen und ich muss heute noch so viel schaffen.
Dann ist gleich mein ganzer Tag gelaufen. Diese Gedanken werde ich nicht mehr so schnell los und ich habe richtig schlechte Laune.
Ein Mann aus der Bibel hat dazu mal gesagt: „Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben!“
Ich finde, er hat damit voll recht. Wenn ich morgens mit einem positiven Gedanken starte, dann geht es mir den ganzen Tag besser. Ich kann das Gute sehen und z.B. dankbar sein für das, was ich habe.
Um mich jeden Tag daran zu erinnern, habe ich mir einen Zettel an die Tür gehängt. Darauf steht ein anderer Vers aus der Bibel, den ich gern mag und der dazu passt: „Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; wir wollen uns freuen und fröhlich sein!“
Jedes Mal wenn ich den Zettel sehe, dann denke ich das stimmt. Für mich ist das Leben ein Geschenk Gottes. Wenn ich mir das klar mache, dann bin ich dankbarer und fröhlicher. Auch an Tagen, an denen ich mit dem falschen Fuß aufgestanden bin.
Auf Facebook teilen
»Kunstwerk« von Ela   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.09.2018 gesendet.
Zurzeit bin ich super gerne kreativ. Ich male alles, was mir in den Kopf kommt. Blumen, Bäume, Berge, Gesichter oder Abstraktes. Manchmal bunt, manchmal einfach schwarz/ weiß.
Sehr faszinierend, wie unterschiedlich die Bilder werden. Jedes ist schön… Nicht perfekt, aber wirklich einzigartig. Hinter jedem Bild stecken meine persönlichen Gedanken.
Jemand hat mal ein Lied geschrieben. Das steht heute in der Bibel.
Darin heißt es: „Gott, du hast mich im Bauch meiner Mutter kunstvoll gebildet. Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin. Ich weiß, wie wunderbar deine Werke sind.“
Ich weiß nicht genau, wie Gott die Welt gemacht hat. Aber ich finde das ist ein starker Gedanke. Gott als Künstler, der mich wunderbar gemacht hat, … von Geburt an. Er hat sich viele Gedanken gemacht, wie sein Kunstwerk werden soll. Und am Ende betrachtet er es stolz.
Ich glaube, Gott schaut jeden einzelnen Menschen an und sagt: „Das ist mir sehr gut gelungen; Du bist mir sehr gut gelungen.“ Mir tut es gut, das zu hören.
Auf Facebook teilen