»Liebeslieder« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.03.2020 gesendet.
Mir ist neulich mal aufgefallen, dass es unglaublich viele Liebeslieder gibt. Und ständig kommen neue dazu. Die Lieder sind dabei total unterschiedlich. Manche sind fröhlich, manche sind traurig, andere sind einfach nur schnulzig. Aber trotzdem gibt es irgendwie keine zwei Liebeslieder die exakt gleich sind.
Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist das ist ja aber auch logisch. Denn es gibt ja auch keine zwei Beziehungen, die genau gleich sind. Jede einzelne ist etwas Besonderes. Die Liebe zur Freundin ist nicht vergleichbar mit der Liebe zu den Eltern. Trotzdem heißt es ja beides Mal Liebe. Für Christen gibt es nicht nur die Liebe zwischen Menschen. Es gibt auch die Liebe zwischen mir und Gott. Diese Liebe ist anders als alles was man so kennt.
Für mich ist dabei vor allem eine Sache immer wieder erstaunlich: Gott liebt mich, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Es gibt aber noch eine zweite Besonderheit: Gott liebt mich, egal was ich dafür tu. Das finde ich immer wieder schön. Auch wenn ich mal Mist baue oder wenn ich nicht so viel Zeit für Gott habe. Vielleicht wär das ja auch mal ein cooler Titel für ein Liebeslied: Er liebt mich trotzdem.
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»Wer bin ich?« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 14.03.2020 gesendet.
„Wer bist du eigentlich?“ Das ist wohl eine Frage, die jeder von uns schon mal gehört hat. Meistens antwortet man dann, wie man heißt oder wo man herkommt und der andere ist zufrieden. Das ist ja wahrscheinlich auch das was er oder sie wissen wollte. Dabei ist nur mit dem Namen ja noch lange nicht gesagt, wer ich eigentlich bin. Ich glaube sogar, dass ich gar nicht sagen kann, wer ich bin. Ich kann versuchen, das zu beschreiben. Durch meinen Beruf, meine Hobbies, wo ich zu Hause bin oder was mich sonst so beschreibt. Aber das alles ist halt immer nur ein Teil von dem, was ich bin. Und trotzdem ist es ja irgendwie wahr. Ich bestehe aus unzählig vielen Eigenschaften und Dingen, die mich ausmachen.
Und ich finde das vor allem dann schön, wenn mal was schief geht. Wenn die Ausbildung nicht so läuft, wie ich das will. Wenn ich sportlich nicht das leisten kann, was ich eigentlich sonst kann. Wenn ich so richtig unzufrieden mit mir bin. Dann kann ich mir sagen, dass ich nicht komplett schlecht bin. Es ist auch hier nur ein Teil, der im Moment vielleicht schlecht läuft. Und mir bleiben immer noch viele andere Sachen, um mich wieder aufzumuntern.
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»Staunen« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 12.03.2020 gesendet.
In unserer Welt gibt es echt viele Sachen zu entdecken. Egal wo man hinschaut. Am Himmel die unzähligen Sterne. Eine Blumenwiese in der Natur. Oder mikroskopisch kleine Teilchen, aus denen jede Materie besteht. Darüber kann ich immer wieder staunen. Und ich bin nicht der einzige. Viele Menschen staunen über die Natur. Das steht auch schon in der Bibel. Ganz am Anfang. Dort wird darüber gestaunt, wie schön Gott die Welt erschaffen hat. Die Menschen haben das dann in eine Geschichte gepackt und aufgeschrieben. Also kein Tatsachenbericht, sondern ein Ausdruck von ihrem Staunen.
Viele Naturwissenschaftler staunen auch heute noch über unsere Welt. Natürlich haben wir mittlerweile ganz andere Möglichkeiten, die Sachen zu erforschen. Mit technischen Mitteln sieht man wie gut alles zusammenpasst und funktioniert. Dadurch wird die Natur noch viel beeindruckender, finde ich.
Ja, ich glaube, dass Gott die Welt irgendwie geschafften hat. Aber auch, wenn das jemand anders sieht: Hauptsache man vergisst nicht immer wieder neu darüber zu staunen, wie wunderbar schön unsere Welt ist.
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»Reißverschluss« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 10.03.2020 gesendet.
Ich fahre nicht oft mit dem Auto. Wenn ich aber doch mal unterwegs bin, gibt es immer eine Stelle, wo eine dreispurige Straße einspurig wird. An dieser Stelle gibt es fast immer Stau. Egal zu welcher Uhrzeit. Dabei gibt es da ein ganz einfaches System: Das Reißverschlussverfahren. Leider gibt es immer wieder Leute, die das System kaputt machen. Weil sie rücksichtslos sind oder nur an sich selbst denken. Oder einfach immer noch nicht kapiert haben, wie das funktioniert. Und schon gibt es Chaos, Frust und Stau. Dabei ist die Idee an sich eigentlich gut und richtig.
Ich glaube, so ähnlich ist es manchmal auch mit meiner Kirche. Ich bin evangelisch. Die Grundidee ist eigentlich super. Als Christ bin ich einfach so angenommen wie ich bin. Das freut mich und das kann ich mit anderen gemeinsam feiern. Die Kirche unterstützt Menschen, die es nicht immer leicht haben. Und sie steht dafür, dass wir respektvoll miteinander umgehen sollen.
Leider gibt es in der Kirche aber auch Menschen, die das System ausnutzen und nur an sich selbst denken. Es gibt auch Streit und Frust. Und trotzdem finde ich, dass wir daran festhalten sollten. Denn die Grundidee ist sinnvoll. Und auch wenn es manchmal, wie beim Reißverschluss hakt. Irgendwann geht es doch vorwärts.
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»Vergeben und vergessen« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.01.2020 gesendet.
In der Bibel stehen krasse Geschichten. Zum Beispiel die Geschichte von David. Er soll vor etwa 3000 Jahren gelebt haben und war zu der Zeit König. Bei seinen Leuten war er total beliebt. Er ist als Hirte aufgewachsen und soll voll gut ausgesehen haben. Er hat schöne Musik gemacht und konnte wohl auch ganz gut dichten. Also alles in allem ein echt cooler Typ.
Aber dann hat er etwas richtig Blödes gemacht. Er hat seine Nachbarin zu sich ins Schloss eingeladen und sie geschwängert. Dummerweise war sie verheiratet, ausgerechnet mit einem Soldaten. Also hat David dafür gesorgt, dass der in einer Schlacht stirbt und hat seine Nachbarin dann geheiratet.
Gott fand das nicht so cool. Irgendwie klar. Und das hat er David dann ziemlich deutlich gemacht. Da hat David erst so richtig kapiert, was er da eigentlich verbockt hat. Er hat nur an sich selber gedacht. Die anderen waren ihm völlig egal. Das hat David dann so richtig leid getan und er hat es total bereut. Und Gott? Der hat ihm verziehen. Sogar einhundertprozentig. Viele Jahre später sagt Got sogar zu Davids Nachfolger: Sei so wie David. Bei Gott gilt also wirklich: Vergeben und vergessen. Die Geschichte macht mir richtig Mut. Denn: das gilt ja dann auch für mich. Wenn ich was verbockt habe und es mir wirklich leid tut, dann verzeiht er mir das auch.
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»Religiös und intelligent« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.01.2020 gesendet.
Entweder man ist religiös oder man ist intelligent. Das habe ich neulich gelesen. Von einem Biologen, der nicht an Gott glaubt. Er findet Religion grundsätzlich schlecht und sagt eben: Entweder man ist religiös oder intelligent. Ich finde das ganz schön hart. Natürlich trifft es mich persönlich. Ich bin religiös und halte mich für einigermaßen intelligent. Aber ich finde er macht es sich da auch ganz schön einfach.
Es gibt viele Menschen, die noch viel intelligenter sind als ich und trotzdem an Gott glauben. Professorinnen, Künstler, Wissenschaftler. Natürlich gibt es auch dumme Leute, die an Gott glauben. Aber es gibt auch dumme Leute, die nicht an Gott glauben. Ob man an Gott glaubt oder nicht, hat für mich nichts mit Intelligenz zu tun. Ich glaube an Gott. Und ich merke, dass mir das gut tut. Für mich passt das. Ich vertraue darauf, dass er es gut mit mir meint. Ich kann alles was mich stresst bei ihm abgeben. Er lässt mich nicht im Stich. Das gibt mir Kraft und ich kann meistens locker bleiben.
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»Gott ist kein Puppenspieler« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.01.2020 gesendet.
Wie kann Gott das zulassen? Eine junge Frau liegt im Krankenhaus und wird wohl nicht überleben. Autounfall. Ein anderes Auto hat an einer unübersichtlichen Stelle überholt und ist frontal auf sie draufgefahren. Leider ist sie nicht die einzige. In den Nachrichten hört man immer wieder von schlimmen Dingen. Krankheiten, Krieg oder Terror. Oft trifft es die, die gar nichts dafürkönnen. Ich habe mich auch schon oft gefragt: Wie kann Gott so etwas zulassen? Das Problem ist nur: Es ist leider gar nicht so leicht, eine Antwort darauf zu finden. Vielleicht gibt es da ja aber auch gar keine Antwort drauf. Vielleicht ist es ja auch einfach okay sauer zu sein. Auf Gott. Ja, ich glaube, dass man auf Gott auch wütend sein kann. Und wenn ich so richtig sauer bin, dann will ich manchmal gar nichts von ihm hören. Und ich glaube: Für Gott ist das okay. Er hält das aus. Mit mir. Ich glaube, dass Gott nicht alles lenkt. Er bestimmt nicht jeden Schritt, den wir machen. Ich glaube, dass Gott manchmal auch sehr traurig ist, wenn etwas Schlimmes auf der Erde passiert. Aber wenn er alles für uns ändern und lenken würde, wären wir ja nur noch seine Marionetten. Gott ist kein Puppenspieler. Für mich ist er wie ein Freund, der mit mir leidet. Er ist für mich da, auch wenn ich nicht immer alles versteh.
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»Glaubst Du, oder glaubst Du?« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 30.12.2019 gesendet.
Glauben heißt nicht Wissen. Das ist ganz logisch. Wenn ich glaube, es ist noch Kuchen im Kühlschrank, dann bin ich mir halt nicht ganz sicher. Ich weiß es nicht genau. In der deutschen Sprache gibt es aber viele Wörter, die unterschiedliche Bedeutungen haben. Bank zum Beispiel. Ich kann in eine Bank reingehen oder mich auf eine Bank draufsetzen. Das gleiche Wort wird für zwei verschiedene Sachen benutzt. Glauben ist eben auch so ein Wort. Wenn ich also sage: „Ich glaube an Gott“ dann heißt das „Ich vertraue, dass Gott sich für mich interessiert und mich liebt“. Jesus hat sowas mal zu einer Frau gesagt: „Dein Glaube ist groß“. Die Frau hatte ihn gebeten ihre Tochter gesund zu machen. Sie hat Jesus fest zugetraut, dass er sowas kann. Glauben heißt also: Gott auch etwas zuzutrauen. Ihm zu vertrauen. Ich vertraue darauf, dass Gott mich liebt und mir zur Seite steht. Ja. Glauben heißt nicht wissen. Aber trotzdem spüre ich, dass da viel mehr ist.
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»Wie im Himmel« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.11.2019 gesendet.
Menschen haben unterschiedliche Vorstellung davon, wie es im Himmel aussieht.
Manche stellen sich vor, dass man dort vielleicht Menschen wiedertrifft, die schon vor langer Zeit gestorben sind. Andere stellen sich vor, dass man auf Wolken sitzt und überall Engel rumfliegen.
Manche stellen sich vor, dass es immer Sommer ist und alle Menschen gut gelaunt sind. Kurz gesagt: Im Himmel ist einfach alles perfekt. Danach sehnen sich viele Menschen. Vor allem, weil es hier auf der Erde anders aussieht.
Hier ist es manchmal auch ein bisschen düster. Es gibt viel Krieg und Streit, Hungersnot und Leid. Aber trotzdem ist Jesus in unsere Welt gekommen. Er ist nicht einfach im perfekten Himmel geblieben. Er ist auf die Erde gekommen und hat uns eine Möglichkeit gegeben, Gott kennenzulernen. Indem er von ihm erzählt hat.
Das macht mir Mut. Es gibt auch auf der Erde viele Momente, die so sind, wie ich mir den Himmel vorstelle. Wenn mir jemand verzeiht, wenn ich neue Freunde kennenlerne oder wenn ich einfach richtig glücklich bin. Das bedeutet für mich, dass ich nicht erst auf den Himmel warten muss. Ich kann auch hier auf der Erde schon ein bisschen Himmel erleben.
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»Gott vertrauen« von Matze   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.11.2019 gesendet.
In der Bibel stehen ganz viele Geschichten von Menschen, die an Gott geglaubt haben. Es gibt eine Geschichte, bei der man ziemlich gut sehen kann, was das bedeutet. Diese Menschen sind Sklaven in Ägypten gewesen. Eines Tages sind sie dann geflohen. Sie waren schon ziemlich weit, da sind sie plötzlich vor einem großen See gestanden. Einer von ihnen hieß Mose, er hatte eine besondere Beziehung zu Gott. Gott hat ihm die Fähigkeit gegeben den See zu teilen. Er und seine Freunde konnten dann da durchlaufen und vor den Ägyptern fliehen. Die waren nämlich schon hinter ihnen her. Ich weiß nicht, ob es wirklich so passiert ist oder nicht, ich finde diese Geschichte aber so oder so richtig beeindruckend. Diese Menschen stehen vor dem See. Hinter ihnen ihre Verfolger, vor ihnen geht es nicht weiter. Plötzlich teilt sich das Wasser und es bildet sich eine Gasse zwischen riesigen Wasserwänden. Das Wasser steht meterhoch. Man sieht bestimmt ganz viele Fische, die da rumschwimmen. Die Menschen können sich nicht erklären, was da passiert. Aber sie vertrauen Gott so sehr, dass sie tatsächlich einfach durchlaufen. Sie vertrauen darauf, dass sie durch den See durchlaufen können ohne von den Wasserwänden erschlagen zu werden. Dieses Vertrauen finde ich ganz schön beeindruckend.
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