»Fantreue« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.10.2019 gesendet.
Beim Fußball fieber ich immer mit meiner Mannschaft mit. Ich schaue die Spiele gerne live an. Ich mag es mit anderen Fans zusammen unsere Mannschaft anzufeuern und gemeinsam zu jubeln. Als echter Fan muss ich aber auch damit leben, wenn's nicht so läuft. Dann bin ich traurig, bleibe aber trotzdem Fan meiner Mannschaft. Auch wenn sie verlieren, eine ganze Serie von Niederlagen einfahren oder sogar absteigen. Das gehört eben dazu. Ich bin und bleibe meiner Mannschaft treu.
Gott wird in der Bibel genauso treu dargestellt. Paulus schreibt in einem seiner Briefe: "Gott ist treu." Gott lässt niemanden im Stich und ist immer da. Sogar Jesus lässt Gott am Kreuz nicht hängen, sondern holt ihn aus dem Tod heraus und zeigt, dass der Tod nicht am Ende steht, sondern das Leben gewinnt.
Gott ist quasi wie ein Fan von allen Menschen und vom Leben. Also auch mir und von euch. Egal was ist. Auch wenn ich an mir selbst zweifle oder an Dingen scheitere, die anderen leicht fallen. Er ist immer da und an meiner Seite. Das bestärkt mich im Alltag. Denn Gott ist treu.
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»Mikroplastikfilter« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.10.2019 gesendet.
Was die fünfzehnjährige Leonie geschafft hat, find' ich mega klasse. Sie ist Erfinderin eines Mikroplastikfilfters für die Waschmaschine. Eigentlich mega easy wie der funktioniert: Bevor das Wasser aus der Waschmaschine in den Abfluss fließt, wird es von einem engmaschigen Sieb gefiltert. Hier bleiben viele kleine Plastikfasern hängen, die sich beim Waschen von Polyesterklamotten lösen. Leonie ist es wichtig, den Planeten zu schützen. Jeder weiß ja, dass in den Weltmeeren inzwischen überall Plastikteile zu finden sind.
Ich denke, jeder Mensch hat Talente von Gott bekommen, die er einsetzen kann, um anderen zu helfen. Mich beeindruckt, dass Leonie nicht nur eine Idee hat, sondern diese auch anpackt. Dass sie ihre Eltern davon überzeugt und selbst Leute sucht, die ihr dabei helfen diese Idee umzusetzen.
Das zeigt mir, dass jeder etwas verändern kann. Wenn ich mein Talent für andere einsetze und beispielsweise eine gute Idee habe. Damit die Welt für mich und andere ein Ort ist, an dem ich gerne bin.
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»Erntedank« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.10.2019 gesendet.
Ich habe in meinem Garten dieses Jahr wenig geerntet. Ein paar Erdbeeren im Frühling, fünf Gurken im Sommer und drei Kürbisse im Herbst. Mehr war nach diesem Sommer nicht drin. Klar, freue ich mich darüber. Es ist bei mir ja nur ein Hobby. Das meiste Obst und Gemüse kaufe ich einfach im Laden.
Der Supermarkt um die Ecke hat verschiedenes Obst und Gemüse aus allen Teilen der Welt. Menschen in ärmeren Teilen der Erde geht es nicht so. Beispielsweise in Nigeria, Kambodscha oder Teilen von Indien. Das ist ungerecht, weil die ja nichts dafür können. Ich habe auch keine Idee dafür, wie ich das ändern kann.
Zur Zeit mach ich mir viele Gedanken dazu, auch weil viele Christen das Fest Erntedank feiern. Die Ernte auf der Welt ist ja nicht nur für die Reichen da. Und eigentlich reicht es für alle. Aber wie können wir das gerecht verteilen, was wir haben?
Ein erster Schritt für mich wäre: Mehr Produkte aus meiner unmittelbaren Umgebung zu kaufen und auf Ware zu verzichten, die tausende Kilometer zu mir gefahren werden muss. So könnte der Reis, die Bananen und die Papaya zum größten Teil dort bleiben, wo sie angebaut werden. Damit können sich die Menschen vor Ort ernähren und es reicht tatsächlich für alle. Wenn das klappen könnte.
Das wäre dann für mich ein richtiges Erntedankfest, wenn alle Christen das feiern können – überall auf der Welt.
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»Weisheit fürs Leben« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.10.2019 gesendet.
Ich schau´ echt gern Serien; vor allem „Scrubs“. Hier geht es um ein Team von jungen Ärzten. Einer davon ist die Hauptfigur John Dorian. In der letzten Folge, dem Serienfinale, verabschiedet sich John Dorian dann aus seinem Krankenhaus. Am Ende der Folge sagt er:
„Man [kann] sich schon glücklich schätzen, wenn man nur ab und zu mal die Chance hat, dass sich jemand, egal wer, ein klein wenig besser fühlt.“

Ich finde, dass stimmt! John Dorian trifft genau das, was ich als eines der wichtigsten Dinge im Leben sehe: das Leben von anderen, beispielsweise von Freunden, meiner Familie oder Menschen, die ich noch nicht kenne, besser zu machen. Für mich ist es wichtig, dass ich immer wieder die Chance habe, dass sich jemand besser fühlt. Und ich möchte diese Chance so oft wie möglich bekommen. Dazu muss ich dann auch nicht ein teures Geschenk kaufen oder einen Urlaub bezahlen.
Dafür reichen oft auch schon ganz kleine Dinge. Beispielsweise die Frau an der Supermarktkasse anzulächeln, einem Freund ein Kompliment zu machen, ein aufmerksames Gespräch zu führen oder bei irgendetwas seine Hilfe anzubieten. Und das ist wirklich gar nicht so schwer…
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»Alle werden eins« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.09.2019 gesendet.
Die Musik der Band bringt mich bei dem Konzert zum Tanzen. Die Band geht richtig ab und wir feiern alle gemeinsam. Die meisten kenne ich überhaupt nicht und habe sie auch noch nie gesehen. Trotzdem sind wir alle hier und durch die Musik werden wir zu einer Gemeinschaft. Das ist ein schönes Gefühl. Ich sehe, dass ich nicht alleine bin, merke, dass andere vielleicht genauso fühlen wie ich und spüre, dass wir eine gute Zeit zusammen haben hier bei dem Konzert.
So ist es auch bei mir mit meinem Glauben. Wenn ich in den Gottesdienst gehe, kenne ich die meisten Leute auch nicht. Trotzdem sind wir hier, weil wir gemeinsam die Hoffnung auf Gott teilen, zusammen singen, beten und unseren Glauben feiern. Das finde ich gut, auch wenn es mir mal nicht so gut geht, weil ich sehe, dass ich nicht alleine bin. Ich fühle mich hier getragen und das bestärkt mich für meinen Alltag. Nach dem Gottesdienst ist man irgendwie noch mehr verbunden und das Gefühl eine Gemeinschaft zu sein bleibt mir. Wenn ich mit den Leuten nach dem Gottesdienst zusammenstehen, erzähle ich von meinem Alltag. Und wenn ich sage, dass es mir gerade nicht so gut geht, helfen mir diese Gespräche mit den Leuten, weil sie mich aufbauen und Mut machen. Das macht für mich die Gemeinde hier bei mir vor Ort aus. Weil wir zusammen glauben – nicht nur im Gottesdienst.
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»Kanutour« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 04.09.2019 gesendet.
Das Kanu liegt ruhig im Wasser. An den Ufern ragen ein paar Weiden in den Fluss und dieser schlängelt sich vorbei an Feldern und Wiesen. Meine Frau sitzt vorne und ich paddle hinten. Die Sonne scheint und ein paar Wolken sind am Himmel zu sehen.
Ich bin fasziniert von diesem Moment. Vom Glitzern des Wassers, von den verschiedenen Grüntönen der Blätter an den Bäumen und vom Himmel. Ich genieße das. Für mich ist das alles nicht einfach zufällig so, sondern für mich ist es so, dass ich hinter all dem Schönen hier in der Natur jemanden vermute, der für all diese Formen und Farben eine Idee hat. Ich glaube an einen Gott, der diese Welt geschaffen hat. Diese Natur ist für mich seine Schöpfung.
Ich bin ein Teil davon und genieße es hier zu sein. Aber gerade weil ich das so genieße, will ich es nicht nur dabei belassen, dass Gott für die Schöpfung zuständig ist. Ich will mich für sie einsetzen, damit auch die Menschen nach mir diese Glücks-Momente in der Natur erleben können.
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»Ruhe im Sturm« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.09.2019 gesendet.
Ich bin mit ein paar Freunden auf einem Festival. Auf einmal soll das aktuelle Konzert durch den Veranstalter abgebrochen werden. Es regnet in Strömen und die Blitze zucken über unseren Köpfen. Alle Leute um mich herum sind verunsichert, zwei von uns werden panisch.
Auch ich fühle mich nicht so sicher hier, will die beiden aber beruhigen. Auch wenn ich nicht weiß was ich machen soll, sage ihnen, dass wir alle in Sicherheit gebracht werden. Ich glaube wichtig ist, dass ich überhaupt was gesagt habe. Egal, was es ist. Als wir hinterher in Sicherheit sind, ist mir einiges klar:
Vielleicht hätte ich auch Panik geschoben, wenn die beiden anderen nicht gewesen wären, die Hilfe brauchen. Durch sie habe ich meine Angst für den Moment überwunden, um für die beiden in Panik da zu sein. Bin ich über mich selbst hinausgewachsen. Und ich spüre, dass es sich gut anfühlt, zu helfen.
Bei dem Konzert ist es offensichtlich gewesen, wer meine Hilfe braucht. Im Alltag ist es oft nicht so. Ich möchte aufmerksam sein für die Menschen, die mir begegnen und vielleicht jemanden brauchen. Das hat für mich auch damit etwas zu tun wie ich als Christ lebe, indem ich die unterstütze, die meine Hilfe brauchen.
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»Shake hands« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.08.2019 gesendet.
Beim Fußball gebe ich immer alles für meine Mannschaft. Ich laufe jedem Ball nach, versuche noch aus der kleinsten Chance etwas zu machen und rege mich auch manchmal auf, wenn der Schiri ein Foul der anderen übersieht. Ich will natürlich, dass wir gewinnen und Tore schießen.
Wenn uns das gelingt freue ich mich natürlich meeega darüber. Das ist dann ein sehr gutes, warmes, euphorisches Glücks-Gefühl.
Und wenn wir verlieren, bin ich dementsprechend gefrustet.
Egal wie es ausgeht. Nach dem Spiel ist mir eine Sache immer wichtig: Zu der gegnerischen Mannschaft gehen und den Spielern die Hand geben. Das ist für mich ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir uns verstehen und der eine dem anderen den Sieg gönnt, dass wir im Spiel zwar Gegner sind, aber abseits vom Spielfeld ganz normale Menschen. Einfach, dass wir fair miteinander umgehen.
Genau das gilt nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch in meinem Alltag. Dass ich mit meinen Kollegen fair umgehe, nicht mitmache, wenn jemand ausgegrenzt wird, sondern mich für diesen Menschen einsetze. Denn auch wir sind im selben Team – im Team Mensch.
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»Shake Hands« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 28.07.2019 gesendet.
Beim Fußball gebe ich immer alles für meine Mannschaft. Ich laufe jedem Ball nach, versuche noch aus der kleinsten Chance etwas zu machen und rege mich auch manchmal auf, wenn der Schiri ein Foul der anderen übersieht. Ich will natürlich, dass wir gewinnen und Tore schießen.
Wenn uns das gelingt freue ich mich natürlich meeega darüber. Das ist dann ein sehr gutes, warmes, euphorisches Glücks-Gefühl.
Und wenn wir verlieren, bin ich dementsprechend gefrustet.
Egal wie es ausgeht. Nach dem Spiel ist mir eine Sache immer wichtig: Zu der gegnerischen Mannschaft gehen und den Spielern die Hand geben. Das ist für mich ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir uns verstehen und der eine dem anderen den Sieg gönnt, dass wir im Spiel zwar Gegner sind, aber abseits vom Spielfeld ganz normale Menschen. Einfach, dass wir fair miteinander umgehen.
Genau das gilt nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch in meinem Alltag. Dass ich mit meinen Kollegen fair umgehe, nicht mitmache, wenn jemand ausgegrenzt wird, sondern mich für diesen Menschen einsetze. Denn auch wir sind im selben Team – im Team Mensch.
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»Liebesbrief« von Hans-Christian   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.07.2019 gesendet.
Meine Frau und ich sind bald sieben Jahre ein Paar. Es kommt mir aber sehr viel kürzer vor. Irgendwie vergeht die Zeit meeega schnell. Klar, es ist nicht immer alles Jubel, Trubel Heiterkeit gewesen.
Liebe ist nicht immer nur schön und heiter. Manchmal ist es auch schwer seinen Partner auszuhalten gemeinsam zu streiten und Kompromisse auszuhandeln. Das ist echte Arbeit. Aber ich finde es lohnt sich. Streiten zum Beispiel: Damit wir gemeinsam einen Kompromiss finden, mit dem wir bestenfalls beide zufrieden sind. Oder über manche Macken hinweg zu sehen, denn ich bin erstens auch nicht perfekt und liebe meine Frau ja so wie sie ist und nicht wie ich sie gerne hätte. Es lohnt sich gemeinsam durchs Leben zu gehen, in unsere Partnerschaft Zeit und Energie zu stecken, weil meine Frau einen anderen Blick auf die Dinge hat und mich damit bereichert.
Ich bin dankbar dafür und wünsche jedem, dass er auch eine Person hat oder findet, die ihn ergänzt, denn der Mensch lebt nicht nur für sich allein.
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