»Nikolaus dreht durch« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 06.12.2019 gesendet.
Heute gibt’s gleich zwei Gründe zu feiern: „DASDING dreht durch“ und: Heute ist Nikolaustag!
DASDING erfüllt euch heute einen Tag lang jeden Musikwunsch. Literally: Jeden!
Und auch beim Nikolaus geht’s ja irgendwie darum, dass Wünsche erfüllt werden. Deswegen stellen ja viele Kinder den Stiefel vor die Tür. Damit der Nikolaus ihn mit Süßigkeiten und anderen Sachen füllt. Ich freu mich natürlich auch heute noch über Geschenke von meinen Eltern und meinen Freunden zum Nikolaustag.
Ich find’s aber irgendwie schade, dass fast gar keiner mehr weiß, warum wir eigentlich Nikolaus feiern. Der Nikolaus war nämlich eine echte Person. Ein Bischof aus der heutigen Türkei. Ihm ging es aber nicht nur um den Spaß – es war also nicht 1x im Jahr „Der Nikolaus dreht durch“ und dann hat er Geschenke rausgeballert.
Dem Nikolaus ging es vor allem darum, Menschen zu helfen, die nur wenig hatten.
Für mich ist der Nikolaustag deswegen mehr als nur Geschenke. Er macht mich auch drauf aufmerksam, was für Leute zu tun, die weniger haben als ich. Ich unterstütze deswegen ein Projekt, bei dem man Geld und Sachen für Menschen spenden kann, die sich keine Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenke leisten können. Das gehört für mich auch zum Nikolaustag dazu.
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»Alles ist erlaubt« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.12.2019 gesendet.
Alles ist erlaubt! – Kein Witz, das steht so in der Bibel!
Eigentlich denkt man ja, in der Bibel stehen voll viele Regeln: Du sollst nicht töten, du sollst deinen Nächsten lieben, du sollst dies nicht, du sollst das. Und in dem gleichen Buch steht dann drin:
„Alles ist erlaubt!“ - Für mich ist die Stelle eine der wichtigsten in der Bibel. Sie geht auch noch n bisschen weiter: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf!“
Ich verstehe die Stelle so: Als Christ bin ich frei. Ich darf tun, was ich will. Ich soll mir aber im Vorfeld Gedanken drüber machen, was gut ist. Ob ich mit dem, was ich so mache, noch in den Spiegel schauen kann. Eigentlich gar nicht so leicht, sich im Vorfeld immer über alles so extrem Gedanken zu machen. Ich mein‘: Wer kann schon sagen, was passiert, wenn ich dies oder das mache? Alles, was ich tue hat immer irgendwelche Konsequenzen. Und die kann ich nicht immer gleich abschätzen. Deshalb gibt es ja auch ein paar Regeln in der Bibel. Wie das mit dem Nicht-Töten und so. Aber die paar Regeln reichen eben nicht. Genau deswegen steht in der Bibelstelle: Alles, was ich tue soll aufbauen. Also das Leben besser machen. Für die Leute, mit denen ich so zu tun habe und natürlich auch für mich selbst.
Ich bin froh, dass in der Bibel steht, dass ich meine Entscheidungen frei treffen darf. Mein Glaube bevormundet mich nicht: Alles ist erlaubt, zumindest alles, was die Welt besser macht!
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»Demokratie« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.11.2019 gesendet.
Kirche und Demokratie. Das gehört für mich irgendwie zusammen. Schon vor 2000 Jahren haben Christen Gemeinde-Vorstände gewählt worden. Natürlich noch nicht mit Wahlzettel und Urne und so – aber die Kirche hat sich ja seitdem auch ‚n bisschen verändert.
Heute gibt‘s die Kirchenwahlen. Die sind diesen Sonntag in den evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg. Dort werden Kirchengemeinderäte gewählt. In manchen Orten auch die Landessynode. Das sind beides auch irgendwie Vorstände. Der Kirchengemeinderat für die Gemeinde. Die Synode für die ganze Landeskirche, also ein paar Stufen höher als der Kirchengemeinderat.
Beide haben aber wichtige Sachen zu entscheiden: Welche sozialen Projekte die Kirche unterstützen will, wie Gottesdienst aussehen soll. Und natürlich auch: Wohin die Kirchensteuer fließt! Wählen dürfen übrigens alle Evangelischen aus Baden-Württemberg, die 14 und älter sind!
Ich find‘s wichtig, dass ich mitentscheiden kann, wie Kirche sein soll. Deswegen gehe ich diesen Sonntag zur Wahl. Ich will zeigen: Kirche und Demokratie – das gehört zusammen!
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»Reformationstag« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.10.2019 gesendet.
Heute ist der 31. Oktober – ihr denkt sicher an Halloween, die evangelische Kirche hat aber auch was zu feiern: Reformationstag! Die Story vom Reformationstag ist schon mehr als 500 Jahre her. Damals ging es in der Welt noch n bisschen anders zu. Die Kirche war fett im Geschäft. Sie hat den Leuten manchmal auch voll Angst gemacht. Hölle und so. Deswegen haben die Leute sogar dafür bezahlt, dass sie in den Himmel kommen. Aus heutiger Sicht irgendwie unvorstellbar.
Das hat aber auch schon damals ein paar Leute geärgert.
Aber klar, gesagt hat erstmal keiner was. Alle hatten Schiss. Man wollte ja bloß keinen Stress mit der Kirche oder mit Gott.

Es haben sich dann aber doch ein paar Leute getraut, zu sagen, dass was nicht stimmt.
Einer von ihnen war Martin Luther. Er hat als Mönch für die Kirche gearbeitet. War also jetzt keiner von den Großen, Mächtigen. Trotzdem hat er Vorschläge gehabt, wie in seinen Augen die Kirche besser laufen könnte. Dass man mit der Angst von den Leuten zum Beispiel nicht spielen soll, um Geld zu machen. Die Vorschläge hat er dann anscheinend an die Kirchentür in Wittenberg genagelt. Das hat sich dann richtig schnell rumgesprochen. Und wegen Martin Luther und ein paar anderen hat sich die Kirche dann auch tatsächlich geändert. Daraus ist dann die heutige evangelische Kirche entstanden.

An Martin Luther und die Story mit der Tür denken wir heute immer noch am Reformationstag. War nämlich am 31. Oktober 1517.
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»Kirchenwahlen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.10.2019 gesendet.
Heute in fünf Wochen wird gewählt. Kein Bundestag und keine Stadträte. In Baden-Württemberg sind in der Evangelischen Kirche Kirchenwahlen. In Rheinland-Pfalz gibt’s die auch, aber erst später. Bei diesen Wahlen werden vor allem die Kirchengemeinderäte gewählt – die kümmern sich um alles, was in einer Kirchengemeinde so läuft – also Angebote für Jugendliche, wo und wann Gottesdienste sind, welche Musik es da gibt und sowas. Die können also echt mitbestimmen und was bewegen.
Ich finde es gut, dass es Wahlen gibt. Denn: wenn immer nur die Gleichen entscheiden, dann ändert sich nichts. Wahlen machen die Kirche lebendiger. Und natürlich auch die Gesellschaft. Und je mehr Leute wählen gehen, desto lebendiger und vielfältiger wird die Kirche. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass man schon ab 14 wählen darf, wenn man zu einer evangelischen Kirchengemeinde gehört.
Für mich heißt das jetzt erstmal: Informieren, wen ich denn überhaupt wählen kann. Wie die die Kirche verändern wollen. Und dann im Dezember zur Wahl gehen.
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»Gott-Flammen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.10.2019 gesendet.
Wenn man mit dem Zug unterwegs ist, kriegt man ja ganz schön viel mit. Neulich hab ich zwei Jugendlichen beim Quatschen zugehört. Sie haben drüber geredet, wer mehr Snapchat-Flammen hat. Flammen bei Snapchat sind die Belohnung, wenn man täglich mit einem anderen Kontakt Bilder hin- und herschickt. Macht man das viele Tage am Stück, heißt das viele Flammen. Schafft man es an einem Tag aber nicht, ein Bild zu schicken, verliert man alle Flammen.
Ich hab mich gefragt, wie das wäre, wenn Gott wäre wie Snapchat. Also wenn Gott zu mir sagen würde „Für jeden Tag, den du betest, bekommst du ‘ne Gott-Flamme. Aber wenn du einmal vergisst zu beten, verlierst du alle“
Ich bin ehrlich: Ich hätte schon längst alles verloren.
Bei Gott ist das aber anders. Zum Glück. Jesus hat dazu mal ‘ne Geschichte erzählt. Ein junger Mann hat beschlossen, dass er von zu Hause weg wollte. Deshalb hat er sich von seinem Vater sein ganzes Erbe auszahlen lassen. Die Kohle war er aber ziemlich schnell wieder los, weil er zu viel gefeiert hat. Deshalb blieb ihm irgendwann nichts übrig, als wieder heim zu gehen. Und sein Vater hat ihn einfach wieder aufgenommen. Die Liebe zwischen den beiden war nicht einfach weg. Im Gegenteil: Der Vater hat sich voll gefreut, seinen Sohn wieder zu sehen.
Für mich ist das eine beruhigende Nachricht. Denn ich muss keine Angst haben, dass Gott böse auf mich ist, wenn ich mal nicht an ihn denke. Er freut sich über mich – meine „Gott-Flammen“ gehen nicht verloren.
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»(Un)coole Christen« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 21.10.2019 gesendet.
Vor Kurzem hab‘ ich mich auf einer Party mit jemandem unterhalten. Über alles Mögliche. Wir haben dann auch über Kirche und so gequatscht. Und er meinte dann: „Christen sind doch voll uncool“. Irgendwie fand ich den Satz ein bisschen seltsam. Was hat denn cool oder uncool mit meinem Glauben zu tun?
Ich hab dann mal weiter nachgefragt und er meinte: „Ja meistens sind Christen ja die, die immer so ultrabrav sind. Und immer alles besser wissen. Richtige Spaßbremsen“
Find ich schade, dass es Leute gibt, die das über Christen denken. Denn selbst Jesus war einer, der es sich immer mal wieder hat gut gehen lassen. Seine Hater haben ihn sogar einen „Fresser und Säufer“ genannt. Also nix da mit ultrabravem Spaßbremsen-Lifestyle.
Außerdem: was ist schon cool? Und was uncool? Das sieht doch eh jeder anders.
Ja, ich bin Christ. Das gehört zu mir einfach dazu! Mein Glaube hilft mir, im Leben das Gute zu sehen, auch wenn es mal grade nicht so läuft. Aber das heißt nicht, dass ich keinen Spaß haben kann. Für mich ist auf jeden Fall klar: Christsein hat auf Coolness keine Auswirkung.
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»Immer wieder neu« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 29.09.2019 gesendet.
Die einen haben es, die anderen nicht: Glauben an Gott. So denkt sich das zumindest eine Freundin von mir. Sie denkt, der Glaube sei sowas Festes. Entweder Du glaubst an Gott, oder eben nicht. Und wenn man erst mal glaubt, dann bleibt das auch so. Und andersrum genauso.
Ich glaube aber, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ich kenn ein paar Geschichten von gläubigen Menschen. Die stehen in der Bibel. Und da ist das mit dem Glauben manchmal gar nicht so einfach.
Die Story von Maria ist so ne Geschichte. Also nicht die Mutter von Jesus, sondern eine andere Maria. Die war krank. So krank, dass die Leute dachten, sie wäre verrückt. So haben sie Maria auch behandelt. Aber dann hat sie Jesus kennengelernt. Und der war cool zu ihr. Er hat sie genau so behandelt, wie alle anderen auch. Das hat Maria unglaublich geholfen. Sie konnte ihr Leben wieder leben. Und sie hat angefangen, zu glauben.
Mir zeigt das: Glaube ist nichts Festes. Sondern lebendig. Er kann entstehen und wachsen und ist nicht nur etwas, das man entweder hat oder nicht hat.
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»Stresszigarette« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 27.09.2019 gesendet.
Wenn mein Kumpel Niklas Stress hat, braucht er eine Stresszigarette. Manchmal fragt er, ob ich dann kurz mit ihm chillen kann, solange er raucht. Ich rauche zwar nicht. Aber meistens mach ich es trotzdem. Dann quatschen wir über alles, was ihn so stresst.
Ich glaube, das ist eine gute Strategie gegen Stress. Also nicht die Zigarette. Aber Freunde. Dieser „Lifehack“ ist aber natürlich nicht neu. Der steht sogar schon in der Bibel:
Da gibt es die Story von Ruth und ihrer Schwiegermutter Noomi. Die beiden waren gute Freundinnen. Und beide hatten eine richtig schlimme Zeit: Ihre Männer sind gestorben. Und damals war es nicht so easy als Single Frau. Ohne Mann konnte sich eine Frau nicht selber versorgen. Ich kann mir vorstellen, dass das für die beiden echt blöd war. Vor allem Noomi war sich sicher, dass sie mittlerweile einfach zu alt ist. Sie hat sich echt Sorgen gemacht: Wer würde für sie sorgen? Deswegen hat Ruth Noomi geschworen, immer für sie da zu sein. Egal, was passiert.
Ich finde: Ruth und Noomi erinnern mich ein bisschen an Niklas und mich. Ihre Geschichte ist halt viel krasser. Aber sie zeigt mir: Ich will für meine Freunde da sein, wenn sie mich brauchen. Denn manchmal glaube ich, Niklas braucht keine Zigarette. Sondern einfach jemanden zum Quatschen.
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»Weihnachtsgeschenke« von Yannick   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.09.2019 gesendet.
Na? Habt ihr eure Weihnachtsgeschenke schon gekauft? Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, ich hab sie nicht mehr alle! Sind doch noch 3 Monate bis Weihnachten!
Aber ich mach mir tatsächlich schon Gedanken, was ich meinen Leuten so zu Weihnachten schenke. Das liegt daran, dass ich sonst immer viel zu spät dran bin.
Und ich hasse es, wenn die Weihnachtszeit unnötig stressig ist. Da gibt es eh so viel zu tun: Weihnachtsfeiern hier. Dringende Sachen vor dem Weihnachtsurlaub da. Dabei ist Weihnachten doch die Zeit, in der alles so ruhig und besinnlich zugehen soll. Da feiern wir schließlich, dass Jesus geboren wurde. Und Jesus ist für Christen die allerwichtigste Person in der Bibel. Ich glaube: Er selbst ist ein Geschenk für die Menschen.
Genau das feiern wir. Deshalb tun Menschen sich an Weihnachten was Gutes. Beschenken sich. Ich habe aber manchmal das Gefühl, dass viele dabei das Eigentliche vergessen. Dass das was mit Jesus zu tun hat.
Ich denke, das liegt auch daran, dass die Weihnachtszeit so stressig ist. Für mich heißt das: Jetzt zumindest schonmal planen, was ich verschenke. Und dann nach und nach in aller Ruhe einkaufen. Dann kann ich die Weihnachtszeit richtig genießen.
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