»Betrüger« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 31.07.2019 gesendet.
Es gibt immer wieder welche, die andere abzocken wollen. Solche Leute nerven mich. Was soll das? Bei mir war es neulich so. Ich surfe mit meinem Laptop im Netz. Da öffnet sich plötzlich eine Seite und eine Stimme sagt: „Achtung! Bitte schalten Sie Ihren Computer nicht aus und rufen Sie sofort folgende Nummer an. Ansonsten müssen wir Ihren PC sperren.“
Ich hab mich erst total erschreckt. Dann hab ich aber schnell gecheckt, dass es eine Verasche ist. Ich hab meinen Laptop einfach aus- und wieder angemacht. Und alles hat noch funktioniert.
Trotzdem hat mich das aufgeregt. Ich kann es einfach nicht ab, wenn mich jemand abzocken oder verarschen will. Und ich frag mich, ob die Abzocker selbst gerne abgezockt werden wollen. Für mich gibt‘s nämlich eine wichtige Regel. Die gibt’s schon ewig, steht sogar schon in der Bibel: „Behandle andere Leute so, wie du selbst behandelt werden willst.“
Mir leuchtet das voll ein. Ich will einfach ein gutes Leben führen. Und ich glaube, dass das so gut wie alle wollen. Für mich gehört dazu, dass ich gut mit anderen auskomme. Dass mich niemand dumm von der Seite anmacht oder eben abzockt.
„Behandle andere Leute so, wie du selbst behandelt werden willst.“ Wenn das noch mehr Leute machen würden, das fände ich echt cool. Ich glaube nämlich, dann wäre es auf der Welt noch besser zu leben.
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»Bird-Box-Challenge« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.02.2019 gesendet.
Habt ihr auch schon von der „Bird-Box-Challenge“ gehört? Bei der „Bird-Box-Challenge" verbinden sich Menschen die Augen und filmen sich dabei. Sie laufen dann mit verbunden Augen durchs Haus. Manche fahren so Auto oder gehen über die Straße. Ich hab sogar auch ein Video gesehen, in dem Eltern ihren kleinen Kindern die Augen verbunden haben. Und die rennen dann einfach gegen die Wand.
Ich finde diesen Trend einfach nur dämlich. Ausgelöst wurde das Ganze durch einen Horror-Film, der auf Netflix läuft. Die Macher des Filmes und Netflix haben natürlich nicht damit gerechnet, dass daraus ein so bescheuerter Trend wird. Netflix warnt sogar auch vor diesem Trend. Das finde ich gut.
Ich frage mich echt, warum sich Menschen das antun. Und gerade Eltern ihren Kindern? Ich glaube, dass Gott den Menschen ihre Augen gegeben hat, damit sie sehen. Damit sie aufeinander aufpassen. In der Bibel wird erzählt, dass Jesus viele blinde Menschen geheilt hat. Und auch heute gibt es viele Spezialisten, die alles tun, damit Menschen wieder sehen können. Ich hoffe, dass die, die den Trend feiern, checken, dass sie sich selbst und andere gefährden. Ganz besonders die Eltern. Klar, viele Trends sind lustig, aber bei dem mache ich sicher nicht mit.
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»Geburtstag« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 15.02.2019 gesendet.
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien – alles egal- Heute ist nämlich mein Geburtstag. Ich finde Geburtstag haben einfach schön. Mir ist an meinem Geburtstag egal, wie das Wetter draußen ist. Und mir ist auch nicht so wichtig, dass ich viele Geschenke bekomme.
Am meisten freue ich mich heute darüber, dass so viele Leute an mich denken. Zum Beispiel wenn ich WhatsApp-Nachrichten von Freunden aus aller Welt bekomme. Von meinen Eltern bekomme ich meist ein kleines Päckchen. Meine Eltern wohnen fast 600 km weit weg. Da ist es klar, dass sie nicht mal eben einen Tag vorbeikommen können. Trotzdem weiß ich, dass sie heute an mich denken.
Ich denke heute auch besonders an Gott. An meinem Geburtstag danke ich Gott immer nochmal extra dafür, dass ich leben darf. Ich danke ihm auch für das vergangene Lebensjahr. Dafür, dass er mich begleitet hat. Ganz egal wie schwer oder cool die Monate waren. Ich glaube auch, dass Gott heute an mich denkt. Aber nicht nur an mich, sondern an alle Menschen. Und zwar nicht nur heute, sondern an jedem Tag. Ich bin Gott dankbar, dass er immer da ist. Egal ob ich Geburtstag habe oder nicht.
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»Rosenvergabe« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.02.2019 gesendet.
Möchtest du diese Rose annehmen? Gerade verteilt der Bachelor ja wieder fleißig Rosen. In der Kuppel-Show kämpfen jeden Mittwochabend die verbliebenen „Ladies“ um das Herz des Bachelors. Am Ende bleibt dann eine übrig und bekommt die allerletzte Rose.
Rosen gelten als Zeichen der Liebe. Deswegen erinnert mich eine Rose auch immer an Jesus. Jesus liebt alle Menschen. Das hat er in seinem Leben auch oft gezeigt. Er hat ihnen zugehört, ihnen geholfen, sogar manche geheilt. Das ging so weit, dass er sogar für die Menschen gestorben ist. Jesus liebt die Menschen, so wie sie sind. Und er will auch, dass wir seine Liebe weitergeben. Zum Beispiel in dem wir Menschen freundlich miteinander umgehen. Oder vielleicht auch in dem wir uns gegenseitig Rosen schenken.
Ich glaube zwar nicht, dass der Bachelor bei seiner Rosenvergabe an die große Liebe glaubt. Sondern, dass das ganze halt einfach eine Show ist und die Beziehung am Ende eh wieder nicht hält. Für mich bleiben Rosen aber trotzdem ein Zeichen der Liebe. Und ich glaube, dass Jesus für jeden Menschen eine Rose bereithält, als Zeichen für seine Liebe, die ewig hält.
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»Umzug« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 11.02.2019 gesendet.
Kisten packen, Aussortieren und Wegschmeißen. Damit werde ich die nächsten Tage beschäftigt sein. Ich ziehe nämlich um. Auch wenn alles mega viel Arbeit ist – ich freue mich darauf endlich in eine größere Wohnung zu ziehen. Gerade wohne ich nämlich noch in einer hässlichen teil-möblierten Einzimmerwohnung. Damit ist in zwei Wochen aber Schluss.
Seit Monaten guck ich schon, wie ich die neue Wohnung am besten einrichten kann. Am liebsten würde ich alles komplett neu kaufen. Meinen Kleiderschrank ersetzen, ein neues Bett kaufen und und und. Naja, als Berufsanfängerin kann ich mir das nur erstmal gar nicht leisten. Und auch wenn ich es mir leisten kann, ich habe immer einen Satz aus der Bibel im Hinterkopf. Da heißt es, dass es auf dieser Erde keine Stadt gibt, in der wir für immer zu Hause sein können. Vielmehr warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist.
Klar möchte ich meine Wohnung auf der Erde schön haben. Aber ich weiß auch, dass ich nicht für immer darin wohnen werde. Deswegen will ich nicht zu viel Zeit in die Wohnung investieren. Ich werde ja wahrscheinlich noch öfter umziehen. Und Gott hat ja schon längst die perfekte Wohnung für mich bei sich im Himmel.
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»Gassi gehen« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.01.2019 gesendet.
Ich geh regelmäßig ins Tierheim um dort mit Hunden Gassi zu gehen. Ich liebe nämlich Tiere und ganz besonders Hunde. Deswegen geh ich ins Tierheim. Da kann ich mit ihnen mit dem Gassigehen kann und ich ihnen so etwas Gutes tun. Einen Hund mag ich besonders. Er ist total schön aber mega ängstlich. Der kommt von der Straße aus Rumänien. Dort wurde ihm der Schwanz abgehackt. Richtig schrecklich.
Mir ist es wichtig, mich ehrenamtlich zu engagieren. Mein Vorbild ist da Jesus. Als er auf der Erde war, hat er sich sozusagen auch ehrenamtlich engagiert. Hat sich um Kranke, Verletzte und Mobbing-Opfer gekümmert. Und er hat dafür kein Geld genommen. Ihm war es einfach wichtig zu zeigen, dass jeder Mensch geliebt ist. Und er wollte zeigen, dass man sich um die anderen kümmern soll. Und allgemein Gutes tun soll.
Klar kann man sich fragen, ob Jesus damit auch gemeint hat, sich um verlassene und misshandelte Tiere zu kümmern. Ich denke aber schon. Schließlich hat Gott ja auch alle Tiere erschaffen. Das glaube ich. Und Er hat sie bestimmt nicht erschaffen, damit Menschen ihnen den Schwanz abhacken. Mir ist es deswegen wichtig, mich um den misshandelten Hund zu kümmern. Ich glaube bin mir nämlich sicher, dass Gott will, dass es allen gut geht: Menschen und auch Tieren.
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»Gott versorgt mich« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.01.2019 gesendet.
Morgens bin ich immer richtig spät dran. Das liegt wahrscheinlich ganz einfach daran, dass ich immer 5-10 Minuten zu lange im Bett liege. Dann ist es aber echt stressig. Schnell anziehen, Zähne putzen, Haare machen, schminken und los. Für was zum Essen machen, reicht die Zeit da fast nie. Meistens schnapp ich mir einfach noch eine Banane oder einen Apfel. Oder ich kaufe mir halt beim nächsten Bäcker was.
Neulich hatte ich echt gar nichts mehr im Haus und auch gar keine Zeit mehr, was zu kaufen. Ich hatte echt Hunger und wusste, dass es mit leerem Magen ein echt blöder Vormittag wird. Als ich bei meiner Ausbildung angekommen war, stand ein Kuchen und ne Tüte Brezeln auf dem Tisch. Eine Kollegin hatte Geburtstag und für alle was mitgebracht. Ich musste sofort an einen Satz in der Bibel denken. Da steht: „Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, eure Kleidung oder was zu Essen.“ Für mich heißt das: Gott im Himmel weiß genau, was wir brauchen und er versorgt.
An dem Tag hab ich echt gemerkt, dass das stimmt, was da steht. Klar glaube ich nicht, dass ich das ausnutzen und jeden Tag 10 Minuten länger schlafen soll. Aber ich glaube, wenn es drauf ankommt, dann versorgt Gott mich.
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»Neues Jahr« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 01.01.2019 gesendet.
Es ist so weit. Es ist 2019! In diesem Jahr bin ich mit meiner Ausbildung fertig. Es beginnt also „der Ernst des Lebens“. Wie lange, habe ich auf dieses Jahr gewartet. Nach 4,5 Jahren Ausbildung. Endlich fertig sein. Ich freue mich auf so viele Sachen: darauf umzuziehen in eine größere Wohnung, Geld zu verdienen und endlich keine Prüfungen mehr zu schreiben.
Wie das aber alles so wird, kann ich mir noch gar nicht richtig vorstellen. Ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite freu ich mich mega, auf der anderen Seite bin ich traurig und auch unsicher. Die letzten Jahre, die Leute, die Stadt, einfach alles hinter mir zu lassen. Mich von all dem zu verabschieden.
Mir macht Mut, was Paulus, ein Nachfolger von Jesus mal gesagt hat. Er meinte, dass er vergisst, was hinter ihm liegt und nach vorne schaut. Er ist in seinem Leben viel rumgekommen. Hat Gott vertraut, dass er ihm immer wieder die Kraft gibt, sich auf Neues einzulassen.
Ich glaube Paulus hat gemeint, dass man loslassen muss, um voll und ganz bei einer neuen Sache zu sein. Klar bin ich jetzt erstmal traurig und unsicher. Ob mir mein neuer Job gefällt. Ob ich alles gut mache. Wie meine neuen Kollegen sind. Aber ich will nach vorne blicken und dafür offensein. Egal was kommt.
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»Ewigkeitssonntag« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 25.11.2018 gesendet.
Letzten Monat ist mein Onkel gestorben. Er war schon über 80 und gesundheitlich einfach nicht mehr fit. Ich konnte nicht zu seiner Beerdigung gehen. Mir tut das mega leid und ich bin deswegen auch noch ein bisschen traurig. Ich hätte mich einfach noch gerne von ihm verabschiedet. Das Blöde ist nämlich, dass ich nicht mehr weiß, wann ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Er wohnt sehr weit weg. Ich habe ihm und meiner Tante immer gesagt, dass ich sie bald mal wieder besuchen komme. Aber naja, aus bald sind jetzt schon ein paar Jahre geworden.
Ich bin deswegen froh, dass heute Ewigkeitssonntag ist. Da erinnern sich viele Christen an die Verstorbenen. Im Gottesdienst werden die Namen von den Verstorbenen vorgelesen und auf dem Friedhof ist alles mit Blumen und Lichtern geschmückt.
Der Tag gibt mir die Möglichkeit, irgendwie nochmal besonders an meinen Onkel zu denken. Mich in Ruhe zu verabschieden. Und die Blumen und Lichter auf dem Friedhof erinnern mich daran, dass mein Onkel nicht vergessen ist. Ich glaube nämlich, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Sondern dass das Leben bei Gott im Himmel weitergeht.
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»Biogurken in Plastikfolie« von Nadja   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 23.11.2018 gesendet.
Bio-Gurken in Plastikfolie! Das kann doch echt nicht sein, oder? Ich hab das schon oft im Supermarkt gesehen und muss da jedes Mal den Kopf schütteln. Bio soll ja eigentlich die Umwelt nachhaltig schützen. Die Plastikfolie versaut es dann also wieder.
Dieses Jahr hatte ich deswegen selbst Gemüse auf dem Balkon. Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken. Im April hatte ich mir Samen gekauft. Ich fands mega geil zu sehen, wie aus diesen Mini-Samen so riesengroße Pflanzen werden. Ich hab mir echt Mühe gegeben und mich gut um die Gemüsepflanzen gekümmert. Es hat mega Spaß gemacht und es war einfach cool, das eigene Gemüse zu essen. Ein paar Tomaten sind sogar jetzt noch übrig.
Mir ist die Umwelt wichtig. Ganz am Anfang der Bibel überlasst Gott den Menschen die Erde. Die Pflanzen, Tiere, Felder, einfach alles, was er erschaffen hat. Er sagt auch, dass die Menschen auf die Schöpfung aufpassen sollen. Ich finde das echt cool von Gott. Vertraut uns seine Schöpfung an. Ich finde aber auch, dass viele nicht auf die Schöpfung aufpassen. Besonders wenn es um die Verpackungen geht. Da verbrauchen viele Lebensmittelhersteller echt viel Plastik. Und dann kommt so ein Mist raus wie Bio-Gurken in Plastikfolie. Deswegen will ich ab jetzt jedes Jahr selbst anpflanzen. Das schmeckt besser und besteht nicht zu 50% aus Verpackung.
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