»Ampelpärchen« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 18.08.2018 gesendet.
In Wien gibt es seit 2015 nicht mehr nur die klassischen Ampelmännchen. Sondern auch Ampelpärchen. Die halten Händchen und sind mit Herzchen versehen. Es sind aber nicht nur heterosexuelle Paare. Auch schwule und lesbische Paare finden sich auf den Ampeln.
Klar kann man sich fragen, ob man unbedingt Ampelpärchen braucht. Schließlich tun es die Ampelmännchen ja auch. Manchen geht das Projekt auch nicht weit genug. Schließlich fehlen z.B. Transsexuelle, wenn man nur Männer und Frauen darstellt. Mir gefällt die Idee mit den Ampelpärchen trotzdem. Es geht einfach darum, die Liebe zu feiern. Egal zwischen wem. Und damit auch zu zeigen: Hey, es ist total okay schwul oder lesbisch zu sein. Für mich ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Nämlich in Richtung mehr Toleranz.
Jesus Christus selbst hat schon gesagt, dass die Liebe das Wichtigste ist. Die Liebe zwischen zwei Menschen ist nämlich das Schönste auf der Welt. Deshalb finde ich Ampelpärchen echt ein cooles Statement. Sie tun ja niemandem weh. Sie zeigen einfach, wie schön Liebe zwischen zwei Menschen ist. Ganz egal welches Geschlecht sie haben. Und das ist, finde ich, eine hammer Message.
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»Auf die Erde aufpassen« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 17.08.2018 gesendet.
Von einer Freundin habe ich ein besonderes Armband bekommen. Kein normaler Modeschmuck, sondern von einem Unternehmen, das keinen Bock mehr auf den Müll in den Meeren hat. Deshalb sammeln Menschen Müll an Stränden. Dann wird der nicht ins Meer gespült. Und wenn man so ein Armband kauft, unterstützt man sie damit.
Natürlich weiß ich nicht, ob das ganze Geld tatsächlich für die Umwelt genutzt wird. Aber die Idee etwas für die Umwelt zu tun finde ich richtig gut. Wenn es mit dem Müll so weiter geht, gibt es nämlich bald mehr Müll als Fische im Meer. Und das finde ich echt krass. Deshalb ist es gut, wenn Menschen was gegen den Müll machen. Oder auf andere Weise versuchen zu helfen. Zum Beispiel eine Internet Suchmaschine nutzen, die verspricht dafür Organisationen zu unterstützen, die Bäume pflanzen. Oder direkt für eine Organisation zu spenden, der man vertraut.
Für mich hat nämlich Gott die Welt geschaffen. Und er will, dass die Menschen auf sie aufpassen. Wenn Menschen Müll aufsammeln, Bäume pflanzen oder direkt etwas spenden, machen sie genau das – sie passen auf die Erde auf.
Klar will nicht jeder am Strand Müll aufsammeln. Ich ja auch nicht. Aber man kann eben auch anders was für die Umwelt tun. Meist sind das natürlich nur Kleinigkeiten. Aber wenn jeder ein bisschen macht, kann es ja gesamt trotzdem viel bringen.
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»Alpträume« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 16.08.2018 gesendet.
Alpträume kennt wohl jeder. Wenn man schweißgebadet aufwacht. Und der Traum einen manchmal noch tagelang verfolgt. Ich hab vor einer Weile geträumt, ich hätte einen Autounfall. Ich war tot. Aber das Sterben war gar nicht das Schlimme. Danach hab ich meine eigene Beerdigung von oben beobachtet. Es hat mich fast zerrissen meine Familie weinen zu sehen. Wegen mir. Und sie nicht trösten zu können. Da hab ich mich gefragt, ob mir das was sagen soll.
Schon in der Bibel gibt es Träume und Alpträume. Und natürlich auch Traumdeuter. Zum Beispiel Josef, der dem König hilft seine Träume zu verstehen. Der sieht im Traum sieben dicke und sieben dünne Kühe. Irgendwie logisch, dass die für sieben gute und sieben schlechte Jahre stehen. So deutet Josef das dann auch: Erst kommen gute Ernten, dann Hungersnot. Und so kommt es auch. Aber sie sorgen vor. Für die schlechten Jahre legen sie Vorräte an. Essen, Trinken, Geld.
Und mein Alptraum? Klar könnte mir der sagen, dass ich bald sterbe. Aber mal ehrlich, jeder stirbt irgendwann. Mich erinnert der Traum aber an was. Nämlich dass das Leben oft kürzer ist als man denkt. Deswegen will ich es voll auskosten. Und auch vorsorgen. Ich will die Menschen glücklich machen, die mir wichtig sind.
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»Kompliment« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 13.08.2018 gesendet.
Komplimente tun gut. Zu hören, dass man gut aussieht, oder was gut gemacht hat, das tut einfach gut. Das zeigt auch eine coole Fotostrecke. Da wurden Menschen vor und nach einem Kompliment fotografiert. Echt krass, wie die nach einem Kompliment strahlen.
Aber mal ehrlich. Ich mach viel zu selten Komplimente. Ich denke das liegt ein bisschen an unserer Gesellschaft. Es soll immer alles größer, höher, besser sein. Ich habe da selten das Gefühl etwas hundertprozentig super gemacht zu haben. Irgendwas kann ich immer verbessern. Ganz zufrieden bin ich selten. Auch bei anderen sehe ich zwar, was gut war. Aber eben auch das, was hätte besser sein können.
Das ist eigentlich echt blöd. Ein Kompliment ist ja nicht nur dann angebracht, wenn was perfekt ist. Sondern auch, wenn jemand einfach sein Bestes gegeben hat. Und auch bei Dingen, für die der andere gar nichts kann. Ein schönes Lächeln zum Beispiel.
Außerdem weiß ich ja, wie gut mir Komplimente tun. Und Jesus hat schon gesagt: „Gehe so mit anderen um, wie du es dir selber wünschst. Also werd ich mir das jetzt einfach mal vornehmen. Neue Challenge: jeden Tag jemand ein Kompliment machen. Einfach so, weil es gut tut.
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»Geschwister« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 19.07.2018 gesendet.
Eine Freundin von mir arbeitet in einer Schule. Sie kriegt manchmal mit, wie Geschwister vergleichen, wer bessere Noten bekommt. Ich kenne das auch noch. Meine beiden Schwestern und ich haben uns auch verglichen. Mit Schulnoten geht das ja auch super. Es ist fast sowas wie Konkurrenzkampf entstanden. Wir haben geschaut, wer die besseren Noten hat. Oder mehr Anerkennung von unseren Eltern bekommt.
Konkurrenz zwischen Geschwistern gibt es auch in der Bibel. Jakob und Esau zum Beispiel. Jakob war der Jüngere und durfte deshalb nicht so viel wie sein älterer Bruder. Deshalb hat er sich mega angestrengt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Er verkleidet sich sogar mal als Esau und belügt seinen Vater. Das endet natürlich im Streit. Später versöhnen sie sich aber wieder. Obwohl sie sich echt übel gestritten hatten.
Genau das finde ich wichtig. Es ist ja ganz normal, dass sich Geschwister vergleichen. Und auch mal streiten. Aber egal, wie schlimm der Streit ist. Ich finde, er ist es nicht wert, um ewig sauer zu sein. Denn niemand ist mir so nah und ähnlich wie meine Geschwister. Und meine Schwestern will ich wegen einem blöden Konkurrenzkampf nicht verlieren.
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»Angst« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 08.07.2018 gesendet.
Angst. Dieses Gefühl kennt jeder. Der eine hat Höhenangst. Der nächste Angst vor Spinnen und die dritte hat Platzangst. Der Mensch will überleben, also ist es nur logisch zum Beispiel Angst vor großer Höhe zu haben.
Solchen Ängsten kann man meistens auch gut aus dem Weg gehen. Anders ist das mit der Angst zu versagen. Sie kann einen in jeder Situation überfallen.
Für mich ist die Angst zu versagen eine der schlimmsten Ängste. Oft ist sie gar nicht nötig. Aber weil ich Angst habe, versage ich dann erst Recht. Zum Beispiel bin ich dadurch noch nervöser bei einem Referat oder einer Prüfung. Es ist wie ein Teufelskreis, in dem ich gefangen bin.
Deshalb versuche ich, weniger Angst zu haben.
Dabei hilft mir eine Geschichte aus der Bibel. In der soll ein Mann namens Josua Anführer werden, hat aber echt große Angst so viel Verantwortung zu übernehmen. Da hört er: „Fürchte dich nicht und hab keine Angst. Ich bin bei dir, bei allem was du tust.“ Für Josua hat das Gott selbst gesagt. Klar es ist leicht gesagt, dass man keine Angst haben soll. Das lässt sich ja oft nicht so einfach abstellen. Aber dass Gott bei mir ist, quasi als Rückendeckung, das finde ich echt beruhigend. Es macht mich gelassener. Was soll schon passieren…
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»Super-Helden« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 05.07.2018 gesendet.
Vor ein paar Wochen war ich in „Avengers: Infinity War“. Der Film geht mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. War echt mal wieder ein krasses Staraufgebot. Und natürlich mega viel Action.
Ich hab mich aber danach gefragt, was eigentlich so toll ist an den ganzen Superhelden-Filmen. Inzwischen gibt es ja echt viele. Aber die Faszination für Helden ist nicht neu.
Schon in der Bibel finden sich Helden. Simson zum Beispiel, der ist unwahrscheinlich stark, kämpft gegen einen Löwen und bringt ein Gebäude zum Einsturz. Oder auch David, der besiegt den Riesen Goliath heldenhaft mit einer Steinschleuder. Auch Jesus war irgendwie ein Superheld. Schließlich konnte er Kranke heilen, übers Wasser gehen und das Wetter verändern.
Irgendwie hat jede Zeit hat ihre Superhelden. Weil jeder manchmal einen Helden braucht. Ich auch. Manchmal brauche ich jemanden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, der mir hilft. Im Alltag kann das für mich auch ein sehr hilfsbereiter Mensch sein. Oder einfach jemand, der mir Mut macht. Genau das macht Superhelden für mich aus – sie machen Mut und zeigen, dass nichts unmöglich ist. Und ich denke, genau das ist das Faszinierende an Superhelden.
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»Um morgen sorgen« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 03.07.2018 gesendet.
Letztes Wochenende ist es mal wieder passiert. Ich habe eine Radtour zur nächsten Eisdiele gemacht. Das Wetter war der Hammer und eigentlich war alles perfekt. Eigentlich. Wären da nicht schon wieder die Gedanken an die neue Woche gewesen. Und daran, was in der letzten Woche alles liegen geblieben oder schief gegangen ist. Anstatt diesen Moment zu genießen, habe ich ihn verpasst.
Das ist mir klar geworden, als ich von der Eisdiele zurück war. Da war der perfekte Moment vorbei. Und ich hatte ihn nicht genossen.
Da hab ich beschlossen: ich will das so nicht mehr. Ab jetzt will ich schöne Momente einfach genießen und mir keine Sorgen mehr machen.
Das rät auch schon Jesus in der Bibel: Man soll sich keine Sorgen um morgen machen und nicht zurückschauen.
Das finde ich einen ziemlich guten Rat. Zurückzuschauen bringt ja nichts, man kann was war ja nicht mehr ändern. Und sich im Voraus Sorgen zu machen, was alles schief gehen könnte, macht nur wahnsinnig.
Für das nächste Mal nehme ich mir vor, die Radtour und das Eis einfach zu genießen. Das ist dann nämlich wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Klar heißt das nicht, dass mir der Alltag scheiß egal ist. Aber an die neue Woche kann ich ja auch noch denken, wenn sie da ist. Die Sorgen rennen ja nicht weg, während ich mein Eis und die Sonne genieße.
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»Stau« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 02.07.2018 gesendet.
Neulich ist es wieder passiert. Freitagnachmittag. Ein schöner Sommertag und ich
wollte übers Wochenende wegfahren. Kaum bin ich aber auf die Autobahn gefahren – zack Stau. Soweit das Auge reicht. Nichts ging mehr. Das Schlimmste war
aber, dass mich die anderen Autofahrer nicht reingelassen haben. Ist ja klar: Wenn die mich reinlassen, stehen sie eine Autolänge weiter hinten. Wieso also nett sein?
Nach wenigen Minuten war ich mega genervt. Wieso können die mich nicht einfach reinlassen? Nach einer gefühlten Ewigkeit ist dann endlich jemand so nett gewesen. Aber da war ich schon echt pissig.
Bei der nächsten Auffahrt habe ich festgestellt: ich hab auch keinen Bock mehr jemanden rein zu lassen. Ich stand ja schließlich auch ewig auf der Auffahrt. Warum soll es denen besser gehen als mir?
Später hab ich mich dann mega über mich selber geärgert. Genau diese, wie du mir so ich dir - Denke’ ist ja der Grund für solche blöden Situationen. Viel besser ist es da, sich an ein Wort von Jesus zu halten. Er sagt genau das Gegenteil: Genau so, wie ihr behandelt werden wollt, behandelt auch die anderen! Daran werd ich das nächste Mal denken und andere einfach reinlassen. Und so fahren, wie ich es von anderen auch erwarte. Vielleicht wird die nächste Autofahrt dann auch wieder entspannter.
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»Grillzeit« von Christina   Drucken Einzelansicht
Beitrag wurde am 24.06.2018 gesendet.
Sommerzeit ist für mich Grillzeit. Da gehört bei mir oft auch ein Steak dazu. Für eine Freundin von mir geht das gar nicht. Sie ist Vegetarierin und findet Fleisch echt widerlich. Das nervt mich manchmal richtig und ich werde echt sauer. Vor allem, wenn sie nicht will, dass ihr Essen mit dem Fleisch in Berührung kommt.
Neulich habe mich gefragt, ob ich heute wirklich Fleisch gebraucht hätte. Wäre ein Grillkäse nicht auch lecker gewesen? Zuerst war ich sauer. Ich wollte mir von meiner Freundin nicht das Fleischessen madig machen lassen!
Aber dann dachte ich, dass der Gedanke vielleicht gar nicht so schlecht war. Ich greife oft automatisch zum Fleisch und kaufe dann auch mal zu viel.
Dabei hat Gott uns ganz am Anfang der Welt einen Auftrag gegeben. Der steht in der Bibel: Wir sollen auf die Erde aufpassen. Dazu gehört für mich inzwischen eigentlich auch, weniger Fleisch zu essen. Denn für große Mengen Fleisch leiden nicht nur Tiere, sondern auch die Umwelt. Vegetarierin zu werden, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen. Aber überlegen, ob ich Fleisch wirklich brauche, will ich schon. Wenn ich nicht so oft Fleisch esse, dann wird es vielleicht was Besonderes und ich kann es richtig genießen.
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